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Diskutiere im Thema Akutes Erschöpfungssyndrom. Absolut übernommen mit Ausbildung, Job und Kinder im Forum ADS ADHS Allgemeines
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #1
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 171

    Akutes Erschöpfungssyndrom. Absolut übernommen mit Ausbildung, Job und Kinder

    Hallo mein Name ist ladynigt
    war des längeren nicht hier im Forum. Ich habe mal eine Frage an Diejenigen denen das vielleicht auch passiert ist, oder bekannt vorkommt. Ich bin wie gesagt (für Diejenigen die mich noch nicht kennen Alleinerziehende Mama von drei Kindern 21/19/17 Jahre. zwei davon gesundheitlich eingeschränkt. der Mittlere leichten Autismus und Entwicklungsverzögerungen und der Jüngste ADHS und Autismus. Mein momentanes Problem ist, dass ich laut Therapeut, an ein akutes Erschöpfungssyndrom leide und knapp davor bin/war an Burn Out zu erkranken. Ich bin jetzt total aus dem Ruder und weiß gar nicht wie ich was jetzt richtig mache. Fakt ist das ich es schon länger bemerkt hatte, dass irgend etwas mit mir nicht stimmt. Dieser Druck sei es in der Schule oder in der Arbeit. Ich befinde mich nach den Feien im dritten und letzten Jahr der Ausbildung zur Altenpflegerin und arbeite in der ambulanten Pflege beim DRK. Nun ist es so, dass ich diese Art von Arbeit gar nicht machen wollte und es aber dann angenommen hatte. Wollte zuerst einfach nur nebenbei wenn die Kinder in der Schule sind, etwas arbeiten und bin durch den Betreuer der da auch zuvor gearbeitet hatte rein gekommen. Dann hatte der Chef und der Geschäftsführer gemeint, dass ich doch auch einen Ausbildung machen könnte von wegen richtiger Beruf, müsse doch was machen werde nicht jünger ect....und ich natürlich es angenommen habe war ja dankbar das Sie sich so um mich bemühen. Und bums war ich mal wieder in der Abhängigkeits -Spirale drin. War zu der Zeit aber auch noch im Privathaushalt tätig bei meinen Vermietern. Oh man und dann musste ich mir was überlegen laut Chef vom DRK wie ich das auf Dauer machen wolle mit Ausbildung und der Arbeit im ambulanten Pflegedienst und der Arbeit im Privathaushalt. ( war ja nur nen Minijob) so und da fing es an....wie sollte ich das den beiden erklären ich habe das einfach nicht hinbekommen, war schon zu tief in der Abhängigkeit und der Verantwortung der beiden älteren gegenüber drin. (mal wieder!!!) so und dann bin ich mit dem Chef zu den beiden und habe mich durch Mithilfe und Begleitung des Chefs aus dem Arbeitsverhältnis lösen können. Das hing mir natürlich noch Monate hinterher geplagt vom schlechten Gewissen und der Angst die in Stich gelassen zu haben. Obwohl die alles andere als Verständnisvoll waren. Sprich Frau Schwarz können Sie noch Dies und dass ....oder wir brauchen Sie ....Naja und es lag ja auf der Hand dass ich mich nach den beiden erneut in eine Abhängigkeit begeben hatte indem ich ohne zu überlegen, was ich mir da antue, ob das das Richtige überhaupt für mich ist, mich in dies Ausbildung gewagt habe. Anfangs war das auch alles toll ich war dankbar eine richtige Arbeit zu haben und eine Ausbildung machen zu können zu den Zeiten, wenn meine Kinder zur Schule sind. Naja um das Ganze abzukürzen jetzt bin ich mit meinen Kräften am Ende und hätte auch einfach weiter gemacht, wenn mich die Psychologin meiner beiden Kinder aus Göttingen darauf aufmerksam gemacht hatte, auf mich aufzupassen, denn so wie Sie mich erlebt kann das keiner auf Dauer schaffen ohne dabei an seine Grenzen zu kommen. Naja und dann nahm das alles seinen Lauf. Termin bei meinem Therapeuten gemacht, das mit mir irgendwas nicht stimmt und ich mich so überhaupt nicht kenne usw. Und als ich dann gleich nach einer Woche einen Termin erhalten hatte, ich mir vorher aufgeschrieben hatte was mich belastet. Ehe ich es aus Traute es ihm so dann hätte nicht erzählen können. Von wegen was mich belastet. Bin jeden Tag am Weinen wegen dem Lerndruck aufgrund der vielen Klausuren. ( in der Woche zwei Stück bis zu den Ferien) wie soll man das schaffen. Dann der Dauerstress mit meinen Ältesten Sohn und dessen Freundin die beide bei mir wohnen. ( Zu Anfangs nur vorüber gehend, bis Sie ne Wohnung haben. Na klar) Dann natürlich der Haushalt und die beiden Sorgenkinder. Das Alles zu schaffen plus die nicht gewährleistete Betreuung des Jüngsten. Und ich aber trotzdem los gegangen war zur Arbeit. ( Mein Chef wusste um die Problematik bei mir zu Hause) Ich selber überhaupt keinen Rückzugsgebiet habe noch nicht mal im Bad