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Diskutiere im Thema Verhaltensweisen der Psychiater auf den Patienten im Forum ADS ADHS Erwachsene: Ärzte und Kliniken
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  1. #1
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 731

    Verhaltensweisen der Psychiater auf den Patienten

    Huhu,

    hatte vorhin einen eigenartigen Gedankengang, den ich mal als Frage ausformulieren will.

    Ich gehe alle paar Wochen zum Psychiater, er ist ADHS Spezialist und hat ordentlich Erfahrung.
    Ich komme super mit ihm aus und bin sehr zufrieden.

    Jedenfalls dachte ich daran, dass Psychiater bestimmt einen Verhaltenskodex Patienten gegenüber haben, wusste aber nicht nach was ich googlen sollte.

    Ich habe irgendwann mal - nebensächlich - aufgeschnappt, dass Psychiater dem Patienten meistens Recht geben. So eine Erfahrung habe ich bisher nicht gemacht aber dieser Leitgedanke führte dann zum Gedankengang und beunruhigt mich. Einerseits habe ich natürlich gewisse Dinge, für die ich mich während der Psychotherapie einsetze. Ich bin aber weder gläubig noch esoterisch veranlagt sondern habe mich eher der Säkularisierung verschrieben und untermauere alles mit "Fakten" ... sprich -> Studien, Wikipedia, beziehe mich auf Aussagen von Ärzten usw. Das hat er, wie ich ihn einschätze, sicherlich bemerkt und war auch das ein oder andere mal erstaunt.

    Das, was ich daran jetzt störend finde ist, dass ich nicht weiss inwieweit er seine ... "Geistestricks" auf mich anwendet und ich das gar nicht mitbekomme (Dumm gesagt, mein Gehirn ist immer noch recht matsche von einer kürzlichen Stressphase).
    WEIL ich will darauf hingewiesen werden, wenn ich irgendwo komplett falsch liege. Ich bin wirklich sehr bemüht, mich nicht in ein Weltbild fernab jeglicher Realität zu verschanzen und möchte dahingehend berichtigt werden. Ich lerne sehr gerne neues dazu und ich bin einer der letzten Menschen, die (früher oder später) keine Fehler zugeben. Durch meine ADS und Visuell-Räumlich geprägte Logikfindung strebe ich immer aktuelles Wissen an ... will es verstehen, es nachvollziehen können und mag es schlichtweg nicht mit Halbwahrheiten um mich zu werfen.

    Die Frage, die sich mir da stellt oder ... nein, ich frag lieber direkt:

    Ist hier jemand Psychiater, hat ein Studium in der Richtung absolviert oder allgemein etwas Ahnung davon, was so die gängigen Methoden im Umgang mit Patienten sind?

  2. #2
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 39
    Forum-Beiträge: 1.209

    AW: Verhaltensweisen der Psychiater auf den Patienten

    Jedenfalls dachte ich daran, dass Psychiater bestimmt einen Verhaltenskodex Patienten gegenüber haben, wusste aber nicht nach was ich googlen sollte.
    Es gibt natürlich keinen geheimen Kodex, dem ein Psychiater verpflichtet wäre.

    Aber es gibt seit den 70er Jahren eine humanistische Entwicklung in der Psychiatrie, die bestimmte moralische Ideale und Richtlinien für alle in der Psychiatrie tätigen Personen vorgibt.

    Diese Entwicklung hatte in Deutschland ihren Ursprung in der sogenannten Psychiatrie-Enquete-Komission. Dieses Gremium hatte die Aufgabe Mißstände in der Psychiatrischen Versorgung aufzunehmen, zu analysieren und letztendlich Lösungen zu empfehlen.

    Die Enquete-Komission kam zu dem klaren Urteil, dass die Psychiatrische Versorgung in Deutschland schwerwiegende Mängel aufwies und empfahl dringende Veränderungen.

