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Diskutiere im Thema suche Buch zu AD(H)S in Verbindung mit sozialen Ängsten bzw. Angststörungen im Forum ADS ADHS Bücher
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #1
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 236

    suche Buch zu AD(H)S in Verbindung mit sozialen Ängsten bzw. Angststörungen

    Hallo,
    ich habe mich eine wenig auf dem deutschsprachigen Büchermarkt über AD(H)S und zu Angststörungen bzw. soziale Phobie umgesehen - habe bis jetzt nichts gefunden.

    Ich finde es sehr wichtig, beide Probleme gemeinsam zu betrachten!!!
    Beispiele:
    - ADS- Betroffener kann einem Gespräch nicht folgen bzw. nicht zuhören -> die Wahrscheinlichkeit, dass der ADS- Betroffene denkt, dadurch abgelehnt zu werden ist höher als bei einer Person, die den Inhalt des Gesprächs erfassen konnte
    - impulsive Verhaltensweisen, die bei Nicht- Betroffenen nicht in diesem Ausmaß auftreten, werden haüfiger nicht akzeptiert
    - wer viel vergisst, hat mit einer höheren Wahrscheinlichkeit Angst davor, etwas Wichtiges vergessen zu haben
    - wer nicht richtig einschätzen kann, wie lange er für etwas braucht; hat eher Angst davor, nicht rechtzeitig mit der Aufgabe fertig zu werden als jemand, der eine gute Zeiteinschätzung hat

    Könnt ihr mir Bücher empfehlen, auch englischsprachige?

  2. #2
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 2.632

    AW: suche Buch zu AD(H)S in Verbindung mit sozialen Ängsten bzw. Angststörungen

    ADHD Medication Rules eBook: Dr Charles Parker: Amazon.de: Kindle-Shop

    Erklärt relativ gut den Zusammenhang von ADHS und Angst. Soll bald auch als Print-Book erscheinen.

  3. #3
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 83

    AW: suche Buch zu AD(H)S in Verbindung mit sozialen Ängsten bzw. Angststörungen

    Eine gemeinsame Betrachtung ist vielleicht sinnvoll, aber die Lösung des Problems kann wohl nur in einem stärkeren Selbstwertgefühl liegen. Ich selbst habe auch soziale Ängste und lehne mich aber auch grundsätzlich ab. Fakt ist, dass ich gar nicht mehr so stark ADHS habe wie in der Kindheit und eigentlich mich gut mit vertrauten Personen unterhalten kann. Bei vielen nicht vertrauten Personen bin ich gehemmt, schüchtern, habe Angst etwas falsches zu sagen oder zu tun.

    Der Weg zur Überwindung der sozialen Angst kann nur über ein gesteigertes Selbstwertgefühl/Selbstbewusstsein gehen, ob ADHS oder nicht. Denn Mankos haben auch andere. Die eine hat eine merkwürdige Stimme, wurde deshalb vielleicht abgelehnt und entwickelt eine soziale Phobie und der nächste hat vielleicht einen Schönheitsfehler und fühlt sich deswegen verunsichert. Ich kenne nicht so viele ADHS-Betroffene persönlich, aber diejenigen, die ich kenne, sind eigentlich ziemlich selbstbewusst und haben sozial nicht solche Probleme wie ich. Auch wenn sich ihr ADHS oft auch in ihrer Kommunikation zeigt. Sich aber zu verbiegen nur zu Gunsten von anderen in sozialen Kontakten kann nicht die Lösung sein. Selbst wenn man die von dir beschriebenen Mankos plötzlich nicht mehr hätte, würde die Phobie wahrscheinlich fortbestehen. Es ist wie bei Promis, die ständig ihre kleinen Schönheitsfehler mit Schönheitsoperationen verschwinden lassen um ein immer "perfekteres" Aussehen zu entwickeln. Wird so aber ihr Selbstwertgefühl gestärkt? Nein! Die nächste OP kommt bestimmt...

    Selbstwertgefühl kann man in der Regel nicht von heute auf morgen entwickeln. Aber man kann daran arbeiten. Gerade vor kurzem ist aber dazu ein gutes Buch dazu erschienen: Selbstmitgefühl: Wie wir uns mit unseren Schwächen versöhnen und uns selbst der beste Freund werden: Amazon.de: Kristin Neff,Gisela Kretzschmar: Bücher. Dort beschreibt die Autorin in einem kurzen Exkurs auch, wie sie gelernt hat, den Autismus ihres Sohnes zu akzeptieren.

    Sich mit dem Selbstwertgefühl/Selbstbewusstsein zu beschäftigen hat übrigens auch den Vorteil, dass man sich nicht ständig auf die Krankheit wie soziale Phobie oder ADHS fokussiert. Wer sich ständig auf eine Krankheit konzentriert, der wird dadurch kaum gesünder. Es ist wie beim Autofahren, wenn man auf eine Wand zurast und sich auch noch auf diese fokussiert, dann wird man in sie prallen. Schaut man aber in die Richtung, in die man hinwill, nämlich auf die Strasse, kann man das Rad bzw. das Auto wahrscheinlich noch drehen.
    Geändert von mr91 ( 4.10.2012 um 11:11 Uhr)

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