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Diskutiere im Thema Hilfe muss in Reha, aber wohin? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Ärzte und Kliniken
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Erfahrungen und Empfehlungen sowie Suche nach Ärzten und Kliniken
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 93

    Hilfe muss in Reha, aber wohin?

    ADHS/Depressionen Erwerbstätigkeit gegenwärtig erheblich gefährdet (Tenor Krankenkasse)

    Muss lt. meiner Krankenkasse spätestens Feb. 2013 in Reha. Bin seit Januar 2012 krank.

    Nachdem ich dieses Jahr eine Odyssee hinter mir habe, den ärztlichen Teil für die Rehaunterlagen durch einen Neurologen ausgefüllt bekam,
    noch einen Termin beim ZI MA habe (2. Termin Abgabe der Fragebögen EEG, EKG, Befragung meines Mannes) und keine Ahnung habe,
    ob ich nach diesem Termin schon den Bericht bekomme, obwohl die Krankenkasse schon heftigst klopft und natürlich gerne einen andren Kostenträger für mich hätte,
    stellt sich mir nun langsam die Frage nach einer Klinik.

    Beim Neurologen wurde ich getestet, war aber schon seit Monaten beim ZI gelistet und die Termine waren dann im gleichen Monat,
    deshalb habe ich dort die Untersuchung mitgenommen.

    Nicht falsch verstehen, ich will auch in Reha, weil es so einfach nicht mehr weitergehen kann.

    Bad Bevensen und die Lüneburger Heide wird hier immer wieder gerne genannt.

    Was mich aber abschreckt, sind die zwischendurch oft sehr negativ auftauchenden Bewertungen.
    Aktuelle Erfahrungswerte aus diesem Jahr kann ich auch nicht finden.

    Gibt s irgend jemanden, der dieses Jahr in einer der o.g. Kliniken oder einer andren Klinik für ADHS bei Erwachsenen war?

    Die Wartezeiten, die man immer lesen kann, sind auch sehr erschreckend.
    Wie soll das gehen, wenn ich erst jetzt nen Bericht in der Hand habe und spätestens im Feb. 2013 in Reha soll, aber die Wartezeiten mooooooooooooooonatelang sind???

    Muss sich der Rentenversicherungsträger an den Arztbericht halten, d.h. wenn er dringend empfiehlt, eine ausgesprochene ADHS Klinik zu genehmigen?

    Gibt es denn in einer solchen Reha nur Zweibettzimmer? Hat man dort nicht mal ein bisschen Privatsphäre?

    ...ich meine, ich bin nichts besseres als andre, aber ich hätte zumindest gerne mal den Schlaf nur für mich, soweit ich dann mal gelernt habe, wie das geht.

    Und im Moment bin ich einfach so abgenervt, nachts kann ich kaum schlafen,

    Vollmond
    Mann schnarcht (wenn ich s tue, bekomme ich es wenigstens nicht mit)
    mein Sohn hustet

    da bleibt oft nur der Gang runter ins Wohnzimmer,aber wenn es dort nur Zweibettzimmer gibt, wo kann ich dann hingehen, wenn ich nicht schlafen kann, weil ich die kleinsten Geräusche meiner Mitbewohnerin mitbekomme und nicht allein im Zimmer bin? Cafeteria? Klo? Parkbank?

    Und wieder rattert der Kopf und hört nicht auf....Kopfkino halt und Angst, vor dem unbekannten Nenner....

  2. #2
    WbD


    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 216

    AW: Hilfe muss in Reha, aber wohin?

    Was mich aber abschreckt, sind die zwischendurch oft sehr negativ auftauchenden Bewertungen.
    Aktuelle Erfahrungswerte aus diesem Jahr kann ich auch nicht finden.
    Davon, würde ich mich nun absolut nicht abschrecken lassen. Man sollte immer im Hinterkopf behalten, dass psychiatrische Einrichtungen eben durch "Gestörte" (vollkommen wertungsfrei gemeint) bevölkert werden, viele Gemüter eben äußerst empfindlich sind, einige auch nur äußerlich freiwillig dort aufschlagen, oder vergessen, dass entsprechende Therapie eigentlich nur Hilfe zur Selbsthilfe sein kann.

