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Diskutiere im Thema "Gehirn + AD(H)S", Elisabeth Dägling im Forum ADS ADHS Bücher
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #11
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: "Gehirn + AD(H)S", Elisabeth Dägling

    AlteEiche schreibt:
    Ich versteh net wieso sich die Leute nicht einfach damit abfinden können was ADHS ist. Nämlich eine Störung, eine Art geistige Behinderung. Das geht aus hunderten Fakten deutlich hervor.

    Weil es DAS nicht ist!?

    Eine "geistige Behinderung" bezieht immer eine Intelligenzminderung mit ein. Davon möchte ICH mich aber "sowas von" distanzieren.......
    Die Fakten sagen "nur" das es, lt. Definition, eine psychische Störung ist, nicht eine geistige. Psychische Störungen beziehen auch kognitive Störungen mit ein, aber eben ohne Intelligenzminderung.

  2. #12
    AlteEiche

    Gast

    AW: "Gehirn + AD(H)S", Elisabeth Dägling

    Tjoa. Barkley ist jedenfalls der Auffassung und ich sehe es als absolut logisch an.

    Intelligenz ist primär kognitive Leistungsfähigkeit.

    Die ist bei ADHSlern durch die Störungsspezifiken eben gestört. Das ändert nix daran das viele ADSler auch trotzdem Klug sein können, tolle Menschen sein können.

    Ich traue der Aussage Barkleys das er in allen seinen Jahrzehnten Forschung noch bei jedem ADSler entsprechende Defizite fand, auf seinem jeweiligen individuellen Niveau! Das ist absolut nachvollziehbar und logisch.

    Aber fühl dich nicht beleidigt, ich schrieb ja auch "Eine Art geistige Behinderung".

    Und damit meine ich das es dem Wesen der Behinderung entspricht, weil ADS eben im Leben behindert.



  3. #13
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: "Gehirn + AD(H)S", Elisabeth Dägling

    Was Barkley da sagt, sehe ich genauso, trotzdem ist (im Gegensatz zur Intelligenz) die geistige Behinderung klar definiert (auch in Amerika. Und zu dem Spektrum der geistigen Behinderungen gehören wir (auch lt. Barkley) nicht. Und das sollte so auch nicht verstanden und verbreitet werden. Finde ich zumindest. Reicht was man(che) so schon alles über ADHS meint/en zu "wissen"..........

  4. #14
    AlteEiche

    Gast

    AW: "Gehirn + AD(H)S", Elisabeth Dägling

    Geistige Behinderung

    Der Begriff geistige Behinderung (in medizinischen Kreisen auch „mentale Retardierung“) bezeichnet einen andauernden Zustand deutlich unterdurchschnittlicher kognitiver Fähigkeiten eines Menschen sowie damit verbundene Einschränkungen seines affektiven Verhaltens.

    Eine eindeutige und allgemein akzeptierte Definition ist jedoch schwierig:
    Medizinisch orientierte Definitionen sprechen von einer „Minderung oder Herabsetzung der maximal erreichbaren Intelligenz“. So bezeichnet auch die „International Classification of Diseases“ (ICD-10) dieses Phänomen als „Intelligenzminderung“ (F70–79). Demnach lässt sich – rein auf die Intelligenz bezogen – eine geistige Behinderung quasi als Steigerung und Erweiterung einer Lernbehinderung verstehen.
    In anderen Definitionen rückt statt der Intelligenz eher die Interaktion des betroffenen Menschen mit seiner Umwelt in den Blick.
    Der alters- oder krankheitsbedingte Verlust vorher beherrschter Fähigkeiten (und damit auch der Intelligenz) wird als Demenz bezeichnet. Im Falle einer dauerhaften Beeinträchtigung durch psychiatrische oder neurologische Erkrankungen, die sich primär durch Denkstörungen bei (weitgehend) erhaltener Intelligenz darstellen, spricht man von einer psychischen Behinderung, wobei die Übergänge oft fließend sind.
    Also Klar ist mir, das nix klar ist

    ADSler haben irgendwie vieles von allem und letztlich vieles Gemeinsam

    Bleibt nur zu sagen:

    DONT MESS WITH ADS!! You cant get it!https://adhs-chaoten.net/images/smilies/064.gif


    Wie ein glitschiger Aal entzieht sie sich jeder Definition und nimmt von jeder Defintion ein bischen was für sich in Anspruch ... https://adhs-chaoten.net/images/smilies/006.gif


    Danke für deinen Hinweis Creatrice!


  5. #15
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 236

    AW: "Gehirn + AD(H)S", Elisabeth Dägling

    Ich bin über eine Internetseite auf diese Theorie aufmerksam geworden, wobei einige Auszüge dieses Buchs zu lesen waren. Ich konnte Parallelen zu meiner eigener Wahrnehmung und meinem eigenen Verhalten feststellen, die ich selbst teilweise mit dem AD(H)S- Störungsbild verband.

