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Diskutiere im Thema ADHSler als ADHS-Coach? im Forum ADS ADHS: Coaching
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  1. #111
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 18

    AW: ADHSler als ADHS-Coach?

    Raphell schreibt:
    Hallo Goldbacher, stell Dich doch mal in der Runde vor.

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    Habe ich jetzt gemacht :-)


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  2. #112
    salamander

    Gast

    AW: ADHSler als ADHS-Coach?

    Seraphim schreibt:
    IEr kennt auch die Seiten des Problems, die ein Kranker z.B. aus Scham oder welchen Gründen auch immer gar nicht erst angibt. Oder schafft es eher, das sich der Betroffene ihm öffnet, weil derjenige in ihm einen Ebenbürtigen erkennt. Einen, der wirklich weiß wovon er redet, weil er dieses Wissen nicht aus Büchern und Kursen erfahren hat, sondern selbst durchlebt hat. Genauso wie derjenige, den er berät.

    Menschen die etwas verbindet, vor allem ein Schicksal, brauchen nicht viele Worten um sich zu verstehen. Und das ist der Knackpunkt.


    huia hier wird's gefährlich eng , da öffnet sich ein feld für projektionen.

    du schließt von dir auf andere, es kann das genaue gegenteil der fall sein.

    be carefull, grad auch bei der ebenbürtigkeit...

    denk das nochmal durch, und versuch abzugleichen, wie andere das wahrnehmen könnten und tun.

    auch wenn menschen ein schicksal verbindet, bedeutet es nicht, dass sie weniger worte brauchen um sich zu verstehen.
    auch hier kann das genaue gegenteil der fall. ein schicksal mag gleich oder ähnlich sein, aber das bedeutet noch
    lange nichts. das ist das feld der projektionen und annahmen in dem du dich bewegst.

  3. #113
    Simply me

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 37
    Forum-Beiträge: 2.266

    AW: ADHSler als ADHS-Coach?

    Ich weiß nicht Salamander. Wenn ich einen anderen Chaoten kennenlerne, muß ich dem ja auch nicht lang und breit die Tücken unseres Alltags erklären, der weiß ja schon was abgeht. Der Rest sind dann Abweichungen, die durch unserer Individualität und unterschiedliche Ausprägung und Therapierung entstehen. Bisher empfand ich immer ein tieferes Verständnis meiner Situation bei meinem Gegenüber, einfach weil man Leidensgenosse ist. Nur mal als Beispiel. So gehts mir auch bei anderen Sachen.

  4. #114
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 795

    AW: ADHSler als ADHS-Coach?

    Das muß nicht immer so sein. Mit Quirline habe ich sofort einen Draht gefunden, ich hoffe sie mit mir auch. Mit anderen haben sich persönliche Treffen erst entwickeln müssen. Wir sind ja trotzdem alles verschiedene Menschen.
    Und wart ihr denn zum Harztreffen auch eine große homogene Gemeinde?

    Und die Ausprägung, die Komorbiditäten und auch allgemeine Ansichten sind doch verschieden. LG raphell

  5. #115
    salamander

    Gast

    AW: ADHSler als ADHS-Coach?

    îch weiß nicht Salamander. Wenn ich einen anderen Chaoten kennenlerne, muß ich dem ja auch nicht lang und breit die Tücken unseres Alltags erklären, der weiß ja schon was abgeht.

    das is was ich für die gradwanderung halte, seraphim. ich gehör genauso zum club,
    ich find mich in vielen teilen wieder, aber in anderen wieder überhaupt nicht... ich hab
    lernen müssen, dass ich da nicht von mir ausgeh'n kann, genauso wie ich lernen
    mußte, dass nicht alles ads ist, sondern auch ganz anderes sein kann... dessen mußt
    du dir als coach immer gewahr sein, und abwägen und einsetzen können.


    grad als coach und thera ist ein ganz entscheidender punkt, dass du das von dir ausgehen
    grundsätzlich ablegen muß, es kann so sein wie bei, aber ist muß nicht so sein, kann ganz
    anders sein. wie es bei dir ist, ist in deiner funktion als coach nicht der maßstab, das ginge
    sonst hurtigst in die projektionen, und du kannst ganz schnell bei etwas landen, was bei
    deinem patienten vielleicht gar nicht thema ist, und führst ihn wohin, worum es bei ihm
    vielleicht gar nicht geht.


    da mußt du ganz vorsichtig sein und genau prüfen, ob deine motivation als ad(h)s coach die
    ist, die du brauchst. als coach stellst du zur verfügung, und bietest führung an, da mußt du
    haargenau wissen wo du sehst, und wo dein patient steht, wo die grenze ist, damit du deines
    nicht mit seinem mischt.


