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Diskutiere im Thema Können wir uns gegenseitig coachen ? im Forum ADS ADHS: Coaching
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  1. #11
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztl. Diagnose erst als Erwachsener
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 33

    AW: Können wir uns gegenseitig coachen ?

    Hey, ich würde auch mitmachen.

    Mir geht es ganz ähnlich wie dir, Paul. Theoretisch weiß ich ganz genau was ich machen muss, aber an der Umsetzung scheitert es meistens. Also so ein gelegentlicher A...tritt käme mir ganz gelegen.

    Ich würde aber lieber eine Form übers Forum, oder evtl. auch Email etc. vorziehen.
    Telefonieren tu ich nicht so gerne...

    Aber feste Regeln und Termine wären auf alle Fälle wichtig.

  2. #12
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 867

    AW: Können wir uns gegenseitig coachen ?

    Zum Umsetzen eines vorgenommenen Plans habe ich was gefunden:

    ADHS: Du kannst ja, wenn Du willst!

    Der Artikel beschreibt ganz gut.

  3. #13
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztl. Diagnose erst als Erwachsener
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 33

    AW: Können wir uns gegenseitig coachen ?

    Danke für den Link,
    der Text beschreibt das Problem schon sehr gut, wobei die Dame allerdings auch ein paar sehr fragwürdige Thesen aufstellt.
    z.B. das Autismus als Folge von ADHS entstehen könnte, oder was sie da über die natürliche Auslese bis 1950 schreibt

  4. #14
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztl. Diagnose erst als Erwachsener
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 33

    AW: Können wir uns gegenseitig coachen ?

    Die Projekt-IG wäre ja schon in etwa das was wir brauchen. Aber anscheinend ist die gerade nicht so aktiv. (Lezter Beitrag: 11. August)

    Vielleicht sollten wir eine neue gründen, also die "Coaching-IG" oder so?
    und dann dort weiter überlegen, wie wir uns das so vorstellen?

  5. #15
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 867

    AW: Können wir uns gegenseitig coachen ?

    Guter Plan.

    Was stellen wir uns vor?

  6. #16
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 49
    Forum-Beiträge: 171

    AW: Können wir uns gegenseitig coachen ?

    ich denke das wichtigste ist erst mal möglichst viele leute auf die idee aufmerksam machen und genügent interessenten finden.

    dadurch können wir dann coachinkreise bilden die gut zusammenpassen.

    wie das coaching dann exakt abläuft können die betroffenen ja individuel regeln.

    wir sollten uns jetzt zu beginn auf die "werbung" konzentrieren.

  7. #17
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 60
    Forum-Beiträge: 1.270

    AW: Können wir uns gegenseitig coachen ?

    Hallo,

    In der Projekt-IG geht es tatsächlich um Selbstcoaching bzw. gegenseitiges Coaching. Das ist allerdings nicht zu verwechseln mit professionellem Coaching.

    Coaching auf Gegenseitigkeit ist aus der Selbshilfe entstanden und ist im Prinzip auch eine Art Selbsthilfe.

    Wie funktioniert die Projekt-IG? Jede/r beschreibt sein Projekt. Das kann das Lernen auf eine Prüfung sein, ungeliebte häusliche Tätigkeiten, Papierkrieg usw....

    Die Rückmeldungen von anderen Mitgliedern der IG sollen beim Anfangen, Durchhalten und Abschließen helfen - diese leidigen Probleme dürften ja den meisten ADHSlern bekannt sein.

    Mir selbst hilft solch eine Gruppe sehr. Erstens möchte ich was zu berichten haben - das nimmt dem berühmten Schweinehund etwas von seiner Macht. Und ausserdem kann ich in meinen eigenen Berichten nachlesen, was ich wann und wie erledigt habe - das habe ich oft wirklich nötig.

    Die Gruppe wird zum Schutz der Privatsphäre und der Ernsthaftigkeit moderiert geführt. Das heisst nicht, dass ich überall dazwischenrede, es heisst nur dass man sich freischalten lassen muss, also bitte an der vorgesehenen Stelle anmelden. Ich bearbeite die Anfragen so schnell wie möglich.

    lg
    lola

  8. #18
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 50
    Forum-Beiträge: 1.745

    AW: Können wir uns gegenseitig coachen ?

