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Diskutiere im Thema Können wir uns gegenseitig coachen ? im Forum ADS ADHS: Coaching
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  1. #21
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Alter: 34
    Forum-Beiträge: 67

    AW: Können wir uns gegenseitig coachen ?

    ich würde mich auch sehr gerne anschließen!

    zwar hat man so seine bezugspersonen, aber die können meist nicht nachvollziehen, wie man sich fühlt bzw warum man gerade so ist wie man ist.

    daher ist es wohl sehr sinnvoll mit seines gleichen darüber zu quatschen.

    klaro ist es toll, darüber hier zu schreiben, aber ich würde es auch gerne mal intensiver in ner kleinen gruppe versuchen.

    gruß,
    die Cassis

  2. #22
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 49
    Forum-Beiträge: 171

    AW: Können wir uns gegenseitig coachen ?

    ich hab so eine ähnliche reaktion erhofft und freue mich darüber.

    es geht ja nicht darum, die optimale strategie zu entwickeln, sonder aufzuzeigen das jeder eine seiner persöhnlichen bedürfnissen entsprechende hilfe benötig.

    der text stellt lediglich meine situation dar, und soll anderen als anregung dienen.

    besonders bei den punkten kontrolle und authorität habe ich erwarted, daß frauen hier eine ganz andere sichtweise haben und wohl mehr wert auf verständnist legen.

    bedenke aber daß es bei der rechtfertigung nur um die selbstgesteckten ziele geht.
    damit ist keine wunschvorstellung sonder eine realistische selbsteinschätzung gemeint.
    die uns wohl allen bekannten vermeidungsstrategien richten sich im grunde doch gegen gesellschaftliche anforderungen, auch wenn diese oft schon so verinnerlicht sind, daß man sie für die eigenen hält.

    als mann bin ich nun mal genetisch quasi darauf programiert mich in hirachische struckturen einzufühgen und eben auch eine gewisse authorität anzuerkennen.
    ich sehe darin eben auch eine fähigkeit, die ich mir zu nutzen machen kann.
    eine frau wird sich wohl eher ein engeres und persöhnlicheres verhältnis wünschen, aus dem sie ihre motivation bezieht.

    aus diesem grund ist dir wahrscheinlich auch das wort trainer aufgestoßen.
    auch ich lehne einen fremdbestimmten drill ab. daher hat die bundeswehr auch sofort auf mich verzichted.
    wenn ich aber das lehrnziel selber vorgeben kann, so bin ich auch zu etwas unbequemen übungsmethoden bereit.
    es geht mir ja nicht darum selbstdizieplin zu erlangen um gesellschaftlichen anforderungen gerecht zu werden.
    ich will lediglich in die lage kommen mir selbst gesteckte ziehle zu ereichen.
    mein schlendrian und mein chaos sind in vielen bereichen nicht ausdruck meiner persöhnlichkeit sondern folge des ads. ich leide darunter und möchte das gerne umkonditioniere. nur alleine schaff ich es halt nicht.
    verständnis hilft mir in diesem bereich nicht weiter, ich brauch da schon druck.

    wie gesagt, mein ziel war nicht darzustellen wie richtiges coaching funktioniert, sondern eine anregung zu geben, darüber nachzudenken welches coaching man sich persöhnlich wünscht.

    darin besteht ja die erste voraussetzung um einen coachingkreis zu bilden.

  3. #23
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztl. Diagnose erst als Erwachsener
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 33

    AW: Können wir uns gegenseitig coachen ?

    Cassis schreibt:
    daher ist es wohl sehr sinnvoll mit seines gleichen darüber zu quatschen.
    Ja genau, vor allem seitdem ich hier in diesem Forum bin, habe ich das Gefühl, dass alleine dadurch dass ich immer wieder feststelle dass andere ganz ähnliche Probleme haben, mir mein Alltag gleich ein bisschen leichter fällt.

    Was Erika und Lola so schreiben, glaube ich dass die Projekt-IG für mich genau das richtige wäre.
    (@ lola: ich habe bereits die Mitgliedschaft beantragt, ich würde mich sehr freuen wenn du mich mit aufnimmst )

    Wenn wir dann dann einigermaßen regelmäßig, und auch über einen längeren Zeitraum dabei bleiben (auch wenn die anfängliche Euphorie verflogen ist ) dann kann ich mir vorstellen, dass das eine sehr gute Hilfe ist

    Erika, was du da sagst, trifft zumindest auf mich sehr zu:
    Sicher hilft ein gewisser "Druck", jedoch in Form eines Rechtfertigunszwangs....?
    Genau dieses Problem haben wir doch meist schon seit Jahren und führt zu Vermeidungsstrategien....

