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Diskutiere im Thema Positive Seiten der ADHS- von Pierre Rossi im Forum ADS ADHS Allgemeines
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #31
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 262

    AW: Positive Seiten der ADHS- von Pierre Rossi

    Ich fand gerade noch etwas, was Pierro Rossi dazu geschrieben hat, was ich gern zitieren möchte:
    "Und nochmals: Klar ist, dass man klinisch relevante Beschwerden auch ohne klare klassifikatorische Zuordnung behandeln kann und soll. Viel öfters als man meinen könnte, ist auch in der Psychiatrie „der Fall“ gar nicht so klar. Oftmals wird auch erst im Lauf der Behandlung ersichtlich, worunter der Patient wirklich litt. Und manchmal findet man es nie heraus. Wichtig ist, das es den Patienten besser geht."
    (https://adhsspektrum.wordpress.com/2...ch-oder-segen/, unten bei den Kommentaren)

    Er ist also offenbar durchaus nicht der Ansicht, dass man Leuten eine Behandlung verweigern sollte, nur, weil die Diagnosekriterien nicht so richtig auf den Menschen passen.
    DAS wird er dann also wohl nicht gemeint haben in seinem Artikel.

  2. #32
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 262

    AW: Positive Seiten der ADHS- von Pierre Rossi

    Jetzt habe ich noch weiter gelesen, was Piero Rossi dazu schreibt und möchte noch etwas zitieren:
    "Bei Menschen, die in der Grundschule weder durch übermässige Verträumtheit noch durch eine zu hohe Impulsivität auffallen, liegt in den meisten Fällen keine ADHS vor. Da gibt es nichts schönzureden."
    Es stammt ebenfalls aus den Kommentaren auf der Seite, die ich oben verlinkt habe.

    Ich bin ja Akademikerin und habe zwei juristische Staatsexamina bestanden. Natürlich habe ich auch Abitur.
    Dennoch bin ich auch schon in der Grundschule sehr wohl sowohl durch übermäßige Verträumtheit als auch durch zu hohe Impulsivität aufgefallen. Außerdem bin ich in der Grundschule auch durch Herumhibbeln und extreme Schusseligkeit aufgefallen. Nur die Noten hat das in der Grundschulzeit nicht beeinträchtigt. Sie waren wirklich sehr gut.

    Z.B. wusste ich im Unterricht selten, wo die Klasse gerade ist, weil ich im Kopf wo anders war (=Verträumtheit). Der Note schadete das nicht, denn wenn ich dann aufgerufen wurde habe ich das zwar oft erst einmal gar nicht mitbekommen, aber wenn man mich dann angestupst hat und gesagt hat: "Lies bitte mal DA vor", dann konnte ich das wunderbar vorlesen, mit guter Betonung und flüssig.
    Nach dem "Wachrütteln" konnte ich dann auch Fragen richtig beantworten, so verträumt ich auch war.
    Fragen wie "was habe ich eben gesagt" konnte ich dagegen sehr oft nicht beantworten.
    Das tat den Noten nicht weh.

    Ich bekam auch keine schlechtere Note, weil ich mal mitten im Unterricht aufstand und einer Mitschülerin eine Ohrfeige gab und auch nicht, weil ich dauernd herumhibbelte, meine Sachen dauernd verlor usw.
    In der Grundschule war es ziemlich egal für die Noten, dass ich vom Unterricht nur sehr wenig mitbekam, weil ich schon vor der Schule Bücher lesen konnte, Rechnen konnte (wurde danach nur leider nicht mehr viel besser...), schreiben konnte und viel wusste und gut singen konnte.

    Vielleicht hat Pierro Rossi ja recht, dass sowas selten ist.

