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Diskutiere im Thema ADHS Ambulanz kennt kein DL-Amphetamin........ im Forum ADS ADHS Erwachsene: Ärzte und Kliniken
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  1. #1
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 50
    Forum-Beiträge: 122

    ADHS Ambulanz kennt kein DL-Amphetamin........

    Moin!

    Tja, ich habe ja nun seit gut einem Monat meine ADHS Diagnose und habe zu Beginn in der AMEOS Ambulanz in Bremen Medikinet 5mg erhalten. (3x2,5mg) Meine Hauptbeschwerden ist eine grosse Unruhe und eine über die Jahre manifestierte Angststörung, die eigentlich im Vordergrund liegt.

    Trotz grosser Erwartungen passierte schlicht garnichts - wenn ich mal von Magenproblemen abesehe.
    Ich sollte eigentlich 4 Wochen bei dieser Dosis bleiben, aber ich wollte endlich wissen, ob das überhaupt 'mein Mittel' ist. Nur Magenprobleme kann irgendwie nicht sein. Und ein Spiegelmedikament, bei dem man auf die Wirkung 'warten' muss, ist MPH ja nun auch nicht, oder?

    Ich bin also auf 7,5 - 5 - 0 Dosierung pro Tag hoch und es passierte rein garnichts! Ich wurde höchstens etwas unkonzentrierter, habe dann 7 statt 4 Sachen zur gleichen Zeit gemacht Meine Tochter nimmt 5-5-5 und sie sagt, da merkt man als Erwachsener ganz erheblich was.

    Vorgestern war ich dann beim geplanten Termin in der Ambulanz und brachte das erlebte vor. Auch dass ich nach der 3. Woche ganz abgesetzt habe.
    Ui! Das gefiel dem Arzt garnicht. Er bezeichnete das 'Experiment' damit als "Misslungen", ich hätte unbedingt bei der Dosis bleiben müssen.... Hä???

    Wie auch immer. Jedenfalls dachte ich, dass es eigentlich garnicht so dramatisch ist und man jetzt auf 'die' Alternative, DL-Amphetamin, umstellen würde. Aber nix da! Als ich fragte, wie es denn damit sei, bekam ich als Reaktion die Frage 'Was ist das? Das kenne ich nicht!'

    Zugegeben, der Arzt war noch etwas jünger - ich denke so Mitte dreissig. Aber er arbeitet in einer ADHS Ambulanz einer psychatrischen Klinik. Sollte da nicht sogar die Putzfrau sowas kennen? Ist es wirklich soooo ungewöhnlich?


    In verschiedenen Fachbüchern (z.B. Krause&Krause) lese ich davon, dass Ritalin wie DL-Amphetamin eine Responderrate von viellicht 60-70% hat (hab's jetzt nicht genau im Kopf), man aber in Studien belegt hat, dass man mit beiden Medikamenten eine Rate von über 99% erreicht. Sprich: reagierst Du nicht auf Ritalin, dann aber auf DL-Amphetamin oder umgekehrt.

    Kann das hier jemand bestätigen? Alex?

    Denn wenn das so ist, frage ich mich doch wirklich, was ich von dieser Ambulanz halten soll und was ich nun tun sollte. Im Grunde müsste ich mir einen Neurologen hier suchen und mit der schriftlichen Diagnose 'vorstellig' werden - dann sollte doch niemand ein Problem haben, die ganze therapeutische Breite zu testen, oder?

    Würde mich freuen, wenn die AD(H)Sler etwas sagen könnten, die schon mehr 'durchgemacht' haben. Wenn ich so ganz auf dem falschen Dampfer bin und man nach diesem 'Test' schon sagen kann, dass es ein fehlgeschlagenes 'Experiment' ist, dann bitte ich sagen. Würde mich aber sehr wundern, wenn man das so knapp abschliessen kann.


    LG Petrocelli

  2. #2
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 355

    AW: ADHS Ambulanz kennt kein DL-Amphetamin........

    hi petrocelli

    ich kann verstehen das es dich nervt das die mphs keine wirkung haben und der doc jetzt auch nicht sofort auf deine wünsche eingeht

    allerdings denke ich das es nichts bringt wenn du einfach selber die medies mal absetzt, mal erhöst, ich habe das selber zwar auch gemacht aber in der zeit habe ich mich dann noch schlechter gefühlt

    also in meiner fachambulanz muss ich sagen, reagiert mein doc mit den medies wirklich sehr flexiebel (ist auch noch nen junger arzt)

    zuerst habe ich mphs unretardiert bekommen, die habe ich gar nicht vertragen. war wie bei dir voll durch den wind und nervös geworden.

    dann hat er mir dulexotin verschrieben und zur zeit nehme ich noch mphs retardiert ein.

    er fragt auch immer wie ich auf die medis reagiere und versucht für mich die richtigen zu finden, da man ja nicht gleich weis ok der hat adhs also muss er genau diese medis in dieser höhe bekommen.