  4. #24
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 3.120

    AW: Können wir uns gegenseitig coachen ?

    Coaching ist sehr individuell,eben ausgerichtet auf den der gecoacht wird , nun Kontrolle löst meist Abwehrhaltung aus ...

    ... bei Coaching wird eben nicht Augenmerk auf das gelegt was nicht läuft , sondern wo sind die Ressourcen, wo die Fähigkeiten und mit denen wird gearbeitet ... eben auch wir Erwachsenen brauchen es das unser Belohnungssystem nicht zu kurz kommt

    ...da wo Mißerfolg in Aussicht ist, wird meist blockiert ...darum gilt es zu motivieren ,zu sehen was möglich ist...

    mir kam da die Idee , das wir mal darüber nachdenken, was hat uns geholfen "dran" zu bleiben was hat die Motivation gesteigert weiter zu machen ,nicht aufzugeben ....

    ... bei mir war es meine Kursleiterin ,sie sah Fähigkeiten in mir, die ich mir nicht zugetraut hätte ...ich stufte mich so Mittelmaß ein in meinem Können ,sie sagte mir sie schaffen eine 2 in der Prüfung ...aber ihnen trau ich auch eine 1 zu ...das hat mich total motiviert "dranzubleiben " ... sie hat aufgezeigt was gut läuft und Tips gegeben wo ich noch verbessern kann, sie hat es motivierend gesagt, das gab mir den Ansporn..., wo in mir war, hej das schaff ich...

    ...wenn dann eher nur Kritik kam und Auflistung , was schon wieder alles falsch gelaufen ist ...hat mich das ausgebremst und blockiert... so sehen dann auch meine Leistungen aus ,von sehr gut bis ungenügend...

    Coach ... würde ich mit Cheerleader übersetzen ,jemand der mich motiviert nicht aufzugeben , sondern dran zu bleiben ,mich anfeuert .... ,ja so ein persönlicher Cheerleader, ha das wär eine Sach

    LG Dori

  5. #25
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 1.742

    AW: Können wir uns gegenseitig coachen ?

    Hallo Paul,

    ja, ich finde die Diskussion auch gut, weil nur so lassen sich unterschiedliche Positionen herausarbeiten.... so denn welche bestehen.

    Vielleicht habe ich mich auch etwas unklar ausgedrückt.

    Sehe Coaching durchaus nicht als "Kuschelveranstaltung". Verständnis halte ich zwar für wichtig, als Motivation jedoch die Gefühle oder das Hoffen auf die Zustimmung des Coaches zu sehen, halte ich für falsch.

    Motivation kommt für mich aus dem eigenen Erfolg, aus der geschafften Aufgabe, dem erreichten Ziel. Deshalb ist es sicher notwendig, sich Ziele zu setzen. Dabei würde ich mir z.B. die Hilfe des Coaches wünschen, damit diese realistisch sind. Sicher auch bei der Überprüfung und einer Reflektion, warum was nicht geklappt hat, damit es das nächste mal besser wird.

    Ich meine es ist wichtig, das Selbstwertgefühl aufzubauen. Und zwar im Hinblick auf die Selbstdisziplin. Denn bei mir ist mangelnde Selbstdisziplin eine Art Vermeideverhalten. Wenn ich merke, dass die Ziele, die ich mir gesetzt habe, auch umsetzbar sind und so zu einem befriedigendem Ergebnis führen, mache ich es das nächste mal auch wieder so.

    Dies führt im Ergebnis dazu, dass ich in der Lage bin, mich Schritt für Schritt selbst zu organisieren und mein Chaos zu beseitigen..... so die Hoffnung zumindest.

    Ob es was mit Genetik zu tun hat, dass wir in Hirarchien leben, das weiß ich nicht. Bin jedoch der Meinung, dass es in diesem persönlichen Bereich wenig bringt, einen Vorschlag oder eine Kontrolle aufgrund einer hirarchischen Ordnung zu akzeptieren. Denn ich will es ja für mich aus eigener Überzeugung und eigenem Antrieb tun (siehe Motivation) Fremde Muster da anzunehmen hat mir auf Dauer bisher wenig gebracht.