  3. #33
    Impulsbombe

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 58
    Forum-Beiträge: 3.109

    AW: Positive Seiten der ADHS- von Pierre Rossi

    -Rossis Misstrauen gegenüber Akademikern, Piloten und AD(H)Slern mit ähnlichen Berufen
    ist doch absolut nachvollziehbar. Da diese selbst für die meisten sog. Normalos ein Traum bleiben.
    @Gianna Ich hatte diese Leichtigkeit in der Schule bis zum Hauptschulabschluss. Leider wurde es nicht mehr,
    obwohl die Lehrer mich tauglich für das Gymnasium hielten. Doch das war mir von den jeweiligen Erziehungsberechtigten verweigert worden.
    Aber das nur am Rande.
    Du kannst sicher sein dass du zu den absoluten Ausnahmen gehörst

  4. #34
    Erklärbärchen

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 4.902

    AW: Positive Seiten der ADHS- von Pierre Rossi

    @Gianna:

    Deine Beschreibung ist im Grunde genommen eine Illustration von Rossis Standpunkt. Du hast es bis zur Akademikerin gebracht- Hut ab übrigens und meine aufrichtigen Glückwünsche!

    Wie @sunpirate schreibt, schaffen selbst Menschen ohne „relevante Einschränkungen“ sowas nicht „mit links“ und für die meisten bleibt es ein Traum!

    Aber:
    Bist Du nie aufgefallen? Hat die ADHS-Symptomatik bei Dir so eine Art „Spontan Start“ hingelegt und war vorher nie präsent? Eben nicht. Sogesehen bist Du eigentlich das ideale Fallbeispiel einer Ausnahme für den Herrn Rossi!

    Edit:Gerade las ich von Deiner dissoziierten Intelligenz und kann die interessante Rückmeldung geben, dass ich ebenso ein „ulkiges Hirn“ zu haben scheine! Ich weiß partout nicht mehr, wie alt ich da war...

    Mein...damals nannte der Tester das „Handlungs-IQ“, lag mit 89 direkt unter „normal“, die Fähigkeit, innere Bilder zu produzieren und zu halten(Arbeitsgedächtnis lässt grüßen ) dümpelte ganz ähnlich tiefbegabt vor sich hin, während der Rest sich kollektiv in doch deutlich anderen Bereichen bewegte.

    Aber das nur am Rande, weil ich es grad las...

    (p.s.und geduldig nochmal zum aufschreiben, bitte @all:

    Eben diesen hier deutlich gewordenen kleinen aber feinen Unterschied meine ich, wenn es wieder einmal um eine Vita samt Fremdbeurteilungen geht!

    Lini123 geht-so zumindest kommt's bei mir an- offen von völliger Unauffälligkeit aus. Nix, was irgendwie „besonders“ gewesen wäre. Das ist doch eindeutig etwas ganz anderes, als so ein „Kampf mit dem unbekannten Feind“, der alles so viel schwerer macht!

    Und,wichtig! Das hat nichts mit der Verweigerung einer notwendigen Behandlung zu tun! Ich sage immer wieder das exakte Gegenteil!

    Ich hoffe, jetzt ist es verständlich. Wenn auch die Meinungen verschieden bleiben. )
    Geändert von luftkopf33 ( 5.07.2017 um 10:07 Uhr)

  5. #35
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 262

    AW: Positive Seiten der ADHS- von Pierre Rossi

    Ich kenne Lini123 nicht, kann aber sagen, dass "völlig unauffällige" Schulzeugnisse überhaupt nicht heißen müssen, dass man völlig unauffällig war.

    Hierzu möchte ich mal aus meinen Grundschulzeugnissen zitieren:

    "Die Mitarbeit im Unterricht ist immer aufmerksam und kritisch"
    "die Aufgaben werden ausdauernd und sachgerecht ausgeführt"
    "Gianna fasst Zusammenhänge schnell auf und gibt gelerntes vollständig wieder. Sie kann sich dauerhaft konzentrieren."
    "schriftliche Arbeiten erledigt sie selbständig, pflichtbewusst und genau"
    "für ihr tadelloses Verhalten verdien sie Lob"


    Es stellt sich schon die Frage, warum ich für mein "tadelloses Verhalten" das Lob verdient wegen massiver Verhaltensstörungen zur Schulpsychologin geschickt wurde, aber da müsste man meine ehemalige Lehrerin fragen, wie sie das erklären kann.

