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Diskutiere im Thema Wieso stellt man mich ständig als Lügnerin hin? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Ärzte und Kliniken
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  1. #41
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 150

    AW: Wieso stellt man mich ständig als Lügnerin hin?

    Konstruktiv. Na denn.

    Ich entschuldige mich dann mal mit der Ängstlich vermeidenden PS. Es liegt nicht an dir das ich so bin, aber ich bin so, und ich kann es nicht ändern, aber nur weil du das gern so hättest, bin ich deswegen noch lange nicht anders. Immer diese Vorurteile, ich sag es ja, du hast ja gar keine wirkliche Ahnung über mich, und kommst dann noch mit solchen Beleidigungen ala Opferrolle, unterstellst mir aber ich beleidige dich, weil ich dir nicht vertraue. *lol* Entschuldige, aber Ironie kann ich auch ganz gut.

  2. #42
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.871

    AW: Wieso stellt man mich ständig als Lügnerin hin?

    Tränenherz schreibt:
    Konstruktiv. Na denn.

    Ich entschuldige mich dann mal mit der Ängstlich vermeidenden PS. Es liegt nicht an dir das ich so bin, aber ich bin so, und ich kann es nicht ändern, aber nur weil du das gern so hättest, bin ich deswegen noch lange nicht anders.
    Wieso kannst du das nicht ändern? Eine Persönlichkeitsstörung ist keine Sache, der man hilflos ausgeliefert ist. ich spreche aus eigener Erfahrung!

    Immer diese Vorurteile, ich sag es ja, du hast ja gar keine wirkliche Ahnung über mich, und kommst dann noch mit solchen Beleidigungen ala Opferrolle, unterstellst mir aber ich beleidige dich, weil ich dir nicht vertraue. *lol* Entschuldige, aber Ironie kann ich auch ganz gut.
    Opferrolle ist doch keine Beleidigung.
    Und wenn ich deine obige Aussage lese, dass du eben so bist und das nicht ändern kannst, dann siehst du dich selber doch auch als Opfer? Opfer des Schicksals, deiner Lebensumstände, was auch immer.

    Tränenherz, ich finde das nicht in Ordnung, was du hier machst. Dein Ton geht gar nicht.
    Hier sind Menschen, die sich Gedanken machen und die dir helfen wollen. Und du beschimpfst sie. Wenn du dich in der Klinik genauso benimmst wie hier, dann kann ich die Reaktion deiner Ärztin und des übrigen Klinikpersonals verstehen!
    Schuld sind die Anderen, nicht du, meinst du. Dir geht es schlecht, man soll dir helfen, du nimmst diese Hilfe nicht an, weil dir sowieso nichts hilft und du schon alles ausprobiert hast. Du bist ein Opfer, weil du dich selber dazu machst.
    Geändert von Fliegenpilz ( 6.10.2012 um 23:28 Uhr) Grund: Falsches Zitat korrigiert

  3. #43
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 150

    AW: Wieso stellt man mich ständig als Lügnerin hin?

    Okay, ich lasse es jetzt einfach, wenn alles was ich sage "nicht in Ordnung ist", ich mir aber das anhören muss, und ich sage wie es auf mich wirkt. Lass gut sein... meinet wegen kann der Thread geschlossen werden.

  4. #44
    WbD


    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 216

    AW: Wieso stellt man mich ständig als Lügnerin hin?

    Pardon, aber eine ängstlich-vermeidende PS vor's Loch schieben wollen, ist ein absolutes No-Go. Aus eigener Erfahrung: Eine PS ist keine Einbahnstraße und man kann durchaus daran arbeiten, und auch Erfolg dabei haben, insofern man das wohlbekannte Übel nicht dem unbekannten Terrain vorzieht.

    Außerdem sollst du nicht entschuldigen. Ich wünsche mir von dir, dass du mal ganz ohne großes Drama und große Gefühle darüber nachdenkst, warum sich hier in einem Forenthread Begebenheiten aus deinem realen Leben in so einer markanten Ähnlichkeit wiederholen. Kleiner Tipp am Rande: Liegt mit Sicherheit nicht daran, dass alle Beteiligten dir etwas Böses wollen, oder der Mensch generell schlecht ist. Oder anders: Ich habe mit Sicherheit bessere Dinge zu tun, als irgendwelche wildfremden Leute wegen ihrer Leiden in einem öffentlichen Forum zu verunglimpfen.