    .....aus diesem grund ist dir wahrscheinlich auch das wort trainer aufgestoßen.
    auch ich lehne einen fremdbestimmten drill ab. daher hat die bundeswehr auch sofort auf mich verzichted.
    wenn ich aber das lehrnziel selber vorgeben kann, so bin ich auch zu etwas unbequemen übungsmethoden bereit.
    Nein, nicht unbedingt. Nur erinnert es mich ehr an Body-Building. Ich möchte gewisse Muskelpartien aufbauen und ein Trainer gibt mir einen Trainingsplan, wie ich das mache. Wenn ich mich exakt daran halte, dann habe ich in x-Wochen genau mein Ziel erreicht. Ist das Ziel erreicht, ist es aber in diesem Fall weiter erforderlich, das Training (mit diesen Geräten) fortzusetzen, damit die Muskelpartien so erhalten bleiben.

    Um in diesem Bild zu bleiben: Mir geht es ehr darum, eine körperliche Fitness zu erhalten, die ich im "normalen" Leben erlange, z.B. Treppensteigen anstatt Aufzug etc.


    LG
    Erika

  6. #26
    Sunshine

    Gast

    AW: Können wir uns gegenseitig coachen ?

    Hallo zusammen,

    also ich finde das was Paul schreibt richtig gut. Auch die Zweifel und teilweise aufkommenden Bauchschmerzen hier kann ich nachvollziehen, dennoch ist meine Meinung, das auch coaching etwas individuelles ist und nicht auf jeden gleich gemünzt werden kann.

    Man sollte auch nicht immer gleich etwas schlecht reden, sondern darüber reden. Bedenken sind völlig richtig und deswegen finde ich den Thread vom Paul hier großartig.

    Des weiteren kommt es auch auf einen Versuch an und wenn es dann nichts bringt, kann man das immer noch abbrechen.

    Leider steckt ja auch das ADHS Coaching für Erwachsene noch in den Kinderschuhen. Es gibt schon einige gute Ansätze und Strategien, aber nichts ist komplett ausgereift und bevor man ein Haufen Geld bezahlt, kann man doch versuchen, sich gegenseitig zu unterstützen.

    Jeder hat ja seine Stärken, und der eine kann etwas, was der andere nicht kann und das sind Ressourcen, die man nutzen kann.

    Und seid mal ehrlich kontrolliertes "in den Hintern treten" bringt schon was, es kommt nur darauf an, wer das macht

    Zum Schluß habe ich mal noch eine Frage, an die Leute, die meinten, dass sie sich nur von jemanden coachen lassen würden, der "auch Ahnung hat" was ja bedeuten würde, diese Person müsste selbst von ADHS betroffen sein. Wusstet ihr eigentlich, das die meisten ADHS Coaches nicht-Betroffene sind? Heißt das dann für euch, das ihr euch lieber nicht coachen lassen würdet, weil der Coach kein ADHS hat?





    Liebe Grüße
    Sunshine

  7. #27
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 60
    Forum-Beiträge: 1.267

    AW: Können wir uns gegenseitig coachen ?

    Hallo,

    Auf die Titelfrage antworte ich mit einem klaren Ja. Für die Erfolgsaussichten solcher Bemühungen sind aber gute Kenntnisse des Störungsbilds sinnvoll und nötig. Dann kann gegenseitiges Coaching sogar zu einer besseren Selbstwahrnehmung führen, weil sämtliche Beteiligten gezwungen sind, über den Tellerrand des ganz persönlichen Chaos hinauszublicken.

    Nach meiner eigenen Erfahrung wäre eine Startphase mit professionellem Coaching und nachfolgendem Selbstcoaching oder gegenseitigem Coaching optimal. Das scheitert aber oft an realen Hindernissen wie Geldnot oder Mangel an qualifizierten Coaches. Aus diesen Gründen habe ich meine hervorragende Coachin nie regelmäßig aufgesucht, und fürs Selbstcoaching im Alltag vorhandene Angebote im Internet genutzt. Letzteres habe ich aber nie lange durchgehalten, weil ich den Fokus nicht halten konnte.