    Ergänzung:
    Man muss nicht ausdauernd sein, um Aufgaben sachgerecht auszuführen, für die man nur Sekunden oder allenfalls wenige Minuten benötigt. Das hat die Lehrerin sicher nicht gewusst, weil die anderen länger dafür brauchten. Die Lehrerin wusste nicht, dass meine Mutter für mich immer das Ausmalen übernommen hat, weil ich nicht die Ausdauer dazu hatte.
    Dauerhaft konzentrieren konnte ich mich im Hyperfokus und zwar besser und länger als für mein damaliges Alter üblich.
    Geändert von Gianna ( 5.07.2017 um 12:29 Uhr) Grund: Ergänzung angefügt

  6. #36
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 262

    AW: Positive Seiten der ADHS- von Pierre Rossi

    Noch was:
    Mein Arzt hat mehrfach gesagt, ich hätte es nur durch "großen Fleiß" trotz meiner ADHS "so weit" bringen können.
    Ich kann das bis heute nicht nachvollziehen. Fleißig zu sein bedeutet für mich, keinerlei Antriebsstörungen zu haben und nicht zu prokrastinieren.
    Ich habe in meinem Leben durch Antriebsschwäche/Antriebslosigkeit sehr wenig gearbeitet im Vergleich zu anderen. Was ich gelernt habe habe ich weitgehend ohne zu Arbeiten gelernt, nämlich im Hyperfokus.
    Hier ein paar Beispiele:

    - Ein Kind das das Tagebuch der Anne Frank für den Schulunterricht liest, weil es das muss (Pflichtlektüre) arbeitet. Ein Kind, das das Tagebuch der Anne Frank heimlich verbotener Weise unter der Decke mit einer Taschenlampe liest, obwohl es schon nach Mitternacht ist, arbeitet nicht.

    - Eine Jugendliche, die über die Gefahren von Rechtsextremismus im Schulunterricht diskutiert arbeitet. Eine Jugendliche, die auf einer Demonstration darüber spricht und dafür die Schule schwänzt arbeitet nicht.

    - Eine Grundschülerin, die fleißig die Bildchen ausmalt, wie es Hausaufgabe ist arbeitet. Eine Grundschülerin, die im Unterricht Zahlen ausmalt - für jede Minute eine - weil ihr so langweilig ist und sie sich einfach nicht auf den Unterricht konzentrieren kann arbeitet nicht.

    - Eine Rechtsanwältin, die ein Gerichtsurteil liest, welches für einen von ihr bearbeiteten Fall relevant ist arbeitet. Eine Rechtsanwältin, die die Umsatzsteuervoranmeldung nicht macht und statt dessen ein Urteil des BVerfG zum G20 Camp liest arbeitet nicht.

    Sicher habe ich wirklich viel beim Nichtarbeiten gelernt. Mit Fleiß hatte das allerdings nicht im Ansatz etwas zu tun.

  7. #37
    Erklärbärchen

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 4.902

    AW: Positive Seiten der ADHS- von Pierre Rossi

    An diesem Punkt klink ich mich jetzt erstmal aus. Selbstschutz. Das wird mir hier zu bunt.

    Ich reg mich nur auf und verschwende Energie, die ich im ganz realen Leben dringend bräuchte. Mein Köpfchen spinnt jawohl mal wieder...bäh, das kommt davon, wenn man nicht schläft. Sorry.
    Geändert von luftkopf33 ( 5.07.2017 um 13:14 Uhr) Grund: Schlafmangel erschwert das Denken

  8. #38
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 262

    AW: Positive Seiten der ADHS- von Pierre Rossi

    Hallo "Luftkopf",

    habe ich jetzt etwas falsch gemacht und wenn ja was?
    Was heißt "so einen Lex"?
    Ich stehe auf dem Schlauch.
    Ich wollte nicht, dass Du Dich aufregst und habe leider nicht verstanden, was Dich gerade aufregt. Vielleicht habe ich relevante Sachen überlesen?

