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Diskutiere im Thema Wer war 2011 wg. ADHS/Depris in Reha und wo??? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Ärzte und Kliniken
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  1. #11
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 93

    AW: Wer war 2011 wg. ADHS/Depris in Reha und wo???

    Vielen Dank für Eure Antworten!

    Also :

    Ich bin w, 43, Mutter eines 20-jährigen behinderten (100% GBH ADS) Sohnes und im Dezember auf ADHS positiv getestet worden.

    Ich bin meinen Job wg. Mobbing des Chefs und der Kollegin seit Februar 2011 los und seither krank geschrieben..

    Hab ihn vor s Arbeitsgericht gezogen, gewonnen, aber was heißt das schon, wenn der Job weg ist, isser weg und vom Vertrauensverlust gar nicht zu reden!

    Freiwillig zurück wollte ich auch nicht mehr.

    Ich hätte vermutlich noch mehr rausschlagen können, da ich Beweise hatte, aber dafür braucht man auch die Kraft und die war komplett weg.

    Ich bin also seit über einem Jahr krank geschrieben, Termine bei Psychologen dauern mindestens 3 Monate, Wartelisten führen kaum noch welche und wenn
    man dann endlich dort ist, stellt man fest, mit dem klappt es nicht und die Sucherei geht von vorne los.

    Seit Mai 2011 stand ich auf der Warteliste zur ADHS Diagnostik ZI, Mannheim. Im Dezember wurde ich dort positiv getestet.

    Da es Psychologen, Neurologen, Orthopäden meist kaum einsehen, einen Bericht zu schreiben, liegt meiner Hausärztin tatsächlich bis dato noch gar nüscht vor.
    Demnach muss ich mich dort ständig erklären. Ihr sitzt die Krankenkasse im Rücken, der sie sich erklären muss (ohne Berichte) und die Krankenkasse ist aber über
    jeden einzelnen Schritt und Termin den ich tätige, per Email in Kenntnis gesetzt.

    Der gute Arzt vom ZI meinte, es mache keinen Sinn, jemanden einfach mal in Reha zu schicken, wenn man noch nicht genau weiß, was los ist.

    Richtig! Die Kasse weiß, dass ich erst tablettenmässig auf Depris eingestellt werde, und dann erst auf Medikinet, weil es unter diesem Medikament auch sein kann,
    dass man Depris bekommt und die müsse man im Moment nicht noch verstärken.

    Aber bitte meine Lieben! Werd wird denn da nicht depremiert mit dem ganzen Zinnober?

    ZI empfiehlt mir Lüneburger Heide, gefällt mir Button, weil kleines Haus, weniger Leute und sieht von den Bildern her gemütlich aus.

    Habe dort schon angerufen, haben keine langen Wartelisten.

    Wenn der Arzt dann noch diese Klinik in die Rehaunterlagen schreibt (1 habe ich schon, wird dringend empfohlen, eine spezialisierte Klilnik zu nehmen), wird da wohl nix schiefgehen. Aber für den Fall der Fälle sind die Krallen schonmal raus.

    Ich will dahin, und ich komme auch dahin! Den Rentenversicherungsträger interessiert meine Gesundheit eh nur dahingehend, dass sie so kostensparend wie möglich sein soll. Geht doch immer nur um die Kohle.

    Ende Januar 2013 geh ich mit dem Arzt die Rehaunterlagen durch und gebe sie dann sofort an die Krankenkasse.

    Mal sehen ob die 2 - 3 Wochen brauchen oder länger.

    Ich vermute mal vor März wird des nix mit Reha und mit der Länge des Aufenthaltes kann mir auch niemand was sagen, ob 5 Wochen oder noch länger.,

    Natürlich liegt alles im Auge des Betrachters, was dem einen gefällt, missfällt dem andren. Aber mir geht es um grundlegende Dinge.

    Bei mir zuhause gibts kein Buffet, des iss mir dann in der Klinik auch wurscht. Und ich bin schließlich in Reha und nicht im Ritz.

    Sind sie nett, fühlt man sich dort verstanden? Das man sich am Anfang gar nicht wohlfühlt ist mir schon klar. Gewohnheitstier halt.