    im prinzip sind wir immer noch am schauen welche medis bei mir die besten sind, geht jetzt auch schon nen halbes jahr mit der einstellung

    ich will nur sagen, das es eben auch mal länger dauern kann bis die richtigen medis und eintellungen gefunden sind und mph alleine ist auch nicht immer das allerheilmittel bei adhs.

    hoffe das dein doc in zukunft mal mehr auf dich eingeht und hab geduld ich weis geht eine auf 'n sack wenn man nur die nebenwirkungen spürt und keine richtige besserung

    lg chaoskater

  3. #3
    mit Nebenwirkung

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 48
    Forum-Beiträge: 4.672

    AW: ADHS Ambulanz kennt kein DL-Amphetamin........

    Hallo petrocelli,

    auch wenn ich den Eindruck habe, dass dich meine Ausführungen meist nicht wirklich interessieren, melde ich mich schon wiedermal zu Wort .

    Wahnsinnig breitgefächert ist mein Erfahrungsspektrum bezgl. Medikamente (von den ADs abgesehen) nicht.
    Ich bekam die meiste Zeit Ritalin...einmal bin ich zum Hausarzt und bat ihn mir ein Rezept zu schreiben, weil ich die Bestellung bei der Psychiaterin verpeilt hatte. Er wollte mir wegen der Kosten aber kein Ritalin verschreiben und verschrieb mir MPH von hexal (fand ich seltsam, weil ich es doch selbst zahle, aber nun ja)

    Bei dem Hexalpräparat ging es mir, wie dir mit Medikinet... Wirkung? Fehlanzeige... dafür Kopfweh, na prima.


    Bei Ritalin war ich allerdings recht zufrieden mit der Wirkung (hatte dir ja schon von der verbesserung der Grundangst etc. berichtet)
    Es wäre also noch eine Option, ein anderes MPH-Medi zu testen. Durchaus möglich, dass es wirkt.

    Das Ärzte nicht gerne hören, wenn man eigenmächtig absetzt, musste ich auch schon erfahren und kann das auch verstehen. Auch Dosierungsänderungen, sollten vllt. vorher besprochen werden.

    Warum er jetzt von einem misslungenen Experiment redet, kann ich nicht nachvollziehen (es sei denn er wollte heraus finden, ob du sich an seine Anweisungen hälst)
    Meine Ärztin sagte wörtlich, beim 2. oder 3. Gespräch, ich solle ruhig mit der Dosierung "spielen", bis ich zufrieden bin...allerdings mit Obergrenzenangabe. Hab ich gemacht..und die optimalste Dosierung war eben 5mg (halbe Tab) alle 2,5 Stunden.

    Vor einigen Wochen wechselte ich auf Amphetaminsulphat, wegen einer Nebenwirkung von Ritalin (naja eher vermeintlich NW)

    Da ich schon auf niedrigste Dosierungen reagiere haben wir mit 2mml (0,2g Amph.) begonnen.
    Ich erspare dir jetzt mal die Details...aber ich bin sehr zufrieden und froh gewechselt zu haben.


    Ich habe, wenn ich das mal ganz ehrlich sagen darf, aber bei dir den Eindruck, dass du MPH von Anfang an ( vllt. wegen der Entäuschung über die ausbleibende Wirkung bei Medikinet) keine Chance mehr geben wolltest/konntest...wie auch immer.

    Du solltest aber bedenken, dass es außer MPH-Präparaten und Amphetaminsulphat nicht mehr wahnsinnig viele Optionen (wieder von ADs abgesehen) gibt.
    Was wenn du auf den Amphit.saft auch nicht ansprichst?
    Ich würde dir deshalb, zugegeben laienhaft, empfehlen es mit noch einem anderen MPH-Medi zu probieren... möglicherweise verpasst du sonst das Medi "deines Lebens" ..wenn du weißt was ich meine...
    uU. würde dir ja zB Ritalin oder sonstwas total gut helfen?

    Naja... ist nur ein Gedanke..


    L.G.
    happypill

  4. #4


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 20.805
    Blog-Einträge: 40

    AW: ADHS Ambulanz kennt kein DL-Amphetamin........

    Hallo.
    petrocelli schreibt:
    Kann das hier jemand bestätigen? Alex?
    Grundsätzlich kann ich das bestätigen, auch, wenn ich den Prozentsatz nicht ganz auf 99% setzen würde.

    Im Übrigen muss ich aber eindeutig Stellung für diesen Arzt beziehen.

    Ich frage mich wirklich, warum es dich wundert, dass die Einstellung mit Methylphenidat abgebrochen wurde.

    Du hast während der Einstellungsphase eines Medikamentes, das immerhin und zurecht unter dem BtmG steht, die Dosierung eigenmächtig erhöht und zum Schluss das Ganze abgesetzt.