    @ all

    Finde euere Idee sehr gut! Leider gibt es ja nicht genügend ausgebildete ADHS-Coaches. Und es ist einfach wichtig, dass man sich Unterstützung holt, also warum nicht hier, ist ja ein Selbsthilfeforum....

    Für diejenigen, denen der Umgang mit einem Messenger nicht geläufig ist, es gibt hier im Forum ja die Möglichkeit den Chat zu nutzen. Auch ausserhalb des Smalltalk-Bereiches. Man kann entweder einen "Privaten Raum" nutzen (in den man die anderen User dann einlädt, also nicht für jeden einfach zu betreten) oder auch den "Sorgen- und Probleme"-Raum, der nicht unbedingt als solches verstanden werden muss. Er soll vielmehr einfach eine Abgrenzung zum Smalltalk sein, in dem auch mal einfach "geblödelt" werden kann.... Im Chat steht euch eine eigene Hilfe zur Verfügung darüber hinaus einfach fragen, falls ihr was wissen wollt....

    Zum Coaching selbst, ein paar Gedanken:

    Coaching orientiert sich nicht daran, was man bisher nicht geschafft hat. Es soll vielmehr die eigenen Stärken nutzen helfen, damit man eigene Strategien entwickeln kann. Der Lösungsgedanke steht klar im Vordergrund.

    Falls was nicht so klappt, wie es soll, dann stellt sich die Frage, warum hat es nicht geklappt, wie kann man das ändern.

    Oftmals sind ja durchaus eigene Strategien vorhanden, die man gut nutzen kann. Es geht nicht darum, fertige Konzepte überzustülpen, denn die helfen selten. Gemeinsam einen Weg finden, das ist die Aufgabe... Den man dann auch dauerhaft durchhalten kann, weil es der eigene ist.

    Das mit dem "Gemeinsam" ist auch das, was man untereinander leisten kann. Oftmals genügt es ja schon, wenn jemand da ist, um anzufangen. In dem man darüber spricht, fallen einem oft selbst Ideen ein, wie man es machen kann. Virtuell ist das sicherlich schwieriger, denke aber, dass es durchaus in manchen Bereichen klappen kann.

    LG
    Erika

  9. #19
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 49
    Forum-Beiträge: 171

    AW: Können wir uns gegenseitig coachen ?

    für ein eigenes projekt, wie etwa ein buch schreiben, finde ich eine projeckt-ig hervorragend.

    mir geht es aber um die bei ads fehlende selbstdiziplien, und da brauche zumindest ich etwas anderes.

    in der arbeit war ich zu außergewöhnlichen leistungen fähig und habe mir immer gewünscht wenigstens einen bruchteil dieser leistung für mein eigenes leben aufbringen zu können.
    aber es ist wie verhext, 8 stunden den chef und die kolegen durch schaffensdrang zu beindrucken ist leichter als daheim eine halbe stunde aufräumen und putzen.
    es geht mir um das permanent aufschieben altäglicher dinge, die man eigentlich mühelos bewältigen könnte.

    den coachingkreis habe ich mir für diejenigen gedacht, die ebenfalls unter diesen problem leiden.

    coach bedeutet trainer. das ist gewissermaßen eine soziale rolle mit einem genau festgelegten aufgabenbereich.
    daher kann ein freund diese rolle genau so wenig übernehmen, wie man seinen patner in einer beziehung therapieren kann.


    ein coach kontroliert.
    mit das wichtigste ist, daß ein coach eine art autohritätspesohn ist, vor der man sich rechtfertigen muß.
    ähnlich wie ein lehrer die hausaufgaben, so kontroliert und bewerted ein coach/trainer die leistungen seines anvertrauten.
    dazu muß er den betreffenden gut kennen und verstehen.
    für manche kinder mag ein dreier in mathe eine außergewöhnliche leistung sein, für andere ein beweiß von faulheit.
    der eine adsler hat probleme endlich seine steuererklährung fertig zu machen, für den anderen ist es schon eine leistung endlich den müll rauszutragen.
    es geht also nicht darum eine leistug an sich, sondern den persöhnlichen fortschritt zu bewerten.
    welche aufgaben man sich vornimmt entscheidet man selber.
    die verplichtung, regelmäßig die ergebnisse zu präsentieren, soll genau den tritt in den hintern darstellen, den viele von uns brauchen.