    liebe grüße
    salamander

  6. #116
    Simply me

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 37
    Forum-Beiträge: 2.266

    AW: ADHSler als ADHS-Coach?

    salamander schreibt:
    das is was ich für die gradwanderung halte, seraphim. ich gehör genauso zum club,
    ich find mich in vielen teilen wieder, aber in anderen wieder überhaupt nicht... ich hab
    lernen müssen, dass ich da nicht von mir ausgeh'n kann, genauso wie ich lernen
    mußte, dass nicht alles ads ist, sondern auch ganz anderes sein kann... dessen mußt
    du dir als coach immer gewahr sein, und abwägen und einsetzen können.


    grad als coach und thera ist ein ganz entscheidender punkt, dass du das von dir ausgehen
    grundsätzlich ablegen muß, es kann so sein wie bei, aber ist muß nicht so sein, kann ganz
    anders sein. wie es bei dir ist, ist in deiner funktion als coach nicht der maßstab, das ginge
    sonst hurtigst in die projektionen, und du kannst ganz schnell bei etwas landen, was bei
    deinem patienten vielleicht gar nicht thema ist, und führst ihn wohin, worum es bei ihm
    vielleicht gar nicht geht.



    da mußt du ganz vorsichtig sein und genau prüfen, ob deine motivation als ad(h)s coach die
    ist, die du brauchst. als coach stellst du zur verfügung, und bietest führung an, da mußt du
    haargenau wissen wo du sehst, und wo dein patient steht, wo die grenze ist, damit du deines
    nicht mit seinem mischt.



    liebe grüße
    salamander
    Da stimm ich dir 100%ig zu. Genauso würd ich es angehen.

  7. #117
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 60
    Forum-Beiträge: 1.267

    AW: ADHSler als ADHS-Coach?

    Hallo Ihr,

    jetzt mische ich mich doch mal in die Diskussion ein, bei der ich von Zeit zu Zeit mitgelesen habe.

    Erst mal grundsätzlich: bei den ganzen beratenden und helfenden Berufen ist 90 % Chemie und nur der Rest dann eine Frage der Ausbildung. Ohne das nötige Vertrauen, das eben nur auf der persönlichen Ebene entstehen kann, ist es nämlich total egal, ob jemand Therapeut oder Coach ist, ob er ADHS hat oder nicht. Damit will ich nichts gegen fundierte Ausbildungen sagen, ganz im Gegenteil. Man muss sich jeden Fachmenschen, bei dem man Unterstützung sucht, eben genau anschauen, auf der fachlichen und der menschlichen Ebene.

    Die Spezialisierung auf ADHS ist sowohl bei Therapeuten und Ärzten als auch bei Coaches eine zusätzliche Geschichte. Eine komplette Fachausbildung zum ADHS-Spezialisten gibt es nicht und wird es höchstens in der Zukunft mal geben. Im Bereich des Coachings gibt es aber eine Entwicklung hin zu einem Zertifizierungsverfahren, sodass es hier bald Klarheit im Wildwuchs geben wird. Der aktuelle Zustand ist ganz und gar unbefriedigend, aber eben zum Glück bald vorbei.

    @Seraphim
    Für eine Tätigkeit als ADHS-Coach brauchst du den Heilpraktiker-Schein nicht, es ist aber sicher kein Fehler, wenn du dir auf diesem oder einem vergleichbaren Weg fundierte Kenntnisse für die Arbeit mit Menschen erwirbst. Grundsätzlich ist aber Coaching kein Heilberuf, sondern gehört eher in die Sparte Beratung/Unterstützung/Training. Dazu kommen dann noch die nötigen Fachseminare für das Spezialgebiet ADHS. Gerade als Coach mit ADHS brauchst du sehr gute Kenntnisse, um nicht versehentlich von deiner eigenen Betroffenheit auf die Probleme des Kunden zu schliessen. Projektion ist nämlich genauso kontraproduktiv wie das Unverständnis, das einem von manchen nicht betroffenen Fachpersonen entgegenschlägt. Und in der Eigenerfahrung kannst du auch herausfinden, ob du über die nötige psychische Robustheit verfügst für diesen schönen aber anstrengenden Beruf.

    Ich habe mir lange überlegt, hier etwas zu schreiben, weil es mich frustriert, wenn selbst hier im Forum ADHS mit impulsivem Dauergequassel gleichgesetzt wird. Das sind genau die Klischees, die wir den Nicht-Betroffenen so bitter ankreiden.
    Die Coachin, die mir in der Zeit nach der Diagnose sehr geholfen hat, ist selbst betroffen und hat auch kein Hehl daraus gemacht. Den Klischees entspricht diese Frau aber ganz und gar nicht. Oft ist es ja erst die Diagnose, die einem Betroffenen dabei hilft, die eigenen Ressourcen gut und richtig zu nutzen. Solche Menschen können dann sehr gute und kompetente Unterstützer werden.

    lg
    lola
    Geändert von lola (30.10.2013 um 21:00 Uhr) Grund: Rechtschreibung

  8. #118
    Simply me

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 37
    Forum-Beiträge: 2.266

    AW: ADHSler als ADHS-Coach?