    Das würde auch ich als ein gescheitertes Experiment bezeichnen.

    Mir ist durchaus klar, dass solche eigenmächtigen Experimente mit der Dosierung von Medikamenten etwas ziemlich AD(H)S-typisches sind, aber es ist nicht der Regelfall und normalerweise (ja, das ist wirklich so) nehmen Patienten die ihnen verordnete Dosierung ein.

    Im Übrigen ist Methylphenidat zwar kein Spiegelwirkstoff, aber es gibt sowohl sofortige Wirkungen, wie auch verzögerte, die sich erst über Wochen und Monate entwickeln.

    Bei 12,5mg/Tag über einen derart kurzen Zeitraum und ohne Präparatewechsel kann man noch überhaupt gar nichts darüber aussagen, ob man zu den Respondern gehört, oder nicht.

    Insgesamt also wirklich ein misslungenes Experiment.

    Ob der Arzt wirklich nichts über DL-Amphetamin weiß, kann ich auch nicht sagen.

    Allerdings würde ich nach dieser deiner eigenmächtigen Aktion es dir auch nicht mehr verordnen.



    Liebe Grüße,
    Alex

  5. #5
    mit Nebenwirkung

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 48
    Forum-Beiträge: 4.672

    AW: ADHS Ambulanz kennt kein DL-Amphetamin........

    Alex schreibt:
    Hallo.

    Im Übrigen ist Methylphenidat zwar kein Spiegelwirkstoff, aber es gibt sowohl sofortige Wirkungen, wie auch verzögerte, die sich erst über Wochen und Monate entwickeln.
    Hallo Alex,
    ..falls du hier nochmal reinschaust...

    wenn das so ist, wie du sagst (s. Zitat), ist es dann nicht kontraproduktiv diese Art Medikamente (MPH), als Bedarfsmedikament zu verordnen.?
    Man liest ja, das es Leute gibt, die das so machen und zwar mit dem Ok. des Arztes.
    Ausserdem liest man auch von empfohlenen medikamentösen "Auszeiten"... also absetzen des Medis für einige Wochen...

    Kann das dann nicht fatale Folgen bei der Wirkungsweise haben?.... könnte ja sein, dass man mitten in einer verbesserten Wirkphase dann absetzt und bei Neubeginn wieder, sozusagen, am Anfang steht...

    hmmm ich merke gerade erst... das ist ja total OT.
    vllt. kannst du es ja trotzdem kurz beantworten...

    L.G.
    happypill

  6. #6
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 50
    Forum-Beiträge: 122

    AW: ADHS Ambulanz kennt kein DL-Amphetamin........

    happypill schreibt:
    Hallo petrocelli,
    auch wenn ich den Eindruck habe, dass dich meine Ausführungen meist nicht wirklich interessieren, melde ich mich schon wiedermal zu Wort .
    Uiiih!! Das habe ich hier schonmal gehört... Aber, es liegt wirklich an mir, wenn Ihr den Eindruck habt, dass ich nicht richtig auf Eure Posts reagiere. Ich verfussel mich ständig und vergesse dann auch ganz oft noch Sachen zu erledigen usw. Da machen meine Antworten auf Posts sicher keine Ausnahme. Also, nochmal ganz förmlich: Entschuldige! Ist nicht meine Absicht gewesen!

    happypill schreibt:
    Wahnsinnig breitgefächert ist mein Erfahrungsspektrum bezgl. Medikamente (von den ADs abgesehen) nicht.
    Ich bekam die meiste Zeit Ritalin...einmal bin ich zum Hausarzt und bat ihn mir ein Rezept zu schreiben, weil ich die Bestellung bei der Psychiaterin verpeilt hatte. Er wollte mir wegen der Kosten aber kein Ritalin verschreiben und verschrieb mir MPH von hexal (fand ich seltsam, weil ich es doch selbst zahle, aber nun ja)

    Bei dem Hexalpräparat ging es mir, wie dir mit Medikinet... Wirkung? Fehlanzeige... dafür Kopfweh, na prima.


    Bei Ritalin war ich allerdings recht zufrieden mit der Wirkung (hatte dir ja schon von der verbesserung der Grundangst etc. berichtet)
    Es wäre also noch eine Option, ein anderes MPH-Medi zu testen. Durchaus möglich, dass es wirkt.
    Hmm, interessant. Er erwähnte diese Option zwar, aber verwarf sie auch gleich wieder. Nach dem Motto 'Es gibt "andere", die "glauben" Ihnen hilft mph von Hersteller a beser/schlechter als von Hersteller b. Aber ich denke, das macht keinen Sinn bei Ihnen...'
    Naja, also im Grunde macht für Ihn alles keinen Sinn, ausser eine stationäre Behandlung bzgl. der Angst, weil irgendwie sei das ja mein 'einziges' Problem.... (Naja, ich bin lecker Privatpatient - zählen kann ich auch...)