    Gruß

    Gianna

  9. #39
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 49
    Forum-Beiträge: 272

    AW: Positive Seiten der ADHS- von Pierre Rossi

    Ich habe mich durch den Text eher positiv angesprochen gefühlt.

    Gerade weil ich auch das Gefühl habe, dass bei der Beschreibung von ADHS sehr oft die vermeintlichen (weil nie diagnostizierten) Beispiele wie Mozart & Co. genannt werden.
    Oder die wenigen, die in der Öffentlichkeit bekannt sind und trotz ADHS beruflich bzw. auf einem bestimmten Gebiet überdurchschnittlich erfolgreich sind.
    (Man aber auch nicht weiß, ob und wie sie behandelt werden und ob da vielleicht ein gutes Management oder Eltern/Partner bei den organisatorischen Aufgaben helfen)

    Auch die immer wiederkehrende Empfehlung, Journalist oder Künstler wäre doch ein toller Beruf für ADHSler - und Selbständigkeit wäre doch so gut, weil man sich da nicht so anpassen müsste usw
    Das mag in Einzelfällen zutreffen, aber

    Egal in welchem Beruf und gerade als Selbständige:
    Man muss pünktlich zu Terminen erscheinen und Abgabetermine einhalten
    Als Selbständige muss man sich immer wieder neu Aufträge beschaffen
    Rechnungen schreiben und den Kunden hartnäckig auf die Nerven gehen, damit die Rechnungen auch bezahlt werden:
    Man muss die Finanzen im Griff haben
    Gesetzliche Regelungen einhalten (und diese auch kennen)
    Steuererklärung machen (oder wenigstens alle Unterlagen für den Steuerberater beisammen haben)
    Möglichst nie krank werden
    Ich denke, das sind alles nicht gerade die leichtesten Übungen für ADHSler.

    Auch dieses Jäger-Farmer-Ding.
    Ich würde bestimmt auch gleich dem ersten besten Tier hinterherrennen um dann festzustellen, dass ich Pfeil und Bogen zu Hause vergessen habe.
    Oder dass ich das Pfeileschnitzen mal wieder zu lange vor mir her geschoben habe.

    Es entsteht oft der Eindruck, ADHS = unangepasst, risikofreudig, kreativ, tatkräftig, aber das ist es eben im Umkehrschluss nicht immer.
    Und selbst wenn jemand diese Eigenschaften hat, heißt es noch lange nicht, dass was erfolgreiches dabei rauskommt.

    Ich selbst höre auch oft - na dann bist du ja bestimmt sehr kreativ, daraus kann man doch was machen.
    Nein, kann ich nicht. Ich habe die Schule geschafft (sogar gut, aber es war ein Dauerchaos), mich durch die Uni gequält (und gerade so geschafft) und für ein erfolgreiches Berufsleben hat es dann nicht mehr gereicht. Dass ich nicht völlig gescheitert bin, habe ich nur meinem Mann zu verdanken, der mich finanziell unterstützt und mein Chaos erträgt.
    Ich hatte immer mal einen Job, war auch mal kurze Zeit selbständig aber es war nie etwas, wovon ich dauerhaft hätte leben können.

    Deshalb finde ich es beruhigend, wenn jemand sagt, die "tollen" Eigenschaften wären nicht so repräsentativ, wie sie immer dargestellt werden, es ist nicht garantiert, sie mit ADHS zu haben und es gibt eine Menge Menschen, die genau diese Eigenschaften haben und zwar einfach so, ohne ADHS.
    Ich habe einen Freund, der stark sehbehindert ist. Er kann es auch nicht mehr hören, wenn jemand sagt, na du bist ja besonders musikalisch, und wenn man schlecht sieht, dann hört man bestimmt besser. Ehrlich gesagt, bei solchen Sprüchen würde ich mich auch vera.... fühlen. Besagter Freund z.B. ist nicht durchgehend todunglücklich, aber ein besonderes Glück ist seine Situation auch nicht. Nein, er ist kein Musiker und selbst wenn, würde er lieber besser sehen können. Nur mal so als Beispiel.