ohne das Einer was will) Ich hatte dann schon nichts mehr für mich gemacht. Kein Sport mehr ....Nichts. Einfach keine Zeit oder zu kaputt. Und dass ich zu nichts mehr Lusten HABE mir Alles zu viel wird und ich enormen Druck verspüre. Und er dann sofort gesagt hat. Frau Schwarz wenn Sie sich nicht sofort ne Auszeit gönnen, dann mache ich das noch drei Monate etwa und dann sind wir im Burn Out die Vorstufen sind ganz klar und dann haben wir zwei Jahgre was zu tun. Na toll dachte ich wie bekomme ich das hin? Könnt ihr euch das vorstellen? Die Angst der Enttäuschung überhaupt krank zu machen. Aber ich habe es gemacht, der Verantwortung schon meiner Kinder gegenüber da ich ganz alleine bin, keine Verwandten, bzw keinen Kontakt. Also erst mal zum Hausarzt, der alles andere als kompetent ist. Aber egal hatte mich dann krank geschrieben. In der Arbeit habe ich gesagt ich hätte mir einen Virus eingefangen. Dann am nächsten Tag erneut zum Therapeuten und ihm berichtet das ich mich zehn Tage hab krank melden lassen. Er meinte das wäre viel zu wenig um wieder gesund zu werden und aus der Erschöpfung raus zu kommen. Er meinte ob ich nicht einen Facharzt kenne, der mich für 4 Wochen krank schreiben würde. Also hatte ich mich an die Sozialarbeiterin gewandt, die mir auch zur Seite steht im Bezug meiner beiden Kinder aufgrund der Diagnose. Und die hatte dann sofort gehandelt und einen Hausarzt in der Klinik für mich ausfindig gemacht und dem mein Anliegen übermittelt. Der hatte mich dann sofort für vier Wochen krank geschrieben. Das ist jetzt eine Woche her und mir geht es dermaßen schlecht, das könnt ihr euch nicht vorstellen. Dieser ewige Druck und diese Gedanken von wegen was denken die jetzt aber noch schlimmer was mache ich jetzt...wie geht es weiter? Mein erster Impuls war die Ausbildung abzubrechen und mit der Arbeit aufzuhören. Darüber hatte ich schon länger nachgedacht. Da ich einfach die Betreuung des jünsten nicht hatte. Und ich ihn nicht alleine lassen kann. Das Alles hatte ich einfach vor Antritt der Ausbildung einfach nicht bedacht. Was mir jetzt klar ist. Wie konnte ich das nur denken, das es klappt. Naja vielleicht der Gedanke nicht mehr von Hartz IV abhängig zu sein und nicht nur Mutter und Haushalt habe. wie blöd echt als wenn dass nicht schon mehr als genug ist. Naja und jetzt denke ich die ganze zeit über darüber nach, was die über mich denken usw. Dahin will ich jetzt sowieso nicht mehr. Kann ich nicht. Ich bekomme einfach keine Ruhe in meine Gedanken. Das ist echt schlimm. Ich habe mir echt was vorgemacht. Naja und dann die Gedanken ALLE zu enttäuschen. Teamkollegen.... Schulkolleginnen die nur meinten:" wllst de jetzt alles hinschmeißen....ist doch nur noch 1 Jahr. Kannst Du deinen Sohn nicht in Kurzzeitpflege geben in der zeit der Praktikas? Was alles andere als einfach ist, von wegen Mama sein. tu mir das nicht an....verlass mich nicht....lass mich mit denen nicht alleine (in der Klasse ) oh man von überall Druck. Meine Frage an Euch kennt ihr dass auch? Und habt ihr einen Tipp für mich? bzw meint ihr auch das ist erst mal der richtigere Weg den Teufelskreis zu unterbrechen indem ich die Ausbildung abbreche und mich erst mal um mich kümmere und um meine beiden Söhne. Oh man dies verdammte Angst wenn ich die dann in der Stadt treffe. Uff echt schlimm. Aber mein Therapeut meint das ist absolut normal da ich eine soziale Phobie habe und dann noch das ADHS dazu ist das Dauerstress und ich das natürlich nicht eingestehn kann, weil ich es von klein auf nur so gelernt hatte zu funktionieren und die Verantwortung für Eltern ( beide Alkoholiker gewesen) und der Geschwister zu übernehmen. plus die schlimmen Ereignisse, die mir widerfahren sind. Ich wohl aus Schutz immer verdrängt habe. Gerade jetzt beim Schreiben die Ganze Zeit diese Gedanken, was sage ich wenn er schreibt? Ich kann auf keinen Fall mit dem sprechen. Zu groß ist die Angst.
    Entschuldigt diese irre langen Part aber es ging nicht anders. Aber ich glaube das kennt ihr ja auch oder? Auf jeden Fall danke ich schon mal denjenigen, die sich das durchlesen antun und hoffentlich da durchsteigen. Ich denke liegt auch mit an meiner momentanen Situation die ich im Kopf habe. Absolutes Chaos oh man ich hoffe das geht wieder vorbei. An alle ganz liebe Grüße
    *ladynight*

  2. #2
    ellipirelli

    Gast

    AW: Akutes Erschöpfungssyndrom. Absolut übernommen mit Ausbildung, Job und Kinde

    sorry- aber ich kann diese meterlange Textwand ohne einen einzigen Absatz beim besten Willen nicht lesen.

