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Diskutiere im Thema Habt ein Büchertipp für Angehörige? im Forum ADS ADHS Bücher
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #11
    cam


    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 255

    AW: Habt ein Büchertipp für Angehörige?

    Ganz ehrlich? Wenn die Leute von sich aus keine Bereitschaft und/oder kein Interesse zeigen - vergiss es. Du kannst sie nicht zwingen, ein Buch zu lesen und schon gar nicht, das anzunehmen, was darin steht. Familie muss man leider einfach so akzeptieren, wie sie ist. Meine Eltern wissen bis heute nichts von meiner Diagnose, weil ich nicht glaube, dass sie das irgendwie annehmen würden oder könnten - auch wenn ich das Bedürfnis habe, ihnen entgegenzuschreien: seht ihr, ihr habt mir immer unrecht getan, ich bin nicht faul und unwillig und und und sondern ich konnte einfach immer nicht! Aber es würde einfach nichts bringen.

    Aber wenn jemand wirklich Interesse hat, kann ich auch nur "Lass mich, doch verlass mich nicht" von Cordula Neuhaus empfehlen. Sie schreibt sehr lebensnah, erklärt aber auch viele Hintergründe. Das einzige ist, dass das Buch natürlich eher die Extreme des Verhaltens beschreibt und dadurch, wenn man nicht differenziert, schon mal etwas negativ rüberkommen kann. Sie erläutert toll die Probleme, könnte aber meiner Ansicht nach etwas mehr darauf eingehen, dass es für vieles auch Lösungen gibt.

  2. #12
    N o r d f r a u

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 62
    Forum-Beiträge: 8.207

    AW: Habt ein Büchertipp für Angehörige?

    Hallo Maedelmerlin,
    ich mische mich jetzt auch noch einmal ein. Mein Lieblingsbuch für "Nicht-ADHS-ler" (und für Betroffene ebenso) ist "Eine andere Art die Welt zu sehen" von Thom Hartmann: Leider wurde seine Voraussage, als er - ich glaube es war 1996 - eine Vortragsreihe in verschiedenen Städten in Deutschland unternommen hat, nicht wahr. Er meinte damals, dass die ADHS-Thematik von führenden Journalisten aufgegriffen und der Allgemeinheit vertraut gemacht werden würde. Leider war ja das Gegenteil der Fall, wir mussten einen Angriff nach dem anderen abwehren, aber ab und zu blitzt ja etwas Hoffnung auf.

    Das Buch "ADS - Das kreative Chaos" von Walter Beerwerth ist ebenfalls sehr gelungen. Leider sind die Menschen in unserem Umfeld oft gegen ADHS eingestellt, halten es für eine Charakterschwäche usw. Man kann es quer lesen und vielleicht kann es einen "Normalo" dazu bringen, sich auf die Wahr-
    nehmungswelt es "ADHS-lers einzulassen. Das Buch von Christine Beerwerth wurde ja schon angesprochen.

    Ich bin so ein Fossil was ADHS betrifft und ich liebe das Buch "Zwanghaft zerstreut" und wünsche mir immer eine Selbsthilfegruppe, in der Dr. Hallowell mit sitzt. (Und natürlich Cordula Neuhaus). Seine 50 Tipps habe ich meinem Sohn mal abgeschrieben auf kleine Zettelchen und ihm sogar auf Cassette gesprochen. Ich trage sie auch immer mit mir herum und wenn mir unterwegs mal absolut langweilig ist, lese ich sie mal wieder durch.

  3. #13
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 354

    AW: Habt ein Büchertipp für Angehörige?

    Danke für Eure Antworten.
    Das Zwanghaft Zerstreut ist das erste Buch was ic mir gekauft hatte. Ich finde den Tital auch schon so passend*g*

    Maedelmerlin

  4. #14
    grün

    Gast

    AW: Habt ein Büchertipp für Angehörige?

    Habe gerade absolut keine nerven, mich durch alle Posts zu lesen. Dem über mir kann ich nur zustimmen. Zwanghaft zerstreut ist ein super Buch für Angehörige und für die, die die Seuche selbst haben.

  5. #15
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 60
    Forum-Beiträge: 1.160

    AW: Habt ein Büchertipp für Angehörige?

    Trine schreibt:
    Ich hab nur das Buch von Christine Beerwerth: Suche dir Menschen die dir guttun: Coaching für Menschen mit ADHS gelesen und auch an Freunde weiter gegeben.LG Trine
    Naja ein wenig ist da schon veraltet und überholt, aber ansonsten nicht schlecht.
    z.b.Heutzutage schreibt ja niemand mehr über ADHS als Geisteskrankheit.



    Junie schreibt:
    Jedes Buch, das dir hilft und in dem du dich wiederfindest kann auch für Angehörige sinnvoll sein.