    Klar, du kannst jetzt natürlich wegrennen, kannst diesen Thread hier verwaisen lassen, meinetwegen schließen, weil du der irrtümlichen Ansicht bist, dass dir hier sowieso bloß alle an den Karren fahren wollen. Aber, das bringt dich kein Stück weiter.

    Und auch wenn du mir das immer noch nicht abkaufen solltest: Das, meine ich aufrichtig konstruktiv.

  5. #45
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 2.633

    AW: Wieso stellt man mich ständig als Lügnerin hin?

    Es herrscht hier eine grundsätzliche Falschannahme vor.

    Aus der Tatsache, dass sich kaum ein Psychiater mit ADHS auskennt, wird abgeleitet, dass er sich zumindest mit etwas auskennen müsste, was nicht ADHS ist.

    Dies ist jedoch nicht der Fall.

    Tatsache ist, dass sich die wenigsten Psychiater überhaupt mit irgendetwas auskennen.

    Wer also ein ernst zunehmendes psychisches Problem hat, kann sich in die Hände eines Psychiaters begeben, muss aber realistischerweise davon ausgehen, dass ein Besuch bei seinem Tankwart statistisch betrachet in etwa das gleiche bringen würde.

  6. #46
    WbD


    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 216

    AW: Wieso stellt man mich ständig als Lügnerin hin?

    @Eiselein
    Das ist deine ganz persönliche Wahrnehmung, die wiederum mit der Meinigen nicht korreliert. Ich war seinerzeit in einer Tagesklinik in der sich sowohl Psychiater als auch Psychologen ganz hervorragend mit ADHS auskannten, genau wie dies in der zugehörigen psychiatrischen Klinik der Fall war. Im Rahmen meines Aufenthalts (2006-2007) habe ich dort mehreren ganz interessanten und auch tatsächlich informativen Vorträgen über ADHS bei Erwachsenen beiwohnen dürfen, wurde fachgerecht auf Medikamente eingestellt, verhaltenstherapeutisch und tiefenpsychologisch fundiert unterstützt. Die Betreuung blieb auch nach Entlassung ambulant fortbestehen, mit wöchentlichen psychotherapeutischen und zweiwöchentlichen psychiatrischen Besuchen. Und das Wichtigste: Ich habe mich in dieser ganzen langen Zeit durchweg als Mensch, und ja, sogar liebevoll, betreut gefühlt.

    Spätere Erfahrungen mit einem psychiatrischen Versorgungszentrum waren ähnlich positiv gelagert. Der dortige Leiter hatte in Sachen ADHS einen aktuellen Kenntnisstand, genau wie mein betreuender Psychologe.

    Pardon, aber ich finde es schlichtweg nicht gerecht, sämtliches psychiatrisches Fachpersonal derart abzuwerten. Auch dort gibt es eine Menge Menschen, die weit über die bloße professionelle Pflichterfüllung hinausreichendes Engagement an den Tag legen.

  7. #47
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 419

    AW: Wieso stellt man mich ständig als Lügnerin hin?

    Naja, das Problem ist und bleibt sicherlich, dass es äusserst komplex ist. (Hab extra nicht zu komplex geschrieben ) Zum einen kennen wir die einzelnen Fälle nicht, d.h. Patienten und Personal. Wir kennen die Umstände nicht und können insofern auch nur bedingt Hilfestellungen geben. Auch wenn ich die Beiträge von WbD und Fliegenpilz gut finde, ist die Unterstellung, Tränenherz sei beleidigend vielleicht etwas übertrieben. Andererseits befinden sich viele Patienten in einer bestimmten Rolle, die sie nicht ablegen können, was einem im Krankenhaus oder wo auch immer nicht sonderlich erleichtert wird (-> Hospitalismus).
    Ohnehin muss man dann bei allen Vorschlägen akzeptieren, dass ein Mensch sich nicht (ohne weiteres) ändern kann und erst recht nicht durch die eigenen Bemühungen (in einem Forum). Wenn man jemandem Helfen will, ist eine "gewisse Härte" sicher oft vom Vorteil, weil sie eindringlich ist. Allerdings reagieren vielleicht sogar die meisten genau gegenteilig darauf. Was bringt es also?
    Damit kommt man dann wieder zum Ausgangspunkt zurück: Das Problem ist zu komplex, um von irgendwelchen Institutionen gelöst zu werden. Stattdessen leisten sie Arbeit nach Vorschrift, weil es ihre Pflicht ist. Willkommen in Deutschland