    Wenn du Antworten erwartest---- du hast noch Zeit, dein Textbrett zu editieren und Absätze einzubauen..

  3. #3
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 44
    Forum-Beiträge: 476

    AW: Akutes Erschöpfungssyndrom. Absolut übernommen mit Ausbildung, Job und Kinde

    Liebe Ladynight,

    ich kann das so leider auch nicht lesen. Schon beim Anblick schaltet mein Hirn einfach ab!

    Könntest Du tatsächlich Absätze einfügen?

    LG auch ne Lady

  4. #4
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 42
    Forum-Beiträge: 294

    AW: Akutes Erschöpfungssyndrom. Absolut übernommen mit Ausbildung, Job und Kinde

    Mir geht es genauso, sorry

  5. #5
    Lokalpatriot

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 38
    Forum-Beiträge: 303

    AW: Akutes Erschöpfungssyndrom. Absolut übernommen mit Ausbildung, Job und Kinde

    Hi, ladynight. Ich habe "quergelesen" um mir einen Überblick zu verschaffen.
    Ich finde es echt krass, was du so zu stemmen hast und unter welchen Umständen. Gut finde ich, dass du dir schon Hilfe geholt hast.

    Ich kann deine Gefühle nur in Punkto "Ausbildung durchziehen" verstehen. Ich selbst im im letzten Semester Klinische Linguistik und habe eine Tochter. Ausbildung mit Kind ist immer schwerer, als ohne. Das können die anderen (ohne Kinder) einfach nicht nachvollziehen. Und dass du dein Kind nicht einfach in die Kurzzeitpflege geben willst ist für mich so klar wie Kloßbrühe.

    Ich glaube, was du für dich wirklich entscheiden musst, ist das, ob du diese Ausbildung brauchst. Wenn du sie nur zu Ende machst, weil du sie ja angefangen hast und sie auch bald zu Ende ist, dann ist das ein schlechter Grund. Zumal du ja auch nicht wirklich in dem Bereich arbeiten wolltest/willst. (Habe ich das richtig verstanden?)

    Ich habe damals auch meine Ausbildung abbgebrochen, weil ich sie nur für andere beendet hätte; ich selbst wollte nicht als Erzieherin arbeiten Also muss man manchmal auch Sachen abbrechen, in die man schon Zeit und Geld und Nerven investiert hat, wenn es für das Endresultat keine Zukunft gibt.

    Wenn du allerdings sonst nichts hast mit dem du Geld verdienen könntest, würde ich evtl. doch durchhalten. Denn dann bist du wenigstens finanziell etwas abgesicherter (auch was die Zukunft angeht).

    Ich hoffe, ich konnte dir ein klein wenig damit helfen.

    Alles Gute für dich

  6. #6
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 42
    Forum-Beiträge: 294

    AW: Akutes Erschöpfungssyndrom. Absolut übernommen mit Ausbildung, Job und Kinde

    Hallo mein Name ist ladynigt
    war des längeren nicht hier im Forum.
    Ich habe mal eine Frage an Diejenigen denen das vielleicht auch passiert ist, oder bekannt vorkommt.
    Ich bin wie gesagt (für Diejenigen die mich noch nicht kennen Alleinerziehende Mama von drei Kindern 21/19/17 Jahre, zwei davon gesundheitlich eingeschränkt.
    der Mittlere leichten Autismus und Entwicklungsverzögerungen und der Jüngste ADHS und Autismus.
    Mein momentanes Problem ist, dass ich laut Therapeut, an ein akutes Erschöpfungssyndrom leide und knapp davor bin/war an Burn Out zu erkranken.
    Ich bin jetzt total aus dem Ruder und weiß gar nicht wie ich was jetzt richtig mache.
    Fakt ist das ich es schon länger bemerkt hatte, dass irgend etwas mit mir nicht stimmt.
    Dieser Druck sei es in der Schule oder in der Arbeit.

