Hallo!

Ich habe wieder einmal was sehr "komisches" geschafft:

Ich schreibe meine ADHS Diplomarbeit bei 2 Betreuern. Der eigentliche Betreuer ist nicht habilitiert und daher muß ich einen 2. Betreuer mit Prof. Titel haben. Dieser hat sich gleich mit der Betreuung einverstanden erklärt.

Letzte Woche traf ich ihn auf einem Vortrag. Ich stellte mich bei ihm vor, da wor nur per Mail bis dahin kommunizierten. Er ist ein sehr netter Typ, trägt gut vor (ist leider nicht selbstverständlich unter Psychiatern ...gähn ! ) und erscheint nicht als der Typ: "ich Prof-du Student"
.
Doch nun der Hammer: er hält gar nichts von ADHS! Nix. Null. Is a Blödsinn. Hat sogar in einem Artikel darüber geschrieben (ist hier im Forum).
Ich habe natürlich nicht versucht darüber groß zu diskutieren. Denn anscheinend ist er doch offen für das Thema, da er meine Arbeit betreut.
Übrigens hält er von meinem Arzt auch nichts, welcher mit behandelt.- Hab aber dem Prof nichts von meinem ADHS gesagt.

Der Prof wurde von meinem Betreuer empfohlen. Und mein Betreuer wiederrum findet meinen Arzt sehr gut und auch ist mein Arzt bei vielen in Österreich bekannt- im positiven Sinn.

Da sieht man wieder: ADHS ist kontrovers!

Dabei gibt es auch schon MR Studien, die schwarz auf weiß Fakten bringen etc. Und : warum sollte auch eine Krankheit mit dem 18. Lebensjahr enden? Wahrscheinlich muß man erst persönlich einen Bezug dazu haben um es ernst zu nehmen. War bei mir auch so....vor meiner Diagnose hatte ich Null Ahnung von ADHS (außer dem Klischee- Bild) und fand es auch als Blödsinn.

Trotzdem finde ich den skeptischen Prof. voll in Ordnung.

Ach ja, so ist das halt.




Sollt wieder was für die Diplomarbeit tun...