  8. #48
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 150

    AW: Wieso stellt man mich ständig als Lügnerin hin?

    WbD schreibt:
    Pardon, aber eine ängstlich-vermeidende PS vor's Loch schieben wollen, ist ein absolutes No-Go. Aus eigener Erfahrung: Eine PS ist keine Einbahnstraße und man kann durchaus daran arbeiten, und auch Erfolg dabei haben, insofern man das wohlbekannte Übel nicht dem unbekannten Terrain vorzieht.
    Es ist ein Schutz vom Körper, und ich bin froh das das so ist. Ich will auch gar keinem mehr vertrauen, weil ich schlicht weg schon zuviel miese Sachen erlebt habe. Freu dich darüber das du deine PS, was auch immer es sein mag nicht mehr hast. Symptome lindern geht bestimmt, aber was einmal drin ist, zweifel ich an, dass es komplett zu verdrängen geht. Das ist doch genau wie beim ADS, es ist eine Kompensation. Mehr nicht.

  9. #49
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 419

    AW: Wieso stellt man mich ständig als Lügnerin hin?

    Tränenherz schreibt:
    Das ist doch genau wie beim ADS, es ist eine Kompensation. Mehr nicht.
    Na, das würde ich jetzt aber auch nicht so unterschreiben. Vielmehr werden viele Symptome von AD(H)S (im psychologischen Sinne) kompensiert. Das Syndrom selbst ist wiederum umfassender. (Siehe neurowissenschaftliche Ansätze)

  10. #50
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 150

    AW: Wieso stellt man mich ständig als Lügnerin hin?

    Nein, ich meinte, wenn es uns gelingt so ziemlich normal zu sein. Ich nehm mal als Beispiel meine Wohnung. Wenn ich da immer sauber und ordentlich alles hab, kompensiere ich das durch Dauerputzen. Aber das ist nicht das, was ich eigentlich tun würde, das entspräche nicht der "Wahrheit". Ich weiss nicht wie ich das besser ausdrücken soll. Natürlich ist das viel komplexer, aber die Stimulanzien die die meisten nehmen kompensieren ebenfalls nur etwas, lassen wir sie weg, zack alles so wie es war, da ist nicht mit einmal das Problem behoben nur weil man ein Jahr die Pillen geschluckt hat.

    Und was sich Jahre lang in mir verfestigt hat, egal jetzt welche Krankheit/Störung/Syndrom/PS what ever, das kann ich nicht von jetzt auf gleich ändern, aber wie ich schon sagte, da ich einfach nur Angst habe vor weiterer Enttäuschung entziehe ich mich dem so, und diese "Störung" ist für mich dazu eine Hilfe, deswegen möcht ich da gar nicht raus. Mag sein das ihr das nicht versteht, aber für mich ist es so.

    Das ist das Selbe mit dem Nachteulentum. Die Ärzte haben mich gefragt wie es mit Tagesstruktur wäre, und das es einem damit ja viel besser geht. Aber das stimmt nicht, mir geht es damit nicht besser, weil ich es verschiedene Male ausprobiert habe. Mir geht es damit sehr viel schlechter. Ob das jetzt ein Arzt glaubt oder nicht bleibt ihm überlassen, aber ich hab halt meine eigenen Empfindungen, und genau deswegen habe ich gesagt - nein möchte ich nicht, und der Oberarzt gab sich damit auch zufrieden, die andere Ärztin nicht, aber das ist nicht mein, sondern ihr Problem.

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