Seite 6 von 7 Erste ... 234567 Letzte
Zeige Ergebnis 51 bis 60 von 61

Diskutiere im Thema "Die Einsamkeit in unserer Mitte" - Karsten Dietrich im Forum ADS ADHS Bücher
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #51
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.445

    AW: "Die Einsamkeit in unserer Mitte" - Karsten Dietrich

    Ich bin immer noch am lesen, hatte dazu wenig Zeit, aber diese Buch ist echt spannend! Dabei kommen immer wieder Errinerungen aus mein Leben... Ich verstehe einiges nun auch besser.

    Nur dann eine Kritik dort an diese Buch: er sagt, was man als kind und jungentliche (eigentlich bis 28 Jahre alt) nicht gelernt hat, ist dann zu spät... Bei mich ging anders... klar, einiges hatte ich zuerst verpasst. Aber dann, schaffe ich (schon anfang 20) einiges langsam zu nachholen und dabei habe ich auch nicht aufgehört! Also, auch mit 40 ist noch nicht zu spät... Natürlich ist es sicher schwieriger als bei ein Kind, aber doch nicht unmöglich.

    Es ging dort vor allem um die emotionale Fähigkeiten und Beziehungsfähigkeit. Wenn etwas sich bei mich im Erwachsenenalter sich sehr entwicklet hatte, ist schon diese Bereich! Einfach weil ich gemerkt hatte, dass ich dort sehr sehr viel zu lernen hatte... Kann wohl sein dass was ich in 20 Jahren gelernt hatte, ein Kind es viel schneller schafft...

    lg

  2. #52
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.445

    AW: "Die Einsamkeit in unserer Mitte" - Karsten Dietrich

    Hallo,

    Diese Buch fertig gelesen. Ich fand es gut, obwohl echt anspruchvoll zu lesen. Interessante Sichtweise über ADS die anderen Theorien gar nicht ausschliesst.

    lg

  3. #53
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 284

    AW: "Die Einsamkeit in unserer Mitte" - Karsten Dietrich

    Nun denn, ich hab das Buch jetzt auch gelesen. Am Anfang klang das alles noch logisch und nachvollziehbar, ich konnte mir einiges an meinem Verhalten erklären und auch verstehen.

    Je weiter ich aber in diesem Buch vorangeschritten bin umso mehr habe ich das was da stand hinterfragt.

    Ich glaube nicht, dass ADHS alleine nur über den Sicherheitssinn und damit verbunden,
    1. Eine übersteigerte Angriffswahrnehmung
    2.Ein übersteigertes Autonomiebedürfnis
    3.Die übersteigerte Abwertungswahrnehmung, zu erklären ist.

    Bei dem Kapitel Definierende Kriterien und Diagnostik war ich einfach nur entsetzt.
    Der Selbstbildner hat es mir besonders angetan.(Seite135)
    Für mich ist das eindeutig das Bild eines Narzissten und soziopathen das da beschrieben wird. Und bei allem was recht ist, davon kenne ich einen Persönlich und bei allem was recht ist
    bei diesem Menschen gibt es keine Verbindung zu ADHS.

    Für mich ist diese Störung viel komplexer als sie in diesem Buch erklärt wird.
    Es gibt für mich vieles das erklärt werden kann, auch dass die meisten oder alle Persönlichkeitsstörungen mit einem Fehler im Sicherheitssinn zu tun haben,
    dennoch bin ich nicht einer Meinung mit dem geschriebenen. Vieleicht habe ich es auch nicht wirklich verstanden.

    Alles in allem, das Buch ist gut und empfehlenswert. Eine schöne Grundlage für Diskussionen mit Menschen die sich dafür interessieren.

  4. #54
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 583

    AW: "Die Einsamkeit in unserer Mitte" - Karsten Dietrich

    Zumania schreibt:
    Bei dem Kapitel Definierende Kriterien und Diagnostik war ich einfach nur entsetzt.
    Der Selbstbildner hat es mir besonders angetan.(Seite135)
    Für mich ist das eindeutig das Bild eines Narzissten und soziopathen das da beschrieben wird. Und bei allem was recht ist, davon kenne ich einen Persönlich und bei allem was recht ist
    bei diesem Menschen gibt es keine Verbindung zu ADHS.
    Soweit ich weiß sind das beides häufig komorbid auftretende Störungen.
    Wenn man weiß, wieso eine Persönlichkeitsstörung überhaupt entsteht, dann macht es Sinn, dass gerade AD(H)Sler dafür anfällig sind.

    Ich werde mir das Buch auch noch kaufen und mit dem Hintergedanken lesen, dass es eine ergänzende Theorie ist und nicht eine alles-erklärende.
    Bisher habe ich nur einige Zusammenfassungen und PowerPoint-Präsentationen von diesem Autor gelesen und zumindest bei mir passt es wie die Faust aufs Auge.

