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Diskutiere im Thema Coaching?? Oder reicht Verhaltenstherapie? im Forum ADS ADHS: Coaching
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  1. #1
    rockkillagal

    Gast

    Coaching?? Oder reicht Verhaltenstherapie?

    Hallo,

    ich versteh einfach nicht wie das mit dem Coaching funktioniert. Kann mich einer bitte aufklären?
    Habe ich das richtig verstanden? Man muss das selber bezahlen?
    Was sind die Aufgaben eines Coaches?
    Und vorallem, wenn man schon eine Verhaltenstherapie macht, reicht das dann nicht?
    Sorry für die Fragen, aber habe erst jetzt von Coaching erfahren

    LG

  2. #2
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 39
    Forum-Beiträge: 583

    AW: Coaching?? Oder reicht Verhaltenstherapie?

    Gute Frage, ich bin da auch noch nicht ganz dahintergestiegen. Zumal mein Therapeut sich mit mir jedesmal äußerst angeregt unterhält ... als Ausgleich zu manchem Flachköpper hier im Dorf eine willkommene Abwechslung für mich und meine Gehirnwindungen ... aber irgendwelche Strategien oder was weiß ich entwickeln ... Fehlanzeige.

    Läuft es auf Selbstentdeckung hinaus bei der Verhaltenstherapie? Keine Ahnung.

  3. #3
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 60
    Forum-Beiträge: 1.160

    AW: Coaching?? Oder reicht Verhaltenstherapie?

    Hi, Ich werde das coaching beim Amt über das "persönliche Budget" beantragen, sowie Mittel für AD(H)S-Bücher und alles sonstige.
    Eigentlich sollte ein spezieller ADS-Verhaltenstherapeut auch Strategien vermitteln, das ist doch wohl essentiell!!!

    LG Anni

  4. #4
    rockkillagal

    Gast

    AW: Coaching?? Oder reicht Verhaltenstherapie?

    Hallo,

    also unterhalten ist toll und braucht man auch ab und an bei der Therapie, sollte aber nicht nur daraus bestehen.
    Ich zum Beispiel fing an eine Verhaltenstherapie zu machen als ich meien Angststörungen mal wieder bekam.
    Erst jetzt, so 9 Monate später kamen wir auf das Thema ADS, was auch mal wieder festgestellt wurde
    Naja und in der Zeit haben wir shcon über meine Probleme geredet. Bzw habe ich die Ursachen garnicht erkannt. Erst durch sie scheint das alles logisch. Ich kann Dir das echt schwer beschreiben aber es ist wie als würde sie dir in die Seele gucken und dir helfen deine inneren Probleme an die "Luft zu holen". Wenn das geschiet wird daran gearbeitet wie man am besten damit umgehen muss. Also Grundlage ist auch, nicht verdrängen sondern aktzeptieren und und und.
    Also an deiner Stelle, wenn ich Du wäre, würde ich mir eine andere Therapeutin suchen. Denn nur reden hilft nicht. Das kann ich jetzt nach meiner 2. Therapie sagen. Ich hatte als 15 Jährige schonmal eine und die war wohl so ähnlich wie deine. Quack quack quack und gehen. Wie du siehts, half es nich

  5. #5
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Fachperson
    Forum-Beiträge: 4

    AW: Coaching?? Oder reicht Verhaltenstherapie?

    hallo ich bin neu hier...und je mehr ich hier lese um so verworrener kommts bei mir an.
    auf meiner pinnwand steht ein kurzer abriss über coaching und therapie.
    ich empfinde die obenstehenden beiträge seltsam. reden, reden und nochmal reden? problempflege und anregende unterhaltung? mag ja schön sein - und hilfts? glaube ich nicht wirklich. eine verhaltenstherapie mag ja schön und gut sein - nur auf welchen boden fällt hier die saat?
    verhaltensmuster ist oft wieder eine neuentwickelte strategie die über kurz oder lang wieder nachhaltige lösung bringen wird.
    sollen und müssen haben im coaching keinen platz, denn wer hält sich schon wirklich an "rat-schläge"?
    was nützt es, wenn problempflege betrieben wird? wo lese ich, was funktioniert hat, was gut ist, oder sich verbessert hat?
    was folgt nun einer diagnose, oder einer selbsteinschätzung (die eher auf die angst hindeutet ich habe dies und jenes) Was ist mit Ausrichtung und worauf zielt sie ab?
    daran arbeiten und nicht drüber reden und nur diagnostizieren - schön eine diagnose zu haben und dann? wars das und gehts nun darum das problem noch grösser zu machen, oder zu lösen, oder mit vielleicht einem teil davon leben zu lernen und einen teil davon zu verändern?
    was mir auffällt...hier sind offensichtlich menschen in therapien oder coachings die nicht informiert sind, die keinen klaren auftrag erteilt haben, oder abgesprochen haben.