    Auf jeden Fall finde ich es auch wichtig, dass ADHS in der Öffentlichkeit wirklich als Störung dargestellt wird
    und nicht als
    -Besondere Häufung von Kreativität
    -Sich nicht an die Gesellschaft anpassen wollen
    -Besonders viel Energie zu haben
    -zerstreut, aber auf einem bestimmten Gebiet ein Genie zu sein.

    Wahrscheinlich gibt es auch noch keine Statistiken darüber, wie viele Menschen jeweils zum Beispiel

    -die Veranlagung haben, aber keine Probleme haben und es nur zufällig entdecken, z.B. durch die Kinder
    -Probleme im Alltag haben, aber nicht auf die Idee kommen, was es sein könnte, also vielleicht ADHS, aber keine Diagnose.
    -berufstätig sind, aber trotzdem ganz massive Probleme im Alltag haben
    -keine Chance auf dem Arbeitsmarkt haben
    Was ich auch nicht weiß:
    Ob mit Akademikern alle gemeint sind, die studiert haben oder nur alle, die auch in einem akademischen Beruf arbeiten?

    Ich hatte aber auch nicht das Gefühl, dass es in dem Artikel nun darum ging, das möglichst genau zu differenzieren.
    Ich habe es so verstanden, dass es einige Eigenschaften gibt, die offensichtlich viele ADHSler gemeinsam haben, dass das aber nicht die Regel ist und schon gar keine Garantie dafür, im Berufsleben erfolgreich zu werden.
    Dass ADHS vorrangig bedeutet, beeinträchtigt zu sein.
    Und das sehe ich genauso.

  10. #40
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 49
    Forum-Beiträge: 272

    AW: Positive Seiten der ADHS- von Pierre Rossi

    Gianna schreibt:
    Z.B. wusste ich im Unterricht selten, wo die Klasse gerade ist, weil ich im Kopf wo anders war (=Verträumtheit). Der Note schadete das nicht, denn wenn ich dann aufgerufen wurde habe ich das zwar oft erst einmal gar nicht mitbekommen, aber wenn man mich dann angestupst hat und gesagt hat: "Lies bitte mal DA vor", dann konnte ich das wunderbar vorlesen, mit guter Betonung und flüssig.
    Nach dem "Wachrütteln" konnte ich dann auch Fragen richtig beantworten, so verträumt ich auch war.
    Fragen wie "was habe ich eben gesagt" konnte ich dagegen sehr oft nicht beantworten.
    Das tat den Noten nicht weh.
    .......
    Vielleicht hat Pierro Rossi ja recht, dass sowas selten ist.
    Hallo Gianna
    Genauso sah es bei mir in den ersten Schuljahren auch aus. Allerdings stand das mit Träumen und Unaufmerksam sein jedesmal drin, die Noten waren auch immer sehr gut.
    Ich konnte auch schon vor der Schule lesen und wusste zumindest in der Grundschule vieles "einfach so" und habe auch das meiste in ganz kurzer Zeit verstanden, so dass es nicht schlimm war, wenn ich geistesabwesend war.
    Allerdings habe ich (im Vergleich zu dir) später kein Gebiet gefunden, an dem ich über lange Zeit so dranbleiben kann, dass ich es beruflich nutzen kann.
    Deswegen finde ich es beruhigend, wenn jemand sagt, dass das eher die Ausnahme ist.
    Gratuliere dir auf jeden Fall zu deinem Beruf und ich denke, du hast das auch nicht gerade so mal eben mit links im Dunkeln geschafft

    Gruß September

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