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Diskutiere im Thema ADHS Ambulanz Essen - enttäuschend im Forum ADS ADHS Erwachsene: Ärzte und Kliniken
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  1. #11
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 216

    AW: ADHS Ambulanz Essen - enttäuschend

    han-solo schreibt:
    Moin Moin liebe Forenbesucher!

    0) Bereits am Telefon war man sehr pampig und unhöflich, die drei Sprechstundenhilfen da sind entweder tierisch überbelastet oder einfach grundsätzlich extrem unfreundlich
    0) Wartezeit waren 6 Monate, scheint im Rahmen zu liegen was ich so lese
    Hi,

    Ich werde ind en nächsten Tagen zu dieser Ambulanz nach Essen gehen. Da es offene Sprechzeiten gibt, kann ich mir das anrufen ja sparen.

    Eine Wartezeit von 6 Monaten? Wie soll man das verstehen? Ist es nicht der Sinn einer Ambulanz, dass recht zeitnah eine diagnose gestellt wird?

    Gruß,
    Rager

  2. #12
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 18

    AW: ADHS Ambulanz Essen - enttäuschend

    Also ich habe in der ADHS-Ambulanz eine ganz andere Erfahrung gemacht. Ich bin auch immer noch dort bei der Fr. Dr. Abdel Hamid als meine Therapeutin in Behandlung.

    Ich hatte letztes Jahr zur Diagnose eine Wartezeit von 4 Wochen. Während der Betreuung bin ich dann mal völlig abgedreht, weil noch Burn-Out und schwere Depressionen dazu kamen. Sie hatte sich das nicht länger mit ansehen wollen und hatte mir binnen 3 Tagen einen Platz oben in der Depressionsstation organisiert.

    Dort haben die mich dann auf die Medis eingestellt und 12 Wochen lang aufgepäppelt! Und ich kann nur Positives über diese 12 Wochen berichten. Hab sogar dort angefangen ein Buch zu schreiben. Kann gerne mal ein paar Auszüge daraus hier einstellen!

    Und auch der Stationsarzt Dr. Fiege, der auch unten in der ADHS Ambulanz anzutreffen ist, hab noch nie einen lieberen Menschen angetroffen. Ich habe irgendwie das Gefühl, dass Du da Anfangs einen schlechten Tag bei dem Therapeuten/Arzt erwischt hast und evtl. selbst auch andere Vorstellungen hattest.? Keine Ahnung. Sind halt auch nur Menschen dort.

    Und wie ich mittlerweile aus den vielen Gesprächen, Therapien, etc. rück schließen kann, ist es auch nicht so, dass ADHS gleich ADHS ist. Jeder reagiert anders, vor allem auf die Medikation. Es ist ein etwas langwierigerer Prozess auf die richtige Medikation eingestellt zu werden!

    Gruß Ingo

  3. #13
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 216

    AW: ADHS Ambulanz Essen - enttäuschend

    Für meinen Geschmack fällt das Wort Medikation etwas zu oft. Wenn man ADHS hat, braucht man nicht gleich Medikamente... Hoffe, dass die da nicht so drauf sind und einfach direkt Medikamente verschreiben und wenn man ablehnt, man überhaupt nicht behandelt wird...

  4. #14
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 18

    AW: ADHS Ambulanz Essen - enttäuschend

    Wenn man ADHS hat, braucht man nicht gleich Medikamente...
    Das sehe ich genau so! Und die Ärzte dort auch. Bei mir war es ja eher ein etwas komplizierterer Fall.
    Ich habe mich dort gemeldet, weil ich von zig Ärzten hier vor Ort den Hinweis bekam mich daraufhin
    mal untersuchen zu lassen. Nach einem Zeitraum von etwa 3 Jahren habe ich dann nach dem letzten
    Hinweis diesbezüglich, eine Mail verfasst und an die Ambulanz gesendet.

    Das war der Zeitpunkt kurz vor meinem Zusammenbruch auf Arbeit! Ich habe einfach alles was es mir
    schwer macht beschrieben und hatte 2 Tage später eine Antwort von Fr. Dr. Abdel Hamid per Mail.
    4 Wochen später hatte ich den ersten Termin bei ihr.

    Das gleiche Prozedere. Zeugnisse mitbringen, Fragebögen ausfüllen etc...

