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Diskutiere im Thema Berlin: Suche ADHS-Arzt zur Weiterbehandlung im Forum ADS ADHS Erwachsene: Ärzte und Kliniken
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Erfahrungen und Empfehlungen sowie Suche nach Ärzten und Kliniken
  1. #1
    Nyx


    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 231

    Berlin: Suche ADHS-Arzt zur Weiterbehandlung

    Hallo,

    ich wurde bereits mit 14 diagnostiziert. Es gibt unzählige Unterlagen und Klinikberichte, die die Diagnose und den Verlauf dokumentieren.

    Mein Arzt, der mir bisher meine Medikamente verschrieben hat kommt aus dem Raum Stuttgart. Ich habe dort von früher gewohnt und bekam Rezepte per Post zugeschickt. Er ist dafür extra zur Post, hat sich in die Schlange gestellt um das BTM-Rezept per Einschreiben zu verschicken.

    Es gibt da jetzt zwei Probleme:

    - er ist schon über 65 und wird demnächst aufhören

    - ich wohne ja schon seit etwa 2 Jahren in Berlin und er findet, dass ich es so langsam doch schaffen muss, hier einen Arzt in Berlin zu finden. Da ich aber nur noch sehr wenig Medikamente benötige, hatte ich keine große Motivation, mich hier in Berlin um einen Arzt zu bemühen. Und wenn ich dann doch mal was brauchte, hat es zwar eine Weile gedauert aber irgendwann hatte ich dann ein Rezept.

    Jetzt hat sich aber die Studiensituatoin nochmal verändert und ich brauch jetzt (natürlich dringend, am besten jetzt gleich und sofort, wie das bei ADHS ja so ist), einen Arzt, der mir wieder regelmäßig Methylphenidat (als Ritalin Adult und etwas unretardiertes Methylphenidat) verschreibt.

    Ideal wäre noch, wenn der Arzt entweder tolerant/liberal eingestellt oder (was besser wäre), fachlich professionell ist. Das erste "Problem" ist, dass ich mittlerweile eine Autimus-Diagnose der Charité Berlin habe (Asperger-Syndrom, viele Ärzte scheint das irgendwie zu provozieren und reagieren darauf ganz komisch, etwas, was ich nicht so richtig verstehe) und zweitens bin ich seit etwa 3 Jahren chronischer Schmerzpatient und bekomme deswegen von einer Neurologin potente Opioide, ein Derivat vom Morphin, was nochmal deutlich stärker ist. Auch dazu gibt es umfangreiche Unterlagen und die Diagnostik der Spezialklinik. Ich habe absolut keine Lust, von einem Arzt deswegen als Junkie, Suchtkrank oder ähnliches bezeichnet zu werden. Ich kann nichts dafür, dass ich schon mit 27 dauerhaft so starke Schmerzmittel benötige. Mein Eindruck war aber, dass mir das viele Ärzte zum Vorwurf gemacht haben, irgendwie so getan haben, als sei das meine eigene Schuld. Das führte zu fürchterlichen Problemen und bei der Arztsuche hier in Berlin kam es mehrfach vor, dass ich heulend das Sprechzimmer verlassen habe.

    Ich hab davon wirklich genug und auch keine Lust oder Interesse, meinen Ärzten irgendwas von meiner gesundheitlichen Situation zu verschweigen. Mir geht es trotz allem sehr gut, ich mache 4-5 mal pro Woche Sport und absolviere, bisher, erfolgreich ein anspruchvolles Studium und damit ich das weiter schaffe, brauche ich wieder Hilfe bei meinem ADS-Problem. Ich bin für jeden Tipp sehr dankbar.

  2. #2
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Berlin: Suche ADHS-Arzt zur Weiterbehandlung

    Wir sind zwar in der Hauptstadt, aber in Sachen ADHS-Versorgung sieht es echt mau aus.