    ein coach gibt tips.
    die behauptung das adsler nicht planen können trifft auf viele von uns nicht zu.
    wir können oft hervoragend strategien entwickeln, wir können sie nur nicht umsetzen.
    denoch kann es nicht schaden wenn einem jemand über die schulter schaut und aus seiner perspektive anregungen und verbesserungsvorschläge gibt.
    wie wichtig einem das ist, sollte vorher unbedingt abgesprochen werden.
    derjenige, der die rolle des coach spielt muß wissen was der andere erwarted und ob er sich das auch zutraut.

    ein coach motiviert
    dazu ist es wichtig sich in das seelenleben des anderen hineinversetzen zu können.
    auch hier wird jeder von uns andere erwartungen und bedürfnisse haben.
    je wunder eine seele, um so mehr mitgefühl wird nötig sein.
    gerade bei depresionen, angststörungen und bordeline sind hier eigene erfahrungen des coach unter umständen entscheident.
    andere haben aufgrund ihres ads keineswegs minderwertigkeitsgefühle entwickelt.
    stadtdessen besitzen sie opositionsgeist und durchsetzungsvermögen, ohne damit aber ihre eigentlichen ziele zu ereichen.
    sie leiden dann unter einer "selbstverschuldeten" isolation, die natürlich genauso zu depresionen führen kann.
    diese problematik wird ein unter minderwertigkeitskomplexen leidender coach nur schwer nachfühlen können.

    was ein coach nicht macht:

    er belasted seinen anvertrauten nicht mit seinen eigenen problemen sondern bewahrt hier distanz.

    er versucht nicht seine eigenen lösungswege durchzusetzen sonder hilft bei der entwicklung eigener strategien.

    er verzichted auf jede moralische bewertung. die eigene weltanschauung ist hier reine privatsache und sollte überhaupt nicht erwähnt werden.


    wie ihr seht sind die anforderungen an einen coach recht umfangreich.
    in der praxis werden aber diejenigen die einen coach benötigen nur auf einige punkte besonderen wert legen.
    ich glaube, daß auch wir als amateure hier gute arbeit leisten können, solange wir vorher alles absprechen und die passenden paare zusammenbrigen.

    (für mich z.b. wäre schon eine bezugspersohn, der ich dann immer erklähren müßte, warum ich meine selbstgesteckten ziele nicht ereich habe, eine echt gute motivation endlich in die gänge zu kommen.)
    Geändert von Paul (17.11.2009 um 11:45 Uhr)

  10. #20
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 50
    Forum-Beiträge: 1.745

    AW: Können wir uns gegenseitig coachen ?



    Also bei manchen Punkten hab ich so bischen meine Bauchschmerzen....

    ein coach kontroliert.
    mit das wichtigste ist, daß ein coach eine art autohritätspesohn ist, vor der man sich rechtfertigen muß.
    Genau das würde ich mir als Betroffener nicht wünschen. Sicher hilft ein gewisser "Druck", jedoch in Form eines Rechtfertigunszwangs....?

    Genau dieses Problem haben wir doch meist schon seit Jahren und führt zu Vermeidungsstrategien.... Eben genau das soll aber nicht erfolgen, sondern ein langfristiger Lösungsweg gefunden werden, mit dem sich der Coachie wohl fühlt und nicht abhängig von Kontrolle. Schließlich soll das Coaching ja nicht endlos gehen, sondern irgendwann nicht mehr notwendig sein.