    Ich befinde mich nach den Feien im dritten und letzten Jahr der Ausbildung zur Altenpflegerin und arbeite in der ambulanten Pflege beim DRK.
    Nun ist es so, dass ich diese Art von Arbeit gar nicht machen wollte und es aber dann angenommen hatte.
    Wollte zuerst einfach nur nebenbei wenn die Kinder in der Schule sind, etwas arbeiten und bin durch den Betreuer der da auch zuvor gearbeitet hatte rein gekommen.
    Dann hatte der Chef und der Geschäftsführer gemeint, dass ich doch auch einen Ausbildung machen könnte von wegen richtiger Beruf, müsse doch was machen werde nicht jünger ect....und ich natürlich es angenommen habe war ja dankbar das Sie sich so um mich bemühen.
    Und bums war ich mal wieder in der Abhängigkeits -Spirale drin. War zu der Zeit aber auch noch im Privathaushalt tätig bei meinen Vermietern.
    Oh man und dann musste ich mir was überlegen laut Chef vom DRK wie ich das auf Dauer machen wolle mit Ausbildung und der Arbeit im ambulanten Pflegedienst und der Arbeit im Privathaushalt. ( war ja nur nen Minijob) so und da fing es an....wie sollte ich das den beiden erklären ich habe das einfach nicht hinbekommen, war schon zu tief in der Abhängigkeit und der Verantwortung der beiden älteren gegenüber drin. (mal wieder!!!)
    so und dann bin ich mit dem Chef zu den beiden und habe mich durch Mithilfe und Begleitung des Chefs aus dem Arbeitsverhältnis lösen können.
    Das hing mir natürlich noch Monate hinterher geplagt vom schlechten Gewissen und der Angst die in Stich gelassen zu haben. Obwohl die alles andere als Verständnisvoll waren. Sprich Frau Schwarz können Sie noch Dies und dass ....oder wir brauchen Sie ....
    Naja und es lag ja auf der Hand dass ich mich nach den beiden erneut in eine Abhängigkeit begeben hatte indem ich ohne zu überlegen, was ich mir da antue, ob das das Richtige überhaupt für mich ist, mich in dies Ausbildung gewagt habe.
    Anfangs war das auch alles toll ich war dankbar eine richtige Arbeit zu haben und eine Ausbildung machen zu können zu den Zeiten, wenn meine Kinder zur Schule sind.
    Naja um das Ganze abzukürzen jetzt bin ich mit meinen Kräften am Ende und hätte auch einfach weiter gemacht, wenn mich die Psychologin meiner beiden Kinder aus Göttingen darauf aufmerksam gemacht hatte, auf mich aufzupassen, denn so wie Sie mich erlebt kann das keiner auf Dauer schaffen ohne dabei an seine Grenzen zu kommen.
    Naja und dann nahm das alles seinen Lauf. Termin bei meinem Therapeuten gemacht, das mit mir irgendwas nicht stimmt und ich mich so überhaupt nicht kenne usw. Und als ich dann gleich nach einer Woche einen Termin erhalten hatte, ich mir vorher aufgeschrieben hatte was mich belastet.
    Ehe ich es aus Traute es ihm so dann hätte nicht erzählen können. Von wegen was mich belastet. Bin jeden Tag am Weinen wegen dem Lerndruck aufgrund der vielen Klausuren.
    ( in der Woche zwei Stück bis zu den Ferien) wie soll man das schaffen.
    Dann der Dauerstress mit meinen Ältesten Sohn und dessen Freundin die beide bei mir wohnen. ( Zu Anfangs nur vorüber gehend, bis Sie ne Wohnung haben. Na klar)
    Dann natürlich der Haushalt und die beiden Sorgenkinder. Das Alles zu schaffen plus die nicht gewährleistete Betreuung des Jüngsten.
    Und ich aber trotzdem los gegangen war zur Arbeit. ( Mein Chef wusste um die Problematik bei mir zu Hause) Ich selber überhaupt keinen Rückzugsgebiet habe noch nicht mal im Bad ohne das Einer was will) Ich hatte dann schon nichts mehr für mich gemacht. Kein Sport mehr ....Nichts. Einfach keine Zeit oder zu kaputt. Und dass ich zu nichts mehr Lusten HABE mir Alles zu viel wird und ich enormen Druck verspüre.
    Und er dann sofort gesagt hat. Frau Schwarz wenn Sie sich nicht sofort ne Auszeit gönnen, dann mache ich das noch drei Monate etwa und dann sind wir im Burn Out die Vorstufen sind ganz klar und dann haben wir zwei Jahgre was zu tun.
    Na toll dachte ich wie bekomme ich das hin? Könnt ihr euch das vorstellen? Die Angst der Enttäuschung überhaupt krank zu machen. Aber ich habe es gemacht, der Verantwortung schon meiner Kinder gegenüber da ich ganz alleine bin, keine Verwandten, bzw keinen Kontakt.
    Also erst mal zum Hausarzt, der alles andere als kompetent ist. Aber egal hatte mich dann krank geschrieben. In der Arbeit habe ich gesagt ich hätte mir einen Virus eingefangen.
    Dann am nächsten Tag erneut zum Therapeuten und ihm berichtet das ich mich zehn Tage hab krank melden lassen. Er meinte das wäre viel zu wenig um wieder gesund zu werden und aus der Erschöpfung raus zu kommen. Er meinte ob ich nicht einen Facharzt kenne, der mich für 4 Wochen krank schreiben würde.
    Also hatte ich mich an die Sozialarbeiterin gewandt, die mir auch zur Seite steht im Bezug meiner beiden Kinder aufgrund der Diagnose. Und die hatte dann sofort gehandelt und einen Hausarzt in der Klinik für mich ausfindig gemacht und dem mein Anliegen übermittelt. Der hatte mich dann sofort für vier Wochen krank geschrieben.

