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  1. #1
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 1.742

    "Das Märchen vom ADHS-Kind" - Thomas Armstrong

    Dieses Buch trägt einen irreführenden Titel, weil es keineswegs ADHS leugnet, sondern die Betrachtungsweisen hinterfragt.

    Er beleuchtet ADHS aus verschiedenen Perspektiven und versucht, Hinweise zu geben, den Kindern ihre Fähigkeiten bewusst zu machen und ihnen das Leben in unserer Gesellschaft zu erleichtern.

    Es beinhaltet auch einen Teil mit Tipps, die ein wenig von dem sonstigen "Listen-Wahn" abweichen.

    Thomas Armstrong

    Das Märchen von ADHS-Kind

    Junfermann Verlag
    ISBN 978-3-87387-494-7

  2. #2
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 2.633

    AW: Das Märchen vom ADHS-Kind, Thomas Armstrong

    Auweia.

    Ich habe das nicht gelesen.

    Lese ja nur Bücher von Medizinern zum Thema ADHS, also von Leuten, die zumindest eine gewisse Grundahnung besitzen. Oder zumindest Psychologen, aber auch nur, wenn in seriösen, wissenschaftlichen Verlagen erschienen. Was jeweils für sich genommen, ja auch nichts heissen muss, was wir immer wieder feststellen.

    Dass darin ADHS nicht geleugnet wird, beruhigt mich auch sehr wenig.

    Sind doch selbst viele der wenigen Ärzte, die ADHS diagnostizieren, ihren eigenen Diagnosen nicht gewachsen. Und verschreiben munter weiter die falschen Medikamente. Dass es die Mehrzahl der richtigen in Deutschland nicht gibt, ist nur ein ganz schwacher Verteidigungspunkt. Kann ja im Umkehrschluss nicht heissen, so lange verschreiben wir eben die falschen.

    Habe ein sehr stark ungutes Gefühl bei diesem Buch.

    Was Durch die Kundenrezension von Dr. Martin Winkler noch verstärkt wird.

    Insgesamt wohl eher Rechtfertigungs- und Entschuldigungsliteratur für Terrormütter und -pädagogen, Opium fürs Volk.


    Natürlich muss man über alternative Behandlungsmethoden nachdenken, aber erst nachdem eine richtige Behandlung in Gang gekommen ist. Dann hat man eine Vergleichsmöglichkeit.

    Dieses Buch richtet sich wohl eher danach, eine richtige Behandlung gar nicht erst in Gang kommen zu lassen.


  3. #3
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 1.742

    AW: Das Märchen vom ADHS-Kind, Thomas Armstrong

    Eiselein schreibt:
    Dieses Buch richtet sich wohl eher danach, eine richtige Behandlung gar nicht erst in Gang kommen zu lassen.
    Nein, gerade so hab ich es nicht empfunden.

    Dass eine Abklärung der Ursachen und eine entsprechende Behandlung notwendig ist, wird keineswegs bestritten.

    Eiselein schreibt:
    Insgesamt wohl eher Rechtfertigungs- und Entschuldigungsliteratur für Terrormütter und -pädagogen, Opium fürs Volk.
    Im Gegenteil, es setzt die Rechte und Empfindungen der Kinder an erster Stelle und weist die Eltern darauf hin, nicht dauern bestimmend in das Leben ihres Nachwuchses einzugreifen.

    Vielleicht sollten wir es so bewerten: Literatur für Fortgeschrittene Eltern (sprich Eltern, die sich bereits eingehend mit der Thematik befasst haben und deren Kinder in Behandlung sind)

  4. #4
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 5

    AW: Das Märchen vom ADHS-Kind, Thomas Armstrong

    ich werde mal schauen,ob ich dieses Buch in die Hände bekomme. Hört sich gut an...

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