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Diskutiere im Thema Wo finde ich eine gute Klinik zur Psychotherapie? (ADHS + polytox) RLP im Forum ADS ADHS Erwachsene: Ärzte und Kliniken
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  1. #11
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 303

    AW: Wo finde ich eine gute Klinik zur Psychotherapie? (ADHS + polytox) RLP

    Guten Morgen Welt,

    danke Smiley für deinen ausführlichen Beitrag. Bin nun gerade wieder aus einer angenehmen Schlafphase erwacht. Waren jetzt zwar auch nur 4 Stunden, aber fühle mich trotzdem ausgesprochen erholt und wesentlich ausgeglichener wie gestern Morgen als ich den obigen Beitrag verfasst habe.

    Denke nun bin ich in der Lage die angefallenen Unklarheiten zu erläutern und bestimmt fallen mir während dem Verfassen des Textes wieder weitere Facetten der Problematik ein.
    Neben der "Honig ums Maul Schmiererei" benutze ich dieses Forum hauptsächlich als Tagebuch mit Feedback Funktion von außen. Mir ist aufgefallen, dass ich meine Probleme wesentlich besser reflektieren kann wenn ich sie aufschreibe.
    Irgendwie fällt es mir nämlich zur Zeit, vor allem an schlechten Tagen, sehr schwer strukturiert und vor allem rational zu denken. Wenn ich nämlich nur so für mich alleine denke, sind meine Gedanken relativ "unproduktiv". Dies äußerst sich dann in Gedankenschleifen, emotional verfärbtes (und dadurch unlogisches) denken und ich kratze dann meine Problempunkte meistens nur kurz gedanklich an und spring dann so zerstreut von Thema zu Thema ohne eines davon wirklich zu bearbeiten.

    ok ich gehe mal davon aus, da du dazu nichts geschrieben hattest das die illegalen Substanzen helfen? Medikamente helfen nicht hast du geschrieben?
    Nene ^^
    Wenn Drogen helfen würden, würde ich diese ja einfach weiter nehmen. Dachte darauf muss ich nicht eingehen (ist doch logisch das Drogen nicht helfen). Vielleicht habe ich auch einfach die falschen Drogen konsumiert und sie haben deshalb nicht geholfen xD
    Ne ich bin ja gerade an dem Punkt wo ich diese "Drogen-helfen-mir-auf-Leben-klar-zu-kommen-Gedankenhaltung" über Bord geworfen habe
    Dachte deshalb muss ich darauf nicht näher eingehen. Ich bin zwar in soweit ehrlich zu mir, dass ich weis das Drogen eine massive Erleichterung für mein Erleben der Welt zur Zeit wären, aber genau diese Erleichterung hat mich ja nun letzten Endes jahrelang davon abgehalten der Wurzel meiner Probleme auf den Grund zu gehen...

    Warum du nun Medikamente nimmst, obwohl die nicht helfen ist für mich nicht nachzuvollziehen?
    Ja für mich auch nicht, deshalb habe ich ja nun auch diese wieder abgesetzt.
    In der Übergangsphase (Entgiftungsphase und auch davor) habe ich mich für Medikamente entschieden gehabt, weil diese aus gesellschaftlicher und ärztlicher Sicht als Mittel zur (selbst-)
    Medikamention akzeptiert werden. Naja und wenn ich gerade wirklich ehrlich zu mir bin, weil ich auch einfach weis, dass Medikamente wirklich "helfen" können und Probleme nicht verdecken wie Drogen. Wobei bei näherer Betrachtung ich auch diese Aussage relativieren muss.

    Antidepressiva können wirklich helfen die verzerrte Wahrnehmung des Selbst und der Welt zu glätten;
    Benzos und andere Tranqualizer sind dann aus meiner Sicht von Drogen in ihrem Wirkungsspektrum nicht mehr zu unterscheiden.
    Wen man diese Aussage im Kontext zu meinem vorherigen Beitrag setzt, möchte sich bestimmt nun so manch einer an den Kopf fassen ^^
    Für den nicht so aufmerksamen Leser nochmal Zitate meinerseits an dieser Stelle:

    Bis vor 2 Wochen habe ich täglich 37,5 mg Venlafaxin (seit september) konsumiert weil ich halt echt scheiße depresiv war... Nicht das das geholfen hätte (ich weis das Medis nicht helfen) aber es hat halt die Sache erträglicher für mich gemacht.
    Ich muss gestehen dass ich im Januar nach dem ich KRASSE ausraster hatte, ingesamt 3 mg Tavor auf drei Ausetzter verteilt genommen hatte, weil ich ansonsten irgendwas kaputt gmeacht oder mich verletzt hätte...