    Unter Anderem wurde empfohlen bzw. gefordert, dass Psychiatrie

    - Gemeindenah bzw. Wohnortnah stattfinden muss
    - Psychische Kranke nicht anders behandelt werden sollen als somatisch Kranke
    - Die öffentliche Akzeptanz gegenüber Psychisch Kranken gefordert und gefördert werden muss.
    - Psychisch Kranke rehabiliert und in die Gesellschaft zurückgeführt werden sollen.
    - Ambulante Therapie der stationären Therapie vorgezogen werden soll.
    - Ein Netz von stationären, ambulanten und rehabilitativen Institutionen zur Versorgung Psychisch Kranker geschaffen werden muss.
    - Die Behandlung, Versorgung und Rehabilitation von Psychisch Kranken durch Fachpersonal individuell, ganzheitlich und partnerschaftlich gestalten werden muss.
    - Usw.

    Dies war die Geburtsstunde der modernen Sozial-Psychiatrie

    Ich hoffe ich habe das aus dem Gedächtnis halbwegs richtig beschrieben. Ich war nämlich zu faul mir den 400-seitigen Bericht nochmal anzuschauen. Wer sich dafür interessiert kann nachlesen:

    DGPPN:*Enquete 1975

    Ein weiterer interessanter ideologischer Ansatz ist die sogenannte Soteria. Diese Form der Psychiatrie wurde erstmals Ende der 60er von Loren Moshner definiert und erprobt. Diese Soteria verstand sich als therapeutische Wohngemeinschaft, in der Psychisch Kranke und Laienhelfer in einem ruhigen, reizarmen und wertschätzenden Milieu vorübergehend zusammenleben sollten. Der Schwerpunkt der Behandlung bestand dabei lediglich in der Begleitung durch die Krise des akuten psychotischen Schubs. Die ursprüngliche Soteria verzichtete auch auf die Psychopharmakabehandlung.

    Luc Ciompi eröffnete in Bern in den 80er Jahren die erste europäische Soteria-Wohngemeinschaft und versuchte ein praktikables Konzept für Soteria zu entwickeln.

    Auch hier war ich zu faul nochmal nachzulesen. Wer sich diesbezüglich belesen will, kann die Stichworte Soteria, Loren Moshner und Luc Ciompi ja googeln.


    Soviel zur Utopie. Die Psychiatrische Realität sieht sicherlich vielerorts anders aus.

    Insgesamt ist der moderne Psychiater bestimmt bestrebt mit den Patienten auf Augenhöhe zu kommunizieren, ihn und sein soziales Umfeld auf adhärente Weise in die Behandlungsplanung miteinzubeziehen und dem Patienten mit Akzeptanz und ohne Maske einfühlsam zu begegnen.

    Aber viele Psychiater sind leider noch lange nicht soweit, diesen hohen Anspruch tatsächlich erfüllen zu können.


    Ich habe irgendwann mal - nebensächlich - aufgeschnappt, dass Psychiater dem Patienten meistens Recht geben.
    Diese Erfahrung habe ich noch nicht sehr oft gemacht. Weder beruflich, noch als Betroffener.


    P.s.: Sollte ich irgenwo was grundlegend falsches geschrieben haben, korrigiert mich bitte. Bin heute büschen Balla.

  3. #3
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 731

    AW: Verhaltensweisen der Psychiater auf den Patienten

    Danke, toller Beitrag. =)

    Theorie und Praxis sind ja meistens kilometerweit auseinander aber anscheinend hab ich einen echt guten Psychiater erwischt. Glück gehabt.

  4. #4
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Alter: 58
    Forum-Beiträge: 491

    AW: Verhaltensweisen der Psychiater auf den Patienten

    Eine kleine Anekdote ... by the Way....