    happypill schreibt:
    Vor einigen Wochen wechselte ich auf Amphetaminsulphat, wegen einer Nebenwirkung von Ritalin (naja eher vermeintlich NW)

    Da ich schon auf niedrigste Dosierungen reagiere haben wir mit 2mml (0,2g Amph.) begonnen.
    Ich erspare dir jetzt mal die Details...aber ich bin sehr zufrieden und froh gewechselt zu haben.
    Hey, positive Details braucht mir keiner ersparen Ne, im Ernst, ich glaube das es bei uns an einigen Stellen ähnlich gelagert ist. Auch das mit der 'Grundangst', wie Du so schön sagst. Wenn Du meinen Blog gelesen hast, dann kennst Du evtl. mein 'Erlebnis' mit Trevilor. Seit dieser Zeit 'weiß' ich, dass ich das richtige Medikament finden muss, da es ja schonmal funktionierte.
    Wirkt das Amphetaminsulphat beruhigender auf Dich? Oder welche Aspekte machen Dich insbesondere froh, dass Du gewechselt hast?


    happypill schreibt:
    Ich habe, wenn ich das mal ganz ehrlich sagen darf, aber bei dir den Eindruck, dass du MPH von Anfang an ( vllt. wegen der Entäuschung über die ausbleibende Wirkung bei Medikinet) keine Chance mehr geben wolltest/konntest...wie auch immer.
    Wie kommst Du darauf? Das mit dem Wechsel auf Ritalin mache ich direkt nächste Woche - meine Tochter hat Ihre 5mg Tabletten von Ritalin. Vielleicht macht es wirklich einen Unterschied? Aber lag der Unterschied denn auch in der Wirkung, oder 'nur' in der fehlenden Nebenwirkung?? Ich meine, dann müsste ich ja bei Ritalin einfach garnix mehr merken, oder? *verwirrt*

    happypill schreibt:
    Du solltest aber bedenken, dass es außer MPH-Präparaten und Amphetaminsulphat nicht mehr wahnsinnig viele Optionen (wieder von ADs abgesehen) gibt.
    Was wenn du auf den Amphit.saft auch nicht ansprichst?
    Ich würde dir deshalb, zugegeben laienhaft, empfehlen es mit noch einem anderen MPH-Medi zu probieren... möglicherweise verpasst du sonst das Medi "deines Lebens" ..wenn du weißt was ich meine...
    uU. würde dir ja zB Ritalin oder sonstwas total gut helfen?
    Tja, aber ich muss doch alle Varianten ausprobieren? Deswegen wollte ich ja DL-Amphetamin. 'Therapiereserven', die man nicht nutzt machen ja auch keinen Sinn Aber das mit dem wechsel auf den anderen Hersteller teste ich gerne mal. Hast Du das auch von anderen gehört? Klingt verwirrend - dachte das wäre immer nur ein 'Mythos', den die Pharmaindustrie gegen die Billiganbieter geschürt hat


    Nochmal 'Extra-Frage' - da Du ja auch jemand mit 'Grundangst' bist. Ich fresse(muss man einfach so sagen...) meine Fingernägel bis aufs Blut. Und das seit meiner frühen Kindheit. Es gab 4 Wochen in meinem Leben, in denen ich das nicht gemacht habe - unter Trevilor. Da war es einfach vorbei.
    Jetzt meine Frage an Dich (und natürlich an alle anderen!!) - hast Du sowas auch gemacht und ist es evtl. unter Ritalin weg??

    Das ist ja der 'Ursprung' meiner ganzen Überlegungen - ich suche etwas, was mir diese Ruhe wiedergibt. Und Trevilor wird ja (nicht ohne Grund?) auch öfter bei ADHS gegeben. VIelleicht ja, weil beide an der gleichen 'Schraube' drehen

    So, Roman erstmal Ende. Freue mich auf Dein (Euer) Feedback! Und nicht böse sein, wenn ich nicht allen oder richtig antworte. Ich sauge jeden Eurer Posts auf und freue mich sehr darüber! Bloss die vielen Gedanken lassen so oft nichtmal einen zum Ende kommen....

    LG Petrocelli

  7. #7
    ...ist dusselig

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 39
    Forum-Beiträge: 391

    AW: ADHS Ambulanz kennt kein DL-Amphetamin........

