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Diskutiere im Thema Akutstation oder doch lieber Reha und wenn wo im Forum ADS ADHS Erwachsene: Ärzte und Kliniken
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Erfahrungen und Empfehlungen sowie Suche nach Ärzten und Kliniken
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 57

    Akutstation oder doch lieber Reha und wenn wo

    Hallo ihr lieben



    Ich bin die neue und mein name ist Henrike. Ich bin ü 30 und hab erst vor kurzem den lang gehegten Verdacht auf ADHS bestätigt bekommen. Und somit auch eine Antwort auf all die Fragen über mein Scheitern in einigen Lebensbereichen

    Ich komme aus dem schönen Lipperland und ich bin derzeit krank geschrieben, wobei das derzeit sich schon auf ca 3 monate bezieht (mein Zeitgefühl ist irgendwie nicht so klar strukturiert)
    Naja was soll ich noch über mich schreiben? Ich lese viel und gerne ich bin ein sehr familienbezogener Mensch und ich bin derzeit nicht wirklich zufrieden oder glücklich.

    Mein Leben sage ich mal ist nicht so gerade verlaufen wie es sein soltle, viele abgebrochene Ausbildungen und immer wieder Probleme im sozialen Bereich. Seit einigen Jahren hab ich die Diagnose Depression und in den letzten 2 Jahren bin ich 2mal Opfer von Mobbing am arbeitsplatz geworden und jetzt wurd der Verdacht auf ADHS bestätigt. Aber das auch eher als Grenzfall sprich ich bin weder ganz noch gar nicht. Ich befinde mich so im mittelmaß. Man sagte mir ich wäre zu reflektiert um ganz ADHS zu sein (bekloppte aussage) aber ich bin genug ADHS um eine stationäre Therapie machen zu können.

    Und da wurd ich dann so richtig im Regen stehen gelassen. Meine Ärztin hat mir versprochen Kontakt zu kliniken aufzunehmen die ich rausgesucht habe hat sie nicht, meine Krankenkasse will das ich eine Therapie in ihrer Vertragsklinik mache wo kein ADHS behandelt wird aber Depression und Mobbing und die anderen Kliniken brauchen alle Anträge auf Reha. Ausser einige wenige die AKtubereiche haben


    Aber das gehört hier glaub ich nicht hin. Ich bin zumindest ziemlich am ende und ich bin hier um mir Hilfe zu holen oder um mir Tips zu holen und umv or allem nicht ausgelacht zu werden sondern um ernst genommen zu werden


    Erst mal wünsche ich euch einen guten Rutsch ins neue Jahr und jetzt zu meinem Anliegen.

    Ich hab im Januar ein Gesprächstermin mit einem Arzt in der Deiste Klinik und dort geht es darum ob ich Akutpatientin oder Reha patientin bin. Jetzt bin ich mir selbst nicht so sicher was das richtige für mich wäre weil bei mir geht es ja nicht nur um ADHS sondern auch um Depression und Mobbing. Ich muss oder ich erhoffe mir soviel von einer stationären Therapie das ich einfach richitg entscheiden möchte.

    Ich mein auf der Akutstation da gibt es wohl keine ADHS Gruppen so teilte man mir mit da würd das nur mitbehandelt werden aber wäre das das richtige für mich? Keine Ahnung. Ich hab mich zu diesem Schritt entschlossen damit ich einfach weiss wer ich überhaupt bin und wo meine Stärken liegen und damit ich mich selbst wieder kennenlernen kann. Und da bei mir nunmal das ADHS eine Rolle mit spielt und die drei diagnosen ja alle mit einnander zusammen hängen brauch ich einfach intensice hilfe. Ich brauche hilfe um wieder kontaktfähig zu werden um mein Igel leben aufzugeben, um mehr selbstbeswusstsein zu bekommen und um endlich wieder zu wissen wer ich bin.

    Was habt ihr für ERfahrungen mit Akutstationen oder AKutkliniken gemacht und könnt irh mir zu bestimmten Kliniken raten die besonders gut im Bereich ADHS sind und auch wirklich wissen wie man die Nuss knacken muss um sozusagen dem ziel näher zu kommen?

    Klar hab ich schon die Erfahrungsberichte gelesen und bin auch schon von ein zwei kliniken angetan aber ich würd einfach gern wissen was ihr mir raten könnt was wohl besser wäre und vielleicht kann mir ja auch mal jemand sagen wo genau der untschied liegt. Anzumerken ist noch das ich seit einiger Zeit krank geschrieben bin und naja natürlich auch auf eine ernte Arbeitsfähigkeit hoffe nachdem ich halt therapeutische Hilfe in Anspruch genommen habe

    Danke schon mal für eure Antworten
    Geändert von rliecksche (31.12.2013 um 13:26 Uhr)

  2. #2
    ellipirelli

    Gast

    AW: Akutstation oder doch lieber Reha und wenn wo

    hallo, rieksche--- willst du dich nicht mal vorstellen? das wäre nett und dann könntest du auch im nicht-öffentlichen Teil schreiben..

    zu Akutkliniken weiß ich nichts, möchte dich aber bremsen, was deine Erwartungen angeht: Schraub sie nicht so hoch.
    Mir ist das bei meiner Reha gewaltig auf die Füsse gefallen..