    Ich war vor ein paar Jahren mal in einer Tagesklinik. Gut die Hälfte der Patienten war permanent nur damit beschäftigt, sich über allen möglichen Unfug zu beschweren. Gibt da so eine Patientengruppe, die man in psychiatrischen Einheiten jeglicher Couleur überproportional häufig antrifft, welche prädestiniert dafür ist, Unruhe zu stiften, ja, regelrechte Spaltungsprozesse in Gang zu setzen. Nun, wie dem auch sei... für mich war es eine prima Zeit, und ich hatte keinen Grund zur Klage, zehre noch heute von diesen paar Monaten. Kenne Andere, die zeitgleich mit mir da waren, und noch heuer fest davon überzeugt sind, dass man sie perfiderweise lagermäßig interniert hätte.

    Ich weiß nicht, ob es unbedingt notwendig ist, in eine Einrichtung, die auf Erwachsenen-ADHS spezialisiert ist zu gehen. Je nachdem gibt es auch in anderen Einrichtungen versiertes Personal, die eine entsprechende therapeutische Begleitung gewährleisten können. Interessanterweise hatte ich die besten Erfahrungen in einer Wald-und-Wiesen-Provinzklinik gemacht. Der Chefarzt war zufällig mit adulter ADHS bestens vertraut, hielt regelmäßig Vorträge zur Thematik, usw.

    Gibt es denn in einer solchen Reha nur Zweibettzimmer?
    Im Normfall: Ja. Weißte, es ist auch irgendwo Ziel, dass du insofern mit deinem Schlafverhalten klarkommst, dass dich die Anwesenheit Anderer nicht mehr so vehement davon abhält. Ich hatte zeitlebens Einschlafstörungen. Seit meiner Zeit beim Bund schlafe ich wie ein Baby... egal, wo und wann.

    Kopfkino halt und Angst, vor dem unbekannten Nenner....
    Na, dass das halbwegs irrational ist, weißt du ja selbst. Was soll schon passieren? So eine Reha ist ein zeitlich eng begrenzter Abschnitt. Im schlimmsten Fall findest du nur aller paar Tage erschöpfungsbedingt Nachtschlaf. Und? Ist doch der beste Ort, um mit sowas umgehen zu lernen. Klar, Geduld ist so eine blöde Sache... kann man leider nicht kaufen oder stehlen.

  3. #3
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 2.410

    AW: Hilfe muss in Reha, aber wohin?

    Lies noch mal das Schreiben von der Krankenversicherung genau nach. Normalerweise steht da,dass innerhalb von 10 Wochen die Reha beantragt werden muss.Auf die Dauer bis zur Genehmigung hast du ja gar keinen Einfluss.

  4. #4
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 93

    AW: Hilfe muss in Reha, aber wohin?

    oh Trine Du hast ja so recht. Mein Mann hat mich da auch wieder aus m Flieger geholt! grins.... Das kommt davon, wenn man in ADHS Manier mal aufgeregt über die Zeilen fliegt... und dann sofort der Adrenalinpegel in die Höhe schnellt.

  5. #5
    werwiewas

    Gast

    AW: Hilfe muss in Reha, aber wohin?

    Hallo Chaotenkopf,

    ja Deine Befürchtungen bzgl. guter Klinik und Zwei- oder gar Mehrbettzimmer kann ich gut nachvollziehen.

    Als Klinik kann ich Dir die AHG in Bad Dürkheim vorschlagen (Achtung nicht die Sonnenwende, welche im gleichen Ort ist).
    Die behandeln auch Leute mit ADHS stationär und haben auch Mobbing als Thema.
    Ich wäre evtl. dahin gegangen. Aber dummerweise ist die Klinik nicht mal 1km von meiner Arbeitsstelle entfernt.
    Und da kann ich nicht mal im Park spazieren gehen, ohne dass mir Leute, die mich von der Arbeit kennen, entgegenlaufen.

