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Diskutiere im Thema keinen Therapieansatz im Forum ADS ADHS: Coaching
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  1. #41
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 68

    AW: keinen Therapieansatz

    Luis Iffre schreibt:
    könntest Du DAS bitte genauer erklären?

    das Jugendamt schreib t keineTherapie wegen ADHS vor.

    als was wollen die warum von Dir?
    Ich war vor der Diagnose schon bei vielen Therapeuten, die alle nicht gefunden oder gemeint es wäre eine leichte Depression. Damit wollte ich aber nicht zufreiden geben. Für mich ist still stand nicht auszuhalten es voran gehen, bin zum Jugendamt gegen und habe denen erzählt das ich problem in der Erziehung habe. Das stimmt nicht zu ganz, ich habe an schlechten Tage probleme mich durch zusetzen und mehr mir beschäfftigt. Das kommt aber seit ich die Medikamente sehr selten vor. Ich wollte einfach nur irgendwelche unterstützung. Meine Kinder sind sehr lieb. Ichglaube das Jugendamt das schon gemerkt hat.Und einfach nur wöllen das ich die unterstützung bekomme die ich (wir) irklich brauchen.

    LG

  2. #42
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 68

    AW: keinen Therapieansatz

    alice_s schreibt:
    Naja, es hörte sich ein bisschen so an, als hätte der Irgendjemand das nicht bar jeder Grundlage gemacht. Aber das alleine hilft nicht unbedingt weiter. Kann fast so blöd sein wie jemandem ein Antidepressivum zu verschreiben und vertrauenserregend zu sagen "Das hilft Ihnen, Sie werden sehen." Eine Art Entledigung von eigener Verantwortung für den Menschen, der da sitzt und möglicherweise was anderes und mehr braucht, echte Hilfestellung. Die könnte ein Arzt ja evtl. vermitteln, aber das kostet ihn (unbezahlte) Zeit.

    Und andererseits wissen wir nicht, wie es sich konkreten Fall genau zugetragen hat, wir alle hier spekulieren auch sehr viel (ich inklusive, das ist eine meiner Schwächen).
    Ihr erdet lachen vor meiner Diagnose ADS habe ich das oft von Therapeuten gehört. Nimm erst mal Antidepreeivum dann wird das leben leichter, dann macht s dir nicht mehr aus nicht das zu leisten was andere schaffen. Das sortiert das Choas. haha, nichts hatte sich geändert. Mit den Medikamenten für ADS ist vieles leichter geworden. Es läuft halt.
    Aber den verdacht auf Ads hat nicht ein Pychologe gemacht.

  3. #43
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADS / ADHS
    Forum-Beiträge: 390

    AW: keinen Therapieansatz

    sportysandy schreibt:
    Ihr erdet lachen vor meiner Diagnose ADS habe ich das oft von Therapeuten gehört. Nimm erst mal Antidepreeivum dann wird das leben leichter, dann macht s dir nicht mehr aus nicht das zu leisten was andere schaffen. Das sortiert das Choas. haha, nichts hatte sich geändert. Mit den Medikamenten für ADS ist vieles leichter geworden. Es läuft halt.
    Aber den verdacht auf Ads hat nicht ein Pychologe gemacht.
    Ich erlebe genau das Gleiche seit ich 17 bin (Burn-Out/Depression), also seit 30 Jahren!!!!!!

    Ich bin erst nach der Diagnose meines Sohnes auf den Verdacht gekommen, selbst betroffen zu sein.

    Ganz schlimm war übrigens von meinem ex-HA zu hören: " Wir dachten, das sei nicht schlimm, weil es Ihnen ganz schnell wieder gut ging"..nicht schlimm? 4 SM Versuche?????????? Hallo????

    Diagnosen habe ich gesammelt wie Anderen Jagdtrophäen: wiederkehrende Depressionen (die nur 1 Tag anhalten!!!!!!), Bipolar (obwohl keine Manie und die kurzen depressiven Tiefs IMMER reaktiv sind), Borderline (obwohl ich mich nicht verletze!!!!!!!), Angststörung (habe ich was vergessen???). Auf Zwangsstörung ist keiner gekommen, weil ich vor Scham nicht alles erzählt habe.