    Huhu!
    Alllsoooo....ich habe lange mph genommen(unretadiert=medikinet ,methylpheniDAT ; retadiert=concerta)habe immer nebenwirkungen gehabt,die mich gestört haben.
    Vor ~3 wochen hab ich dann auf D-Amphetaminsulfat Saft umstellen(dürfen)und muss wirklich sagen...TOP,damit hätte ich so nicht gerechnet!
    Das verschreiben bekommen war nicht so das problem,eher die richtige apotheke zu finden die es für mich herstellt!Dann gibt es da wohl noch so ne vorgabe...nicht mehr wie 400 ml für 4 wochen,alles was drüber hinausgeht braucht man wieder ne ausnahmeregelung...
    Wirkung : Ich habe das gefühl das es nicht so "hart" anfängt zu wirken wie mph und nicht so "hart" aufhört zu wirken... heisst,ich habe nicht das gefühl das ich einen mitn "hammer" vor die mütz bekommen wenn es wirkt und keinen rebound (kopfschmerzen,extrem nervös und fahrig)habe wenn es aufhört zu wirken...sonst sehr mit mph vergleichbar,obwohl ich den eindruck habe das da noch was anderes ist,was ich aber nicht so in worte fassen kann xD

    Das mit den fingernägel-finger-haut "fressen" hatte ich auch,aber ich denke das es eher ein adhs als ein angstproblem ist
    Seit ich mit Elontril(AD) angefangen habe,hab ich es besser im griff...zusätzlich mit mph/a-saft hat es kurzzeitig ganz nachgelassen,mit zunehmenden privaten stress/problemen ist es aber leider wieder ein wenig zurück gekommen 3/10 fingernägel sind im augenblick ein wenig kurz geraten

    Mfg
    Dusselköpfchen

  8. #8
    mit Nebenwirkung

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 48
    Forum-Beiträge: 4.672

    AW: ADHS Ambulanz kennt kein DL-Amphetamin........

    petrocelli schreibt:
    Uiiih!! Das habe ich hier schonmal gehört... Aber, es liegt wirklich an mir, wenn Ihr den Eindruck habt, dass ich nicht richtig auf Eure Posts reagiere. Ich verfussel mich ständig und vergesse dann auch ganz oft noch Sachen zu erledigen usw. Da machen meine Antworten auf Posts sicher keine Ausnahme. Also, nochmal ganz förmlich: Entschuldige! Ist nicht meine Absicht gewesen!

    Schon ok. Bin da aber auch immer extrem empfindlich... zugegebenerweise

    Hmm, interessant. Er erwähnte diese Option zwar, aber verwarf sie auch gleich wieder. Nach dem Motto 'Es gibt "andere", die "glauben" Ihnen hilft mph von Hersteller a beser/schlechter als von Hersteller b. Aber ich denke, das macht keinen Sinn bei Ihnen...'
    Naja, also im Grunde macht für Ihn alles keinen Sinn, ausser eine stationäre Behandlung bzgl. der Angst, weil irgendwie sei das ja mein 'einziges' Problem.... (Naja, ich bin lecker Privatpatient - zählen kann ich auch...)

    Also ich glaube, dass sie das nicht nur glauben Ich habe hier schon öfter gelesen, dass bei Einigen, das ein MPH-Präparat überhaupt nicht half und das andere sehr gut. Wie das zu erklären ist, weiß ich natürlich nicht... es wurde schon von den Unterschiedlichen Zusatzstoffen gesprochen, in dem Zusammenhang.


    Hey, positive Details braucht mir keiner ersparen Ne, im Ernst, ich glaube das es bei uns an einigen Stellen ähnlich gelagert ist. Auch das mit der 'Grundangst', wie Du so schön sagst. Wenn Du meinen Blog gelesen hast, dann kennst Du evtl. mein 'Erlebnis' mit Trevilor. Seit dieser Zeit 'weiß' ich, dass ich das richtige Medikament finden muss, da es ja schonmal funktionierte.
    Wirkt das Amphetaminsulphat beruhigender auf Dich? Oder welche Aspekte machen Dich insbesondere froh, dass Du gewechselt hast?

    Alsoo, ich versuche es zu beschreiben...
    Ritalin wirkte wie ein Starter...Antrieb an... stark spürbar... Gedanken sortierter... fähig Prioritäten zusetzten.... Unwichtiges "bei Seite zu schieben

    Amphetaminsulphat wirkt sanfter und irgendwie tiefer...
    Die Wirkung ist nicht spürbar (deswegen weiß ich manchmal nicht ob ich es schon genommen habe) sondern nur an der positiven Veränderung erkennbar, also für mich selbst erkennbar.

    Mit tiefer meine ich es scheint auf einer anderen Ebene zu wirken, nicht nur die "oberflächliche" Funktionsfähigkeit zu beeinflussen, sondern auch zB. die Effektivität.
    Mit Rita ging es, eins nach dem anderen zu machen, aber auch "nur" das. Mit Amphetamin kann ich Abläufe planen... wenn du da hin fährst, kannst du noch dort zum Einkaufen gehen und noch die Post mitnehmen und auf dem Rückweg noch dies und jenes erledigen...
    Verstehst du wie ich das meine?
    Dazu kommt eine Art von verbesserter zwischenmenschlicher Kommunikation... ich bin da sehr viel entspannter geworden...
    Also eingehende Infos ( incl. Gestik Mimik ..oder hier subjektives "zwischen den Zeilen lesen") kann ich besser verwerten und reflektieren. Und dadurch wird meine eigene Reaktion ...ja schon fast gelassener.