    Eines Tages sprach mich eine mir sehr bekannte Person an, die Menschen sehr gut einschätzen kann:
    Dieser Mensch sagte mir, dass ich Aufgaben lösen kann, bei denen das Ziel klar definiert ist und dass ich dies besser als andere kann. Er sagte mir, dass ich bei denjenigen Aufgaben Probleme habe, wo kein Ziel definiert ist und nicht weiß, wie ich diese Aufgaben angehen soll. Ich stimmte ihm zu. Ich war erstaunt darüber, dass mich jemand in wenigen Sätzen so gut beschrieben hat.

    Ich habe mir das Buch bestellt, bin gerade am Anfang von Kapitel 3. Ich finde es relativ schwer verständlich.

    Auch wenn AD(H)S-Personen eine andere Regelvariante in Bezug zu "Normalen" haben sollten, ist noch nicht geklärt, welche der Regelvarianten besser an unsere Umwelt angepasst ist. Die Autoin geht relativ weit hinten auf die Vor- und Nachteile der 2 Regelvarianten ein (habe ich noch nicht gelesen).
    Ich denke, dass wenn es diese 2 Regelvarianten geben sollte, diejenige von den AD(H)Slern tendenziell schlechter an das Zurechtkommen in der Umwelt angepasst ist, wobei ich AD(H)S als Behinderung ansehe.
    Man könnte die Betrachtungsweise als Störung oder Behinderung analog zum Autismus sehen. Autisten können einzelne spezielle Aufgaben besser als andere, kommen aber insgesamt betrachtet schlechter in der Welt klar als andere.

  6. #16
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.418

    AW: "Gehirn + AD(H)S", Elisabeth Dägling

    Wegen Behinderung: Wenn man von mich etwas verlangt was ich nicht kann, fühle ich mich behindert... Aber... Es gibt auch einiges die ich sehr sehr gut kann und in diese Moment fühle ich mich gar nicht behindert.

    Wobei stimmt schon dass mein Leben durch ADS schwieriger ist... Aber auch weil ich anders ticke als die meistens Menschen und dadurch mehr Aufwand betreibe um mich anzupassen.

  7. #17
    howie

    Gast

    AW: "Gehirn + AD(H)S", Elisabeth Dägling

    hm.
    schwierig.
    also zu sagen, es gibt nur zwei denkweisen und die 5 % adhsler denken komplett anders als der rest der welt halte ich für humbug.

    es geht ja schon mal los, dass diese Frau Schwank eine Mathematiker ist und nach anderen Theorien ist Mathe eher was männliches (dieser Theorie widersprechen astrophysik- und statistik-freundinnen von mir) - so viel zu theorien.

    Die Regel beim prädikativen Denken lautet: Wenn X (Bedingung) der Fall ist und Y (Aktion) passiert, dann wird Z die Konsequenz sein. Beschrieben an einem Beispiel heißt das:

    1. Bedingung: (wenn „Wissen vor Beginn der Unterrichtseinheit“ der Fall ist)
    2. Aktion: (und „Unterrichtsmethodik und Unterrichtstoff“ angewendet werden“)
    3. Konsequenz: (dann wird „Wissen am Ende der Unterrichtseinheit“ die Konsequenz sein)

    Beim funktionalen Denken lautet die Regel, nach der das Gehirn arbeitet: Wenn Z die Konsequenz sein soll und X (Bedingung) der Fall ist, dann muss Y (Aktion) passieren.
    Beschrieben an einem Beispiel heißt das:

    1. Konsequenz: (Wenn „Wissen am Ende der Unterrichtseinheit“ die Konsequenz sein soll) und Bedingung ( „Wissen vor Beginn der Unterrichtseinheit“ der Fall ist)
    2. Aktion: (dann müssen „Unterrichtsmethodik und Unterrichtstoff“ angewendet werden).


      jaja - so ein schwachsinn - jeder denkt doch auf beide arten

      bsp.
      ein sportler will innerhalb von zwei wochen das nächste gewicht bei kraftübungen auflegen.
      dann überlegt er was er machen muss
      => funktional

      wenn er Training ausfallen lässt,
      dann weiß er auf was das für folgen hat
      => prädikativ

      die soll mir menschen zeigen, die nur auf die eine oder andere art denken.

  8. #18
    AlteEiche

    Gast

    AW: "Gehirn + AD(H)S", Elisabeth Dägling

    Auch wenn AD(H)S-Personen eine andere Regelvariante in Bezug zu "Normalen" haben sollten, ist noch nicht geklärt, welche der Regelvarianten besser an unsere Umwelt angepasst ist.