  4. #44
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Forum-Beiträge: 767

    AW: keinen Therapieansatz

    Auf dem ADHS Symposium in Münsingen hat Fr. Neuhaus ihren Vortrag beendet mit den (sinngemässn) Worten "Ich glaube inzwischen das ADHS nur erfolgreich therapiert werden kann von jemanden der selbst betroffen ist. Dr. Lachenmeier hat sich am Ende seines Vortrags dieser Aussage angeschlossen.

    (Die Vorträge kann man über Facebook anschauen, würde ich jedem Betroffenen empfehlen.)

    Wobei ich einräumen muss das mir meine Therapie schon ein ganzes Stück geholfen hat obwohl der Therapeut nicht betroffen ist.

    Aber ich glaube wirklich das nicht Betroffene sich nur sehr schwer vorstellen können wie sich ADHS anfühlt.
    Dieses "etwas nicht tun können obwohl man es selbst besser weis", das muss doch jedem Betroffenen wie fehlende Mitwirkung vorkommen. Diese extreme Reaktion auf ein bestimmtes Wort, eine bestimmte Situation ist auch für nichtbetroffene nicht erlebbar und damit ausserhalb des eigenen Horizonts. Auch diese extremen Stimmungsschwankungen... wer soll die verstehen?
    Damit muss sich jeder (durchschnittliche) nicht betroffene Therapeut schwer tun, natürlich gibt es dazu auch immer Ausnahmen.

    Die entscheidende Frage ist bei jeder Therapie ja der Ansatz und wenn eine Therapeutin keinen Ansatz sieht, dann ist es, nach meiner Ansicht, nur fair und richtig das sie das auch offen so sagt. Das bedeutet das sie die Situation nicht verbessern kann, weil das IHRE Möglichkeiten überfordert. Für mich ist Psychotherapie etwas komplexer als das richten von Knochenbrüchen. Da ist Ursache und Wirkung eindeutig, das kann man leicht lernen. Aber einen BESTIMMTEN Menschen zu erreichen, seine seelischen Probleme VERSTEHEN und DEUTEN zu können, das kann man nur durch eigene Erfahrung trainieren.

    Daher ist ihre Absage zwar echt hart, aber ich sehe es positiv das die Therapeutin da ihre eigenen Grenzen erkannt hat. Ist doch besser als 1 Jahr lang sinnlos dahin zu laufen.
    Das Blöde ist das Du jetzt wieder auf die Suche gehen musst und wir wirklich viel zu wenige ADHS erfahrene Therapeuten haben.

  5. #45
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 591

    AW: keinen Therapieansatz

    Ich kann einerseits schon nachvollziehen, was du schreibst. Allerdings: Ich glaube, es gibt gute nicht betroffene Therapeuten nicht so selten, und zwar diejenigen, die sehr empathisch sind und gut informiert sind, möglicherweise nicht eigene, aber doch auch einige (berufliche) Erfahrung haben mit ADHS. Therapeuten schulen ja ihre Emapthie und das Verstehen können den anderen, nicht-eigenen, nicht selbst erlebten.

    So wie ich es in meiner Ausbildung kennengelernt habe, da war dies der wichtigste Schwerpunkt neben bloßem Wissen. Vom Patienten ausgehen, seine persönliche Erfahrung und sein Erleben kennenlernen, dann unter Rückgriff auf das angeeignete Wissen (evtl. auch noch neu anzueignendes, wenn jemand kommt, mit dessen Problem man sich noch nicht so gut auskennt) mit dem Patienten zusammen eine individuelle Therapie entwickeln mit individuellen Zielen.

    Mir fehlt auch etwas das Veränderungselement bei deiner Schilderung. Ich habe noch keinen Patienten getroffen, der durch die Therapie nur verstehen und nichts verändern wollte. Die Frage, was genau verändert werden soll, ist dann natürlich das Nächste, dabei geht es ja nicht unbedingt zuerst oder ausschließlich um eigenes Verhalten, sondern oftmals um Akzeptanz oder Denkweisen und dann einen anderen Umgang und anderes Verhalten, evtl. Sind es nur Nuancen.