    Beim nächsten Termin wurde ein EEG gemacht, EKG, Blutabnahme, Urinprobe. Dann kam der 3. Termin
    und eine Besprechung der Testergebnisse. Da wurde mir eröffnet, dass ich schon immer ADHS habe und
    das auch in allen meinen Unterlagen, vom 1. Schuljahr bis heute wiederzufinden ist. Das EEG war auch sehr
    Auffällig! Auch das wurde mir ausführlich erklärt und mit mir besprochen.

    Medikamente hatte ich bis dahin keine bekommen und sollte auch erstmal nicht. Es folgten Einzelgespräche
    mit meiner Therapeutin, in denen die Problematiken besprochen wurden und ich schon die ersten "Hausaufgaben"
    bekommen hatte. Ich war aber auch schon seit über einem Jahr wegen immer wiederkehrenden Depressionen
    hier bei einer Psychiaterin in Behandlung und zu diesem Zeitpunkt schon seit fast 6 Monaten auf einer Warteliste
    für die Klinik hier in Bedburg-Hau. Da bekam ich schon seit langem Trevilor gegen Depressionen.

    Das war auch mit ein Grund warum Fr. Dr. Abdel Hamid nicht mit Medikinet beginnen wollte. Es kann Depressionen
    auch erst einmal verstärken. So ihre Aussage. Und genau wegen diesen Aussagen fühlte ich mich dort in guten Händen.
    Ich hatte dadurch den Eindruck, hier wird nicht leichtfertig mit Medikamenten umher geworfen.

    Ich hatte jede 2. Woche einen Termin bei ihr der mit 60 Minuten angesetzt war. Sie konnte mich da schon etwas aus
    dem Loch rausholen. Aber mit den Problemen hier zu Hause und der totalen Überarbeitung (70 Std./Woche und mehr)
    in der Firma wurde es irgendwann einfach nur zu viel.

    Fr. Dr. HXXXX hatte mich dann angerufen und gesagt:" Wir warten da jetzt nicht mehr auf die Klinik in Bedburg-Hau
    sondern ich kümmere mich jetzt hier im Haus um einen Platz für sie. Sie brauchen jetzt Hilfe und nicht irgendwann!"

    3 Tage später bekam ich einen Anruf, dass ich den nächsten Tag dort ein Zimmer haben kann. Das war dann der Beginn
    meines 12wöchigen Aufenthalts in der Depressionsstation der Uni-Klinik in Essen.

    Ab der 2. Woche kam dann der Chefarzt in der Visite zu mir und fragte mich, ob ich einverstanden wäre das man bei
    mir nun ganz langsam mit Medikinet versucht etwas zu verbessern. Ich willigte ein und es wurde sowas von langsam
    angefangen das ich die ersten 4 Schritte überhaupt nicht bemerkte. Bei 40mg/Tag angekommen, hatte ich deutliche
    Unterschiede feststellen können. Auch die Resonanz meiner Mitpatienten ließen keinen Zweifel offen.

    Ich kann mich endlich mal auf etwas konzentrieren und unwichtige Dinge um mich herum ausblenden. Funktioniert zwar
    nicht unbedingt jeden Tag so toll, aber immerhin deutlich besser als zuvor.
    Geändert von Sunshine ( 6.12.2011 um 21:56 Uhr) Grund: name entfernt / Persönlichkeitsrecht

  5. #15
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 216

    AW: ADHS Ambulanz Essen - enttäuschend

    Interressanter Bericht, danke! Schön, dass du da in guten Händen bist. Ich werds dann auch dort versuchen.

    Du schriebst dein EEG war auffällig bezüglich ADHS? Weißt du da 'was genaueres? Ich habe die Befürchtung, dass man mich nciht ernst nimmt, weil ich körperlich ziemolich durchtrainiert bin. Nach dem Motto "Der Kerl kann doch gar keine Probleme haben..." (edit: ach ne, mit EKG verwechselt, never mind ^^) Wobei ich diesen Fragebogen schonmal für mich selber ausgefüllt habe und 44/48 Dingen treffen 100%ig zu... Ich werde nacher mal meine Zeugnisse ausgrabne und untersuchen. Werde auch mal eine E-Mail schrieben, bevor ich dort hingehe...

    Naja hab zwar etliche Befürchtungen, aber ich muss es wohl mal wagen. Sonst gehts hier nicht weiter ^^
    Geändert von Rager ( 6.12.2011 um 21:21 Uhr)

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