    Es mag durchaus als schwachsinnig und suchtgesteuert anzusehen sein, dass mich meine Antidepresiva die "helfen" abgesetzt habe und wegen der daraus konsultierenden psychischen Labilität und der daraus folgenden Nervenzusammenbrüchen zu Tavor gegriffen habe, um wieder ein Mittel, welches nicht von Drogen zu unterscheiden, ist mir zuzuführen.

    Lasst mich nun bitte den Versuch unternehmen, dieses bei oberflächlicher Betrachtung suchtgesteuerte Verhalten vor euch zu "rechtfertigen". Bei einem bewandten Leser werden nun aber auch bei diesem Versuch der Rechtfertigung die Alarmglocken aufheulen, ist doch das Verhalten eines Suchtkranken durch permanente Rechtfertigungsversuche gekennzeichnet...

    Trotzdem hier mein Rechtfertigungsversuch:
    Wenn es nach mir geht möchte ich einfach zurzeit keine substanzinduzierte Veränderung meines subjektiven Erlebens. Das nach Absetzen von Drogen und Medikamenten in raschen Zeitabständen es zu unvorhersehbaren Neuronalen-Komplikationen (unkontrollierbare Wutausbrüche etc) kommt, war zu erwarten und nicht weiter verwunderlich. Das diese neuronalen Zusammenbrüche durch Medikamenten ausgebremst werden mussten, um nicht eine Gefahr für mich oder dritte darzustellen, würde auch jeder Arzt so unterschreiben denke ich. Das in diesen Fällen Benzodiazepine zum Einsatz kamen, lag in meinem Fall eher an der Verfügbarkeit und der Indikation und nicht an meinem Suchtverhalten. Zudem fand die Tavorgabe durch meine Freundin und nicht durch Zuführung meiner selbst statt.
    Es war auch im Januar das erste Mal seit fast einem Jahr das ich Benzos genommen hatte, um gleich noch auf eine Aussage von dir einzugehen lieber Smiley.
    Niedrigdosisabhängigkeit mit wachsender Lebenszeitdosis unteranderem bei Benzos?
    Nein kann ich so nicht bestätigen... Habe erstens meinen Intellekt und zweitens und glaube, dass ist auch der gewichtigere Faktor eine unheimliche Angst vor körperlicher Abhängigkeit, da meine Mutter Alkohol- und meine Freundin Polamidon-Abhängig ist... Ich komme ja nicht mal drauf klar nun den Rest meines Lebens Insulin-Abhängig zu sein

    Was mich in den letzten Tagen beschäftigt ist die Frage warum ich meine Antidepressiva abgesetzt habe, obwohl ich rational weis, dass daran nichts verwerfliches ist und sie mir wirklich helfen könnten mit dem Gefühlschaos und den Depressionen besser zu Recht zu kommen...
    Würde grade gerne mit euch diese Fragestellung weiter beackern... Aber ich muss nun fürs erste eine Pause einlegen, da meine Konzentration in den letzten Minuten massiv abgenommen hat und es mich jetzt zuviel Kraft kosten würde, diese krampfhaft aufrecht zu erhalten...
    Naja werde entweder später oder morgen weiter mit euch zusammen auf mich eingehen.
    Bis dahin gute Nacht oder guten morgen!

    LG Chokmah

    Nachtrag:
    Zur Diagnose bin ich Ende Februar in einer Spezialambulanz für ADHS-im-Erwachsenenalter in einem Uniklinikum bestellt. Ich hoffe die können mich neben der Diagnose auch gleich an einen kompetenten Suchtberater weitervermitteln. Mein jetziger scheint mir da als nicht zureichend kompetent ^^
    Denke in meinem Fall wäre ein Psychiater mit Suchterkrankung als Schwerpunkt auch produktiver. Ich kann halt leider nicht von einem Sozialarbeiter der Drogenberatung erwarten, dass er die Tiefe der zu Grunde liegenden Problematik auch nur im Ansatz erfassen kann...
    Ich denke die Drogenberatung ist auch eher zur Stabilisierung und Weitervermittlung und nicht zur Behandlung gedacht.

    Naja erst mal einen schönen Sonntag euch allen!

    Vielleicht überkommt mich im Laufe des Tages die Lust, ein wenig mehr über meine derzeitige Medikamenten Verweigerung zu reflektieren.
    Die Ursache wird wohl in der Richtung von Selbstbestrafung aufgrund einer evtl. Borderlinestörung zu finden sein. Wir werden sehen...
    Geändert von Chokmah (10.02.2013 um 12:16 Uhr) Grund: Nachtrag

  2. #12
    .