    Wenn es so wäre wie du schreibst oder Frau Neuhaus sagt, wäre das ein Armutszeugnis für den ganzen Berufsstand. Dann könnte doch keiner Therpeut sein für einen anderen, der noch nicht so ziemlich das gleiche erlebt und die gleichen Schwierigkeiten hatte wie der andere.

    Klar macht es das leichter, es gibt auch genügend Therpeuten, die schon mal eine Depression hatten, gewisse Ängste kennen oder dysfunktionale Schemata (nicht selten Perfektionismus und übermäßige Leistungsstandards), zu viel arbeiten und in ihren Beziehungen nicht alles ohne Probleme hinkriegen. Sie sind ja Menschen und die paar "Übermenschlichen", die alles wissen und die Lösung für alles parat haben (dies zumindest glauben) sind vielleicht keine wirklich guten Therapeuten.

    So oder so ähnlich habe ich das immer wieder auch von meinen Dozenten und Supervisoren gehört. z.B. Dozent vor einer Übung zu sozialen Ängsten "Nehmt ruhig was Eigenes als Beispiel, dadurch lernt ihr es besser als durch ein Patientenbeispiel..." verlegenes Schweigen im Kurs... "Naja, ich würde mich wundern, wenn einer von euch keine eigenen sozialen Ängste oder Unsicherheiten kennt, die kennt fast jeder. Es hilft bei der Therapie, das zumindest in Ansätzen selbst zu kennen und wir können das den Patienten ruhig vermitteln. Das ist nichts unnormales."

    Oder ein anderer, das war bei der Einführungsveranstaltung und hat mich sehr begeistert: "Wir sollen, wenn wir diesen Beruf wählen immer wieder da hingehene, wo wir selbst Angst haben, wo es wehtut, wo es uns schwerfällt, wo wir etwas noch nicht können, selbst wenn wir uns darum bemühen. Wie sollen wir sonst Patienten vermitteln, dass sie das tun können, dass das hilft, dass sie dadurch weiter kommen? Die brauchen keine perfekten Therapeuten, die für alles eine Lösung haben, die brauchen Menschen, die Ihnen helfen können, dahin zu gelangen." Beides nicht O-Ton, aber sinngemäß.

    Warum sollte das alles bei ADHS nicht gelten?

    Ich könnte als Therapeut ganz vielen Leuten nicht helfen, wenn ich das auch aus eigener Erfahrung kennen muss, womit sie kämpfen. Ich kann nicht depressiv und bipolar gewesen sein, Alkoholiker, eine Angststörung, Essstörung, Zwangsstörung, Schizophrenie gehabt haben... Auch nicht in jedem Fall ADHS.

    Ich glaube, Therapeuten sollten kennen, was das bedeutet, eine Ahnung haben können, wie sich das anfühlt und was dabei passiert und das können viele, die diesen Beruf wählen und lernen es noch besser. Sie sollten nicht nur verstehen, sondern ein Gefühl dafür haben, welche Hürden und Probleme es in einem Leben geben kann, das nicht ihres ist. Ob ich das eins zu eins an mir selbst gelernt habe oder auch an anderen, ist nicht so wichtig.

    Ich finde es im Übrigen auch gut, wenn ein Therapeut seine Grenzen anerkennt und aus diesem Grund eine Therapie mit einem Patienten nicht beginnt. Ich würde das im Einzelfall auch tun, dann aber den Patienten möglichst nicht im Regen stehen lassen, sondern angemessen erklären was der Grund ist (ich kann da etwas nicht, nicht der Patient ist nicht passend), soweit möglich weiter vermitteln.

    Netterweise kennt man i.d.R. Kollegen und was man selbst nicht so gut kann, kann manchmal der andere und umgekehrt. Funktioniert natürlich nicht immer, aber ich versuche es zumindest und kann dem Patienten etwas sinnvolles mitgeben für seine weitere Suche. Was er nicht tun sollte: Die Schilderungen des Patienten mit verständnislosen Augenrollen quittieren, so wie es offensichtlich bei sportysandy war.

  6. #46
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Forum-Beiträge: 767

    AW: keinen Therapieansatz

    @alice_s
    Schau Dir die Vorträge an.

