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Diskutiere im Thema Erfahrungen Frau Neuhaus Esslingen oder Uniklinik Ulm im Forum ADS ADHS Erwachsene: Ärzte und Kliniken
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Erfahrungen und Empfehlungen sowie Suche nach Ärzten und Kliniken
  1. #61
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 24

    AW: Erfahrungen Frau Neuhaus Esslingen oder Uniklinik Ulm

    Also ich hab mal in ihrer Vitae geschaut:
    seit 1988 Kassenzulassung aller Kassen- das wäre auch etwas suspekt gewesen

    vielleicht liegt es auch einfach an der KK?! Ich werde bei meiner einfach mal anfragen, vll. hab ich ja Glück. Bei welcher bist du denn?!

  2. #62
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 5.009

    AW: Erfahrungen Frau Neuhaus Esslingen oder Uniklinik Ulm

    Ok, dann weiß ich es auch nicht ..
    mein Arzt praktiziert in Berlin, aber in anderen Bundesländern gibt es auch Stellen mit.günstigerer Diagnostik. An meiner Krankenkasse liegt es nicht.

    Vor 6 Jahren konnte ich es auch nicht abwarten, eine Diagnostik zu machen und zahlte bei einem Psychiater in Berlin 150€.

    Bei meinem jetzigen Dr. sind viele die ich kenne mit unterschiedlichen Krankenkassen, die eben nix bezahlen mussten. Und er ist nicht der einzige in Berlin. Man muss eben dann auch lange Wartezeiten in Kauf nehmen, weil diese Ärzte eben nicht nur ADSler behandeln können ...

    Aber wie gesagt, wer es sich leisten kann (ich könnte es eben nicht), der ist ganz bestimmt bei Frau Neuhaus in guten Händen!!

  3. #63
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 5.009

    AW: Erfahrungen Frau Neuhaus Esslingen oder Uniklinik Ulm

    Achso..und suspekt ist es überhaupt nicht, wenn ein Psychotherapeut keine Kassenzulassung hat. Er kann genauso gut oder schlecht wie andere sein!

    Der Unterschied ist eben, dass sie ausschließlich privat abrechnen!

  4. #64
    OMMM-Beauftragte

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 5.742

    AW: Erfahrungen Frau Neuhaus Esslingen oder Uniklinik Ulm

    Hallo adelinchen,

    der Wikiipedia-Artikel zum Stichwort Kassenzulassung erklärt glaube ich ganz gut, welche Bedeutung die Kassenzulassung hat.

    LG, habit

  5. #65
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 2.632

    AW: Erfahrungen Frau Neuhaus Esslingen oder Uniklinik Ulm

    web4health schreibt:
    Also die "Marktlücke" ist seit Jahren existent. Das Problem ist schlicht und ergreifend, dass es wirtschaftlich unvernünftig ist, diese "Lücke" zu füllen.

    Bedenkt einfach mal, wieviel Zeit Petra Rudolph bzw. Corrie Neuhaus dann in der Praxis bei der Diagnostik verbringen. Je nachdem welchen Stundensatz man berechnet und dann auch noch weitere Personalkosten / Raummiete berechnet, sind 450 Euro schnell verbraucht.

    Ich finde es immer wieder erstaunlich, dass man dann beim Auto die absurdesten Stundenlöhne akzeptiert (geschweige denn ein Schlüsseldienst), aber bei Psychotherapeuten eben dann von Geldschneiderei spricht.

    Ich habe bei Tokol mal einen Vortrag von Petra Rudolph zur Diagnostik bei Corrie mitbekommen bzw es ja auch selber von ihr bzw. Patienten dort erfahren. Danach habe ich mich gefragt, wie man zu einem solchen Preis Diagnostik anbieten kann.

    Klar, es ist viel Geld. Und auch richtig : Das müsste eigentlich die Kasse übernehmen.

    Aber : Ich selber könnte dafür keine Diagnostik anbieten. Das ist einer der Gründe, warum ich eben auch keine Diagnostik anbiete. Bei mir müsste eine Einzelstunde zwischen 100 und 120 Euro kosten (da ich keine "Helfer" für Testpsychologie habe, wäre ich also im Vergleich zu grösseren Praxen auch unwirtschaftlich "zu teuer").

    -> Selbst Therapeuten, die ADHS-Diagnostik anbieten könnten, tun dies aus Kostengründen immer seltener.

    So : Jammermodus aus. Ich verdiene mein Geld ja auch stationär und nicht ambulant...