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.018

    AW: Wo finde ich eine gute Klinik zur Psychotherapie? (ADHS + polytox) RLP

    Hallo Chokmah,

    ich sag ja, ich mag Polytoxe die sich gern rechtfertigen.

    Doch doch du doofer Kiffer ey >.<.... Kiffen ist scheiße... Alle deine Probleme kommen davon.. Du hast auch überhaupt kein ADHS und gehörst einfach in ne Drogenlangzeit-Therapie. Da lernste dann wie THC dein Leben zerstört hat. Auf keinen Fall darfst du in den elitären Club der ADSler. Weil wenn du aufgrund deiner Verantwortungslosen Selbstmedikamention Amok läufst, wirft das wieder ein schlechtes Bild auf alle ADSler und auf MPH. Schämst du dich nicht den Ruf dieser Personengruppe so zu schädigen.
    Wie kannst du es überhaupt wagen solcherlei Fragen an die Community zu stellen?
    Wie kannst du erwarten dass dir Medikenet helfen solltet wenn du chronisch THC konsumierst....
    @ chokmah
    warum gehst du nicht gleich mit ihm mit in eine Klinik ?
    @sascha36
    hmm vll weil ich es so geschafft habe davon loszukommen
    Außerdem bin ich auch nicht Thema hier ^^
    Und Nikotin by the way hat sehr wohl positive Wirkungen bei ADHS Erkrankten...
    Nikotin Positiv bei ADHS , Top ganz weit vorne.
    Aber überlegen ob medikinet schädlich ist, das ist ja mal eine Relation.
    Tja nun meine Angst ist und da wäre ich froh, wenn die mir von euch genommen werden könnte, dass ich obwohl ich Ende Februar nicht eine Substanz mehr in meinem Körper haben werde (Kaffee Nikotin natürlich ausgeschlossen aber so sind wir Polytoxis numal ^^) von der ADS-Diagnostik weggeschickt werde, sobald ich denen erzähle, dass ich mich die letzte 8 Jahre durchgehend mit allem was mir zwischen die Finger kam abgeschossen
    Wenn man dir glauben kann, 6 Wochen Abstinenz aber bei deinem Konsum hast du nach 8 Wochen noch reichlich Abbauprodukte im Körper.

    Na ich mach hier mal Schluss mit Zitaten einfügen, du hast ja noch einiges mehr an "überdurchschnittlich Intelligenten" Post geschrieben.


    Ich denke zur "überdurchschnittlichen Intelligenz" gehört auch Wissen

    und daraus folgend Verstand und schlussendlich die Kunst diesen auch einzusetzen.

    Vielleicht solltest du dir das alles, was du geschrieben hast (nicht nur hier) noch mal durchlesen, drüber nachdenken und noch mal von vorne anfangen mit deinen Post?

    LG
    Smiley

  3. #13
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 303

    AW: Wo finde ich eine gute Klinik zur Psychotherapie? (ADHS + polytox) RLP

    Guten Morgen Smiley

    An dieser Stelle muss ich leider mir selbst eingestehen, dass meine geistigen Kapazitäten zu begrenzt sind, um den Sinn deines Letzten Beitrages folgen zu können
    Auch verstehe ich nicht ganz warum du sascha36 zitieren musst.... Es wäre mir sehr lieb wenn du mir den Sinn deines Beitrages erläutern könntest
    Vll. wäre ich ja dann auch gewillt wirklich von vorne anzufangen mit meinem Post (bezweifle ich aber irgendwie, da es mir die letzten Tage so gut geht, dass ich kein rechtfertigungsbedarf mehr in mir trage )

    Ach und zum besseren Verständnis meiner Person noch ein Wort: Ambivalenz ^^

    Muss jetzt erst mal Kaffee machen und Frühstücken.

    LG Chokmah

  4. #14
    .

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.018

    AW: Wo finde ich eine gute Klinik zur Psychotherapie? (ADHS + polytox) RLP

    Moin Chokmah,

    ok. Ambivalent = das Nebeneinander von gegensätzlichen Aussagen.

    Das habe ich schon mitbekommen und ist ja nicht zu überlesen, war mir nur nicht sicher, ob du es auch siehst.Du hattest geschrieben das du das Forum zum Reflektieren benutzen möchtest.
    Das war der Sinn. Schön das es dir gut geht und kein Rechtfertigungsbedarf mehr besteht.

    Lieben Gruß
    Smiley

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