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Diskutiere im Thema Doch unzerstörbar ist mein Wesen......Diagnose AD(H)S -Schicksal oder Chance? im Forum ADS ADHS Bücher
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  1. #1
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.739

    Doch unzerstörbar ist mein Wesen......Diagnose AD(H)S -Schicksal oder Chance?

    Hallo, bin mal gerade bei den Büchern gelandet und habe dieses Buch dabei noch nicht entdeckt.

    Es ist von den Autoren: Thilo Fitzner - Werner Stark (Hrsg.).

    Doch unzerstörbar ist mein Wesen - Diagnose AD(H)S - Schicksal oder Chance. Beltz- Taschenbuch
    (Preis ist überklebt, hab ich wohl mal geschenkt bekommen).

    Aus dem Inhalt:
    Grundlagen von Diagnostik und Therapie
    über dieses Thema schreiben verschiedene Autoren wie z.B.:
    Marlis Prinzing, Klaus Henning und Johanna Krause, Tobias Banischewski und Aribert Rothenberger, Thomas E. Brown, Wolfgang Droll,
    L. Eugene Arnold, Michael Townson, Klaus Skrodzki (mir teilweise unbekannte Autoren)


    AD(H)S und Lebensalter
    diese Autorinnen sind mir bekannt bis auf Sabine Townson
    Cordula Neuhaus, Doris Ryffel-Rawak, Johanna Krause

    Verschiedene therapeutische Ansätze
    Autoren: Götz-Erik Trott, Edmund J.S. Sonuga-Barke, Nancy A. Ratey, Günter und Hannah E. Buck (da geht es z.B. um Aikido)

    Therapeutische Institutionen
    Autoren: Thomas Wirth, Gabriele Gerber-von Müller et.al., Tanja Gräfin von Wolff-Metternich (hier geht es um Intensivheimgruppen)
    Andreas Oberle, Joachim B. Steck


    AD(H)S und soziales Verhalten
    (AD(H)S im Geflecht der sozialen Rechte)
    Autoren: Nicole Veigel (hier geht es um ADHS und Jugendkriminalität), Thomas Feltes und Monika Lang (Jugendstrafverfahren)
    Marc Schneider und Michael Rösler, Renate Hemminger,

    AD(H)S als Kostenfaktor - muss eine adäquate Therapie an den Kosten scheitern
    Autoren: Karin Berger und Antje Smalla, Michael Schlander

    Das steht auf der Rückseite des Buchumschlages:
    Diagnose AD(H)S:
    Die Aufmerksamkeitsdefizitstörung mit oder ohne Hyperaktivität, bei Kindern wie auch bei Erwachsenen, ist eine der am stärksten diskutierten Störungen unserer Zeit. Zunehmend geraten positive Verhaltenseigenschaften oder Fähigkeiten gegenüber der "Defizitorientierung" ins Blickfeld. Aufällig ist, dass viele dieser Kinder und Erwachsenen über ein hohes kreatives und intellektuelles Potenzial verfügen. Einen Überblick über den aktuellen Stand der internationalen Forschung und die Auseinandersetzung mit diesem Störungsbild bietet dieses Buch. Im Zentrum steht der Grundgedanke der "Multimodalen Therapie". - Das heißt, einem Kind beziehungsweise einem Erwachsenen mit allen notwendigen Methoden und Mitteln so helfen, dass man genau dieser Person gerecht wird.

    Anmerkung von mir:
    Mich hat besonders der Titel angesprochen - doch unzerstörbar ist mein Wesen. Ich habe das Buch nur hier und da gelesen. Einige Artikel ganz, andere nur überflogen. Kennt jemand dieses Buch oder hat es schon ganz gelesen?



  2. #2
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 1.649

    AW: Doch unzerstörbar ist mein Wesen......Diagnose AD(H)S -Schicksal oder Chance

    Ich meine ich habe das auch bei mir im Bestand. Ist allerdings schon 10 Jahre alte, da gibt es neuere Bücher zu dem Thema. Aber eine ganz gute Zusammenstellung zu verschiedenen Themen.

