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Diskutiere im Thema ADHS vererben: Wahrscheinlichkeit? Sauerstoffmangel !? im Forum ADS ADHS Allgemeines
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #21
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Forum-Beiträge: 37

    AW: ADHS vererben: Wahrscheinlichkeit? Sauerstoffmangel !?

    Danke dir, das beruhigt mich sehr. Du hast das so toll geschrieben und erklärt und recht hast du auch, selbst wenn ein Kind adhs hat, ist es trotzdem ein wertvoller Mensch, und ich würde es so lieben wie es sein muß. Ich will nur nicht, das mein Kind dann irgenwann mal es schlecht hat, denn ich habe hier gelesen, das viele ein schlimmes Leben hatten und das macht mir ein bischen Angst.

  2. #22
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 1.742

    AW: ADHS vererben: Wahrscheinlichkeit? Sauerstoffmangel !?

    Eiselein schreibt:
    Eltern lieben solche Begründungen von ADHS wie Sauerstoffmangel bei der Geburt, Weigerung gesunden Salat zu essen, Nikotinkonsum, erhöhter Fernsehkonsum, Bewegungsmangel, zu viel Bewegung u.s.w.
    Kann ich jetzt so nicht unterschreiben, aber wie Alex schon geschrieben hat, es wird viel Mist verbreitet und wenn man beginnt, sich mit dem Thema zu beschäftigen, überblickt man die ganzen Informationen noch gar nicht. Wenn dann eigene Erfahrungen hinzu kommen neigt mancher dazu, "ja, das passt" zu sagen und nicht weiter zu hinterfragen. Leider.

    Wie komplex das Thema ist und wie unterschiedlich die Ausprägungen sein können, bis hin, dass man vielleicht feststellt, selbst auch davon betroffen zu sein (auch wenn es erst mal ein Verdacht ist) ist ein langer Weg. Und manche sind halt da schneller unterwegs, bei manchen bewegt sich fast gar nichts....

    Erika

  3. #23
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 60
    Forum-Beiträge: 1.267

    AW: ADHS vererben: Wahrscheinlichkeit? Sauerstoffmangel !?

    Hallo,

    ich reihe mich mal in die Gruppe der Bläulinge ein: sehr lange Geburt, knapp der Zange entkommen.

    Meine Mutter hat sich damit meine kindlichen Absonderlichkeiten erklärt. Ich selbst habe mir damit in der Behindertenarbeit mein Naheverhältnis zu Spastikern erklärt. Ich hatte (und habe) das Gefühl, dass mich von diesen Menschen nur eine satte Portion Glück trennt. Tatsächlich zeigen Spastiker oft verdächtig vertraute Verhaltensweisen.

    Die genetische Disposition habe ich aber ganz sicher, genauso wie meine ganze Familie. Jede/r zeigt typische Symptome, nur in unterschiedlicher Ausprägung und Schwere. Von den anderen hat aber niemand ein Diagnose, was z.T. nur durch günstige Bedingungen (richtige Partnerwahl) möglich war.

    Ich denke, dass beides wahr sein kann, also dass der Sauerstoffmangel die Entwicklung einer krankheitswertigen ADHS begünstigen könnte. Ist aber nur ein Gedanke. Von der genetischen Veranlagung als Ursache gehe ich aber mit Sicherheit aus.

    lg

    lola

  4. #24
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 33
    Forum-Beiträge: 1.031

    AW: ADHS vererben: Wahrscheinlichkeit? Sauerstoffmangel !?

    Also mein Wissensstand ist, das ADHS in den Genen festgelegt ist. Es sind mehrere (6 glaube ich) die eine bestimmte Konstellation/Eigenschaft aufweisen müssen. Wenn die der Fall ist, hat das Kind erstmal lediglich die Veranlagung dazu, was nicht zwangsläufig heisst, das es zum "Ausbruch" kommt. Alles was dieses Kind prägt und Stress in ihm auslöst, kann ein hervortreten dieser Erkrankung begünstigen. Dies kann sicher schon in der Schwangerschaft beginnen, geburt, Erziehung, Erlebnisse, auch Kortison in der Kindheit bedeutet Stress. Und dieser Mensch weiß keine Antwort auf den Stress. Der beste Augenblick für die ADS/ADHS Gene sich einzumischen.

    LG

  5. #25
    isi


    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 39

    AW: ADHS vererben: Wahrscheinlichkeit? Sauerstoffmangel !?

    Hallo Eiselein
    Ich fand sehr interesant was du geschrieben hast

  6. #26
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 39
    Forum-Beiträge: 583

    AW: ADHS vererben: Wahrscheinlichkeit? Sauerstoffmangel !?