    Mit MPH hätte in meinem obigen Beitrag vermutlich nur gestanden
    "Lieber petrocelli... würde dir ja antworten, aber da du darauf keinen Wert legst, lasse ich das ...jetzt und zukünftig..."
    Das ist schon was anderes oder?

    Und die Grundangst durch die Gedankenflut ist auch weg (wie bei MPH aber auch)



    Wie kommst Du darauf? Das mit dem Wechsel auf Ritalin mache ich direkt nächste Woche - meine Tochter hat Ihre 5mg Tabletten von Ritalin. Vielleicht macht es wirklich einen Unterschied? Aber lag der Unterschied denn auch in der Wirkung, oder 'nur' in der fehlenden Nebenwirkung?? Ich meine, dann müsste ich ja bei Ritalin einfach garnix mehr merken, oder? *verwirrt*

    Ich hatte den Eindruck in deinem anderen Thread, wo es glaube ich um die Dosierung von MPH oder so ging, gewonnen.
    Da hatte ich jazB. geraten, WEIL ich auch Ähnlichkeiten bei uns sehe, dass du es mit kleiner Dosis aber dafür häufiger , probieren könntest, weil mir das geholfen hat.
    Und darauf bist du aber nicht eingegangen, sondern hast immer nach dem Amphetaminsaft gefragt.

    Tja, aber ich muss doch alle Varianten ausprobieren? Deswegen wollte ich ja DL-Amphetamin. 'Therapiereserven', die man nicht nutzt machen ja auch keinen Sinn Aber das mit dem wechsel auf den anderen Hersteller teste ich gerne mal. Hast Du das auch von anderen gehört? Klingt verwirrend - dachte das wäre immer nur ein 'Mythos', den die Pharmaindustrie gegen die Billiganbieter geschürt hat

    Ja, das ist ja auch noch eine "Reserve" aber erst, wenn man mit MPH so zu sagen durch ist... und wie gesagt, du reagierst ja scheinbar auch empfindlich auf Medis. uU. könnte also eine Mengenminderung mit Erhöhung der Einnahmefrequenz bessere Wirkung zeigen. Nicht das Hochdosieren... so meinte ich das

    Nochmal 'Extra-Frage' - da Du ja auch jemand mit 'Grundangst' bist. Ich fresse(muss man einfach so sagen...) meine Fingernägel bis aufs Blut. Und das seit meiner frühen Kindheit. Es gab 4 Wochen in meinem Leben, in denen ich das nicht gemacht habe - unter Trevilor. Da war es einfach vorbei.
    Jetzt meine Frage an Dich (und natürlich an alle anderen!!) - hast Du sowas auch gemacht und ist es evtl. unter Ritalin weg??

    Oh ja..und wie. Ganz schlimm! Ich habe damit allerdings schlagartig aufgehört, als ich zu Rauchen anfing . Kann mir aber vorstellen, dass MPH auch auf solche Sachen Einfluss nimmt.

    Das ist ja der 'Ursprung' meiner ganzen Überlegungen - ich suche etwas, was mir diese Ruhe wiedergibt. Und Trevilor wird ja (nicht ohne Grund?) auch öfter bei ADHS gegeben. VIelleicht ja, weil beide an der gleichen 'Schraube' drehen

    Also das Gefühl von innerer Ruhe, habe ich beim Amphetamin noch viel mehr, als bei MPH... wie oben beschrieben... Aber ich "mache seit Jahren rum" mit der Medikamenten suche Dosierung usw. hätte vermutlich auch nicht zum Saft gewechselt, wenn ich nicht diese blöde NW gehabt hätte.

    So, Roman erstmal Ende. Freue mich auf Dein (Euer) Feedback! Und nicht böse sein, wenn ich nicht allen oder richtig antworte. Ich sauge jeden Eurer Posts auf und freue mich sehr darüber! Bloss die vielen Gedanken lassen so oft nichtmal einen zum Ende kommen....

    LG Petrocelli
    Soo... hab mir Mühe gegeben verständlich zu antworten.
    Solltest du bezgl. der Wirkungsunterschiede doch noch Fragen haben... nur zu!!

    L.G.
    happypill

    PS: sehe das Dusselkopp auch geantwortet hat, aber das lese ich mir nach meinem Posting in Ruhe durch...wenn's recht ist...

  9. #9
    mit Nebenwirkung

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 48
    Forum-Beiträge: 4.672

    AW: ADHS Ambulanz kennt kein DL-Amphetamin........