    Die Ambulanzen der Charité sind derzeit nicht besetzt, was eine große Lücke in die Versorgung reißt. Die anderen guten
    Ärzte sind meines Wissens absolut voll. Es lohnt sich auf jeden Fall im Internet die Listen durchzutelefonieren und sich auf Wartelisten setzen zu lassen. Nebenbei kannst du bei deiner Kasse um Hilfe bei der Suche fragen. Da alle Unterlagen vorhanden sind, kannst du ja zur Überbrückung erstmal zu irgend einem Psychiater, der zumindest angibt er hätte Erfahrung. Habe ich auch für 3 Monate so gemacht.

  3. #3
    Nyx


    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 231

    AW: Berlin: Suche ADHS-Arzt zur Weiterbehandlung

    Ich brauch ja nur jemand, der Rezepte schreibt. Für alles andere habe ich meine niedergelassene Neurologin und den Neurologen an der Charité.

    Jetzt ist es natürlich auch mitten im Semester und da tut jede Woche warten extra weh. Die Prüfungen sind dann unmittelbar in der Woche nach Semesterende.

    Im letzten Semester hatte ich die Prüfungen verschoben und dann vor Semeterbeginn geschrieben. Das hat zwar funktioniert, war aber der pure Horror und die meiste Zeit habe ich doch nix gemacht und sinnlos die Zeit verträumt.

    Ich kann zwar auch jetzt wieder die Prüfungen schieben, nur muss ich dieses mal 60 Tage Praktikum zwischen Sommer- und Wintersemester machen.

    Natürlich ist das meine Schuld. Ich hatte das Problem ja kommen sehen aber man kümmert sich ja erst wieder, wenn der Druck richtig groß ist.

    Ich komm ursprünglich aus einer Region, wo nur die wenigsten Psychiater ADHS im Erwachsenenalter überhaupt als Krankheit anerkennen wollten und noch weniger waren überhaupt bereit, BTM-Rezepte für Stimulanzien vorrätig zu halten. Da hat man sich als Patient fast immer eine Abfuhr geholt, wenn man nach Stimulanzien gefragt hat. Der ganze Umgang war ziemlich frustrierend und stigmatisierend.

    Eine Lösung wäre für mich auch ein Allgemeinmediziner, der ADHS im Erwachsenenalter behandelt. Geht ja nur um Rezepte.

    Eine Option die ich noch habe ist, dass ich meinen Dozenten im Fach KIT (Kommunikation, Interaktion und Teamarbeit) frage. Wie es der Zufall so will ist ausgerechnet er der Leiter der ADHS Ambulanz an der Charité. Wir hatten ihn schon letztes Semester und da das Fach in der Kleingruppe unterrichtet wird (9 Leute) und ich da ziemlich aktiv bin, kennt er mich sogar recht gut. Da ich nur so überhaupt gar nicht abschätzen und einschätzen kann, wie er dann reagiert, habe ich es noch nicht getan, denke aber ständig darüber nach.

  4. #4
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Berlin: Suche ADHS-Arzt zur Weiterbehandlung

    Ja probier es mal bei dem, soweit mir bekannt ist, sind beide Ambulanzen für Patienten gerade nicht besetzt, aber vllt hat der einen Tip. Beide Leiter sind eigentlich sehr offen und engagiert, da sie wissen wie schwierig es ist.

  5. #5
    Nyx


    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 231

    AW: Berlin: Suche ADHS-Arzt zur Weiterbehandlung

    Na dann schreib ich ihm eine Mail, so bald ich mir überlegt habe, welche Anrede angemessen ist. Man kennt sich ja bereit.

    Was bei der Charité geschlosen / nicht besetzt heißt, ist auch immer relativ.

    Die Warteliste für die Autismusambulanz ist auch schon lange geschlossen aber intern konnte mich ein Neurologe dort trotzdem als Patient zuweisen und habe dann auch relativ zeitnah einen Termin zur Diagnostik bekommen.