    Liebe Grüsse System

    "Es ist nicht zu wenig Zeit die wir haben, sondern zuviel Zeit die wir nicht nutzen" (Seneca)

  6. #6
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 36
    Forum-Beiträge: 1.865

    AW: Coaching?? Oder reicht Verhaltenstherapie?

    Ich bin in einem ergotherapeutischen Coaching. Das läuft ganz normal über Rezept, ich muss "nur" eine Zuzahlung von 10 € Rezeptgebühr und 40 € regulärer Zuzahlung machen.

    Ein Coaching zielt darauf ab, praxisnah, mit einem selbst, Hilfen und Strukturen im Alltag aufzubauen. Bei mir wurde ganz am Anfang gezielt gefragt, wo ich im Alltag Probleme habe und welches für mich momentan am Wichtigsten ist.

    Daraufhin haben wir die Probleme in kleine Zwischenschritte aufgeteilt. Beispiel: mit Geld umgehen. Bei mir flatterten ständig Mahnungen ins Haus, weil ich es einfach nicht gebacken bekommen habe sie rechtzeitig zu bezahlen. Auch Geld das bei mir auf dem Konto ist, ist ruckizucki weg.

    Wir haben dann bei allen wichtigen Dingen (Versicherungen etc.) die Kontodaten meines Männes angegeben und dreiviertel meines Gehaltes gehen auch sofort nach Eingang, per Dauerauftrag zu ihm rüber. Dadurch bekomme ich zumindest bei diesen Dingen keine Mahnungen mehr. Ein kleiner Teil des Geldes bleibt bei mir und steht mir zur Verfügung. Brauch ich mehr, muss ich halt Männe ansprechen. So ist einerseits gewährleistet, dass ich nichts mehr verschussel, andererseits verliere ich aber auch nicht vollständig meine "Selbstständigkeit".

    Klingt blöd, hätte mir aber einfach Unbehagen bereitet. Außerdem hätte ich ein gemeinsames Konto wohl auch geplündert...


    Wir haben auch ein neues Ablagesystem für mich kreiert. Und zwar so, dass es genau auf mich und meine Gewohnheiten passt. Stellte sich nach einiger Zeit heraus, dass es doch nicht so läuft wie es soll, wird es eben weiter optimiert.

    Mir hat das Coaching bisher sehr geholfen, viele Sachen konnte ich erfolgreich umsetzen und auch bei bleiben. Andere Sachen müssen noch weiter bearbeitet werden. Das Schöne am Coaching ist für mich wirklich, dass es so praxisnah ist, auf mich zugeschnitten wird und ich eben nicht nur Ratschläge bekomme die für die Allgemeinheit gültig sind.

    Eine Verhaltenstherapie ist meines Wissens nach, eher darauf ausgelegt, gewisse Muster im zwischenmenschlichen Bereich zu bearbeiten. Wenn man z.B. immer wieder bei gleichen Dingen, wider besseren Wissens, explodiert etc.

  7. #7
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 4.257

    AW: Coaching?? Oder reicht Verhaltenstherapie?

    Dann suche ich eher eine Verhaltenstherapie ...

  8. #8
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.871

    AW: Coaching?? Oder reicht Verhaltenstherapie?

    loekoe schreibt:
    Eine Verhaltenstherapie ist meines Wissens nach, eher darauf ausgelegt, gewisse Muster im zwischenmenschlichen Bereich zu bearbeiten. Wenn man z.B. immer wieder bei gleichen Dingen, wider besseren Wissens, explodiert etc.
    Ja, das auch, aber eine Verhaltenstherapie arbeitet auch an anderen Verhaltensmustern. Z.B. wenn man sich über Jahre hinweg gewisse selbstschädigende Aufschiebe- und Vermeidungstaktiken angewöhnt hat, kann die Verhaltenstherapie helfen, diese Muster schrittweise zu durchbrechen und durch andere Verhaltensweisen zu ersetzen.

    Ich denke, dass sowohl Coaching als auch Verhaltenstherapie ihre Berechtigung bei der Behandlung von ADHS haben. Jeder Betroffene hat eine andere Ausgangssituation und da sollte individuell entschieden werden, was momentan am Besten passt.
    Bei der Behandlung meiner Schlafstörungen, die eine Komorbidität von ADHS sind, haben mir ca. drei sehr kurze verhaltenstherapeutische Gesräche mit meiner Psychiaterin sehr geholfen, meine Verhaltensmuster zu erkennen und auch ändern zu können. Wo ein Coaching da ansetzen würde, weiß ich nicht.
    Bei der Umgestaltung meiner Büroorganisation dagegen hat mir das "Coaching" einer Freundin, die im Bereich Büroorganisation tätig ist, sehr geholfen. Da brauchte ich konkrete Hilfestellung und Unterstützung bei der Entmüllung und Neustrukturierung.

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