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Diskutiere im Thema Buch zu (Entstehung und Besonderheiten von) ADS typischen Komorbiditäten? im Forum ADS ADHS Bücher
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #1
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 34
    Forum-Beiträge: 173

    Buch zu (Entstehung und Besonderheiten von) ADS typischen Komorbiditäten?

    Mich interessiert, wie und warum sich AD(H)S typische Komorbiditäten wie Depressionen, Ängste, Sucht etc entwickeln und vor allem, inwiefern sie von ihren "normalen" psychischen Pendants zu unterscheiden sind. Ein paar Infos und Thesen habe ich hier und da schon auf geschnappt, aber leider wird es nie ausführlich besprochen, auch in den Büchern die mir so begegnen Z.B.

    - Selbstmedikation durch Alkohol und THC um den niedrigen Dopaminspiegel zu pushen. Interessant finde ich hier die Frage, warum dies nur auf einzelne Individuen zutrifft, wohingegen manche Alkohol generell ablehnen.
    - Depressionen sind auch ein enorm weites Feld. Da gibt es ja die typische ADS Depri im Sinne der Antriebslosigkeit, aber auch noch viele weitere Ausprägungen
    - Zu sozialen Ängsten habe ich mal gelesen dass sie sich bei ADS dadurch auszuzeichnen scheinen, dass es eher eine diffuse Angst vor Blamagen und fehlender Anerkennung ist, die durch das stetige Overthinking gespeist werden
    - Zu Zwangshandlungen ist mir irgendwo mal die Aussage begegnet, dass sie u.a. durch einmalige Fehler, Misserfolge oder auch unkontrolliertes Assoziieren entstehen und sich im Hirn festsetzen

    Naja, das sind so die Dinge die mir in dem Kopf rum gehen. Gibt es denn Bücher die sich damit schwerpunktmäßig befassen? Kann gerne auch theoretisch und abstrakt sein, notfalls tue ich mir auch englische Literatur an.

    greetz
    Fipps

  2. #2
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Buch zu (Entstehung und Besonderheiten von) ADS typischen Komorbiditäten?

    Es gibt Vermutungen, das es bei bestimmten Komorbiditäten die gleichen Kandidatengene gibt (z.B. auch das Fragile x-Syndrom). Depressionen und ADHS spielen sich z.B. lt Vermutung auch am selben/nahen Ort ab (Frontalhirn). Da aber keiner mit Sicherheit weiss, was physiologisch ADHS nun ist, geschweige denn Angststörungen oder Depressionen oder oder wird es wohl vorerst auch keine Bücher über Zusammenhänge geben, ausser sie sind aus dem Lebenslauf zu erklären (Mißerfolge, Ausgrenzung etc etc), was du ja schon beschrieben hast.



    OT:
    Eine "typische ADHS-Depression" gibt es nicht, Antriebslosigkeit ist nicht gleich Depression. Es ist nur ein einziges Symptom einer Depression. Im Nachhinein haben hier so einige auch festgestellt, das sie nie Depressionen hatten, sondern eher Stimmungsschwankungen. Da gibt es schon signifikante Unterschiede.

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