    Was uns web4health in seiner typisch unaufdringlichen Art hier verklickern will, ist einfach, dass er sich - wie alle Psychiater übrigens - für chronisch unterbezahlt hält.

    Es kommt aber darauf an, in welcher Realation man das sieht. Verglichen mit richtigen Ärzten wie Radiologen, Chirugen, Kardiologen, Internisten usw. verdienen Psychiater in der Tat am wenigsten Kohle. Im Grunde genommen fast so wenig wie Allgemeinmediziner. Daher werden Psychiater regelmäßig von großem Neid zerfressen. Sie verstehen sich als Fachärzte und kommen sich gegenüber dem popeligen Allgemeinmediziner als hervorstechende Ausnahmeerscheinung vor, die als solche natürlich unterbezahlt ist und zwar chronisch.

    Hier muss dann ganz klar die Frage gestellt werden, warum er (der Psychiater) dann nichts Vernünftiges gelernt hat und Augenchirug oder Herztransplantierer geworden ist?

    Bei den meisten Psychiatern stellt sich dann alsbald heraus, dass sie im Grunde Psychiater werden MUSSTEN, weil sie zu allem anderen nicht zu gebrauchen waren. D.h. bei allem anderen hätten sie ihren Dilettantismus nie so sehr ausleben und vböllig konsequenzenlos zur Blüte und Entfaltung bringen können.

    Beispiel: Ein Psychiater der locker mal 4 Jahre lang ein ADHS auf Schizophrenie behandelt, hat überhaupt nichts zu befürchten. Ein Chirug beispielsweise, der statt das kranke linke, das gesunde rechte Bein amputiert, bekommt dagegen ernsthafte Schwierigkeiten.

    Ein Psychiater, der eine Depression über einen Zeitraum von mehreren Jahren mit dem Resultat behandelt, dass die Depression immer schlimmer wurde, sodass der Patient dann am Ende, weil ihm nichts anderes mehr eingefallen ist, von der Brücke gesprungen ist, hat überhaupt nichts zu befürchten. Ein Internist hingegen, der den Diabetes seines Patienten mit Blutdrucksenkern behandelt, bekommt beim Ableben des Patienten ernsthafte Schwierigkeiten.

    Zusammenfassung: Sicherlich verdient der Psychiater verglichen mit anderen Fachärzten weniger, dafür muss er allerdings auch nichts können, macht von seinem Nichtskönnen auch regelmäßig exzessiven Gebrauch. Und kann seinen Dilettantismus jahrzehntelang unbemerkt ausüben. Für das was (die meisten) Psychiater also leisten (nämlich nichts) und wissen (nämlich so gut wie nichts), werden sie also VIEL ZU GUT bezahlt.

    Die Tragik liegt also nicht, wie von web4health suggeriert (bei der überwiegenden Zahl der Fälle) in einer chronischen Unterbezahlung und gesellschaftlichen Missachtung dieses Berufstands begründet, sondern in einer chronischen Überbezahlung und eines gesellschaftlich viel zu hoch angesiedelten Ansehens dieser Branche.

    Dass es Psychiater gibt, die etwas können, und die angesichts dessen, was sie können, chronisch unterbezahlt werden, soll hier ausdrücklich erwähnt werden. Es ist aber die Minderheit, also nicht die Masse, wie sie sich beim letzten Ärztestreik vor einigen Monaten artikulierte.

    Deshalb müssen wir bei den Ärzten, ähnlich wie bei den Beamten, endlich zu einem leistungsbezogenen Gehalt kommen.

    Dass heisst beispielsweise, der Herzchirug, der ein Herz transplantiert, das funktioniert, dem Patienten damit geholfen, ja das Leben geretten hat, bekommt zu der Kohle, die er ohnehin verdient, noch eine Gelingensprämie ausbezahlt.

    Der Chefarzt einer psychiatrischen Klinik z.B., bei dem sich innerhalb von fünf Wochen vier Patienten beim Ausgang oder Wochenendurlaub suizidiert haben, bekommt die Kohle, die er mit diesen Herrschaften verdient hat, von seinem Gehalt abgezogen.

    Der Internist, der bei einem Patienten einen Bluthochdruck behandelt mit dem Resultat, dass dieser sinkt, bekommt eine Gelingensprämie.

