In dem Buch wird eine Reihe von Studien vorgestellt, in denen die Wirkung von Psychotherapie auf die Leistungsfähigkeit des Immunsystems untersucht wurden. In kurzen Zusammenfassungen werden die Kernpunkte der Studienergebnisse vorgestellt.


Das Buch ist kein Ratgeber und nur für Leser geeignet, die einigermaßen geübt im Umgang mit einer wissenschaftlichen Schreibe sind.


Die Psychoneuroimmunologie ist ein recht junger Forschungszweig, wenngleich viele Wissenschaftler in der Vergangenheit bereits die richtigen Schlüsse durch Beobachtung an ihren Patienten gezogen haben.

Dargestellt sind einerseits Besonderheiten bzw. Auffälligkeiten in den funktionellen bildgebenden Verfahren sowie die Veränderungen in den entsprechenden Hirnregionen nach den verschiedensten Therapien. Desweiteren wurden während der Untersuchungsreihen regelmäßig aussagekräftige Blutparameter untersucht,die Rückschlüsse auf das Immunsystem ergeben.

Wer ein bisschen hinter die Vorhänge der Diagnosen schauen will und Zusammenhänge zwischen Stress, Nervensystem und Immunsystem verstehen möchte, dem kann ich das Buch empfehlen.

Die Forschungsergebnisse haben noch keine klinische Relavanz, zeigen aber erstaunliche Übereinstimmungen mit den empirisch ermittelten Therapieergebnissen und können heute als Beweis für die verschiedensten Maßnahmen der Psychotherapien angesehen werden.


Aus den Studienergebnissen geht hervor, dass Nervensystem und Immunsystem in einer ständigen Wechselbeziehung miteinander verbunden sind und wie die verschiedensten Interventionen unterschiedlichster Therapien über das Nervensystem einen positiven Einfluss auf das Immunsystem haben können. Im wesentlichen geht es dabei um Stressabbau bzw. die Erlangung einer gewissen Stressresilenz, die auf körperlicher Ebene ihren Spiegel in einer gestärkten Immunabwehr findet.