    PS die Deister Klinik soll für ADHS gut sein. Wurde mir von einem ADHS Spezialisten (Psychiater) jedenfalls gesagt
    guck doch insgesamt mal bei Klinikbewertungen.de, ob es da spezielle Erfahrungsberichte und Empfehlungen gibt

  3. #3
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 57

    AW: Akutstation oder doch lieber Reha und wenn wo

    Ich hab mich vorgestellt unter "here i am" bin ich

  4. #4
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Fachperson
    Forum-Beiträge: 14

    AW: Akutstation oder doch lieber Reha und wenn wo

    Hallo Henrike,

    ich denke, dass ellipirelli recht hat. Du solltest nicht zu viel erwarten. Bevor ich eine Empfehlung ausspreche würde ich dir vielleicht erklären, wie beide Bereiche arbeiten.

    Rehakliniken haben stets eine begrenzte Aufenthaltsdauer, die aktuell bei ca. 5 Wochen liegt. In einigen Fällen kann man um max. 2 Wochen verlängern, aber dann ist auf jeden Fall Schluss. Zudem wird die Rehaklinik hauptsächlich von der Rentenversicherung bezahlt und somit ist es denen das größte Anliegen, dass du wieder arbeitsfähig wirst bzw. man deine arbeitsfähigkeit einschätzt. D.h. am Ende der Reha wird auf jeden Fall ein Bericht geschrieben in dem deine Arbeitsfähigkeit eingeschätzt wird. Und aus meiner beruflichen Laufbahn in einer Rehaklinik weiß ich, dass die Sichtweise der Pat. oft nicht mit der der Ärzte übereinstimmt. Bist du nicht fertig austherapiert (mehrere ambulante und stationäre Behandlungen) und kannst 3 Stunden am Tag als bspw. Aktenabhefter arbeiten, dann bist du arbeitsfähig! Einen Bericht von der Klinik, in dem steht, dass du arbeitsfähig bist macht sich unglaublich schlecht beim weiterführenden Arzt, Arbeitsamt und Krankenkasse.

    Akutbereiche sind meist zeitlich nicht begrenzt. Es kann dadurch aber auch passieren, dass du nach 3 Wochen schon entlassen wirst. Was natürlich ein Nachteil zur Rehaklinik wäre. Solltest du einen längeren Aufenthalt als 5 Wochen brauchen dann ist Aktutklinik die schlauere Wahl. Die wird auch von der Krankenkasse bezahlt und im Entlassungsbericht geht es nicht darum, ob du wieder arbeiten gehen kannst oder nicht. Was ich als Vorteil sehen würde. Zudem muss man häufig nicht so lange auf einen Platz warten und mit einer simplen Einweisung von HA kommst du zur Aufnahme. Rehakliniken brauchen da mehr Vorlauf.

    Speziell auf dich und deine Situation bezogen, klingt es eher als wäre die depressive Episode schon so fortgeschritten, dass egal ob Reha- oder Akutklinik, diese ohnehin mit behandelt werden würde. Ich würde nicht darauf setzen, dass die Therapeuten nur deine ADHS behandeln, so lange du depressiv so eingeschränkt bist. Die Kombination der Behandlung, von Depression und ADHS kann zudem in jeder beliebigen Klinik gemacht werden. Es kommt immer darauf an, wie interessiert der Behandler ist (traurig aber wahr). Um beide Erkrankungen ausführlich zu behandeln wird weder in der Reha-, noch in der Akutklinik die Zeit sein. Ich sage meinen Patienten immer: dass sie (teilweis) Jahre dafür gebraucht haben, um in den aktuellen Zustand zu kommen. Das kann man nicht in den wenigen Wochen der stationren Behandlung wieder alles gerade biegen. Akutkliniken dienen eben für die akute Situation, d.h. das übergeordnete Ziel wird es sein, dass man dich an den Start für einer ambulanten Therapie bringt. Erst ambulante Therapien sind dafür gedacht, die Probleme im Alltag zu bearbeiten. Und oftmals sind diese noch nicht einmal ausreichend um ALLE Probleme zu erarbeiten. Alle Therapieverfahren haben eben nur ein begrenzten Kontingent und oftmals sind die zu bearbeitenden Probleme zu viele um sie mit einem Versuch alle zu behandeln...