    Allgemein haben wir in Deutschland ein zunehmendes Problem in der Versorgung psychiatrischer Patienten. Die Facharztausbildung zum Psychiater ist nicht attraktiv, die Patienten anstrengend und kompliziert. Die Fachgesellschaften warnen schon seit Jahren und zumindest was die Charité angeht wird sie ihrem Versorgungsauftrag für psychiatrische Patienten angeht einfach nicht gerecht. Die Ambulanzen am Campus Mitte nehmen aktuell auch keine neue Patienten auf.

    Die Klinik am CBF ist jetzt vor kurzem aber in einen renovierten Bereich am CBF gezogen. Vielleicht tut sich da jetzt endlich mal was.

  6. #6
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Berlin: Suche ADHS-Arzt zur Weiterbehandlung

    Die am CBF haben zur Zeit keine ADHS Ambulanz, auch nicht für Interne (Stand März 2015 ). Die in Buch ist für Patienten m.E., zumindest für GKV als Patient ganz sicher gerade zu. Es geht hier nicht um Warteliste, sondern um zu. Finito. Keiner da für Patienten.

    Wenn du du etwas anderes/neues hörst, kannst du ja mal wenigstens per PN Bescheid geben.

    Im CBF sind die psychiatrischen Ambulanzen auch ziemlich voll, die helfen aber wenigstens noch bei akuten und schweren/ komplexen Fällen recht kurzfristig.


    Der Versorgungsauftrag im Bereich Psychiatrie ist ja nur Bezirksgebunden, dem könnte die Charité schon voll gerecht werden, es kommen halt auch viele Hilfesuchende von anderen Bezirken oder aus dem Umland. Klar das die irgendwann überlastet sind.


    Angemessen ist der Titel und der Nachname immer außer ihr habt euch auch rein privat getroffen.....


    Ansonsten würde ich wirklich erst mal alle abtelefonieren die du online etc findest, es geht ja nicht um eine Diagnostik, von daher sind die Chancen recht groß, zumindest größer als wenn du nur auf ein Pferdchen setzt.
    Geändert von creatrice ( 9.05.2015 um 21:49 Uhr)

  7. #7
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 190

    AW: Berlin: Suche ADHS-Arzt zur Weiterbehandlung

    Warum lässt du dir die Rezepte nicht von der Neurologin ausstellen?

  8. #8
    Nyx


    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 231

    AW: Berlin: Suche ADHS-Arzt zur Weiterbehandlung

    sunny1965 schreibt:
    Warum lässt du dir die Rezepte nicht von der Neurologin ausstellen?
    So hätte ich das ja gerne aber sie macht es leider nicht. Als Grund dafür gibt sie an damit keine Erfahrung zu haben. Deswegen war ihr Vorschlag, dass ich mich in der PIA der Charité (Psychiatrische Institutsambulanz) behandeln lassen. Dort hat sie dann sogar angerufen und darum gebeten, dass ich dort behandelt werde. Angeblich gab es auch eine Zusage aber als ich dann persönlich dort vorstellig wurde um einen Termin zu vereinbaren, haben sie nur sehr wiederwillig meine Personalien aufgenommen und mich wissen lassen, dass ich mir keine Hoffnungen machen soll, nochmal von denen zu hören. Sie würden aktuell keine neuen Patienten aufnehmen.

    Das hab ich dann wieder mit meiner niedergelassenen Neurologin diskutiert. Jetzt soll es der Neurologe der RLS Ambulanz der Charité machen. Dort hatte ich auch schon zwei Termine und in 2 Wochen einen 3. Termin. Der hatte bei den bisherigen Terminen bezweifelt, dass tatäschlich eine Autismusspektrumstörung vom Typ Asperger vorliegt und mich auf die Patientenliste der Autismusambulanz gemogelt. Die hat in der Zwischenzeit die Diagnose bestätigt. Jetzt kann ich natürlich triumphierend mit dem ausführlichen Schreiben der Ambulanz bei ihm auftauchen. Der Charité Neurologe hat sich auch noch fürchterlich darüber aufgeregt, dass ich mit so potenten Opioiden behandelt werde. Er hat da den Teufel an die Wand gemalt und alles mögliche negative über diese Substanzgruppe behauptet. Ich hab da energisch und mit fundiertem Wissen widersprochen. Dann kam natürlich raus, dass ich an der Charité Medizin studiere.