    Der ambulante Psychiater, der ein Jahr lang eine Depression behandelt mit dem Ressultat, dass sich an diesem Zustandsbild überhaupt nichts verändert hat, bekommt die Kohle, die er an diesem Patienten verdient hat, wegen offenkundigen Totalversagens vom Gehalt abgezogen.

    Behandelt der Psychiater die Depression erst gar nicht als Depression, sondern als Persönlichkeitsstörung oder Schizophrenie oder was ihm sonst noch alles einfallen mag, dem wird grundsätzlich - wie jedem gewöhnlichen Hartz-4-Empfänger in Deutschland auch - wegen offenkundig verweigerter Mitwirkungs- oder Sorgfaltspflicht, das Gesamtgehalt um ein Drittel gekürzt. Erkennt derselbe Psychiater, der eine Depression als Schizophrenie behandelt hat, dann beim nächsten Patienten keine ADHS, keine Narkolepsie, kein Asperger usw., sondern wieder irgendetwas anderes, was ihm gerade einfallen mag, wird das Gehalt um ein weiteres Drittel gekürzt usw.

    Dass heisst grundsätzlich: Ärztlicher Dilettantismus muss eine Folge haben, insbesondere aber bei den Psychiatern und Psychotherapeuten, wo er am verbreitesten ist und sich am zynischten und dreistesten gebiert.

    FAZIT:

    1. Die ständige Forderung der Ärzte nach mehr Geld, muss immer dort kategorisch abgelehnt werden, wo eine Diskussion über die gesundheitlichen und wirtschaftlichen Folgen des inzwischen immer deutlicher um sich greifenden Phänomens des ärztlichen Dilettantismus von diesen Leuten verweigert wird. Die redlichen Ärzte, die ein leistungsangemessenes Gehalt fordern, z.B. chronisch überforderte Unfallchirugen mit konstant guten Leistungen, müssen in ihren Forderungen unterstützt werden. Nicht etwa aber eine Mehrzahl von Psychiatern, die eine ADHS nicht von einem Fahrradschlauch, eine Narkolepsie nicht von einer Depression, eine Depression nicht von einer Schizophrenie, eine Schizophrenie nicht von einem Asperger und im Grunde auch keinen Alligator von einem Krokodil, eine Eiche von einer Buche, eine Henne von einem Hahn unterscheiden können und/oder sich selbst im Falle einer ausnahmsweise korrekten Diagnose als unfähig erweisen, das Krankheitsbild auch behandeln zu können.

    2. Es muss politisch endlich verhindert werden, dass sich in den Psychiatrien Deutschlands, insbesondere den geschlossenen Abteilungen und Akkutstationen, all jene psychiatrischen Elemente ansammeln können, die entweder zu blöd, zu dilettantisch oder zu gemeingefährlich sind, sich in der freien Wirtschaft mit einer eigenen Fachpraxis am Markt etablieren zu können. Verhindert werden muss also, dass sich in den Psychiatrien, die eigentlich eine Auslese von besonderen Spezialisten erforderlich machten, der psychiatrische Bodensatz einer Republik ansammeln kann.

    Da die Psychiatrien mit besonders brisanten und dringenden Fällen regelmäßig konfrontiert sind, muss politisch dafür gesorgt werden, dass dort auch entsprechendes Fachpersonal anwesend ist. Es kann nicht sein, dass in einer psychiatrischen Universitätsklinik ein schwerer Fall von einem Assistenzarzt aufgenommen und behandelt wird.

    (Die politische Verschleierung des Begriffs "Arzt im Praktikum" durch den seriöser wirkenden Begriff "Assistenzarzt" muss grundsätzlich zurückgenommen werden. Der Patient, insbesondere der akkut notleidende, muss wissen, ob er es mit einem Anfänger oder einem Profi zu tun hat.)

    Eine psychiatrische Universitätsklinik, in der am gesamten Wochenende ÜBERHAUPT KEIN ARZT vorhanden ist, muss nicht unbedingt offen gehalten, kann um Kosten einzusparen am Wochenende auch geschlossen werden.

    D.h. im weiteren: Ein Arzt/Psychiater, der in einer Klinik überhaupt nicht anwesend ist, muss in der Zeit, in der er überhaupt nicht anwesend ist, auch nicht unbedingt bezahlt werden. Das gleiche gilt für den einzigen Arzt dieser Klinik, der am Wochenende Telefondienst hat, aber gar nicht zu erreichen ist, auch er muss für seine Nichterreichbarkeit nicht unbedingt bezahlt werden, auch dann nicht, wenn sich das Bordell oder die Kneipe, wo er sich gerade aufhält, eben nicht zu vermeidenderweise in einem Funkloch befindet, er sein Telefon grundsätzlich nicht mitnimmt, wenn er auf die Jagd geht, weil das das Wild erschrecken könnte oder er ab 18.30 Uhr sowieso keine Telefonate mehr entgegennimmt, ganz unabhängig davon, wer anruft.