    Sally schreibt:
    Also mein Wissensstand ist, das ADHS in den Genen festgelegt ist. Es sind mehrere (6 glaube ich) die eine bestimmte Konstellation/Eigenschaft aufweisen müssen. Wenn die der Fall ist, hat das Kind erstmal lediglich die Veranlagung dazu, was nicht zwangsläufig heisst, das es zum "Ausbruch" kommt. Alles was dieses Kind prägt und Stress in ihm auslöst, kann ein hervortreten dieser Erkrankung begünstigen. Dies kann sicher schon in der Schwangerschaft beginnen, geburt, Erziehung, Erlebnisse, auch Kortison in der Kindheit bedeutet Stress. Und dieser Mensch weiß keine Antwort auf den Stress. Der beste Augenblick für die ADS/ADHS Gene sich einzumischen.

    LG

    So kenn ich das auch und so schätz ich die Sache auch ein.

    Keins meiner Kinder hatte einen großen Sauerstoffmangel. Meine Große kam knapp 6 Wochen zu früh, mein Großer 3 Wochen, mein Kleiner 1 Woche zu früh, die Jüngste mehrere Tage zu spät.

    Alle innerhalb von 2 h, mein Großer hat sogar grad mal 1 h bis zum Hallo gebraucht ... Stress wohl in der Hinsicht, dass sie schnell durch den Geburtskanal gequetscht wurden, quasi wie Torpedos. Aber Herztöne etc. war Alles in Ordnung.

    Bei uns ist es wohl wirklich mit die genetische Komponente, wobei ja leider schon die Neurodermitis und die Allergien und Nahrungsmittelunverträglichke iten (u.A. Laktoseintoleranz) zu 100 % weitergegeben wurden.

    Reicht wohl net.




    Mein Kleiner wurde in einer Gewitternacht geboren. Das ist bestimmt der Grund dafür, dass er so oft Wutanfälle hat. Jetzt weiß ich`s!

  7. #27
    nat


    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 23

    AW: ADHS vererben: Wahrscheinlichkeit? Sauerstoffmangel !?

    Sehr interessantes Therad, ich persoenlich wuerde es vorziehen , dass mein grosser das ADS von mir geerbt hat bzw. von seinem Vater.

    Denn leider, habe ich in der Schwangerschaft geraucht (ich war damals noch sehr unreif) anzeichen von zuwenig O2 waren erkennbar.

    Kurz um , seit 12 Jahren habe ich haeufig schuldgefuehle und frage mich , ob sein leben ohne mein Nikotin leichter gewesen waere.

    Besonders schuldig fuehle ich mich seit dem ich nicht mehr rauche...(denn ich habe festgestellt, dass es gar nicht so schwer war aufzuhoeren).

  8. #28
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 770

    AW: ADHS vererben: Wahrscheinlichkeit? Sauerstoffmangel !?

    für mich ist es eine genetische sache und angeboren.bei uns haben alle adhs diagnose.
    man sagte wir eine genetisch bedingte adhs haben würden.

    ich war zwar 15 tage zuspät geboren und vieleicht hat die die schere form noch verstärkt.
    aber meine drei kids kamen alle per kaiserschnitt zur welt.
    wo hätten sie da sauerstoffmangel haben sollen.
    wenn dies die adhs auslösen sollte oder gar rauchen!?
    meine mutter war ihr lebenlang nicht raucher.
    ich hab zwar ein paar geraucht den man soll ja nicht ganz aufhören.

    ich weiß zwar das bestimmte lebensumstände oder belastungen die adhs syntomatik verschlimmern kann.
    aber mehr ist mir nicht bekannt.

    lg Andrea

  9. #29
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 230

    AW: ADHS vererben: Wahrscheinlichkeit? Sauerstoffmangel !?

    Das ist ein sehr interessantes Thema, weil ich darüber oft gestolpert bin.
    Ansonsten geb euch mal den Tipp, um soetwas zu finden sowas wie
    "ADHD university filetype:pdf" in einer Suchmaschine einzugeben.
    Da findet man auch so mal wissenschaftliche Papers. Natürlich solltet ihr das Suchfeld entsprechend anpassen.

    Schon kleine Unterversorgungen können zu Problemen, die nicht immer offensichtlich sind. Sauerstoffmangel wird für vieles als Begründung genommen, aber es ist ja auch klar, dass bei Sauerstoffunterversorgung Gehirnzellen absterben.

    Bei mir gab es eine kleine und kurze Schwierigkeit und als ich dann da war, schien doch alles ok. Außer, dass man sofort erkannte, dass ich ein Schreikind war.
    Und ob meine Mutter vielleicht ein paar Gläser Alkohol getrunken hatte, weiß ich nicht.
    Sie meinte nein, aber ich kann keiner Person vorwerfen da einen Fehler gemacht zu haben, wenn man vielleicht nicht rechtzeitig erkannte, ob man schwanger war oder nicht.
    Auf jeden Fall ist meine Mutter keine Säuferin oder Raucherin.
    Konzentration war bei meiner Mutter nie die Stärke, daher geht es auf Familienfeiern immer laut u. chaotisch zu, wenn ich das mit anderen vergleiche.
    Mein Vater kann sich zwar besser konzentrieren, glaube ich, ist jedoch ein tollpatschiger Perfektionist - und zudem Kettenraucher.

    (Neigt ihr auch dazu öfters die Fenster zu öffnen?)

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