    Bringen einem die Gespräche weiter, wie sieht es mit Sport aus? Hat man die Möglichkeit nach dem Tagesplan noch was zu machen (Fitnessbereich oder Schwimmbad).

    Was steht so auf dem Tagesplan? (Mo-Sa 7.30-17.30 oder wie?). Das Gesamtpaket im "nachhinein" muss gefallen und gut getan haben.

    Mich interessieren keine Stutenbeißereien zwischen ADHS und Bulemiepatienten. Wir haben alles das gleiche Problem, mit dem Körper und dem Kopf.

    Und natürlich interessiert mich diese Klinik generell, aber ich habe halt ADHS und Depris geschrieben, weil die meisten dort wegen Bulimie sind und ich glaube, dies zu behandeln dürfte länger dauern und ist deswegen nicht vergleichbar? Lasse mich gerne eines besseren belehren. Da ich das 2006 auch hatte, kann ich es mir gut vorstellen (jetzt nicht mehr).

  2. #12
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 93

    AW: Wer war 2011 wg. ADHS/Depris in Reha und wo???

    ach...wie üblich das wesentliche vergessen.

    Geht alles über den Rentenversicherungsträger!

  3. #13
    ...das war mal..

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 265

    AW: Wer war 2011 wg. ADHS/Depris in Reha und wo???

    happypill schreibt:

    .... ich weiß von einem Chaoten, dass er 3x Widerspruch (in der selben Sache) eingelegt hat und dennoch am Ende nicht in die Klinik seiner Wahl gehen durfte.

    Ist er jetzt die große Ausnahme? Oder gelingt es dir zwar immer wieder dich durchzusetzen, aber manch Anderem nicht?


    Man weiß es nicht....
    Ja gut,
    du weist es nicht.
    Und der Leser auch nicht.
    Nichts von alle dem was wir lesen wissen wir.

    Ich sehe und weiß es für mich, das es zu 98% so ist.
    Auch bei meinem letzten 3 wöchigen Entspannungsaufenthalt in unserem ps.Krankenhaus war es wieder so.
    Habe mich auf eine andere Station verlegen lassen.
    5 Tage habe ich das betrieben, in eine mir zuträglichere Atmosphäre verlegt zu werden.
    Einem Mitpatienten (51), gelang dies nicht, weil er strategische Fehler machte, bevor er seine Vorgehensreihenfolge durchdachte.

    In meinem Heimatlandkreis klagte ich gg die Kreisbehörde und bekam Recht.
    Ein gleichgelagerter Fall von einem Freund, wurde 1 Jahr vorher niedergeschlagen usw usw....

    Sicher fallen mir noch viele Beispiele ein.
    Und ich lerne immer noch dazu.

    Gruß Andy.

  4. #14
    mit Nebenwirkung

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 48
    Forum-Beiträge: 4.672

    AW: Wer war 2011 wg. ADHS/Depris in Reha und wo???

    keineAhnung schreibt:
    Ja gut,
    du weist es nicht.
    Und der Leser auch nicht.
    Nichts von alle dem was wir lesen wissen wir.

    Ich sehe und weiß es für mich, das es zu 98% so ist.
    Auch bei meinem letzten 3 wöchigen Entspannungsaufenthalt in unserem ps.Krankenhaus war es wieder so.
    Habe mich auf eine andere Station verlegen lassen.
    5 Tage habe ich das betrieben, in eine mir zuträglichere Atmosphäre verlegt zu werden.
    Einem Mitpatienten (51), gelang dies nicht, weil er strategische Fehler machte, bevor er seine Vorgehensreihenfolge durchdachte.

    In meinem Heimatlandkreis klagte ich gg die Kreisbehörde und bekam Recht.
    Ein gleichgelagerter Fall von einem Freund, wurde 1 Jahr vorher niedergeschlagen usw usw....

    Sicher fallen mir noch viele Beispiele ein.
    Und ich lerne immer noch dazu.

    Gruß Andy.
    Nicht beleidigt sein!
    Jetzt weiß ich es ja: Dir gelingt es immer gut, aber manch anderem leider nicht!