    (Es soll noch darauf hingewiesen werden, dass es sich bei einem Psychotherapeuten in Ausbildung, um einen Psychotherapeuten in Ausbildung handelt. Keineswegs also um jemanden, der Patienten auf Teufel komm raus behandeln darf, so wie es ihm gerade einfällt. D.h. ein Psychotherapeut, der sich in Ausbildung befindet, kann einen ausgebildeten Psychotherapeuten nicht ersetzen, darf also nicht auf alle Fälle losgelassen werden, auch dann nicht, wenn sich der Psychotherapeut in Ausbildung als finanziell eben günstiger als der ausgebildete Psychotherapeut erweist. Zwar ist es gesetzlich vorgeschrieben, dass der Psychotherapeut in Ausbildung Patienten nur unter Supervision behandeln darf, gängige Praxis ist jedoch, dass sich der Supervisor allein schon zeitlich nicht allen Fällen mit der nötigen Aufmerksamkeit widmen kann, i. d. R. ist es sogar so, dass der Patient weder darüber informiert wird, ob es sich um einen Psychotherapeuten in Ausbildung handelt oder nicht, geschweige denn überhaupt je dessen Supervisior zu Gesicht bekommt. Dies gilt in abgeleiteter Form auch für den psychiatrischen Assistenzarzt. Wie dem jedenfalls auch sei, für diese "Leistungen" auch noch ständig immer mehr Geld zu verlangen, ist genau genommen eine Unverschämtheit.)

  6. #66
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 2.632

    AW: Erfahrungen Frau Neuhaus Esslingen oder Uniklinik Ulm

    Ich gebe zu, dass ich etwas am Beitrag von web4health vorbeiformuliert habe.

    Er sagt ja im wesentlichen nur, dass Corrie Neuhaus und andere ADHS-Spezialisten in Deutschland (damit meint er sich) unterbezahlt sind.

    Das ist richtig, ADHS-Spezialisten sind in Deutschland unterbezahlt.

    Diese Aussage ist allerdings wertlos, wenn man nicht definiert, was ein ADHS-Spezialist überhaupt ist.

    Das kann man ja anhand der Beispiele Neuhaus und web4health ganz leicht machen: Ein ADHS-Spezialist ist jemand, dessen Berufsleben hauptsächlich in der Auseinandersetzung mit ADHS besteht und der in seiner Praxis/Klinik oder sonstigen therapeutischen Einrichtung überwiegend ADHS-Fälle diagnostiziert und behandelt.

    Soweit kann man also völlig einverstanden sein mit der Feststellung, dass diese ADHS-Spezialisten unterbezahlt sind.

    Allerdings darf man nicht verschweigen, dass es in einigen Teilen Deutschlands - als Schwabe beziehe ich mich jetzt mal auf das Beispiel Baden-Württemberg - bereits GESETZLICHE DEFINITIONEN gibt, was ein ADHS-Spezialist ist.

    Werfen wir dazu mal einen Blick in den ADHS-Vertrag, der zwischen der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württembergs und der BKK Vertragsarbeitsgemeinschaften und mehreren anderen Krankenkassen in Baden-Württemberg Anfang diesen Jahres geschlossen worden ist. Ziel des Vetragers ist eine Verbesserung der Qualität in der Versorgung von ADHS-betroffenen Kindern und Jugendlichen. Im Klartext heisst das also mal wieder, dass wir, die ADHS-betroffenen Erwachsen mal wieder bleiben können, wo der Pfeffer wächst. Aber werfen wir erst mal einen Blick in diesen so genannten ADHS-Vertrag.Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

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    http://www.kvbw-admin.de/data/dateiv...anuar_2012.pdf

    Was uns besonders interessiert ist der § 7.

    Darin wird definiert, was ein ADHS-Spezialist ist.

    Ein ADHS-Spezialist ist jemand (ein Psychotherapeut, Kinderarzt, Kinder- und Jugendpsychiater usw.), der 10 ADHS-Patienten hat.

    Nicht 10 % wohlbemerkt, sondern 10 Patienten.