    Das ist jetzt eine Woche her und mir geht es dermaßen schlecht, das könnt ihr euch nicht vorstellen. Dieser ewige Druck und diese Gedanken von wegen was denken die jetzt aber noch schlimmer was mache ich jetzt...wie geht es weiter? Mein erster Impuls war die Ausbildung abzubrechen und mit der Arbeit aufzuhören. Darüber hatte ich schon länger nachgedacht.
    Da ich einfach die Betreuung des jünsten nicht hatte. Und ich ihn nicht alleine lassen kann.
    Das Alles hatte ich einfach vor Antritt der Ausbildung einfach nicht bedacht. Was mir jetzt klar ist. Wie konnte ich das nur denken, das es klappt. Naja vielleicht der Gedanke nicht mehr von Hartz IV abhängig zu sein und nicht nur Mutter und Haushalt habe.
    wie blöd echt als wenn dass nicht schon mehr als genug ist. Naja und jetzt denke ich die ganze zeit über darüber nach, was die über mich denken usw. Dahin will ich jetzt sowieso nicht mehr. Kann ich nicht. Ich bekomme einfach keine Ruhe in meine Gedanken. Das ist echt schlimm.
    Ich habe mir echt was vorgemacht. Naja und dann die Gedanken ALLE zu enttäuschen. Teamkollegen.... Schulkolleginnen die nur meinten:" wllst de jetzt alles hinschmeißen....ist doch nur noch 1 Jahr. Kannst Du deinen Sohn nicht in Kurzzeitpflege geben in der zeit der Praktikas?
    Was alles andere als einfach ist, von wegen Mama sein. tu mir das nicht an....verlass mich nicht....lass mich mit denen nicht alleine (in der Klasse ) oh man von überall Druck.

    Meine Frage an Euch kennt ihr dass auch? Und habt ihr einen Tipp für mich? bzw meint ihr auch das ist erst mal der richtigere Weg den Teufelskreis zu unterbrechen indem ich die Ausbildung abbreche und mich erst mal um mich kümmere und um meine beiden Söhne.

    Oh man dies verdammte Angst wenn ich die dann in der Stadt treffe. Uff echt schlimm. Aber mein Therapeut meint das ist absolut normal da ich eine soziale Phobie habe und dann noch das ADHS dazu ist das Dauerstress und ich das natürlich nicht eingestehn kann, weil ich es von klein auf nur so gelernt hatte zu funktionieren und die Verantwortung für Eltern ( beide Alkoholiker gewesen) und der Geschwister zu übernehmen.
    plus die schlimmen Ereignisse, die mir widerfahren sind. Ich wohl aus Schutz immer verdrängt habe. Gerade jetzt beim Schreiben die Ganze Zeit diese Gedanken, was sage ich wenn er schreibt? Ich kann auf keinen Fall mit dem sprechen. Zu groß ist die Angst.
    Entschuldigt diese irre langen Part aber es ging nicht anders. Aber ich glaube das kennt ihr ja auch oder? Auf jeden Fall danke ich schon mal denjenigen, die sich das durchlesen antun und hoffentlich da durchsteigen. Ich denke liegt auch mit an meiner momentanen Situation die ich im Kopf habe. Absolutes Chaos oh man ich hoffe das geht wieder vorbei. An alle ganz liebe Grüße
    *ladynight*
    Ich weiss nicht, ob das erlaubt ist, am Quote herumzubasteln, aber ich habe mal versucht, ein paar Absätze einzufügen.

    Ladynight, die Sache mit dem Druck kenne ich gut. Ich bringe aber selber keine Kraft auf, dir eine längere Antwort zu schreiben.
    Ich hoffe, die Absätze helfen anderen Usern, dir besser antworten zukönnen.

  7. #7
    bin eine Piratin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 1.791

    AW: Akutes Erschöpfungssyndrom. Absolut übernommen mit Ausbildung, Job und Kinde

    ich konnte es lesen, wenn auch nicht alles hängen blieb

    du bekommst kein Burnout, du hast schon längst einen. und was die Fachleute mittlerweile wissen : Burnout kommt nicht (nur) von ÜBerlastung, BurnOut, bekommen vor allem bestimmte Menschen, Menschen, die sich immer zuständig und verantwrtlich fühlen, die sich immer engagieren und gerne die Last aller möglichen anderen auf den Schultern tragen. nicht nein sagen können. es gibt immer einen guten Grund, die Last anderer sich auch noch auf die shcultern zu packen. aber irgendwann ist gut.

    es ist einfach zuviel !

    du bist wie der Esel im Märchen, dem man immer noch ein Paket und noch ein Paket und noch ein Paket -gehtdoch-auflädt und was du brauchst sind 2 Dinge: Entlastung und diese "Abhängigkeit" zu reduzieren. auf den zweiten Punkt reagiere ich später.

    erster Punkt: was direkt auffällt: zwei ´junge Erwachsene leben bei dir, warum auch immer und du empfindest sie als Last. warum ? heisst das, du bedienst sie, machst Haushalt und Wäsche und Essen für sie ? kein Wunder, dass sie bleiben, Hotel Mama. Sie sollten dich unterstützen und nicht ausnutzen. Ändere die Regeln. Das war nur vorübergehend, wenn es eine dauersache wird, muss entweder die Freundin gehen- oder sie sich beteiligen, dich entlasten. so jedenfalls geht es nicht weiter.
    Auch deine beiden anderen können, Störungsbild hin, Störungsbild her zur Hilfe herangezogen werden. schon kleine Kinder können im haushalt anpacken, das hat nicht nur praktischen Nutzen, sondern auch einen Gemeinschaftssinnfördernden. nicht: ich hab eine Haussklavin namens Mama, sondern: wir sind ein Team und jeder bringt sich nach seinen Möglichkeiten ein. es kann nicht sein, dass einer eine Dreifach- oder vierfachbelastung hat und andere ein pflichtenloses Leben und in dieser Familie nur "konsumieren"