  3. #3
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 998

    AW: Doch unzerstörbar ist mein Wesen......Diagnose AD(H)S -Schicksal oder Chance

    Ich kenne das Buch nicht und kann daher nur etwas zu den Titel sagen, wenn ich es darf?

    Diagnose AD(H)S -Schicksal oder Chance?

    Wenn man (Eltern oder andere) schon als Kind erkennen, dass einer ADHS hat oder der jenige es selbst in jungen Jahren bemerkt, dann kann es eine Chance sein, wenn man von Außenstehende (Eltern, Schule usw.) die richtige Hilfe bekommt.

    Wenn man diese Hilfe nicht bekommt, dann kann es ein schweres Schicksal sein.

    Ebenso, wenn man diese Diagnose erst sehr spät bekommt wie ich vor cä drei Monate mit 52 Jahre. Da ist man einfach zu festgefahren um wirklich noch viel zu ändern. Sicherlich kann es teilweise eine Hilfe sein, aber viele Defizite wird man nicht mehr ändern können oder auch gar nicht mehr wollen.
    Geändert von spacetime (20.01.2016 um 20:17 Uhr)

  4. #4
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.739

    AW: Doch unzerstörbar ist mein Wesen......Diagnose AD(H)S -Schicksal oder Chance

    Hallo spacetime, ja das stimmt. Doch trotzdem ist es besser, als wenn du es nie erfahren hättest, so kannst du dir eventuell im Nachhinein einiges erklären.

    Ich habe ja Glück gehabt und es mit ca. 40 Jahren erfahren. Wenn ich nicht meine Kinder bekommen hätte, hätte ich es wahrscheinlich nie erfahren. So hatte ich einen guten Kinderpsychiater der mich ganz nett fragte, ob ich mir vorstellen könne, das ich selber an einem Aufmerksamkeitsdefizit leiden könnte? Da fiel mir ein Stein vom Herzen, ja genau, das war die Erklärung für all den ganzen Streß. Allerdings muß ich sagen als ich noch in Düsseldorf wohnte, da war das gar kein Problem, man nahm mich so wie ich bin, ich hieß auf der Arbeit eben "das verrückte Huhn".

    Ich habe immer gute Leistungen gebracht und die Richter fanden es sogar manchmal erfrischend, wenn ich in die Sitzungen kam zum Protokoll schreiben, einfach weil ich etwas anders war. Früher hatte ich nie Probleme mit meiner Art, das fing erst in Berlin an und dann als ich die Kinder bekam und seitdem hab ich das Gefühl, hab ich nie mehr wieder in Ruhe leben können.

    So passt das überhaupt zum Buchtitel, doch irgendwie schon, Gruß Paula

  5. #5
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 998

    AW: Doch unzerstörbar ist mein Wesen......Diagnose AD(H)S -Schicksal oder Chance

    Hallo Paula!
    Sicherlich bin ich froh, dass ich es erfahren habe, auch wenn es erst mit 52 Jahre war. Auch wenn es mein Leben nicht mehr viel verändern wird, so bin ich froh, dass ich mir heute vieles erklären kann, warum mein Leben so verlaufen ist wie es abgelaufen ist. Im privaten Leben kam / komme ich relativ gut damit zurecht (die betonung liegt auf relativ). In der Arbeitswelt hat es bei mir nie richtig geklapp, so dass ich leider oft arbeitslos war und nie wirklich ein "anständiges" Beruftsleben geführt habe. Ich wundere micht, dass andere hier scheinbar dennoch ein relativ gutes Berufsleben führen (?) Mag vielleicht aber auch daran liegen, dass ich als Begleiderkrankung schnell in der Situation in Depressionen verfalle und gewisse Ängste.