    Nehmen wir ein Beispiel. Ein Kinderazt, nennen wir ihn Herrn Müller-Maier, praktiziert in - sagen wir - Villingen-Schenningen.

    In seiner Stammdatei befinden sich 500 kleine Patienten. Darunter befinden sich zur Zeit 10 Kinder, deren ADHS er behandelt. D.h. 2 % seiner Patienten haben ADHS.

    Für Herrn Müller-Maier bedeutet das BINGO. Er ist per gesetzlicher Definition gerade zum ADHS-Spezialisten ernannt worden. Und darf an dem ADHS-Vertrag teilnehmen.

    Und zwar weil er über den Zeitraum von 2 Jahren (8 Quartalen) konstant in jedem Quartal mind. 10 ADHS-Fälle zu behandeln hatte.

    Also erstmal Glückwunsch zur offiziellen Ernennung per order di mufti zum ADHS-Spezialisten.

    Mich würde allerdings schon interessieren, wer sich einen derartigen Schwachsinn hat einfallen lassen.

    Man kann doch nicht jeden Dubbel, der zufälligerweise 10 ADHS-Fälle in seiner Praxis hat, als ADHS-Spezialisten definieren! Bei Euch hakt`s jetzt wohl bald vollends...

    Wenn ihr wenigstens als Voraussetzung noch dazu geschrieben hättet, dass er diese 10 ADHS-Fälle auch erfolgreich behandelt haben muss, aber nein, er muss sie nur in seiner Patientenkartei haben...

    Lassen wir web4health mal weg, weil er Erwachsene behandelt, so muss man schon mal anmerken dürfen, dass sich die Behandlungszahlen wirklicher ADHS-Spezialisten wie Corrie Neuhaus oder Rosi Spallek bei Kindern und Jugendlichen im Zeitraum von 2 Jahren in die Hunderte bewegt.

    Das ist ganz logisch so, weil ein wesentliches Kriterium für Spezialistentum in der Erfahrung liegt.

    Anders herum formuliert: ein ADHS-Spezialistentum KANN gar nicht erworben werden, wenn man gerade 10 oder 20 oder 30 oder 40 Fälle in der Praxis hat.

    Das Vertragswerk dient viel mehr dazu, die Heerschar der auf dem Felde ADHS bei Kindern und Jugendlichen praktizierenden Dilettanten dazu aufzumuntern, sich nunmehr als ADHS-Spezialisten zu begreifen und auszurufen. Der gutgemeinte Vertrag hat sozusagen einen Pferdefuß oder wie der Arzt Gottfried Benn gesagt hätte: das Gegenteil von Kunst ist gutgemeint.Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

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    PS:
    Zur Verteidigung des Vertragswerkes soll noch gesagt sein, dass die Formel - konstant 10 Patienten in jedem Quartal der letzten 2 Jahre, dann bist Du ein ADHS-Spezialist - beim Erwachsenen-ADHS sich durchaus nicht so gravierend auswirken würde. Da die Behandlung von Erwachsenen mit ADHS unter Psychiatern derart rar gesät ist, dass es ja fast schon unmöglich ist, einen Arzt zu finden, der wenigstens auch nur einen einzigen ADHS-Patienten, geschweige denn gleich 10 hat.

  7. #67
    Ist hier zuhause

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    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 2.632

    AW: Erfahrungen Frau Neuhaus Esslingen oder Uniklinik Ulm

    web4health schreibt:
    Es wird nur das geforscht, was jeweils an der Uni in einer Vernetzung mit 3-4 "befreundeten Abteilungen" angesagt ist bzw. auf dem Zahlzettelung der Industrie steht.
    Was an sich genommen ja noch nicht schlimm wäre. Es fängt ja erst da an kriminell zu werden, wo auch nur das behandelt wird, was erforscht wird mit dem, womit geforscht wird. Klingt etwas diffus.

    Nehmen wir also als Beispiel einmal an, Pharma-Unternehmen A vergibt mehrere Forschungsaufträge zur Wirksamkeit ihres neuen Antidepressivums, nennen wir es mal Halligalli. Vorrangiges Ziel soll sein, binnen eines Geschäftsjahres die Marktverdrängung des Antidepressivums der Firma B, nennen wir es mal Bedudeltdatelt.

    In der Folge dieser Forschungsstudie sieht man an dieser Uni-Klinik dann ganz deutlich, wie der Verbrauch von Halligalli überproportional zunimmt, während der Verbrauch von Bedudeltdatelt zunehmend gegen Null tendiert.