    Und deswegen ist diese Gesamtsituation mir irgendwie sehr unangenehm. Ich sitze da zwischen allen möglichen Stühlen mit unklaren Zuständigkeiten und Rollenverteilungen. Ich will mich ja bemühen mit dem Charité Neurologen ein gutes Verhältnis zu entwickeln, da es im Bereich der Schlafmedizi einige Fortschritte gab, von denen ich profitieren könnte. Meine Neurologin wird mir aber keine Medikamente verschreiben, die bisher nur in den USA zugelassen wurden. Dafür muss ich dann schon zur Charité. Wenn der aber so total gegen Opioide ist, dann werd ich da auch nix erreichen. Das wirft mich dann wieder auf meine eher ängstliche Neurologin zurück, die es ja so gerne sehen würde, wenn sich die Charité um mich kümmern würde. Das ist aber alles nicht so einfach und ich bin einfach nur genervt. Und bei 40 Stunden Uni pro Woche ist es schwierig, dass alles organisiert zu bekommen.

    Ich muss jetzt mehrfach Univeranstaltungen ausfallen lassen, damit ich Arzttermine wahrnehmen kann. Dabei gibt es im engeren Sinne keine akuten Beschwerden. Ich muss nur zu diesen Terminen um Zuständigkeiten zu klären. Das nervt ohne Ende und führt zu gar nichts.

    Edit: Die Situation ist in der Realität noch etwas verzwickter. Ich nehme eine sehr ungewöhnliche Kombination an Medikamenten. Mir ging es in der Vergangenheit gesundheitlich mal sehr schlecht. Das führte zu einem GdB von 60%. Es ist ein Wunder, dass ich mittlerweile Vollzeit studieren kann und zusätzlich so viel Sport machen kann. Damit ich z.B. überhaupt einschlafen kann, brauch ich zur Nacht eine geringe Dosis Amfetamin und bekomme auch Medikamente, die bei RLS absolut tabu sind. Das wird dann natürlich wieder den Charité Neurologen aufregen, zusätzlich zu den Opioiden. Es geht aber nicht anders. Das Amfetamin will mir meine Neurologin aber auch nicht geben. Das soll der Charité Neurologe machen. Da ich nur sehr wenig benötige, reicht mir mein Vorrat noch etwa 1 Jahr aber auch hier werde ich irgendwann jemanden brauchen.

    Immerhin erkennt die Neurologin ja an, dass es mir gut geht, ich sehr fit und gesund wirke. Trotzdem ist ihr das aber alles unheimlich. Keine Probleme hat sie aber mit den Schmerzmitteln. Hydromorphon und unretardiertes Oxycodon kann ich jederzeit per Mail bestellen. So ist das eben. Alle haben da ihre Empfindlichkeiten. Sie geht dann davon aus, dass der Charité Neurologe das mit dem Amfetamin schon verstehen wird aber da ich bereits 2 Termine bei ihm hatte und mir gut in Erinnerung ist, wie er so drauf ist weiß ich, dass das nur wieder viele neue Diskusssionen geben wird. Womöglich schickt er mich dann zur erneuten diagnostischen ADHS abklärung. Irgendwas schräges passiert bestimmt.