  5. #55
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 61
    Forum-Beiträge: 2.091

    AW: "Die Einsamkeit in unserer Mitte" - Karsten Dietrich

    Hallo Ihr lieben

    mag mir wer das Buch leihen oder als gebrauchtes verkaufen? ich mag es mir nicht neu kaufen, da es doch recht Teuer ist.

    bis denne Elvira

  6. #56
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.445

    AW: "Die Einsamkeit in unserer Mitte" - Karsten Dietrich

    @ Zumania: Einiges habe ich doch anders verstanden... Dort steht auch, dass es zuerst die genetische Grundlagen ist der uns empfindlicher macht, dann noch unsere Lebensgeschichte und was unsere Umfeld damit umgeht...

    Mit so was ich von Narzisten und Soziopathen weiss, hat es gar nicht, aber wirklich nichts mit ADS zu tun! ADSler reagieren heftiger, weil sie sich bedroht fühlen, aber sind zu Empathie fähig... Sie können lernen mitzufühlen.

    Narzisten und Soziopathen nehmen zwar vieles wahr, können Körpersprache sehr gut deuten (novch besser als die meistens Menschen!), aber können gar nicht einfühlen... Daher sind sie sehr egoistisch und können Menschen manipulieren um zu ihre zielen zu kommen. Beiden können auch sehr gut planen, sich selber sehr gut steuern und haben oft im leben erfolg, weil sie über leichen gehen... Der unterschied zwischen beiden: Narzisten wollen bewundert werden und daher etwa weniger "schädlich" sind als Psychopathen die ehe Freude haben daran wenn sie über anderen Macht haben und anderen sogar schaden können. Einigen von ihnen (solche die eine ungünstige Entwicklung machen) werden zu serienmörder die sehr kalt und rechnerisch reagieren. Sie planen wirkliuch alles sehr genau... Auch nicth therapierbar, es bleibt nur übrig sich davon zu schützen und weg zu gehen...

    ADSler fehlt der automatisch Perspektiv wechseln, besonders in Stresssituation, aber in andere Situationen sind sie sehr mitfühlend und können sie sich sogar noch schlecht abgrenzen. Wenn eine ADSler jemand schadet, ist mehr aus heftige Emotionen als kalt geplant... Es ist mehr ADSmässig in eine Streit mal handgriflich zu werden und dann zu bereuen...

    Sonst finde ich diese Buch für mich sehr einleuchtend und es passt einfach von mein Leben viel rein...

    lg

  7. #57
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 56

    AW: "Die Einsamkeit in unserer Mitte" - Karsten Dietrich

    Hallo,

    ich lese dieses Buch derzeit, bin derzeit Verdacht ADSler.

    Ich finde es schade, dass einige sich hier mehr auf Dinge focussieren die ihrer Meinung nach nicht passen, anstat erst mal einen konsens zu finden was hier die meisten als für sie passend empfinden.

    Aber diese 3 Punkte treffen auf mich schon sehr zu.

    Zumania schreibt:
    Ich glaube nicht, dass ADHS alleine nur über den Sicherheitssinn und damit verbunden,
    1. Eine übersteigerte Angriffswahrnehmung
    2.Ein übersteigertes Autonomiebedürfnis
    3.Die übersteigerte Abwertungswahrnehmung, zu erklären ist.

    Das Problem für außenstehende im Gegensatz zum betroffenen AdSler ist darin zu finden dass der Sicherheitssinn induvidell ist.

    Zum Bsp. kann ein Ereignis / Information meine Freundin beunruhigen, das wissen darum keine meine Sicherheit und Autonomie gefährden.
    - Gefährdung der eigenen Sicherheit weil mich die Konfrontation mit meiner freundin dembezüglich ängstigt.
    - Gefährdung der Autonomie weil schlimmstmögliche zu erwartende Situationen die etablierte (oder noch weiter zu etablierende) Struktur wie Tagesablauf der für mich sehr wichtig ist an dem ich aber eh schon zu häufig scheitere

    Aus immer wieder unterliegenden Situationenen in Interaktionen tritt zumindest bei mir automatisch eine gesteigerte Abwertungswahrnehmung ein. Ich glaube das ist die Hoffnung bei frühen Anzeichen gesteuern zu können, was aber aufgrund des als abnormal empfundenen Verhaltens zu einer selbsterfüllenden Prophezeihung wird.

    Eine Strategie von mir ist in den allermeisten Fällen zu verhindern, das sich die drohende Situation einstellt, in dem ich z.B. versucht haben das Themen zu vermeiden, oder Aspekte auszusparen, andere Intententionen darstelle, ...

    Meistens führen diese Strategien zu Misserfolgen (z.B. hartnäckiges Nachhaken der Freundin empfand ich als übersteigerte Angriffswahrnehmung) was über wiederholtes Scheitern die übersteigerte Abwertungswahrnehmung weiter zementiert.