    Schon nach 3 Besuchen bei meinem Schamanen - attestierte er bei mir ein ADHS.... so gelangte ich ja zu Euch.....
    Ich scheine ein derart typischer "Fall" zu sein... dass er sich sicher ist, mir nur mit Medikamenten weiter helfen zu können....
    In der 4 Stunde empfahl er mir Ritalin.... man könnte das mal versuchen...
    In der 5 Stunde gab er mir einen Beipackzettel mit : für Focca.... irgendwas..... das klingt nach einem mediterranen Gericht....
    In der 6, 7 oder 8 Stunde, sagte er man könnte auch mit Concerta........ ja genau ! Sch....rrrrotttt ! hab grad das PINK FLOYD The Wall Concerta verpasst !!!! SCHON WIIIIEDER !!!!!!!

    Seit Wochen fülle ich diszipliniert stündlich Listen aus.... wann ich mich wie & warum fühle von 0-10.
    .....wann ich was und wie viel konsumiere 0-10
    weil diese Listen nur von 07.00 Uhr bis 24 Uhr reichen - MEINE Stunden darin aber nicht enthalten sind - zeichnete ich für mich Neue....
    DAS ist nicht Normal. Ein normaler Mensch funktioniert zwischen 7 und 24 Uhr. AHA ! Jäh so.... ja dann..... und jetzt ?
    Soll ich meinen Schamanen mal über das NACHTLEBEN aufklären ? Rhythmus-Störungen zwischen Tag und Nacht, von Menschen, die hier dazwischen ständig Switchen ?
    Metzger, Chauffeure, Ärzte, Schwestern, Bäcker, Strassenarbeiter, Pikett-Dienste, Zeitungsausträger, Fabrikler im Schichtdienst, Bergarbeiter, Tankstellen........ ect. ect.
    Die heutige Gesellschaft ist ein 24 Stunden Betrieb.... ist das bei den Schamanen noch nicht angekommen ??

    Letztes mal fragte er mich, WARUM ICH AN MEINER SITUATION ETWAS ÄNDERN WOLLE ? es wäre praktischer, und gut für mich, Die Dinge so zu behalten, wie ich sie mir seit Jahren
    angeeignet hätte. Ich würde ja darin gut funktionieren.
    Er sprach was von ; nicht therapierbar....... hm.... - hm - ?
    Jetzt bin etwas ratlos..... "ein bisschen"...... hm... und jetzt ?????????????????????????????
    Ich "funktioniere" nicht - nicht für andere... nicht für mich........ DAS ; aber IST NORMAL !
    Voila. C'est ca..... .... bien comme ca.... n'est pas ?

    Darf ich noch eine Pointe anbringen ? Mein liebster, innigster, bester Freund - seit nahezu 30 Jahren ! ..... ist Psychologe. Zoologe. Ein überaus feinfühliger, feinsinniger Mensch....er kann Suren rezitieren !!! Ein wahrer Magier. Ein Welten-Dschungel-Savannen- und Wüstenwanderer. Ein wahrer Freund... durch alle Gezeiten hindurch...----er findet mich "gut" so wie ich bin....etwas durchgeknallt, aber inspirativ... gesund....
    Ja.... was sollte ich an meinem Leben ändern ? Allein, einen solchen Freund zu haben.... wiegt eh alles Leid auf....
    Ich bin also nicht therapierbar. Zu alt. Zu alteingesessen. Meine Systeme haben sich angepasst. Lösungen und Notlösungen gefunden.
    Abläufe und Abstürze kreiert. Mehr oder weniger anwendbar. Hätte mich manifestiert....... aaaaha. naja... dann...... ich suchte Hilfe......mein Schamane ist es also nicht.
    Zurück zur Philosophie.... und meinen Bäumen diese meine Freunde, Familie.