    Interessant ist im folgenden auch die Gebrauchserweiterung von Halligalli, das nicht nur bei der indizierten Depression, sondern auch bei Essstörung, Schizophrenie, Persönlichkeitsstörung und allen anderen psychiatrischen Erkrankungen eingesetzt wird, auch gerade wegen einer fehlenden Alternative. Denn es ist bereits bekannt geworden, dass auch die folgende Studie von Firma A bezahlt wird, nicht von Firma B, folglich Bedudeldatelt auch keine klinische Rolle mehr spielt, auch dann nicht, wenn sich eigentlich herausgestellt hat, dass Halligalli weit weniger wirksam ist als Bedudeldatelt.

    Bei einer geringeren Wirksamkeit von Halligalli gegenüber Beduldetdatelt, wird in der klinischen Praxis ganz einfach so verfahren, dass die Dosis von Halligalli erhöht wird und das bei sämtlichen Diagnosen. Sodass es also an Uni-Kliniken immer wieder zu dem interessanten Phänomen kommt, dass - überspitzert formuliert - sämtliche Insassen der Klinik ganz unabhängig von ihren Diagnosen zu einer bestimmten Zeit mit ein und demselben Medikament, nämlich Halligalli behandelt werden.

    Die Anmerkungen von web4health, die Inkompetenz in psychiatrischen Unikliniken betreffend, wären aber nur dann interessant, wenn man nachweisen könnte, dass es sich um eine willentlich gesteuerte, also kriminelle Inkompetenz handelt, nicht um eine fachliche Inkompetenz, die man noch unter dem Punkt Fahrlässigkeit laufen lassen könnte.

    Mir drängt sich wie gesagt der Eindruck auf, dass es sich bei den Uni-Kliniken um eine wissenschaftlich organisierte Inkompetenz zur Erwirtschaftung bestimmter Erträge und Erhöhung des Zitationsrankings handelt.

    @ web4health
    Deine Meinung allerdings, dass man etwa in einer normalen psychiatrischen Klinik oder in einer Reha-Klinik grundsätzlich besser aufgehoben sei als in einer Uni-Klinik, darf wohl getrost ins Reich der stillen, aber unerfüllten Hoffnungen verwiesen werden. Was ist zum Beispiel eigentlich, wenn Du gerade 2 Wochen Urlaub auf den Malediven verbringst? Dann findet sich in der schönen neuen Welt Deiner Klinik nämlich auch niemand mehr, der sich mit ADHS auskennt. Und mit Deinem Wunsch, endlich einmal Stimulanzien verordnen zu dürfen, ist es auch nicht weit her. Da in Deutschland nur 600 mg Amphetamin pro Monat verordnet werden dürfen, d.h. 20 mg am Tag. Mit dieser Geringstdosierung könnte man noch nicht einmal ADHS bei einer Stubenfliege behandeln. Die Schwierigkeit liegt also hierzulande nicht unbedingt darin, dass niemand weiss, was ADHS ist und wie es zu behandeln sei, sondern darin, dass auch diejenigen, die es wissen, es gar nicht behandeln können respektive überhaupt dürfen. Jetzt einmal abgesehen davon, dass die hierzu benötigten Medikamente gar keine deutsche Marktzulassung haben, also sowieso nicht vorhanden sind.

  8. #68
    Ist hier zuhause

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    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 2.632

    AW: Erfahrungen Frau Neuhaus Esslingen oder Uniklinik Ulm

    Wildfang schreibt:
    Ich hab das schon mal gehört, es gibt eine reihe Ärzte die sagen ADHS muss zwingend Schulprobleme in der Kindheit erzeugt haben. Ich würde das "zwingend" durch "wahrscheinlich" ersetzen ...
    Musst Du durchaus nicht.

    ADHS hat IN JEDEM FALL IMMER, also zwingend bereits in der Kindheit zu Schulproblemen geführt.

    Dies schlägt sich in den meisten Fällen auch in den Zeugnissen nieder. Dass es sich nicht immer zwingend niederschlägt, liegt daran, dass die Schulzeugnisse der ersten beiden Grundschuljahre ihren Fokus auf die intellektuellen Fähigkeiten des Kindes legen, weniger auf sein Verhalten. Und die Zeugnisse der nächsten Schuljahre (bis zum Abitur) fast ausschließlich auf die intellektuelle Leistung Bezug nehmen.