    Wobei ich mich frage, was ist der Zweck? Du kannst doch sagen wie du dich fühlst. Wenn man mit jemand die Art der Beziehung hat, dass da wirkliches Verständnis und wirkliches Interesse am jeweiligen anderen ist, ok. Aber die meisten Menschen mögen einen einfach oberflächlich. Weil man einen bestimmten Nutzen für sie hat usw... Das ist gar nicht schlimm, das ist einfach das Leben. Auch bei Angehörigen.

    Ich weiß, wenn ich meinem Freund ein Buch in die Hand drücken würde - ich würde es tun um selbst einen Nutzen daraus zu haben. Ich würde Rücksicht wollen. Aber das will ich ja gerade nicht. Mein Freund weiß Bescheid, und so wirklich interessiert es ihn nicht. Mein ganzes Umfeld ist für mich sehr gesund - da alle es wissen und anerkennen und eher die Einstellung haben "Und weiter...? - Du bist für dich und dein Leben verantwortlich, such du dir selbst Wege". Das bringt mir sehr viel.
    Ich kann mich gar nicht so ausdrücken, um mich den Leuten wirklich so richtig verständlich machen !
    So ein Buch kann das doch viel besser !
    Aber wie jemand dazu bringen, dass auch zu lesen?? Mein alter Vater weigert sich auch, zankt sich lieber mit mir rum.

    cam schreibt:
    Ganz ehrlich? Wenn die Leute von sich aus keine Bereitschaft und/oder kein Interesse zeigen - vergiss es. Du kannst sie nicht zwingen, ein Buch zu lesen und schon gar nicht, das anzunehmen, was darin steht. Familie muss man leider einfach so akzeptieren, wie sie ist. Meine Eltern wissen bis heute nichts von meiner Diagnose, weil ich nicht glaube, dass sie das irgendwie annehmen würden oder könnten - auch wenn ich das Bedürfnis habe, ihnen entgegenzuschreien: seht ihr, ihr habt mir immer unrecht getan, ich bin nicht faul und unwillig und und und sondern ich konnte einfach immer nicht! Aber es würde einfach nichts bringen.

    Aber wenn jemand wirklich Interesse hat, kann ich auch nur "Lass mich, doch verlass mich nicht" von Cordula Neuhaus empfehlen. Sie schreibt sehr lebensnah, erklärt aber auch viele Hintergründe. Das einzige ist, dass das Buch natürlich eher die Extreme des Verhaltens beschreibt und dadurch, wenn man nicht differenziert, schon mal etwas negativ rüberkommen kann. Sie erläutert toll die Probleme, könnte aber meiner Ansicht nach etwas mehr darauf eingehen, dass es für vieles auch Lösungen gibt.
    Ja, in ner gewissen Generation sind die Eltern ..... naja die wolln am liebsten
    aber das ist doch wirklich kein Weg ! Wolln die immer so weitermachen ? Ich finds nicht richtig ! ich bin selber schon 55 jetzt seit gestern und hab meiner Familie über die Diagnose erzählt und bin gut damit gefahren !
    Habe jetzt wenigstens ETWAS mehr verständnis bekommen.


    Liebe Grüße Anni

  6. #16
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Forum-Beiträge: 1

    AW: Habt ein Büchertipp für Angehörige?

    Hallo, Maedelmerlin,

    Du schreibst, Du liest nicht gerne. Vielleicht magst Du statt einem Fachbuch mal einen Roman lesen, der sich mit dem Thema beschäftigt?
    Ich habe gerade "Die Elefanten meines Bruders" von Helmut Pöll gelesen.
    Es ist eine Familiengeschichte, in der die Welt durch die Augen eines 11-jährigen Jungen beschrieben wird, der versucht, mit seinem ADHS klar zu kommen.
    Sie handelt von Verlust und Freundschaft, Trauer und Liebe, Außenseiterdasein und den Schwierigkeiten im Familienleben und mit den Therapeuten.
    Die Geschichte hat mich von Anfang an mitgenommen. Sie ist traurig und zum Lachen zu gleich,
    Liebe Grüße

  7. #17
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 354

    AW: Habt ein Büchertipp für Angehörige?

    Danke dür den Buchtipp Sabine!
    Ja genau sowas habe ich gesucht. Ich kenne den Roman ja nicht,aber eben kein Fachbuch
    Klingt interessant.
    *G* ich lese schon gerne. Schaffe aber wenn ich lese nur ein paar Seiten,weil lesen mich müde macht.
    Kann mich speziel bei Fachbüchern schlecht konzentrieren.

    Maedelmerlin

  8. #18
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 354

    AW: Habt ein Büchertipp für Angehörige?

    Das verstehe ich .Wen meinst Du mit ihren Beiträgen im Humor-Thead?

    Maedelmerlin

  9. #19
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 4.770

    AW: Habt ein Büchertipp für Angehörige?

    maedelmerlin schreibt:
    Das verstehe ich .Wen meinst Du mit ihren Beiträgen im Humor-Thead?

    Maedelmerlin
    der Beitrag ist versehentlich hier gelandet,habs stellvertretend verschoben.


    Grüßle Matze
    Geändert von Atze (23.01.2013 um 21:17 Uhr)

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