  6. #6
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 85

    AW: Doch unzerstörbar ist mein Wesen......Diagnose AD(H)S -Schicksal oder Chance

    spacetime schreibt:
    Sicherlich bin ich froh, dass ich es erfahren habe, auch wenn es erst mit 52 Jahre war. Auch wenn es mein Leben nicht mehr viel verändern wird, so bin ich froh, dass ich mir heute vieles erklären kann, warum mein Leben so verlaufen ist wie es abgelaufen ist. Im privaten Leben kam / komme ich relativ gut damit zurecht...
    Kann ich voll bejahen - auch ich habe es erst nach 50 erfahren...
    Und ich bin froh darüber, weil es auch mir viele Antworten gibt, im nachhinein, und ich kann mich etwas zurücklehnen .
    Und noch etwas macht mich froh: bin ohne Ritalin und dergleichen Chemie gut zurechtgekommen - und tue es auch jetzt. Geführte Meditation hilft mir enorm, zur Ruhe zu kommen, auch etwas Yoga, auch mit Atemübungen, und meine Sprays ebenfalls. Ich bin zwar immer etwas anders als die "Norm", aber das bin ich halt, und ich stehe dazu.

  7. #7
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.739

    AW: Doch unzerstörbar ist mein Wesen......Diagnose AD(H)S -Schicksal oder Chance

    Hallo,
    ja das mit es bei einigen klappt mit dem Beruf kann ja sein, doch all die bei denen es nicht klappt, die sind hier vielleicht gar nicht im Forum oder schreiben es nicht.

    Ich habe wirklich grosses Glück gehabt, war früher beim Finanzgericht in Düsseldorf und die Arbeitskollegen früher waren alle etwas verrückt. Da hab ich Glück gehabt. Es wurde viel getrunken und es gab viele Pausen. Wir hatten eine Nebenstelle und da konnten wir die dort untergebracht waren so einiges machen.

    Es gab dort eine Punkerin, die war Beamtin, die kam jeden Tag zu spät, sie hat dann erstmal ihr Büro abgeschlossen und sich einen geraucht. Dann war da ihr Vorgesetzer, der hatte seine Frau verloren und war deshalb dem Alkohol zugeneigt und darum hat er nichts gesagt. Es war irgendwie so eine Art das alle Probleme hatten und jeder dann Rücksicht nahm auf den anderen, auch wenn der mal frech war oder durchdrehte. Ich glaub ich habe da wirklich ein riesengrosses Glück gehabt auf der damaligen Arbeit.

    Die Richter waren auch alle ganz nett, wir wurden sogar manchmal bei einem zu Hause eingeladen, er hatte ein Frau, die konnten keine Kinder bekommen und dann war er froh, das er uns alle einladen konnte, es wurde natürlich getrunken und gegessen und dann noch ab in die Düsseldorfer Altstadt mit dem Taxi.

    Die Kanzleivorsteherin damals hatte auch irgendeine Störung, sie konnte auf Kommando heulen, sie war immer ganz dramatisch. Morgens kam sie immer zu spät und hatte den gleichen Spruch drauf, da war ein Stau an dem und dem Autobahnkreuz oder so ähnlich. Und dann erstmal hinsetzten, Kaffee trinken und Witze erzählen. Sie konnte gut Witze erzählen. Ja und jedesmal sagte sie uns, hab mir heute morgen erstmal einen Glas Cognac getrunken. Leider habe ich all die Kollegenen und Kolleginnen nie mehr wieder gesehen oder getroffen, bin ja 1990 nach Berlin gezogen. Wahrscheinlich sind schon ein paar verstorben von den älteren.

    Im Nachhinein muß ich sagen, ich habe eine richtige gute Arbeitsstelle gehabt die wie geschaffen war für einen ADSler. Man durfte auch frech sein oder sich mal daneben benehmen, Hauptsache war: Die Arbeit wurde geschafft, und da ich gut und schnell gearbeitet habe und auch sehr fleissig war und manchmal länger blieb, war das kein Problem.

    Als ich nach Berlin zog und dachte da wäre alles besser, hab ich mich sehr getäuscht. Wurde dort vom ersten Tag an auf der Arbeit gemobbt, tja, so verschieden ist das.

    Ich wollte noch sagen, weil ich dieses Glück mit der Arbeitsstelle hatte bis 1990 habe ich nie die Stelle wechseln müssen. Darum hab ich jetzt auch das große Glück mehr Rente zu bekommen als andere die studiert haben oder nur immer hier und da gearbeitet. Die Rente reicht zwar auch nicht ganz aus, doch irgendwie kann ich überleben.

    Gruß Paula

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