    Deshalb bin ich vom Einzelkämpfertum abgekommen und habe die Wichtigkeit von persönlichen Kontakten eingesehen. Dafür gibts die unterschiedlichsten Ansätze. Allen ist gemeinsam, dass die Fähigkeit zu Selbstkontrolle und Disziplin durch die virtuelle oder reale Anwesenheit von anderen Personen gestärkt wird. Und oft braucht es gar nicht mehr als die physische Anwesenheit eines anderen Menschen, um den Fokus auf eine geplante Tätigkeit aufrecht erhalten zu können. Da gibt es durchaus Beispiele, wo Betroffene aus einer bestimmten Gegend sich gegenseitig besuchen/anrufen, um die inneren Schweinehunde aller Beteiligten in die Schranken zu weisen.

    Ein Coach als Autoritätsfigur, der fordert und Rechtfertigung verlangt, ist dabei üblicherweise nicht nötig. Genau solche fordernden Zeitgenossen haben viele Betroffene ja in Komplexe und Depressionen getrieben. Solche Hilfsansätze mag es geben, aber das sind keine Coaches. Soviel kann ich als angehende Coachin sagen, es passt nicht zum Berufsbild.

    @Paul,
    versteh das bitte nicht als Kritik an deinem Ansatz, ich kann aus deinem Posting ja gar nicht herauslesen, wie du es genau gemeint hast. Es würde mich aber sehr interessieren, wie du dir das konkret vorstellst.

    @Sunshine,
    ob ein Coach selbst betroffen sein soll oder nicht, ist Geschmackssache und meiner Meinung nach nicht wirklich entscheidend. Wichtig sind fundierte Kenntnisse des Störungsbildes, was angesichts der rasanten Entwicklung in Sachen ADHS bei Erwachsenen die Bereitschaft zu ständiger Fortbildung beinhaltet. Und die selbst betroffenen Coaches sind "fortgeschrittene" ADHSler, die Jahre des Lernens und der Erfahrung hinter sich haben.

    Ich kann mir aber gut vorstellen, dass Betroffene nach frustrierenden oder traumatisierenden Erfahrungen mit anderen Hilfsangeboten keinem Nicht-Betroffenen mehr über den Weg trauen. Da ist der Selbst-Betroffene dann der Einzige, der das Vertrauen des Klienten gewinnen kann. Und ohne ein stabiles Vertrauensverhältnis geht gar nichts, egal ob betroffen oder nicht.

    Ich finde diese Diskussion total spannend und bin schon sehr gespannt auf weitere Beiträge.

    lg
    lola

  8. #28
    Sunshine

    Gast

    AW: Können wir uns gegenseitig coachen ?

    lola schreibt:

    @Sunshine,
    ob ein Coach selbst betroffen sein soll oder nicht, ist Geschmackssache und meiner Meinung nach nicht wirklich entscheidend. Wichtig sind fundierte Kenntnisse des Störungsbildes, was angesichts der rasanten Entwicklung in Sachen ADHS bei Erwachsenen die Bereitschaft zu ständiger Fortbildung beinhaltet. Und die selbst betroffenen Coaches sind "fortgeschrittene" ADHSler, die Jahre des Lernens und der Erfahrung hinter sich haben.
    Ah, das ist es doch schon wieder, selbst-betroffene Coaches sind besser als andere, weil sie Erfahrungen haben ???...das halte ich persönlich für Blödsinn, denn wie Du sagst, sind natürlich Kenntnisse über ADHS das A und O bei der Sache, aber manchmal ist es wirklich besser, man betrachtet das ganze aus einer neutralen Sichtweise.

    Meine Frage war eigentlich eine ganz normale ohne Wertung, kann aber sein das ich hier missverstanden wurde.

    Was ich auch mit meinem Posting aussagen wollte, ist das ich mir sicher bin, das es etwas bringt, wenn man sich gegenseitig coacht ohne eine "Coach-Ausbildung" zu haben. Warum muss es denn gleich ein Zertifikat sein, man kann auch ohne so etwas auskommen und tolle Resultate erzielen.

    Deswegen finde ich die Idee vom Paul so klasse, das man einfach auf privater Ebene sich gegenseitig in den Hintern tritt und sich unterstützt.