    Normvariante, Regelvariante, alternatives Gehirn whatever. Wie Howie das deutlich formuliert hat, Farmer vs. Hunter Theorie etc. Diese Interpretation hat ihren Ursprung im evolutionstheoretischen Paradigma bzw. in der evolutionspsychologie, die sich selbst jeden Blödsinn so erklärt, das es ins eigene Vorstellungssystem passt. Das ist mehr Mythologie als Wissenschaft.

    Nochmal der Verweis: Barkley hat viele hundert, vielleicht sogar mehrere tausend ADsler gehsehen und getestet, diagnostiziert, studiert. Sein klares solides wissenschaftliches Statement: Es ist eine Störung. Durchweg jeder Mensch ist in seinen eigenen persönlichen Fähigkeiten und Leistungen durch die ADS reduziert. Das ist das Wesen der ADS.

    Wenn wir ständig auf der Suche sind uns selbst in unserem Scheitern und in unseren Schwächen zu verstehen, dann gehört dazu das wir reinen Tisch mit unserem Ego machen.

    Wir haben eine Störung, sei es ob jetzt Behinderung genannt oder nicht, die ist scheiße, die macht uns schlechter als wir sind.

    Was gibts denn noch? Wo sind die Stärken? Und das ist AUCH ein Punkt den Barkley in einem Vortrag meinte: über 400 Einzelcharakteristika machen den Menschen aus, ADS ist nur eine (oder einige) davon.

    Dein Leben ist NICHT NUR ADS, aber LEben funktioniert TROTZ der ADS.

    Ach schon wieder alles Offtopic... ich kanns nich lassen ... entweder zu lang oder Offtopic ... aber was raus will muss raus irgendwie

  9. #19
    ErichW

    Gast

    AW: "Gehirn + AD(H)S", Elisabeth Dägling

    AlteEiche schreibt:
    Normvariante, Regelvariante, alternatives Gehirn whatever. Wie Howie das deutlich formuliert hat, Farmer vs. Hunter Theorie etc. Diese Interpretation hat ihren Ursprung im evolutionstheoretischen Paradigma bzw. in der evolutionspsychologie, die sich selbst jeden Blödsinn so erklärt, das es ins eigene Vorstellungssystem passt. Das ist mehr Mythologie als Wissenschaft.

    Nochmal der Verweis: Barkley hat viele hundert, vielleicht sogar mehrere tausend ADsler gehsehen und getestet, diagnostiziert, studiert. Sein klares solides wissenschaftliches Statement: Es ist eine Störung. Durchweg jeder Mensch ist in seinen eigenen persönlichen Fähigkeiten und Leistungen durch die ADS reduziert. Das ist das Wesen der ADS.
    Eine schöne Darstellung, warum die ADHSler als Interessengruppe im Prinzip nicht existieren. Sie zerfallen in mindestens zwei Lager, die bornierten Barkley-Anhänger (das sage ich mal provokativ als ausgesprochener Anti-Barkleyer) und das Lager der Normvariantler. Früher gab es mal als Symbolfigur Thom Hartmann, da ließ sich das sehr schön auf beiden Seiten an Personen festmachen. Heute ist das zweite Lager in gewissem Sinne führungslos.

    Das Problem der Normvariantler ist nicht nur, dass sie die komplexere Weltsicht haben und diese entsprechend durch eine Theorie zu begründen versuchen müssten, was eben schwieriger ist, wenn man sich nicht auf ein Defizitmodell beschränlen will. Ihnen steht auch ein großer Teil der an ADHS interessierter Ärzteschaft als Gegner gegenüber, deren Interessen eben mit der Vorstellung einer Normvariante nicht gut übereinstimmen. Meine Beobachtung ist allerdings, dass viele ADHS-freundliche Therapeuten als Praktiker eher zur These der Normvariante neigen, sich aber i.d.R. nicht positionieren. Dazu kommt das Interesse vieler ADHSler, in der Rolle als genetische Krüppel (nichts anderes hat der Barkleyismus m.E. als Inhalt) sich besser in der Welt aufgehoben zu sehen.

    Gegen die Phalanx aus Interessengruppen haben die Normvariantler keine Chance. Nun lässt sich aber auch ohne die Masse der Normvariantler, die in der "ADHS-Population" wiederum meiner Erfahrung nach eine eindeutige Mehrheit haben, auch keine erfolgreiche Verfolgung der eigenen Interessen durchführen.

    Man schaue sich nur mal die Mitgliederzahlen beim Bundesverband an, die sind angesichts der kursierenden Zahlen von Eltern mit ADHS-Kindern und ADHS-Erwachsenen einfach nur jämmerlich und dürften sich im untersten Promillebereich bewegen. Normvariantler scheinen sich davon einfach nicht vertreten zu fühlen.