    Hallo lola,
    Danke für deinen Beitrag. Diese Zertifizierungssache, kannst du mir da mal genaueres per PN mitteilen? Das wäre lieb.

    Seraphim

  9. #119
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 231

    AW: ADHSler als ADHS-Coach?

    Hi

    wo ich das hier lese, man darf als Coach oder Therapeut auch Fehler machen, aus Fehlern lernt man....

    Ich denke aber, wenn man hautnah Face to face am Menschen arbeitet, dann kann man mehr erkennen, als wenn man in einer Praxis sitzt und nur 10- 45 min Zeit hat. für den Klienten/ Patienten.....

    Die Coach die ich angerufen hatte, konnte schon differenzieren und von ihren Kindern reden und es von aussen beschreiben, aber es gab eben keine Selbsterfahrung.....da sie es selber nicht erlebt hat.

    Mir ist schon klar das ein strukturierter Mensch hilfreich sein kann, aber er muss sich auch ein fühlen.

    Viel hilft auch die Erfahrung natürlich ich gebe seit 17 Jahren Nachhilfe und davon profitiere ich dann auch von dem was ich als Schüler selber als Hilfsmittel benutzt habe.....

    Ich habe lange eine Diagnose für meine Tochter gesucht, Physiotherapeuten, Logopäden haben sich den kopf zerbrochen ebenso Erzieher, sie streckte als 2 Jährige immer ihre Zunge heraus..während des Essens ..auch der Kinderarzt wusste nicht, was das war es wurde als Anomalie gesehen, wir vermuteten wegen ihrem Syndrom


    Bis wir die Logopädin wechselten, die sie sich mit Sondenentwöhnung auskannte.

    ´sie kannte das mit dem Zungenstoß nach vorne.
    Die Ursache für das Verhalten ein Breisauger den Ronja benutzte, mit Kreuzschlitz, als wir den Sauger wechselten, auf Punktsauger verschwandt dieses Essenanomalie"" sie kaute mit der Zunge links und rechts und nicht nach vorne.


    Von daher kann ich verstehen, das ADHS spezialisten da schneller voran kommen.

    LG Timo

  10. #120
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 61
    Forum-Beiträge: 2.091

    AW: ADHSler als ADHS-Coach?

    Hallo

    als Coatch braust du eine Ausbildung zum Coatch - da hilft dir ein Heilpraktiker nix - Das geht es um ganz andere Fähigkeiten und um ein anderes Wissen - Lola hat das gut beschrieben.

    Seraphim schreibt:
    IEr kennt auch die Seiten des Problems, die ein Kranker z.B. aus Scham oder welchen Gründen auch immer gar nicht erst angibt. Oder schafft es eher, das sich der Betroffene ihm öffnet, weil derjenige in ihm einen Ebenbürtigen erkennt. Einen, der wirklich weiß wovon er redet, weil er dieses Wissen nicht aus Büchern und Kursen erfahren hat, sondern selbst durchlebt hat. Genauso wie derjenige, den er berät.

    Menschen die etwas verbindet, vor allem ein Schicksal, brauchen nicht viele Worten um sich zu verstehen. Und das ist der Knackpunkt.
    Doch das geht - eine empathische Prsönlichkeit, eine gute Ausbildung und gute Supervision ermöglichen das. Ich habe lange bevor ich die ersten eigenen Verluste (Tod) erlebt habe Menschen in ihrer Trauer begleitet. Wichtig ist dabei, dass man sich selber zurücknimmt -der der Trauernde z.B. im Mittelpunkt steht - das er Raum hat. Als ich dann selber den Tod meines Vaters begleitet habe und trauerte habe mit selberbetroffenen geredet (war ein Zufall) - sie gaben mir nicht genug Raum - ihre eigene Trauer verbot ihnen das.

    und deshalb kann ich nur unterstreichen, was Salamander geschrieben hat.

    Wichtig ist die Fähigkeit sich abzugrenzen und nicht helfen sonder begleiten zu wollen. Der Betroffene ist immer sein eigener Spezialist - eine Beratung/Begleitung/Therapie etc. ünterstützt und weckt diese Fähigkeiten - sie ersetzt sie nicht.

    Wenn ein Selbstbetroffener in der Lage ist sich abzugrenzen und für sich selber zu sorgen, dann kann er sicher ein guter Coatch etc. werden. - ich denke aber nur dann


    alles Liebe
    ELvira

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