    Vielleicht sollte man das ganze dann nicht Coaching nennen, denn gerade im Bereich wo von ADHS die Rede ist, nimmt das stellenweise absurde Züge an, auf die ich aber nicht näher eingehen möchte.

    Liebe Grüße
    Sunshine

  9. #29
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 49
    Forum-Beiträge: 171

    AW: Können wir uns gegenseitig coachen ?

    hallo erika,

    von positionen möchte ich da wircklich nicht reden.
    sowas setzt standpunkte voraus und hier geht es um bedürfnise oder vorlieben.

    vermutlich kommen meine formulierungen auch härter an als ich beabsichtige.
    (das ist ein teil meines problems.)
    ehrlich gesagt kann ich mich in einen menschen mir minderwertigkeitsgefühlen nur schlecht hineinversetzen.
    nun sehe ich welche große bedeutung lob und ermunterung spielen.

    ich hab immer gewußt das ich, wenn es darauf an kahm, ich besser als die meisten anderen war.
    daher spielt ermunterung für mich wohl keine große rolle.
    unter stress und druck hab ich stets gute leistung gebracht und war konzentriert.
    nur wenn es nicht mehr so darauf ankahm war meine leistung schlecht, da hab ich schnell vor mich hingeträumt.
    aber ich hab einfach keine lust für den rest meines lebens im akkord zu arbeiten.

    für mich ist die auseinandersetzung mit ads ziehmlich neu und ich ziehe halt einfach rückschlüße aus meinem bisherigen leben.
    ich weiß auch nicht was das beste coaching für mich selber wäre und schon garnicht was das optimale für andere ist.
    hab anscheinend wieder mal einen falschen eindruck erweckt. (teil meines problems)

    besonder wichtig ist mir das dies hier als eine art brainstorming gesehen wird.
    da gibt es kein falsch und richtig, da geht es um verschiedene perspektiven und anregungen.
    ich habe mich auch in keinster weise angegriffen gefühlt sonder freue mich das ich dazulehrne.
    je mehr hier ihre ideen einbringen um so besser.

    @ sunshine

    was fachleute angeht so hab ich weniger vertrauen in deren ausbildung, um so mehr dagegen in ihre erfahrung.
    ich würde mich nie einem anvertrauen der gerade mal erst seine kurse beendet hat.
    wenn er dagegen seit 10 jahren im geschäft ist, ist es mir auch egal ob er jemals irgentwelche kurse absolviert hat.

    mit menschen die die gleichen probleme wie ich hatten habe ich auf anderem gebiet gute erfahrungen gemacht.
    aber ads ist nicht gleich ads. da sollte es auf jeden fall noch weiter übereinstimmungen geben.


    @lola

    beim wort kontrolle hab ich mir nix böses gedacht.
    ich hab halt nur erinnert, das wenn ich mich selbst frage ob ich alles erledigt hab, ich schon gerne mal was vergesse.
    außerdem nehm ich mir selbst auch ne schwache ausrede ab.
    ich hatte ein virtuelles coaching im sinn, keine zimmerkonrtollen.

    auch das wort autohritätspesohn ist für mich nicht negativ besetzt. ich denk da nicht an einen drill sergeant sondern an sowas wie einen sport trainer.
    es geht mir darum, daß daseben nicht ein kumpel ist, den man auch mal versetzen kann.
    immerhin opfert der andere ja auch zeit und energie und dafür verdient er einen gewissen respekt.
    das menschen die schon mal unterdrückt wurden bei dem wort bauchschmerzen bekommen ist mir jetzt erst klar geworden.

  10. #30
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztl. Diagnose erst als Erwachsener
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 50

    AW: Können wir uns gegenseitig coachen ?

    Hallo ihr Lieben

    Ich habe einen Coach der gar nicht weiss das sie eine ist.
    Habe per Minijob eine Haushaltshilfe angagiert,wenn sie kommt und anfängt fange ich auch an,oder ich mach schon vorher damit es nicht ganz so schlimm aussieht wenn sie kommt,alleine ihre Anwesenheit,das freundliche Unterhalten beim wurschteln,macht mir alles viel leichter,so habe ich einen "Coach" und eine Freundin 1mal die Woche 2 Std für 100 € im Monat

    So hab ich mir da geholfen,vielleicht für andere auch was?

    LG Walhai

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