    Was mich wundert ist, dass im ZI Mannheim ADHS diagnostiziert aber anscheinend nicht behandelt wird, obwohl die doch auch stationär Patienten betreuen.

    Und mit den Zweibettzimmern ist das so eine Sache.
    Die meisten Kliniken haben fast nur Einbettzimmer und wollen dafür natürlich auch den entsprechenden Zuschlag kassieren. Aber ich bin schon vielen Leuten begegnet, die sich um Kosten zu sparen für ein Mehrbettzimmer entschieden hatten, und dann doch ein Einzelzimmer bekamen; ohne Aufpreis wohlgemerkt !

    Es gibt sogar Kliniken, die ausschließlich Einbettzimmer haben. Aber man muss bei der Anmeldung dennoch wählen und ankreuzen, ob man ein Einzel- oder Zweibettzimmer mag. Der Grund ist ganz einfach: Wenn man dann bei der Anmeldung Einbettzimmer wählt, können die extra dafür abkassieren. Wenn man Zweibettzimmer wählt, muss man nichts dazu zahlen und bekommt trotzdem ein Einzelzimmer.
    Ist echt ganz schön fies, was ?
    Also am besten, du fährst, wenn es Dir irgendwie möglich ist, mal zu der Klinik und versuchst dort mit Patienten zu reden und rauszubekommen, wie es dort ist. Ich würde mir auch unbedingt den Speisesaal mit dem Essen anschauen, da sowas für mich sehr wichtig ist. Leider müssen die überall sparen. Und das merkt man dann an vielen Dingen.

    Ich hoffe, meine Tips konnten Dir weiterhelfen und wünsche Dir, dass Du eine gute Klinik findest, wo Du wirklich Hilfe und Erholung bekommst.

    Viele Grüße
    werwiewas

  6. #6
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 66

    AW: Hilfe muss in Reha, aber wohin?

    Hallo,

    ich bin neu bei euch... bin gerade wegen eines "Burn-Outs / leichte Depression" im Reha-Zentrum Seehof in Teltow bei Berlin. Nun ist Verdachtsdiagnose AD(H)S, ab Montag / Dienstag mache ich noch die "Vorher-Medikationstests", ab Mittwoch werde ich auf Medikinet eingestellt, Ende der Woche "Vergleichtests" auf Medikinet. Das Haus hat eine Psychosomatische Abteilung mit Verhaltenstherapie, Einzelzimmer und ein Schlaflabor, sowie die Möglichkeit, die Entsprechenden Diagnostik Tests durchzuführen. Und die Nähe zu Berlin ist unschlagbar :-) (Das Haus ist auch nicht streng, wenn man nicht Suizidgefährdet ist, darf man bis 24 Uhr jeden Tag raus, man hat sogar nachts die Möglichkeit, mit einem Chip die Tür zu öffnen :-) In Mannheim bist du auch gut aufgehoben, leider ist es keine stationärer Aufenthalt möglich, soweit ich weiss... Da ist dann auch das Problem der Kostenübbernahme... Die Klinik in Teltow ist von der DeutschenRentenVersicherungBun d. Zum Essen: Hier im Haus ist noch eine Kardiologie, weshalb das Essen "natriumarm" zubereitet wird. Nun ja... es gibt echt schlimmeres als salzarmes, geschmackloses Essen. Ein Hochgenuss ist es nicht, die Therapeuten sind megakompetent, die Atmosphäre ist sehr familiär, ich fühle mich hier sehr wohl, mal sehen, wie lange ich noch hier bleibe, ich muss noch ins Schlaflabor (das gute hier ist, ist im Haus, die kommen auf dein Zimmer und verkabeln dich sozusagen im "eigenen Bett" und im "eigenen Zimmer" musst nicht ausziehen). Da ich ja nun keinen Burn-Out habe, sondern es wahrscheinlich auf eine AD(H)S rausläuft (die ersten 3 Diagnostik Tests waren sehr eindeutig, sowie die Gespräche mit dem Verhaltenstherapeuten), bin ich wohl länger als bis zum 8.1.13 hier...