    Warum sollte das alles bei ADHS nicht gelten?
    Weil genau das nicht geht.
    Ein Blinder hat keine Ahnung wie Farben aussehen, ein nicht ADHS Betroffener hat keine Ahnung wie es ist rein emotional zu funktionieren. Jemand mit nur einem Auge kann visuell keine Entfernungen zuverlässig einschätzen. Jemand der seine Aufmerksamkeit (weitgehend) steuern kann, kann nicht wissen wie es ist wenn es nicht geht. Jemand der sich motivieren kann, habt keine Ahnung wie unerträglich es ist wenn es nicht geht. ADHSler wollen, wären kognitiv dazu in der Lage, aber das ADHS Hirn spielt da eben nicht mit.

    Wenn es so wäre wie du schreibst oder Frau Neuhaus sagt, wäre das ein Armutszeugnis für den ganzen Berufsstand
    Das sehe ich anders. Für mich ist es eher überheblich zu glauben als Therapeut könnte man alle psychischen Probleme lösen, auch die, die man nicht verstehen kann und das ist es was ich in deinem Subtext lese.

    Die Aussage von Fr. Neuhaus und Dr. Lachenmeier entspricht meiner eigenen Erfahrung.
    Warum sollte ich dann jemanden zustimmen der sich nicht mal die Mühe macht die Vorträge zu sehen um zu prüfen was dann genau gesagt wurde?

    Und die beiden haben sicherlich sehr viel mehr Erfahrung als eine angehende Therapeutin in der Ausbildung.

  7. #47
    Erklärbärchen

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 5.038

    AW: keinen Therapieansatz

    Andersrum wirkt es auf mich nicht weniger... merkwürdig, nicht mal den einen notwendigen Text richtig zu lesen, sondern gleich loszuschlagen. Aber naja. Ist nicht wirklich wichtig.

    Wichtiger ist der Inhalt.

    Diese sehr wichtige Frage ist noch nicht beantwortet:Wenn das stimmt, könnte doch kein Mensch den Beruf außerhalb seiner persönlichen Erfahrungen, seines Erlebnis - Horizonts ausüben. Zumindest könnte er/sie niemandem tatsächlich helfen, oder etwa doch?

    Und wie erklären wir dann offenkundig anderslautende Berichte von Personen mit entsprechenden Erfahrungen?

    Zum Beispiel meine Wenigkeit!

    In meinem Leben hatte ich bereits mehrere Therapien, die mir nicht geholfen haben. Und auch eine oder zwei solcher Arbeitsbeziehungen, wie mit meiner aktuellen sozialpsychiatrischen Betreuung, die wunderbar funktioniert(t)en.

    Beide Male waren, bzw. sind die "Helfer" psychisch und neurobiologisch soweit ich das beurteilen konnte, absolut gesund. Zumindest ADHS war kein Thema.

    Ich brauche beispielsweise zwingend!! deren Fähigkeit, sich selbst zu steuern. Zu organisieren. Et cetera. Was soll ich mit "Hilfe" anfangen, die mir nur noch mal mein Problem ins Haus bringt?

    Hier handelt es sich offenbar wieder einmal um die sehr impulsive Aussage einer impulsiven Betroffenen, wie wir sie ja schon zuvor kennengelernt haben.

    Wüsste ich nun nicht um die eigene Betroffenheit involvierter Mitmenschen, wäre ich eventuell gerade recht wütend geworden. So jedoch natürlich nicht.
    Geändert von luftkopf33 (12.12.2017 um 18:24 Uhr)

  8. #48
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 347

    AW: keinen Therapieansatz

    alice_s schreibt:
    Ich kann nicht depressiv und bipolar gewesen sein, Alkoholiker, eine Angststörung, Essstörung, Zwangsstörung, Schizophrenie gehabt haben... Auch nicht in jedem Fall ADHS.

    .
    Also bitte die Dame, ein wenig Engagement möcht´ schon sein..

  9. #49
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Forum-Beiträge: 767

    AW: keinen Therapieansatz

    Diese sehr wichtige Frage ist noch nicht beantwortet:Wenn das stimmt, könnte doch kein Mensch den Beruf außerhalb seiner persönlichen Erfahrungen, seines Erlebnis - Horizonts ausüben. Zumindest könnte er/sie niemandem tatsächlich helfen, oder etwa doch?
    So pauschal habe ICH das zu keinem Zeitpunkt gesagt und das sehe ich auch nicht so.
    Ich spreche explizit und ausschliesslich von den ADHS Symptomen, NICHT von den Komorbidtäten wie Depressionen (die ja auch bei nicht Betroffenen auftreten können).
    Im Gegenteil, ich habe geschrieben das mir nicht betroffene Therapeuten sehr geholfen haben, aber eben nur bis es "nur noch" um ADHS Probleme ging.