    Bedingung einer ADHS-Diagnose ist aber immer eine genaue Verhaltensanalyse. Also eine Unter-die-Lupe-Nahme der individuellen Steuerungsfähigkeit*. Dies ist auch der Grund, warum ADHS nicht aufgrund von Fragebögen-Ergebnissen diagnostiziert werden kann.

    Wollte man die Sache noch genauer definieren, müsste man sagen, dass ADHS auch bereits im Vorschulalter (Kindergarten) IN JEDEM FALL IMMER zu Problemen geführt hat.

    (Weshalb eine ADHS-Behandlung in jedem Fall bereits vor der Grundschule einzusetzen hat. (Das setz ich aber mal im Klammern, da ich hierzulande (noch) der einzige bin, der diese Meinung vertritt.)

    * Nochmal genauer, was mit dem Thema Stuerungsfähigkeit gemeint ist. Gemeint ist hier nicht die mangelnde Steuerung der Gedanken (Aufmerksamkeit) oder die Affektlabilität (mangelnde Gefühlssteuerung), die ebenfalls eine große Rolle spielen, sondern die Steuerungsunfähigkeit von Aktivierung und Deaktivierung des Gehirns beim Eintreffen oder Ausbleiben von Aussenreizen... Mist, des klingt ja jetzt noch komplizierter...

    Ich muss vielleicht doch weiter ausholen: Es gibt beim ADHS Symptome, die an der Oberfläche ganz deutlich sichtbar sind. Russell Barkley hat mal in seinem Buch "ADHS in adults" 90 Symptome zusammengetragen... Die wichtigsten gruppieren sich jedenfalls um die Begriffe 1. Aufmerksamkeit, 2. Hyperaktivität/Unruhe, 3. Impulsivität, 4. Affektlabilität (übersetzen wir letzteres mal unzulässig vereinfachend mit: Stimmungsschankungen). Diese Symptome könnte man als die sichtbare Spitze des Eisberges ADHS bezeichnen. Das was die Titanic zum Sinken gebracht hat, war bekanntlich aber der Bauch des Eisberges, sein unsichtbarer Teil. Und das ist beim ADHS die Chancenlosigkeit des Betroffenen, Reize regulieren zu können.

    Aus diesem Grund sprechen Leute, die sich sehr oberflächlich mit ADHS beschäftigen in diesem Zusammenhang von Reizüberflutung. Leute, die sich etwas genauer mit der Materie beschäftigt haben, wissen, dass das Grundproblem beim ADHS die ReizUNTERflutung ist.

    Wir wollen hier jetzt nicht anfangen, zu spekulieren zu wie viel Prozent Reizüber- und zu wie viel Prozent Reizunterflutung die entscheidende Rolle spielen. Der Clou an der Sache ist einfach der - jetzt sind wir endlich wieder beim Begriff Steuerungsfähigkeit angelangt - dass der ADHSler Reizüber- oder -unterflutung ums Verrecken nicht regulieren kann.

    Ganz platt ausgedrückt: ein Gesunder kann je nach Bedarf sein Gehirn an- und ausschalten. Und zwar willentlich. Er kann also beispielsweise beim völligen Fehlen von Aussenreizen, sein Gehirn aktivieren, sodass es in eine Konzentrations- und Arbeitsfähigkeit kommt. Und kann bei einer -jedenfalls bei einer nicht chronischen - Reizüberflutung, das Gedankenkarrusell in seinem Kopf willentlich soweit abbremsen, um trotz einer reizumflutenden Umgebung sein Gehirn in eine Konzentrations- und Arbeitsfähigkeit zu versetzen. Der ADHSler kann dies nicht.

    Diese Unfähigkeit in der Regulation von Reizen, ist wie gesagt jener Haupteil, der beim ADHS unsichtbar unter Wasser liegt. Und den durch Stimulanzien am schwersten zu behandelnden Teil ausmacht.

    Wer sich also schon immer mal die Frage gestellt hat, warum er trotz der Diagnose seiner ADHS und deren Behandlung mit Stimulanzien immer noch voll neben der Kappe ist, der findet unter Umständen darin eine Antwort.

    Als Faustformel gilt, das was am sichtbarsten und auffälligsten ist am ADHS - z.B. die Hyperaktivität - ist durch Stimulanzien am leichtesten zu behandeln, was am unsichtbarsten ist, am schwersten. D.h. Die Aufmerksamkeit ist durch Stimulanzien leichter zu behandeln als die Impulsivität, die Impulsivität leichter als die Reizregulierung usw.