    Dusselkopp schreibt:
    Huhu!
    Alllsoooo....ich habe lange mph genommen(unretadiert=medikinet ,methylpheniDAT ; retadiert=concerta)habe immer nebenwirkungen gehabt,die mich gestört haben.
    Vor ~3 wochen hab ich dann auf D-Amphetaminsulfat Saft umstellen(dürfen)und muss wirklich sagen...TOP,damit hätte ich so nicht gerechnet!
    Das verschreiben bekommen war nicht so das problem,eher die richtige apotheke zu finden die es für mich herstellt!Dann gibt es da wohl noch so ne vorgabe...nicht mehr wie 400 ml für 4 wochen,alles was drüber hinausgeht braucht man wieder ne ausnahmeregelung...
    Wirkung : Ich habe das gefühl das es nicht so "hart" anfängt zu wirken wie mph und nicht so "hart" aufhört zu wirken... heisst,ich habe nicht das gefühl das ich einen mitn "hammer" vor die mütz bekommen wenn es wirkt und keinen rebound (kopfschmerzen,extrem nervös und fahrig)habe wenn es aufhört zu wirken...sonst sehr mit mph vergleichbar,obwohl ich den eindruck habe das da noch was anderes ist,was ich aber nicht so in worte fassen kann xD

    Das mit den fingernägel-finger-haut "fressen" hatte ich auch,aber ich denke das es eher ein adhs als ein angstproblem ist
    Seit ich mit Elontril(AD) angefangen habe,hab ich es besser im griff...zusätzlich mit mph/a-saft hat es kurzzeitig ganz nachgelassen,mit zunehmenden privaten stress/problemen ist es aber leider wieder ein wenig zurück gekommen 3/10 fingernägel sind im augenblick ein wenig kurz geraten

    Mfg
    Dusselköpfchen
    Genauso, Dusselkopp, es ist weder beim Wirkbeginn, noch zum Wirkende so eine Hammerwirkung.

    Wieviel ml nimmst du von dem 0,4er Saft, wenn ich fragen darf? Ich bekomme jetzt auch den 0,4er Saft, weil ich sonst alle 3 Wochen nach FFM gemusst hätte...nix für meine schwachen Nerven..
    Aber 200ml gabs nur mit 0,4 (vorher bekam ich 100ml 0,2er Saft)
    Warum auch immer das so ist. Jetzt nehme ich natürlich statt 2 nur noch 1ml pro Einnahme... so wird der Vorrat noch ne Weile halten

    oh mann schon wieder OT.
    hmmm hier gab es doch irgendwo einen "Amphetaminsulphat"Thread. .. vllt. kannst du da antworten... da steht auch seit längerem meine Frage im Raum, wie man den Saft für Unterwegs handhabt...

    L.G.
    happyill

  10. #10
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 50
    Forum-Beiträge: 122

    AW: ADHS Ambulanz kennt kein DL-Amphetamin........

    Alex schreibt:
    Im Übrigen muss ich aber eindeutig Stellung für diesen Arzt beziehen.

    Ich frage mich wirklich, warum es dich wundert, dass die Einstellung mit Methylphenidat abgebrochen wurde.

    Du hast während der Einstellungsphase eines Medikamentes, das immerhin und zurecht unter dem BtmG steht, die Dosierung eigenmächtig erhöht und zum Schluss das Ganze abgesetzt.

    Das würde auch ich als ein gescheitertes Experiment bezeichnen.
    Öhmm - ok. Vielleicht sollte ich ein wenig 'ausholen'. Der Herr Doktor dort verschrieb es mir mit folgenden Worten - ich versuche Original zu bleiben:

    Arzt: "Gut, Herr Petrocelli, dann fangen wir einfach mal an mit Methylphenidat und probieren, wie es Ihnen damit geht. Sie nehmen 5-5-5 zu beginn. Nach zwei Wochen sehen wir uns, dann dosieren wir hoch, wenn es funktioniert. Das ist der 'übliche' Weg."
    Petrocelli: "Uih - dafür, dass ich auf Elontril mit für mich starken Nebenwirkungen reagiert habe, würde ich wohl lieber etwas geringer anfangen. Macht das Sinn? Kann man das machen?".
    Arzt: "Ne, das brauchen Sie nicht. Diese Dosis bekommen alle bei uns zum Anfang."
    Petrocelli: "Hmm, achso, ja.. Und wie ist das mit meinen Ängsten? Ich will ja nicht, dass das mehr wird? Geht nicht vielleicht doch weniger?" (Hundeblick)
    Arzt: "Gut. Dann schreibe ich Ihnen 2,5-2,5-2,5 auf und Sie schauen dann mal. Dann sehen wir uns aber am besten auch erst in 4 Wochen wieder."

    Warum ich bei der niedrigen Dosis erst in 4 Wochen wieder auftauchen sollte, traute ich mich dann schon nicht mehr zu fragen.