    wenn du es schwer hast, diese Rolle abzugeben (ich weiss, es nicht leicht), denk bitte dran; mit einem Herzinfakrt ist auch keinem geholfen, dann gehen die Schwierigkeiten erst richtig los ! du kennst ja das Bild der Mama, welche bei einem Flugzeugnotfall sich erstmal selbst die Sauerstofffmaske überzieht. da du vermutlich eine Art Helfersyndrom hast bzw gewohnt bist, dass sich alle immer auf dich verlassen und du die Päckchen von einem halbes Dutzend Menschen trägst, komme ich dir ganz bewußt mit dem Argument. Im Krankenhaus kannst du auch keinem helfen. und sorry, deine Kinder lernen nie Selbständigkeit, wenn du sie nicht auch forderst. auch wenn das erstmal Kraft kostet. auch Autisten kann man fordern,

    Das mit der Ausbildung war eigentlich gar nicht dein Wunsch? das geht gar nicht, Altenflege sollte man aus Passion werden, weil man diesen Beruf liebt. Kann sein, dass es dir auch tatsächlich liegt, es kommt ja deinen Neigungen entgegen, dann weisst du aber auch, dass man Patienten im Rahmen ihrer Möglichkeiten fordern muss und ihnen nicht zuviel abnehmen darf, sondern auch mal "stressen". setze das in deiner Familie auch um

    das was du Abhängigkeit nennst, verstehe ich nicht ganz. kann es sein, dass sie Wortwahl unglücklich ist und du mehr im Sinne von "eine weitere Pflicht/Baustelle/Überlastung " denkst ? klar, auch hier hast du wieder versucht es allen recht zu machen. Eine Krankmeldung wegen Burnout sollte es allen denen klar machen, die einen Holzhammer benötigen um zu merken, dass eine dreifache Mutter mit 2 Schwierigen Kindern mit Haushalt, einer Ausblidung und einem mörderisch anstrengenden Job überlastet sein m-u-s-s, was denken die eigentlich ?
    vermutlich: haben wir nicht gewußt, man merkte es Frau S nicht an, es sah immer so aus, als könne sie alles und könnte Berge versetzen. sie ist so ein wertvoller Mensch, wir möchten, dass sie eine wualitfizierte Ausbildung macht !

    Eigentlich auch gute Idee, aber vielleicht grad nicht der ideale Zeitpunkt.....

    wenn du es noch nicht gemacht hast, dann setze dich irgendwann mal mit dem Thema "Ko-Abhängigkeit" auseinander, bei 2 Alkoholikern als Eltern und deiner gerade verkorsten Situaation wird dir sicherlich klarer, wie du in diese Situation kommen konntest. ich vermute, sie ist ganz typisch für dein Schicksal.

    so oder so: es hilft nichts, werfe an Ballast ab, was irgend geht, mache in der Aufgabenverteilung bei euch zu Hause klar Schiff, das ist ein echter Notfall und jeder ist gefragt. jetzt zeigt sich, wer was taugt. mache ruhig Druck und schaffe ab, was irgend geht (ich hab mal in einer burnout-Situation sogar alle Zimmerpflanzen abgeschafft, weil deren Pflege für mich nur noch Belastung war und eine weitere Baustelle. dabei liebe ich Pflanzen). wirf jeden Ballast ab, der sich irgend abwerfen lässt und schalte auf "Notversorgung". dann wird die Wäsche halt nicht gebügelt, die Kinder dürfen auch mal kochen, auch wenn es nicht so gut wie bei Muttern schmeckt und wer erwachsen ist und sich nicht beteiligt, kann gehen. es ist ja nicht so, dass du "alleinerziehend" sein musst, es sind zZ 3 erwachsene in deinem Haushalt und die anderen beiden sind ischerlich weniger belastet als du. forderer sie in Rahmen ihrer Möglichkeiten und wenn sie das nicht wollen, sollen sie gehen. aber subito. so oder so gewinnst du

    und lerne auf die schnelle dich durchzusetzen.das oder du landest auf der Intensivstation ! das muss nicht sein !


    (ich weiss, wovon ich rede, ich hatte schon 3 burnouts und bin mit mir selbst und meine Asprüchean mich und die Ansprüche meiner Arbeit an mich hart ins Gericht gegangen)

  8. #8
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 171

    AW: Akutes Erschöpfungssyndrom. Absolut übernommen mit Ausbildung, Job und Kinde

    Hallo ellipirelli
    oh sorry ...es tut mir leid. Selbstverständlich hast Du recht. Oh man jetzt im Nachhinein kommt es Sonnenklar (Pein )
    werde es umgehend ändern.
    glg

    *ladynight*

  9. #9
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 171

    AW: Akutes Erschöpfungssyndrom. Absolut übernommen mit Ausbildung, Job und Kinde

    Hier noch mal erneut meinen Beitrag. Ich hoffe er lässt sich jetzt besser lesen? Ich bitte nochmals um Entschuldigung