    > """"Dichtung ist keine Meinung, die man äussert.
    Es ist ein Gesang, der sich aus einer Wunde - oder einem Lächeln erhebt. Khalil Gibran """"
    Geändert von bergforelle (24.09.2013 um 16:45 Uhr)

  5. #5
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 583

    AW: Verhaltensweisen der Psychiater auf den Patienten

    Kann sein, dass ich das falsch liege, aber ich denke das "Recht geben" bezieht sich mehr auf die emotionale Ebene.
    Wenn du Unsinn redest, dann wird dein Psychiater (sofern es ihm auffällt) auch sagen.
    Wenn du aber z.B. sagst, "ich fühle mich ignoriert", dann wird er nicht sagen "ne, das ist aber falsch", sondern das Gefühl validieren.
    Natürlich, hoffentlich, nicht, indem er dich dann ebenfalls ignoriert.
    Gefühle validieren bedeutet nicht, dass man sie bestätigt, aber das man sie eben für wahr nimmt.
    Auf diese Schiene würde ich das "Recht geben" auslegen, nicht auf irgendwelchen Unfug, den der Patient so daherredet.

  6. #6
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 38
    Forum-Beiträge: 2.435

    AW: Verhaltensweisen der Psychiater auf den Patienten

    Bin kein Psychiater.

    Was mir fehlte, oder auch der Grund, warum ich nicht mehr das Bedüfnis hatte eine Gesprächstherapie zu "brauchen", war
    wohl auch, dass ich mir die Antworten selbst gab. Im Sinne von Hilfe zur Selbsthilfe. Mir fehlte die "Führung" - doch genau dies,
    war ja meine "Rettung" - ich musste selbst entscheiden, selbst wissen was ich will, selbst wollen, selbst meinen Weg suchen... u.s.w.

    Schlussendlich ist es wohl so, dass man auf die "Eigenen" Fragen zu seinem "SEIN" eben nur Selbst beantworten kann.
    Sonst würde ja der Therapeut beeinflussen?

    Doch in anderen Dingen, die nichts mit dieser Entscheidungsfindung zu tun haben - da hat mich der Therapeut schon zu recht gewiesen.
    (Vor allem wenn ich die "Schuld" nach Aussen suchte... :-)

    lg

  7. #7
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 1.650

    AW: Verhaltensweisen der Psychiater auf den Patienten

    Ich erlebe zwischen Gesprächen mit Psychiater und Psychotherapeuten einen großen Unterschied:

    Mein Psychiater hat grundsätzlich einen akzeptierenden, bestätigenden Ansatz (eher der gesprächstherapeutische Ansatz nach Carl Rogers vermute ich). Gehe immer gerne zu ihm weil er mich nicht fordert und weil ich mich eben bestätigt fühle.

    Meine früheren Therapeuten dagegen haben mich zwar akzeptiert, aber mich eben stärker gefordert, d.h. versucht neue Denk- und Sichtweisen zu fördern, in dem sie mich konfrontierten, Dinge in Frage stellten etc.-was teilweise sehr anstrengend und auch mal unangenehm war, aber einiges davon mich in meiner Entwicklung weitergebracht hat als der rein akzeptierende Ansatz. Da bin ich nicht immer so gerne hingegangen.

    Aber die Kombi war gut: Medikamente als Krücke und ein akzeptierender Psychiater einerseits um die Stabilität zu sichern und nebenher eben die "Hausaufgaben" des Psychotherapeuten.

  8. #8
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 731

    AW: Verhaltensweisen der Psychiater auf den Patienten

    So viele tolle Beiträge =D

    Der Reihe nach...

    @Bergforelle
    Kann dich nachvollziehen, bin auch Nachtmensch. Da ich eine Matura nachzuholen und danach zu studieren habe (Natürlich weil ich das will), knipse ich mir die Lichter gezwungenermassen mit Melatonin aus. Gibt's in der Schweiz nicht, aus Amerika importiert. Ist aber DAS natürliche Schlafhormon und funktioniert - in meinem Fall - zu 100% und (bisher) ohne Nebenwirkungen. 6mg und nach ner Stunde todmüde. Die Erfahrungen, die ich mit anderen Schlafmitteln machte waren eher... blöd. Zeigte sich nachdem ich mit 2 Temesta intus kein Auge zugetan habe und mich an der Prüfung am folgenden Tag fühlte wie ne Gummiente