    Gibt es hier Leser die ähnlich Schwierigkeiten haben bzw. sich in den 3 Kernthesen verbunden mit einem starkem Sicherheitsinn wiederfinden?

    Ich würde mich über Erfahrungsaustausch mit Leidengenossen/Leidengenossinnen freuen.

  8. #58
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.445

    AW: "Die Einsamkeit in unserer Mitte" - Karsten Dietrich

    Für mich ist was in diese Buch geschrieben ist, etwas dass auch sehr gut passen kann... Ich galt immer als ängstlich, bin immer noch und oft weil ich im Stress bin, zeigt sich mein ADS. Ich neige auch dazu heftig zu reagieren, mehr Angst zu haben als andere Menschen...

    Es ist auch ein andere Art zu schreiben und zu sagen, dass ADSler sensibel und leichter traumatisbar sind als nicht-betroffenen und deswegen auch durch normale ereignissen, verletzt waren. So was sagen andere Fachmenschen.
    Angst kann auch das ADS verstärken.

    Ob nur diese Empfindlichkeit Ursache von ADS ist, oder ob es auch gibt, wenn alles im Leben ideal läuft (was sicher sehr selten passiert, denke ich) lasse ich gerne offen.
    Da ADS ähnlichkeiten hat mit eine PTBS und damit manchmal verwechselt wird, passt auch gut dazu.

    Dazu darf schon auch einiges anders geben dazu...

    Natürlich ist auch jeden ADSler anders und es gibt der einer oder andere der sich da nicht wiederfinden kann.

    Für mich ist es eine Erklärung die ich als möglich halte, als vielleicht eine Ursache unten andere, oder Verstärker...
    Aber nicht alles lässt sich damit erklären.

    Ich finde sonst an diese Theorie interessant, dass jemand mal aus ein andere Sicht es anschaut, als was üblich ist. Wäre gut dazu noch zu forschen.

  9. #59
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 1.650

    AW: "Die Einsamkeit in unserer Mitte" - Karsten Dietrich

    Ich hab da auch einige Erkenntnisse raus gezogen,u.a.verstanden wieso ich immer in so einer kampfstimmung bin...

  10. #60
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 148

    AW: "Die Einsamkeit in unserer Mitte" - Karsten Dietrich

    Ich hab zu dem Buch eine gemischte Haltung entwickelt.

    Die ganze Gechichte mit den Amygdalae, RSS, LSS, FSS das ist schön stimmig und hervorragend geeignet, einige emotionale Aspekte zu erklären, die bei einer rein kognitiven "Reizfiltertheorie" zu kurz kommen.

    Im Grunde ist das soweit erst mal die ganz normale neurophysiologische aktuelle(?) Theorie rund um "Belastungsverhalten", Traumatisierung, PTBS und so weiter. Schreibt Dietrich ja auch.

    ADHS-spezifisch ist da auf den ersten Blick nur, dass

    1) Die Refrontalisierung so notorisch beschissen läuft,
    2) Die Posteriorisierung möglicherweise besonders leicht vonstatten geht.

    Sagte auch mein Doc, dass wir uns halt stärker als "normale Neurotiker" in diese Erregungszustände reinschaukeln, weil wir "nicht gut runterkommen".

    Damit erklärt dieses Buch tatsächlich sehr schön, wie und warum ich mich oft so fühle, wie ich mich fühle, und warum ich dann faktisch handlungsunfähig bin.

    Damit kommt jetzt das große ABER: Dietrich schreibt

    1) sehr, sehr, wenig über die Befindlichkeit von Erwachsenen
    2) und noch weniger bis gar nichts(?) zum Umgang mit Posteriosierungen, und wie man z.B. in einer Partnerschaft "aus der Nummer wieder rauskommt".
    3) wie man aktiv wieder zum FSS kommt und nicht im LSS hängenbleibt.

    Und damit ist das Buch für mich leider sogar ein "Downturner", denn es bestätigt mich eher in der Hoffnungslosigkeit, als dass es mir konkret einen Mutmacher geben könnte. Oder meiner besseren Hälfte, die normalerweise weniger in sich spannende Blicke in die Maschine sucht, sondern konkrete "Bedienungsanleitung". Da wird es dann doch extremst dünn.
    Geändert von Grisu ( 5.10.2015 um 19:24 Uhr)

Seite 6 von 7 Erste ... 234567 Letzte

Ähnliche Themen

  1. Einsamkeit
    Von sargnagel im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
    Antworten: 36
    Letzter Beitrag: 24.06.2010, 22:50
  2. fühle mich allein (Einsamkeit und ADHS)
    Von Anne1972 im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
    Antworten: 16
    Letzter Beitrag: 14.01.2010, 13:56

Stichworte

Thema: "Die Einsamkeit in unserer Mitte" - Karsten Dietrich im Forum ADS ADHS Bücher bei ADHS bei Erwachsenen Forum
©2017 ADHS bei Erwachsenen Forum