    Hilfreicher fände ich persönlich, wenn du schon viele Erfahrungen gesammelt hast, dass du vllt mit ein paar pauschalen Tipps aufwarten würdest...
    Mein Empfinden ist bei deinen Beiträgen oft, der versteckte Vorwurf: Stellt euch nicht so an, wenn man sich zusammenreißt geht das alles ganz einfach.


    Ich denke, man muss in jedem Fall glaubhaft machen, dass die Therapie bzw der Therapieerfolg gefährdet ist, wenn dies und jenes gemacht/nicht gemacht wird. Die Frage ist eben nur, wie man das so darstellt, dass einem unangefochten Recht gegeben wird....


    Kann ja immer nach hinten los gehen...
    Wenn du mit einer Angst argumentierst, kann es sein, dass, wie es Psychologen gerne machen, gegenargumentiert wird, du müssest dich dieser Angst eben stellen... Wenn du aber einfach kräftemäßig am Ende bist, ist das mE kein all zu hilfreicher Anfang... ob die Therapeuten dass annehmen wollen ist eher fraglich...
    und so weiter und so fort.....


    Gruß
    happy

  5. #15
    salamander

    Gast

    AW: Wer war 2011 wg. ADHS/Depris in Reha und wo???

    Medical Park Chiemseeblick

    Medical Park Chiemseeblick - Diagnostik Psychosomatik

    Ich stell Dir mal den Link rein. Ich war dort 2011 auf Kur. Mir hat es sehr gut getan.
    Ich hab mich dort wohl gefühlt. War allerdings dort wegen PTBS und Depression,
    nicht wegen ADS. Empfehle die Klinik aber trotzdem.

    LG
    Salamander

  6. #16
    ...das war mal..

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 265

    AW: Wer war 2011 wg. ADHS/Depris in Reha und wo???

    happypill schreibt:
    Mein Empfinden ist bei deinen Beiträgen oft, der versteckte Vorwurf: Stellt euch nicht so an, wenn man sich zusammenreißt geht das alles ganz einfach.
    Da täuscht dich dein Empfinden.
    Wenn du meine Worte liest und nicht nur dein Empfinden walten lässt...müsste es dir auffallen.

    Ich denke keinesfalls, das "Zusammenreissen" helfen könnte...
    Aber wenn "ich" etwas "will", dann kann ich es auch.
    Es ist eine Frage des Motivationsaufbaus.
    Und der kann nur von "innen" kommen.
    Ob und wie es jemand anderes kann oder will, habe ich nicht vorzubestimmen.
    Das muss jeder für sich selbst herausfinden.

    Was aber sicher helfen kann, das Bewusstsein dafür zu stärken, das der eigene Einsatz Erfolg bringen kann.
    Dort wo ich meinen Erfolg erleben kann, wächst Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen.
    Wer das kennt, lernt auch Mißerfolge zu akzeptieren.
    Das Ganze ist eine Antriebsspirale.

    Was ich ein wenig klar machen möchte ist, das es oft an Taktik und Reihenfolge liegt, ob Erfolg möglich ist.

    Wenn ich den Ärzten ihre Inkompetenz vorhalte, ist klar, das es nicht Erfolgreich sein kann.
    Ich habe z.B. gesagt, das die Umgebungsbedingungen für mich nicht zuträglich sind.
    Und ich nicht hier bin, damit es mir schlechter geht.
    Ich habe darauf definitiv bestanden, das die verpflichtet sind, etwas für mich zu tun
    und nicht gegen mich.

    Ich schildere nur meine eigene Erfahrungen.
    Ob damit jemand etwas anfangen kann, weiß ich nicht.
    Und das es Einfach ist, habe ich auch nirgends gesagt.

    Ein Patient den ich dort kennenlernte, profitierte von meinen Erfahrungen.
    Er rief mich nachdem ich entlassen war, immer wieder an um diverses strategisch mit mir zu diskutieren.
    Und siehe da, all das was die dort vorher ablehnten, kommt nun in Schwung.

    Das sich ein Jeder durchsetzten kann setze ich nicht vorraus.
    Aber ich denke, wir alle hier profitieren von den Erfahrungen derer die hier sind.
    Und das ist auch gut so.

    lg vom Andy.

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