    Hallo mein Name ist ladynigt
    war des längeren nicht hier im Forum. Ich habe mal eine Frage an Diejenigen denen das vielleicht auch passiert ist, oder bekannt vorkommt. Ich bin wie gesagt (für Diejenigen die mich noch nicht kennen Alleinerziehende Mama von drei Kindern 21/19/17 Jahre. zwei davon gesundheitlich eingeschränkt. der Mittlere leichten Autismus und Entwicklungsverzögerungen und der Jüngste ADHS und Autismus. Mein momentanes Problem ist, dass ich laut Therapeut, an ein akutes Erschöpfungssyndrom leide und knapp davor bin/war an Burn Out zu erkranken. Ich bin jetzt total aus dem Ruder und weiß gar nicht wie ich was jetzt richtig mache. Fakt ist das ich es schon länger bemerkt hatte, dass irgend etwas mit mir nicht stimmt. Dieser Druck sei es in der Schule oder in der Arbeit. Ich befinde mich nach den Feien im dritten und letzten Jahr der Ausbildung zur Altenpflegerin und arbeite in der ambulanten Pflege beim DRK.

    Nun ist es so, dass ich diese Art von Arbeit gar nicht machen wollte und es aber dann angenommen hatte. Wollte zuerst einfach nur nebenbei wenn die Kinder in der Schule sind, etwas arbeiten und bin durch den Betreuer der da auch zuvor gearbeitet hatte rein gekommen. Dann hatte der Chef und der Geschäftsführer gemeint, dass ich doch auch einen Ausbildung machen könnte von wegen richtiger Beruf, müsse doch was machen werde nicht jünger ect....und ich natürlich es angenommen habe war ja dankbar das Sie sich so um mich bemühen. Und bums war ich mal wieder in der Abhängigkeits -Spirale drin. War zu der Zeit aber auch noch im Privathaushalt tätig bei meinen Vermietern.

    Oh man und dann musste ich mir was überlegen laut Chef vom DRK wie ich das auf Dauer machen wolle mit Ausbildung und der Arbeit im ambulanten Pflegedienst und der Arbeit im Privathaushalt. ( war ja nur nen Minijob) so und da fing es an....wie sollte ich das den beiden erklären ich habe das einfach nicht hinbekommen, war schon zu tief in der Abhängigkeit und der Verantwortung der beiden älteren gegenüber drin. (mal wieder!!!) so und dann bin ich mit dem Chef zu den beiden und habe mich durch Mithilfe und Begleitung des Chefs aus dem Arbeitsverhältnis lösen können. Das hing mir natürlich noch Monate hinterher geplagt vom schlechten Gewissen und der Angst die in Stich gelassen zu haben. Obwohl die alles andere als Verständnisvoll waren. Sprich Frau Schwarz können Sie noch Dies und dass ....oder wir brauchen Sie ....Naja und es lag ja auf der Hand dass ich mich nach den beiden erneut in eine Abhängigkeit begeben hatte indem ich ohne zu überlegen, was ich mir da antue, ob das das Richtige überhaupt für mich ist, mich in dies Ausbildung gewagt habe.

    Anfangs war das auch alles toll ich war dankbar eine richtige Arbeit zu haben und eine Ausbildung machen zu können zu den Zeiten, wenn meine Kinder zur Schule sind. Naja um das Ganze abzukürzen jetzt bin ich mit meinen Kräften am Ende und hätte auch einfach weiter gemacht, wenn mich die Psychologin meiner beiden Kinder aus Göttingen darauf aufmerksam gemacht hatte, auf mich aufzupassen, denn so wie Sie mich erlebt kann das keiner auf Dauer schaffen ohne dabei an seine Grenzen zu kommen. Naja und dann nahm das alles seinen Lauf. Termin bei meinem Therapeuten gemacht, das mit mir irgendwas nicht stimmt und ich mich so überhaupt nicht kenne usw. Und als ich dann gleich nach einer Woche einen Termin erhalten hatte, ich mir vorher aufgeschrieben hatte was mich belastet. Ehe ich es aus Traute es ihm so dann hätte nicht erzählen können. Von wegen was mich belastet.

    Bin jeden Tag am Weinen wegen dem Lerndruck aufgrund der vielen Klausuren. ( in der Woche zwei Stück bis zu den Ferien) wie soll man das schaffen. Dann der Dauerstress mit meinen Ältesten Sohn und dessen Freundin die beide bei mir wohnen. ( Zu Anfangs nur vorüber gehend, bis Sie ne Wohnung haben. Na klar
    ) Dann natürlich der Haushalt und die beiden Sorgenkinder. Das Alles zu schaffen plus die nicht gewährleistete Betreuung des Jüngsten. Und ich aber trotzdem los gegangen war zur Arbeit. ( Mein Chef wusste um die Problematik bei mir zu Hause) Ich selber überhaupt keinen Rückzugsgebiet habe noch nicht mal im Bad ohne das Einer was will) Ich hatte dann schon nichts mehr für mich gemacht. Kein Sport mehr ....Nichts. Einfach keine Zeit oder zu kaputt. Und dass ich zu nichts mehr Lusten HABE mir Alles zu viel wird und ich enormen Druck verspüre. Und er dann sofort gesagt hat. Frau Schwarz wenn Sie sich nicht sofort ne Auszeit gönnen, dann mache ich das noch drei Monate etwa und dann sind wir im Burn Out die Vorstufen sind ganz klar und dann haben wir zwei Jahgre was zu tun.