    könnt irh mir zu bestimmten Kliniken raten die besonders gut im Bereich ADHS sind und auch wirklich wissen wie man die Nuss knacken muss um sozusagen dem ziel näher zu kommen?
    Tatsächlich glaube ich nicht, dass das Klinikspezifisch ist, sondern eher eine Therapeuten-Patienten-Sache, also wie gut kennst du dich selbst und wie gut ist die Beziehung zu deinem Therapeuten?!

    damit ich einfach weiss wer ich überhaupt bin und wo meine Stärken liegen und damit ich mich selbst wieder kennenlernen kann
    Dieses Ziel ist ebenfalls in jeder Klinik zu erreichen, wenn du es als klares Ziel benennst.



    Meine Empfehlung wäre, geh im Januar zu den Termin in der Deisterklinik und lasse dir beide Therapiebehandlungen erklären. Das was dich mehr anspricht oder weniger Kraft kostet um rein zu kommen (für Rehakliniken muss ein Antrag gestellt werden und die Wartezeiten sind ggf. erheblich lang oder werden ggf. nicht bewilligt), dass nimmst du. Aber kümmere dich auf jeden Fall um eine anschließende ambualnte Therapie. Das finde ich noch wichtiger als die stationären Behandlungen, weil die länger andauert und dich mehr am "Geschehen"/ im Alltag unterstützt. Da die Wartezeiten aber teilweise sehr lang sind, wäre ein frühzeitiges Kümmern sicherlich sinnvoll.

    Ich hoffe, du findest deine optimale Behandlung.

  5. #5
    ellipirelli

    Gast

    AW: Akutstation oder doch lieber Reha und wenn wo

    rliecksche schreibt:
    Ich hab mich vorgestellt unter "here i am" bin ich

    oh, großes sorry!!
    (dann bin ich auf das "nicht vorgestellt" reingefallen)

    und MaBu gebe ich unumwunden recht: eine Klinik kann nur ein Anschubser sein, der Rest (an Behandlung und vor allem Verbesserung) kommt danach.
    außerdem ist es wirklich so, das es mit dem Interesse der Therapeuten und Ärzte steht und fällt, wieviel du für dich mitnimmst und wie man auf dich eingeht
    das ist leider oft genug außerordentlich gering und man fühlt sich mehr als "zahlender Fall" denn als Individuum
    Geändert von ellipirelli (31.12.2013 um 16:51 Uhr)

  6. #6
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 57

    AW: Akutstation oder doch lieber Reha und wenn wo

    Kein Thema

  7. #7
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    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 57

    AW: Akutstation oder doch lieber Reha und wenn wo

    Vielen dank Mabu für deine Antwort. Leider gibt es viel zu wenig Kliniken die nur uber Einweisung aufnehmen aber du hast recht ich warte den Termin ab

  8. #8
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 65

    AW: Akutstation oder doch lieber Reha und wenn wo

    Mmmh die Deister Klinik in Bad Münder ist auch auf ADHS spezialisiert, allerdings habe ich dort die wichtigen Therapien nicht gefunden... Vorrangig geht es dort um Sport und noch mehr Sport, ist nett aber nicht unbedingt ausreichend für eine ADHS Erkrankung... ansonsten würde ich eine Reha bevorzugen, da im Akutbereich noch mehr medikamentös experimentiert wird und man in der Therapie mehr auf sich alleine gestellt ist...

    Gesendet von meinem C5303 mit Tapatalk

  9. #9
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 57

    AW: Akutstation oder doch lieber Reha und wenn wo

    Vielen dank für deine antwort

  10. #10
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 57

    AW: Akutstation oder doch lieber Reha und wenn wo

    Sorry ihr lieben das ich mich so lange nicht gemeldet habe aber irgendwie war immer irgendwas anderes los. Morgen ist es endlich soweit ich hab mein Erstgespräch mit einem Arzt der dann entscheidet ob Reha oder Akutstation. Lange habe ich mir Gedanken gemacht was vielleicht das beste von beiden wäre, und ich bin zu dem Schluss gekommen das ich erst mal wenn möglich Akutstation machen möchte.

    Klar bin ich dazu vielleicht nicht akut genug betroffen aber ich brauche Hilfe ich muss lernen meine Diagnosen in meinen Alltag zu integrieren und ich muss vor allem lernen sie wahrzunehmen und die Anzeichen auf Veränderungen wahrzunehmen. AUch kann es sein das in einer Reha die Therapie viel umfassender wäre aber das ist dann halt so denn ich denke das auch in einer Akutstation therapiert wird. Und ich hoffe das dort auch meine Therapieziele bearbeitet werden können sprich die aUfarbeitung verschiedener Situationen usw.

    Ich werd ich morgen auf dem laufenden ahlten

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