    Ich kenne auch keinen blinden Maler oder Fotografen, keine farbenblinden Piloten.
    Oder an einem anderen Beispiel: Gleichstellungsbeauftragte MÜSSEN Frauen sein, warum das den? Wenn jeder Mensch ALLES kann, dann müssten das auch Männer machen können oder? Sonst wäre das ein Verstoss gegen den Grundsatz der Gleichbehandlung, diese reine Frauenregelung wurde übrigens kürzlich Gerichtlich bestätigt. Da war das Gericht der Überzeugung die eigene Erfahrungswelt wäre dabei so wichtig das der Grundsatz der Gleichbehandlung da zurück steht. Für mich ist das absolut vergleichbar.

    Ja auch ich werde (leider) sehr leicht sehr wütend, besonders wenn mir jemand sagen will das meine Meinung nicht richtig ist. Es ist nicht mehr und nicht weniger als MEINE ganz persönliche Meinung. Und die darf ich so haben und äussern, auch wenn sie anderen nicht gefällt.

    Wir können über alles diskutieren. Aber der Beitrag zeigte mir das eine angehende Therapeutin noch nicht in der Lage ist auf persönliche Meinungen (die sie scheinbar als persönliche Kritik versteht, was es natürlich nicht ist) so zu reagieren das ein ADHSler nicht sofort an der Decke klebt.
    Wer das verstehen will, der frage mal die Fr. Neuhaus oder den Dr. Lachenmeier dazu. Die beiden können wirklich sehr gut erklären warum das eine der Besonderheiten von ADHSler ist und auch wie man das vermeidet. DAS sollte zu jeder Therapeutenausbildung gehören, das ist WIRKLICH von zentraler Bedeutung.

    Aufgabe eines jeden Therapeuten ist es doch wohl die Patienten da abzuholen wo sie sind und ihnen dabei nicht zu unterstellen sie wissen nicht was sie sagen... So ist SOFORT jede Kommunikation abgeschnitten, als Patient würde ich da gehen. Überzeugen geht nur durch bessere Argumente, die habe ich nicht gesehen.

    Aber wie gesagt, es ist meine persönliche Meinung, nicht das 11. Gebot oder die allumfassende Wahrheit. Es steht jedem Frei andere Ansichten zu haben.

    Und damit habe ich alles gesagt, werde mich dazu nicht mehr äussern.

  10. #50
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 36
    Forum-Beiträge: 231

    AW: keinen Therapieansatz

    Was ich mir eigentlich von anderen Menschen wünsche, ist Verständnis.
    Verständnis für meine Person, und da zu mir auch meine ADS gehört, eben schon ein bisschen für ADS.
    Das können Leute sein, die zB selber ADS haben oder sonst wie irgendwelche anderen psychischen Auffälligkeiten, Behinderungen, Beeinträchtigungen etc. haben.

    Ich glaube, wenn die Personen zu "normal", d.h. zu durchschnittlich sind, kann es zwar bestimmt auch sein, dass ich mich mit denen anfreunde, aber ob ich es, bzw. Vor allem die mit mir permanent aushalten würden - das weiß ich leider nicht so recht...

    Und so ähnlich denke ich ist es auch mit dem Therapeuten - ich möchte einen Therapeuten ja lediglich als "Freund"- also zumindest in der Therapiestunde - und nicht heiraten

    Also ein Therapeut sollte zusammengefasst Verständnis für mich haben. Dazu muss er nicht zwingend selber ads haben.
    Vll kann man einfach sagen: wenn es einem Stino-Therapeuten nicht gelingen sollte, für meine Problematik ein ausgeprägtes Verständnis zu zeigen, dann wünsche ich mir wenigstens, dass er von ADS etwas Ahnung hat, damit er zumindest auf rationaler Ebene mich dann verstehen kann, wenn mir das ausreicht...

    Viele Grüße

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