    LG Tinchen

  7. #7
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 442

    AW: Hilfe muss in Reha, aber wohin?

    Ich denke, wie man den Aufenthalt dort beurteilt, hängt in erster Linie vom Zusammenahlt in der Gruppe ab.
    Geändert von ADHS72 ( 3.01.2013 um 14:30 Uhr)

  8. #8
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 4

    AW: Hilfe muss in Reha, aber wohin?

    hallo, ich war insgesamt 12 Wochen in der burghof-Klinik in Rinteln (LK Hameln-Pyrmont)....Weserbergland....s ehr nett kleine Klinik mit wirklich guten kompetenten leuten...das urteil darf ich mir erlauben als Krankenschwester die sind auch für Kassenpatienten zugelassen....einfach mal gucken.,...haben auch eine eigenen´HP

  9. #9
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 61
    Forum-Beiträge: 2.091

    AW: Hilfe muss in Reha, aber wohin?

    Ich war 2012 in Bad Münder in der Weser-Deister-Klinik - Einzelzimmer

    Mir hat die Reha nicht viel gebracht und ich bin auch von der Klinik nicht angetan. Sehr standardisierte Angebote - individuelle Therapieangebote gab es dort nicht. Und wenn die Standards nicht passten, wie bei mir, dann hat man eben Pech. Das ist keine Aussage von mir, als nörgelnde Patienten, dass wurde mir so von meiner Therapeutin gesagt.

    Mir ging es nach der Reha genauso schlecht wie vor der Reha - als Rehaerfolg steht in meinem Entlassungsbericht, dass ich jetzt aber wisse dass es mir schlecht geht (ist kein Scherz)

    Alles Liebe Elwirrwarr

  10. #10
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 319

    AW: Hilfe muss in Reha, aber wohin?

    WbD schreibt:
    Davon, würde ich mich nun absolut nicht abschrecken lassen. Man sollte immer im Hinterkopf behalten, dass psychiatrische Einrichtungen eben durch "Gestörte" (vollkommen wertungsfrei gemeint) bevölkert werden, viele Gemüter eben äußerst empfindlich sind, einige auch nur äußerlich freiwillig dort aufschlagen, oder vergessen, dass entsprechende Therapie eigentlich nur Hilfe zur Selbsthilfe sein kann.
    hm, gerade, was BadBevensen angeht, liest man viel (gerade in älteren Berichten), dass das Verhältnis Essstörungen ADHS sehr unausgeglichen sei. Das ist auch was, was mich n bisschen abschreckt...

    Interessanterweise hatte ich die besten Erfahrungen in einer Wald-und-Wiesen-Provinzklinik gemacht. Der Chefarzt war zufällig mit adulter ADHS bestens vertraut, hielt regelmäßig Vorträge zur Thematik, usw.
    Das ist aber echtes Glück.
    Meiner Erfahrung nach kennen die Leute sich entweder eh mit ADS aus, oder sie "glauben nicht dran"...

    Im Normfall: Ja. Weißte, es ist auch irgendwo Ziel, dass du insofern mit deinem Schlafverhalten klarkommst, dass dich die Anwesenheit Anderer nicht mehr so vehement davon abhält.
    Ernsthaft?
    Das fändich erschreckend. Ich entferne immer alle tickenden Uhren und wenn mein Freund mein Schlafen laut atmet, dann schlaf ich aufm Sofa.
    Hab auch bei ner Übernachtung mit Kollegen letztendlich auf dem Flur gepennt.

    Ich könnte mir eine anstregende stationäre Therapie ohne ausreichenden Schlaf nicht vorstellen :o

    Allerdings soll's auch Kliniken mit Einzelzimmern geben

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