    Nach 3 Tagen einnahme und gigantischen Bauchschmerzen (vor allem nach der dritten Tablette), rief ich in der Ambulanz an und bat den Arzt zu sprechen. Der hatte aber keine Zeit. Am nächsten Tag meldete er sich zurück und wir sprachen per Telefon:

    Petrocelli "Ok, ausser Bauchschmerzen merke ich nichts gutes. Kann ich was dageben bekommen? Haben früher schon viel Bauchschmerzen gehabt und Motilium hat geholfen (ein nicht ZNS gängiger Dopaminantagonist) - darf ich das nehmen?"
    Arzt "Was ist Motilium?"
    Petrocelli "Ein Dopaminantagonist. Und ich dachte, wenn die Magenprobleme evtl. vom erhöhten Dopamin kommt und es mir ja sonst auch hilft?"
    Arzt "Ja, können Sie nehmen. Und evtl. lassen Sie die letzte Dosis am Tage weg. Probieren Sie das einfach mal aus, was Ihnen am besten bekommt."


    Jo, habe ich. Dann einge gute Woche mit 2,5-2,5, was erträglich aber in keinem Fall gut war. War im Grunde verwirrter als sonst.
    Dann habe ich versucht den Arzt nochmals telefonisch zu erreichen. Fehlanzeige.
    Daraufhin habe ich mir gesagt - ok, es geht mir nicht besser, aber die NWs sind im Grunde zurückgetreten, gehen wir doch mal auf die Dosis, die ich eigentlich vom ersten Tag an hätte nehmen sollen. Das habe ich ne knappe Woche gemacht (5-5-0). Nebenwirkungen eigentlich unverändert. Wirkung fehlanzeige. Dann habe ich auf 7.5-5-0 geändert und noch immer Fehlanzeige. Dann hatte ich keine Lust 'mal wieder' beim Doc am Telefon einen Abfuhr zu bekommen und habe selbst entschieden, dass ich es lasse und auf den nächsten physikalischen Termin warte.

    Und Du, Alex, würdest sagen, ich habe das so 'falsch' gemacht, dass a) das 'Experiment' gescheitert ist und b) die Konsequenz daraus ist ich sollte keine Erst- oder Zweitlinien Medikation für ADHS erhalten? Das trifft mich schon ein wenig, dass Du das so sagst. Frage mich wirklich, ob ich so wenig selbst entscheiden darf, ohne gleiche eine ganze Medikation zu terminieren. Mein bisheriger Neurologe hat immer gesagt, ich soll auf die Medikation reagieren, wenn es mir nicht gut geht. Immer im Rahmen x aber da soll ich schauen.

    Für mich macht das auch Sinn und den Rahmen hat er doch auch für 'Einsteiger' propagiert?

    Alex schreibt:
    Bei 12,5mg/Tag über einen derart kurzen Zeitraum und ohne Präparatewechsel kann man noch überhaupt gar nichts darüber aussagen, ob man zu den Respondern gehört, oder nicht.
    Ok, also wäre ein Präparatewechsel doch angezeigt. Und nicht nur ein Mythos? Was sagt mir das wieder über diese Ambulanz? Ich fühle mich nicht wirklich aufgehoben. Ist eh ne scheiss Situation, fühle mich eh hilflos.
    Und nur, weil ich selbst mit den halben Tabletten probiert habe (in SEINEM Rahmen), sollte man das mit mir nicht machen???

    Alex schreibt:
    Insgesamt also wirklich ein misslungenes Experiment.

    Ob der Arzt wirklich nichts über DL-Amphetamin weiß, kann ich auch nicht sagen.

    Allerdings würde ich nach dieser deiner eigenmächtigen Aktion es dir auch nicht mehr verordnen.
    Das kann ich wirklich nicht nachvollziehen. Wenn er mir 15mg/d gibt ist es ok, wenn ich 12.5mg/d nehme, bin ich raus aus dem Zoo? Dann sollten die aber bitteschön auch erreichbar sein für einen Patienten, der mit so einem bösen Zeug versorgt wurde, oder? Ich komme mir eh schon vor wie der Himbeertoni, aber wenn man dann alleine gelassen wird und am Ende noch einen drüber bekommt, dann fühlt sich das scheisse an.

    Ich bin Dir nicht böse, Alex. Aber es hat mich schon geschockt, dass Du sofort, ohne Nachfragen, diese 'Beendigung' der ADHS Medikation trotz ADHS Diagnose korrekt findest. Ich habe bisher nur sachliche Dinge aus Deiner Feder gelesen und bin deshalb ziemlich geplättet. Frage mich wirklich ob meine Einschätzung auf diese Sache so verkehrt ist.

    Würde mich über einen Kommentar von Dir freuen. Vielleicht steige ich dann ja auch dahinter, was ich so klar falsch gemacht habe. Aber ohne ein zeitnahes Feedback der Ambulanz und mit einem schlechten Gefühl durch die Medikation, wollte ich (vielleicht zu ungeduldig, aber ist das ein Grund, die Medikation zu verwehren?) halt eine Änderung herbeiführen.


    LG Petrocelli

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