    ein coach gibt tips.
    die behauptung das adsler nicht planen können trifft auf viele von uns nicht zu.
    wir können oft hervoragend strategien entwickeln, wir können sie nur nicht umsetzen.
    denoch kann es nicht schaden wenn einem jemand über die schulter schaut und aus seiner perspektive anregungen und verbesserungsvorschläge gibt.
    wie wichtig einem das ist, sollte vorher unbedingt abgesprochen werden.
    derjenige, der die rolle des coach spielt muß wissen was der andere erwarted und ob er sich das auch zutraut.
    Vielleicht meinen wir ja das Gleiche... Ich halte es für sinnvoller im gemeinsamen Gespräch Ideen zu entwickeln, denn wie du schon sagst, meist hat man selbst eine genaue Vorstellung. Zusammen kann man auch darüber sprechen, wie sie sich umsetzen lassen. Tipps und Anregungen von aussen.... da hab ich so meine Probleme damit (finde die zwar oft gut, funktionieren aber meist für mich selbst nicht)

    ein coach motiviert
    dazu ist es wichtig sich in das seelenleben des anderen hineinversetzen zu können.
    auch hier wird jeder von uns andere erwartungen und bedürfnisse haben.
    je wunder eine seele, um so mehr mitgefühl wird nötig sein.
    gerade bei depresionen, angststörungen und bordeline sind hier eigene erfahrungen des coach unter umständen entscheident.
    andere haben aufgrund ihres ads keineswegs minderwertigkeitsgefühle entwickelt.
    stadtdessen besitzen sie opositionsgeist und durchsetzungsvermögen, ohne damit aber ihre eigentlichen ziele zu ereichen.
    sie leiden dann unter einer "selbstverschuldeten" isolation, die natürlich genauso zu depresionen führen kann.
    diese problematik wird ein unter minderwertigkeitskomplexen leidender coach nur schwer nachfühlen können.
    Ich stimme dir uneingeschränkt zu, wenn jemand sich in die Welt eines ADHSler nicht hineinversetzen kann, ist ein Coaching sehr schwer....

    Die größte Motivation sehe ich jedoch im eigenen Erfolg.... Wie du schon schreibst. Dabei kann vielleicht auch jemand sehr einfühlsames verstehen, warum manche Dinge immer nur bei anderen klappen, nicht jedoch bei jemandem selbst und durch Zuhören dem Coachie einen Weg zur Lösung ebnen.
    Motivation des Coachies durch den eigenen Erfolg - das sollte das Ziel eines Coaches sein, denn nur durch die eigene Belohnung (Dopamin) klappt es auch langfristig.

    coach bedeutet trainer. das ist gewissermaßen eine soziale rolle mit einem genau festgelegten aufgabenbereich.
    daher kann ein freund diese rolle genau so wenig übernehmen, wie man seinen patner in einer beziehung therapieren kann.
    Ich sehe einen Coach eben nicht als "Trainer". Wobei wir hier auch wieder die Bedeutung Trainer definieren müssten...
    Training ist für mich ein Einüben gewisser Fertigkeiten....
    Das erfolgt oftmals auch bei einer Therapie...
    Sicherlich kann man gewisse Dinge "einüben", letztlich klappt es oft aber besser, wenn es die eigene "Art" ist, weil eben nichts "umkonditioniert" werden muss...
    Ich bin der Meinung, ein Freund oder auch der Partner können in gewissen Bereichen sehr wohl als Coach fungieren, jedoch nicht in einer Kontrollfunktion (s.o.)
    Einem Freund oder Partner kann ich vertrauensvoll schildern, wo mein Problem liegt, an welchem Punkt es nicht weiter geht..... Und eben im Gespräch eine Lösung finden.
    Diesen Vertrauensvorschuss muss ein "externer" Coach erst mal aufholen, damit ein effektives Arbeiten möglich ist.


    Du hast aber vollkommen recht, wenn ein Coaching Erfolg haben soll, dann müssen sich beide Parteien über die Ziele einig sein.

    Auch was die Grenzen anbelangt und wo vielleicht weitere Hilfen notwendig sind, das ist wichtig, dass man darüber vorher spricht...

    Wenn dir die Projekt-AG zu eng angelegt ist, eröffne doch selbst einen Bereich, so wie du ihn dir vorstellst... Ich finde die Idee gut!

    LG
    Erika
    Geändert von 1411erika (18.11.2009 um 08:38 Uhr) Grund: Tippfehler verbessert

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