    Am Samstag war erster Ferientag ... heute ist mein Schlafrhytmus schon wieder komplett anders herum. Kann auch viel besser lernen in der Nacht und dabei spielt es keine Rolle wie lange ich schlafe und wann ich aufstehe. Am Morgen bin ich zu nichts zu gebrauchen und wenn ich lerne, nur Nachts, weil dann mein Gehirn auf Hochtouren läuft. Ist seit der Kindheit so und weil ich sowieso nicht vorhabe einen geregelten Job nachzugehen, sehe ich auch keine Probleme.

    Das mit dem "sich ändern" ... ist ja nichts anderes als Gewohnheiten und Denkweisen umzustellen. Anscheinend sei das schwieriger, je älter man werde ... da kann ich aber nichts weiter dazu sagen, bin noch jung und habe jetzt nicht sonderlich Probleme. Kommt natürlich auch drauf an was und wie.

    AD(H)S ist nicht therapierbar, weil - wenn man es wirklich hat und es keine Scheindiagnose ist - es geht ja nur darum, ob man zurecht kommt. Also Strategien entwickeln um zu überleben und mögliche Komorbiditäten ausmerzen. Wenn du dein Leben okay findest und du nichts dran ändern willst, ist es ja gut. Wenn du etwas ändern willst ... ich mein, ich will dir nicht dazwischen reden aber ... tu es halt, ist ja dein Leben?

    @ReRegenbogen
    Stimmt ... hm. Naja meine Sorge war echt unberechtigt, ich denke zu viel... Weirdes. Allgemein zu viel. Viel viel? Viel. *Random*

    @Smile
    Mh schon klar ... mein Vater hat auch ADS (Nachträglich aus ihm herausgequtscht und nur eine Annahme, aber da es genetisch ist ... ) jedoch nur schwaches bzw. er lernte schon früh damit umzugehen weil seine Kindheit komplett anders verlief, deswegen kommt er damit zurecht. Ich brauche hilfe. Meine ganze Ausgangssituation war anders.

    @Hypie1
    Mein Therapeut ist beides und ich habe absolut nichts gegen Psychotherapie... ich mag es. Ist auch ein wenig Selbstfindung... ich übe ja relativ viel Selbstreflexion aber dann nochmal hinterfragt zu werden von einer anderen Person, aus einer objektiven Sicht, schadet überhaupt nicht.
    Geändert von Theonar (25.09.2013 um 01:06 Uhr)

  9. #9
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 38
    Forum-Beiträge: 2.435

    AW: Verhaltensweisen der Psychiater auf den Patienten

    Oh... @Theonar... mein Post war keinesfalls gedacht sich NICHT Hilfe zu holen!

    Ich habe zwei Jahre gebraucht, in die ich nicht mehr alleine aus der Krise heraus kam... (Rückblickend hatte ich immer wieder mal melancholische "Extreme" Phasen)
    .... bis ich mir Hilfe geholt habe.

    Ich sehe mein Leben eher in Lebensabschnitte.... Phasen... (psychologische Momentaufnahmen).... -- zu jeder "jetzigen" Situation, die für
    einen "nötige" Handlung!

    Alles was einen selbst GUT tut - ist das für einen Richtige - mein Post war nur aus meiner Momentanen Situation beschrieben.

    p.s. ich werde nie mehr zwei Jahre "abwarten" bis ich mir ein Lösungsweg (Hilfe) suchen werde - wenn man sich den Finger bricht - geht man auch
    direkt zum Arzt und wartet nicht erst einmal ab.....

    Ich hatte das Glück direkt bei einem Psychiater inkl. Psychotherapeuten überwiesen worden zu sein - der sich mit ADHS bei Erwachsenen auskennt.
    und nebenbei...... DANKE an das ADHS-Chaoten.net TEAM!

    lg

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