    Na toll dachte ich wie bekomme ich das hin? Könnt ihr euch das vorstellen? Die Angst der Enttäuschung überhaupt krank zu machen. Aber ich habe es gemacht, der Verantwortung schon meiner Kinder gegenüber da ich ganz alleine bin, keine Verwandten, bzw keinen Kontakt. Also erst mal zum Hausarzt, der alles andere als kompetent ist. Aber egal hatte mich dann krank geschrieben. In der Arbeit habe ich gesagt ich hätte mir einen Virus eingefangen. Dann am nächsten Tag erneut zum Therapeuten und ihm berichtet das ich mich zehn Tage hab krank melden lassen. Er meinte das wäre viel zu wenig um wieder gesund zu werden und aus der Erschöpfung raus zu kommen. Er meinte ob ich nicht einen Facharzt kenne, der mich für 4 Wochen krank schreiben würde. Also hatte ich mich an die Sozialarbeiterin gewandt, die mir auch zur Seite steht im Bezug meiner beiden Kinder aufgrund der Diagnose. Und die hatte dann sofort gehandelt und einen Hausarzt in der Klinik für mich ausfindig gemacht und dem mein Anliegen übermittelt. Der hatte mich dann sofort für vier Wochen krank geschrieben.

    Das ist jetzt eine Woche her und mir geht es dermaßen schlecht, das könnt ihr euch nicht vorstellen. Dieser ewige Druck und diese Gedanken von wegen was denken die jetzt aber noch schlimmer was mache ich jetzt...wie geht es weiter? Mein erster Impuls war die Ausbildung abzubrechen und mit der Arbeit aufzuhören. Darüber hatte ich schon länger nachgedacht. Da ich einfach die Betreuung des Jüngsten nicht hatte. Und ich ihn nicht alleine lassen kann. Das Alles hatte ich einfach vor Antritt der Ausbildung einfach nicht bedacht. Was mir jetzt klar ist. Wie konnte ich das nur denken, das es klappt. Naja vielleicht der Gedanke nicht mehr von Hartz IV abhängig zu sein und nicht nur Mutter und Haushalt habe. wie blöd echt als wenn dass nicht schon mehr als genug ist. Naja und jetzt denke ich die ganze zeit über darüber nach, was die über mich denken usw. Dahin will ich jetzt sowieso nicht mehr. Kann ich nicht. Ich bekomme einfach keine Ruhe in meine Gedanken. Das ist echt schlimm. Ich habe mir echt was vorgemacht.

    Naja und dann die Gedanken ALLE zu enttäuschen. Teamkollegen.... Schulkolleginnen die nur meinten:" willst de jetzt alles hinschmeißen....ist doch nur noch 1 Jahr. Kannst Du deinen Sohn nicht in Kurzzeitpflege geben in der zeit der Praktikas? Was alles andere als einfach ist, von wegen Mama sein. tu mir das nicht an....verlass mich nicht....lass mich mit denen nicht alleine (in der Klasse ) oh man von überall Druck. Meine Frage an Euch kennt ihr dass auch? Und habt ihr einen Tipp für mich? bzw meint ihr auch das ist erst mal der richtigere Weg den Teufelskreis zu unterbrechen indem ich die Ausbildung abbreche und mich erst mal um mich kümmere und um meine beiden Söhne.

    Oh man dies verdammte Angst wenn ich die dann in der Stadt treffe. Uff echt schlimm. Aber mein Therapeut meint das ist absolut normal da ich eine soziale Phobie habe und dann noch das ADHS dazu ist das Dauerstress und ich das natürlich nicht eingestehn kann, weil ich es von klein auf nur so gelernt hatte zu funktionieren und die Verantwortung für Eltern ( beide Alkoholiker gewesen) und der Geschwister zu übernehmen. plus die schlimmen Ereignisse, die mir widerfahren sind. Ich wohl aus Schutz immer verdrängt habe. Gerade jetzt beim Schreiben die Ganze Zeit diese Gedanken, was sage ich wenn er schreibt? Ich kann auf keinen Fall mit dem sprechen. Zu groß ist die Angst.

    Entschuldigt diese irre langen Part aber es ging nicht anders. Aber ich glaube das kennt ihr ja auch oder? Auf jeden Fall danke ich schon mal denjenigen, die sich das durchlesen antun und hoffentlich da durchsteigen. Ich denke liegt auch mit an meiner momentanen Situation die ich im Kopf habe. Absolutes Chaos oh man ich hoffe das geht wieder vorbei. An alle ganz liebe Grüße
    *ladynight*

  10. #10
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 171

    AW: Akutes Erschöpfungssyndrom. Absolut übernommen mit Ausbildung, Job und Kinde

    Hallo Moselpirat
    echt lieben Dank, das Du dir den irre langen Text angetan hast. Und Ja Du hast so verdammt recht. Es hat irre gut getan Deine Antwort an mich zu lesen.

    Es war mir oder ist mir leider echt nicht bewusst, dass das echt so ist, wie du das schreibst, mit der Dauerbelastung die ich ohne Ausbildung und Job eh schon habe.

    Vielen Dank. Ich werde auf jeden Fall was ändern.

    *ladynight*

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