    So: und mir geht es darum, dass ich einfach nur in Ruhe studieren kann und mich nicht um diesen blöden Mist ständig kümmern muss. Ich will einfach nur, dass mir jemand meine Medikamente verschreibt, die ich schon immer bekommen habe. Es gibt dafür unzählige Befunde. Da gibt es nichts mehr zu diagnostizieren. Das ist so eine Vergeudung von Ressourcen. Die Zeit die man in mich investiert haben andere Patienten viel nötiger.
    Geändert von Nyx (10.05.2015 um 00:36 Uhr)

  9. #9
    Wohnt hier

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    Forum-Beiträge: 1.148

    AW: Berlin: Suche ADHS-Arzt zur Weiterbehandlung

    OMG Nyx,

    was Du da alles beschreibst lässt meinen Adrenalinspiegel so richtig in die Höhe schießen!

    Da könnte ich schon wieder platzen - übrigens alle meine Vorurteile gegenüber Medizinern, die sich ja gelegentlich als Naturwissenschaftler bezeichnen, werden wieder mal bedient. Ich könnt grade einfach so mal in die Luft gehen!

    Dein Bericht bedient aber leider auch alle meine Erfahrungen mit der Charitè. Finde ich jetzt gar nicht so dolle!

    Ich war selbst mal dort in Behandlung und musste leider feststellen, dass dort, auch in administrativen Fragen, ein mächtiges Durcheinander herrscht.
    Hat mich immer wieder amüsiert, wenn ich denen dann mal kurz erklärte, warum und weshalb dieses oder jenes eben doch möglich ist, in meinem Falle!

    In der PIA hab ich mich manchmal gefragt, wer da eigentlich therapiebedürftig ist. Ok, es gab Momente, da konnte ich deren Schwierigkeiten schon auch verstehen. Hat nur leider mir nichts genützt, ich brauchte Hilfe und kein endloses Gequassel!

    Es ist verdammt schwer, da irgendwie an eine vernünftige und kompetente Behandlung zu kommen bzw. überhaupt die Rezepte zu bekommen, die Dir schon lange sehr gut helfen!

    Ich hab es irgendwann hingekriegt und einen niedergelassenen Neurologen gefunden, mit dem ich halbwegs zufrieden bin und der mir vernünftig begegnet!

    Dir wird wohl wirklich nichts anderes übrigebleiben, als alle Möglichkeiten, auch die zunächst unmöglich erscheinenden, auszunutzen, um diesen Zirkus zu beenden. Die Wartelisten solltest Du wirklich alle ausnutzen, damit Du nicht noch länger mit diesem Unsinn belastet bist!

    Deiner Kritik bezüglich der unsinnigen Doppel- und Dreifachuntersuchungen kann ich nur vollumfänglich zustimmen. Bei mir ist es noch einen Zacken schärfer und lässt mich jedes Mal fast aus der Haut fahren!

    Nur leider ändern wir dieses System nicht. Konzentrier Dich jetzt auf Deine Notwendigkeiten, nutz die Wartelisten so lange aus, wie es irgend geht mit dem Medikamentenvorrat. Notfalls musst Du tatsächlich fünfgleisig fahren!

  10. #10
    Nyx


    Neues Forum-Mitglied

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    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 231

    AW: Berlin: Suche ADHS-Arzt zur Weiterbehandlung

    Es ist wirklich schlimm in Berlin. Psychiater mit Kassenzulassung, die ADHS im Erwachsenenalter behandeln sind eh rar und überall wo man anruft heißt es, dass sie bereits ausgelastet. Fragt man nach Empfehlungen, dann wissen sie entweder nichts oder man bekommt eine Nummer, ruft dort an und erfährt, dass leider aktuell auch keine neuen Patienten aufgenommen werden. Natürlich tut es allen immer sehr leid.

    Dann gibt's noch die Sorte von Psychiatern, wo man zwar grundsätzlich irgendwann mal einen Termin bekommen kann, die dann aber grundsätzlich keine Betäubungsmittel verschreiben und von dem ganzen Modell ADHS nichts halten.

    Es ist frustrierend. Ohne Vitamin B geht nichts!

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