    Zusammenfassung: Hauptproblem beim ADHS ist die ReizUNTERflutung, nicht die Reizüberflutung. Nicht zuletzt deshalb, weil sie die gravierenderen Auswirkungen hat. Eine chronische Reizüberflutung führt zu einer Zunahme der Unruhe, gegebenfalls zur Schlaflosigkeit. Eine chronische Reizunterflutung ist jedoch der Grund für einen Großteil der komorbiden Depressionen.

    Eine Depression, deren Grund in einer chronischen Reizunterflutung besteht, ist durch Antidepressiva nur sehr schlecht zu beeinflussen. Wer also die Feststellung gemacht haben sollte, dass alle möglichen Antidepressiva bei ihm ums Verrecken nicht wirken, sollte diesen Punkt unbedingt in Betracht ziehen.

    Es spielt jedenfalls für den ADHSler mit Depression eine erhebliche Rolle, ob er sich in einer Umgebung befindet, die ihn regelmäßig mit positiven Reizen stimuliert oder ob er sich in einer reizarmen Umgebung aufhält, die sein Gehirn kontinuierlich in eine Art Bildschirmschonermodus versetzt.

    Ich kenne zum Beispiel einen eigentlich hochbegabten Spezialisten, der sich in einer Batteriefabrik als einfacher Arbeiter verdingt, also ständig einer Tätigkeit nachgeht und sich einer Umgebung aussetzt, die ihn nullkommanull stimuliert, und der sich in der Tat darüber wundert, warum seine Depressionen trotz Medikamente nicht besser werden. Jau, jau, so was gibt`s, ist sogar gar nicht so selten.

  9. #69
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 2.632

    AW: Erfahrungen Frau Neuhaus Esslingen oder Uniklinik Ulm

    web4health schreibt:
    Corrie Neuhaus und die dortige Diagnostik bzw. das DAT ADHS kann ich nur wärmstens empfehlen. Ansonsten natürlich auch Piero Rossi in der Schweiz. Piero ist nach meiner Meinung der beste Diagnostiker überhaupt, da er eben sehr neuropsychologisch auch die Begleit- und Folgestörungen im Wahrnehmungsbereich erfasst.
    Au weia, Mr. web4health. Wer wie Rossi ADHS für ein Ausschlusskriterium von Asperger und umgekehrt hält, bei dem erübrigen sich qualitative Aussagen wie "gut" oder "schlecht". Er ist genau genommen überhaupt kein Diagnostiker. Und beweist allenfalls, wie wenig er von der Materie bislang verstanden hat.

  10. #70
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 30
    Forum-Beiträge: 117

    AW: Erfahrungen Frau Neuhaus Esslingen oder Uniklinik Ulm

    Hey Eiselein - erstmal vieeelen dank für diesen sehr informativen Beitrag.


    Dann bleibt mir aber eine frage grad echt offen... was für möglichkeiten gibt es denn um eine reizunter(-über)flutung in den griff zu bekommen?? Da dies ja deine Kernaussage war mit den reizen dann ist doch genau DAS was behandelt werden MUSS - aber wie?

    Ein ganz aktuelles beispiel wo mir gestern dieses problem wieder soowas von bewusst geworden ist und soweit ich denken kann schon immer bestand: Ich hab mich mit einer freundin getroffen und wir sind in ein total volles Cafe gegangen. Ensprechend war der lärmpegel hoch. Unter diesen umständen ist es mir praktisch unmöglich ein gespräch zu führen, schon IMMER. Erst wenn die person mich halb anschreit hab ich ne möglichkeit halbwegs dem gesagten zu folgen, aber komplett ist unmöglich.

    Kannst du eventuell auch mal gescheite (deutsche) quellen nennen wo ich mich in gesichertes wissen um ads einlesen kann? -internet wäre besser weil kostenlos, aber ein buch ginge unter umständen auch.

    danke schonmal



    Edit: Was ich für mich schon lange vor der diagnose (die hab ich jetz seit ner woche übrigens) als effektiv entdeckt habe um zb einem gespräch erheblich besser folgen zu können ist das schließen der augen. Blos geht das nicht wirklcih oft... denn wer redet schon mit einem nicht blinden der die augen in nem gespräch zu macht.... :/
    Geändert von huenchen (18.11.2012 um 07:36 Uhr)

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    Letzter Beitrag: 11.06.2009, 12:27

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