    Andererseits kommen wohl die meisten von uns, die sich mehr von der These der Normvariante korrekt beschrieben empfinden, irgendwie doch im Leben so halbwegs klar. Insofern fehlt einfach der Druck, energisch um die Verbesserung der eigenen Position zu kämpfen. Und z.B. sich damit zu beschäftigen was das denn praktisch heißt, wenn Dägling eine zutreffende Beschreibung der Realität abliefert. Übrigens hat Martin Winkler in seinem Blog gerade das Thema visuell-räumlicher Lernstil ein bisschen aus der Versenkung geholt. Das gehört ja auch in die Diskussion mit hinein. Auch die Banalität, dass ADHSler sehr visuell denken, würde ja, wenn man sie ernst nehmen würde, nicht unbeträchtliche Folgen z.B. für den Schulalltag haben (müssen).

    Und wenn ich an die Kosten und Mühen denke, die das wiederum mit sich bringt, dann verstehe ich, warum Barkey auch für Politiker und Pädagogen irgendwie doch die sympathischere Sichtweise ist. Es ist doch viel einfacher für die Gesellschaft, wenn Leute einfach krank und kaputt sind, als wenn man diese Leute in ihrer Anderartigkeit respektieren und zu ihrem Recht kommen lassen müsste.

  10. #20
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.418

    AW: "Gehirn + AD(H)S", Elisabeth Dägling

    Solche Diskussion ob ADS Normvariant ist oder nicht, gibt es hier immer wieder und nie sind alle einig dazu...

    Mich hilft es persönlich etwa mehr mich ehe als "anders" zu sehen als "defekt". Ich bin anders, ich werde nie wie der Norm sein, aber wenn ich meine Leben so einrichte, dass es zu meine Art passt, ohne mit alle Kraft normal sein zu wollen, geht es mich besser.

    Wenn ich sehe, was ich doch gut machen kann statt immer wieder auf meine Schwächen herumhacken kommt es besser.

    Ich werde immer vergesslich, ablenkbar sein und kann damit umgehen. Dafür gibt es auch einiges dass ich sehr gut kann.

    Manchmal habe ich auch andere Bedürfnissen als die meistens menschen.

    Auch die Banalität, dass ADHSler sehr visuell denken, würde ja, wenn man sie ernst nehmen würde, nicht unbeträchtliche Folgen z.B. für den Schulalltag haben (müssen).
    Ja, man kann echt mit jemand der sehr visuell ist auch gut umgehen wenn man es weisst... Ohne dabei zu drängen dass er anders denkt...

    Beispiel aus mein Job: meine cheffin besteht manchmal drauf dass ich mündliche anweisungen verstehe, ohne dass sie mich zeigt... Ich kann echt mit solche anweisungen nicht umgehen! Ich fühle mich zu Norm gedrängt und es gibt mich der Eindruck "defekt" zu sein. Aber geht jemand auf meine visuelle Denkweise und zeigt mich die Sachen, kann ich mich es sehr gut einprägen, verstehen und merken und vieles geht besser...

    Ihc merke immer wieder, wie menschen, entweder verwirrt sind von meine Art oder mich eben so behandeln, wie wenn ich eben kein ADS hätte oder normal wäre. Geht es nicht, werde ich dann wie eine behinderte oder eine kleine kind behandeln, was auch nicht geht... Aber auf mich eingehen? Scheint schwierig und da muss ich selber nachhecken.

    Auf die frage "wo ist...?" Kommt ein Wegbeschreibung und damit kann ich nichts anfangen... Dann bin ich hartcknäckig und hacke nach: "Ich habe gefragt "wo" und nicht nach der Weg. Vieles sind da überfordert damit... Dabei reicht mich oft wirklich ein Ortangabe zu sagen, damit komme ich klar, damit kann ich gut umgehen.

    Da ich solches immer wieder erlebt hatte, hatte ich mich auch behindert gefühlt... Jetzt immer mehr, weiss ich wie ich ticke und was ich brauche und merke dass der Umfeld auch Mühe hat mit mich umzugehen, auch nur weil ich anders bin.

    Klar, dabei bin ich mit vieles überfordert, mit vieles brauche ich Hilfe und Kompensationstrategien und es macht auch eine grosse Teil meine Leiden. Aber ein andere Teil ist wirklich vor allem der "anderssein", die Missverständnissen daraus...

    Daher habe ich Einschränkungen, aber sie sind auch im Vergleich zu die Mehrheit, im Vergleich zu was meistens von eine Mensch erwartet ist... Also, schon auch relativ. Aber damit muss ich halt auch leben und einfach ist es auch nicht. Ja, ich fühle mich oft einfach überfordert! Oft brauche ich auch etwas anders als was diese Welt mich anbietet...

    lg

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