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Diskutiere im Thema Wo ist mein Platz in der Gesellschaft? im Forum ADS ADHS Allgemeines
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #21
    DaveR

    Gast

    AW: Wo ist mein Platz in der Gesellschaft?

    Butterblume schreibt:
    @ herr eiselein
    in zukunft werde ich deine beiträge fröhlich löschen wenn so was weiterhin von dir gepostet wird
    adhs hin oder her,auch wir haben die möglichkeit mal darüber nach zu denken was wir schreiben wollen



    Ich bin ein wenig irritiert darüber, wie oft die Leute hier im Forum gesagt bekommen,was oder wie sie es zu sagen haben.

    Die Kultur der freien Meinungsäußerung verlangt schon auch, dass etwas ertragen wird, selbst wenn es nicht der eigenen Ansicht oder dem persönlichen Stilempfinden entspricht.

    Ruhig mal bei George Orwell nachlesen......


    Butterblume schreibt:
    ein grund deinen post nicht zu löschen,war dass deine folgende post ,auch der von vergangener nacht
    so freundlich waren
    Is schon bitter, wenn "Löschen-oder-nicht" davon abhängt, was jeweils als freundlich empfunden wird..................???
    Geändert von DaveR (11.03.2016 um 12:22 Uhr)

  2. #22
    Erklärbärchen

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 4.977

    AW: Wo ist mein Platz in der Gesellschaft?

    OT: DaveR: Hast Du den "Stein des Anstoßes" gelesen? Und die Reaktion der TE darauf?

    Humor ist manchmal tatsächlich schwierig-zumal dann,wenn er in diese Richtung geht-und es ist durchaus ein Zeichen von Respekt vor einem mir unbekannten Gegenüber,sich den einen oder anderen Spruch zu verkneifen,oder wenigstens im Nachhinein zu entschärfen,wenn er in diese sehr spezielle Kategorie des schwarzen Humors gehört.

    Ich persönlich z.B.mag den auch sehr. Ich erwarte jedoch nicht,dass alle anderen ebenso ticken.

    OT aus

  3. #23
    DaveR

    Gast

    AW: Wo ist mein Platz in der Gesellschaft?

    luftkopf33 schreibt:
    OT: DaveR: Hast Du den "Stein des Anstoßes" gelesen? Und die Reaktion der TE darauf?

    Ja, der Post war ein bißchen krawallig und im Vergleich zur letzten Woche (oder so) hat sich das bashing sogar in grenzen gehalten.

    Is noch gar nicht lange her, dass eine neue TE- sie war den zweiten Tag im Forum - von der Neusprech-Polizei deutlich härter in die Mangel genommen worden ist.

    Allerdings hat sie seit dem auch weder gepostet, noch hab ich sie hier gesehen.

    Die wurde hier - im Ergebnis - so richtig schön ausgegrenzt.

    Und genau solche Sachen passieren wenn man die Leute in ihrem Denken und Sprechen nicht respektiert und annimmt.

    Dann müssen die,die anders sind, halt weg. Und wenn man es ihnen deutlich genug zeigt,dann gehen sie ja auch.

    Traurig sind sie dann alleine, da müssen wir es nicht sehen.


    Die meisten ADHS-ler werden damit schon Erfahrungen gemacht haben, nur halt als diejenigen,die wegmussten.(also aus irgendeiner Gemeinschaft "fröhlich gelöscht" wurden)

    Deswegen versteh ich nicht, warum ich hier auf ähnliche Strukturen treffe, das erscheint mir wenig reflektiert (- oder man freut sich darüber mal in der anderen Rolle zu sein...?)

    luftkopf33 schreibt:
    Ich persönlich z.B.mag den auch sehr. Ich erwarte jedoch nicht,dass alle anderen ebenso ticken.

    OT aus
    Der Punkt ist ja gerade, dass Meinungsfreiheit eben auch für Äußerungen gelten muss,die man persönlich nicht mag.

    Das kann man aber aushalten.

  4. #24
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Wo ist mein Platz in der Gesellschaft?

    DaveR schreibt:
    Ja, der Post war ein bißchen krawallig und im Vergleich zur letzten Woche (oder so) hat sich das bashing sogar in grenzen gehalten.

    Is noch gar nicht lange her, dass eine neue TE- sie war den zweiten Tag im Forum - von der Neusprech-Polizei deutlich härter in die Mangel genommen worden ist.

    Allerdings hat sie seit dem auch weder gepostet, noch hab ich sie hier gesehen.

    Die wurde hier - im Ergebnis - so richtig schön ausgegrenzt.

    Und genau solche Sachen passieren wenn man die Leute in ihrem Denken und Sprechen nicht respektiert und annimmt.

    Dann müssen die,die anders sind, halt weg. Und wenn man es ihnen deutlich genug zeigt,dann gehen sie ja auch.

    Traurig sind sie dann alleine, da müssen wir es nicht sehen.


    Die meisten ADHS-ler werden damit schon Erfahrungen gemacht haben, nur halt als diejenigen,die wegmussten.(also aus irgendeiner Gemeinschaft "fröhlich gelöscht" wurden)

    Deswegen versteh ich nicht, warum ich hier auf ähnliche Strukturen treffe, das erscheint mir wenig reflektiert (- oder man freut sich darüber mal in der anderen Rolle zu sein...?)



    Der Punkt ist ja gerade, dass Meinungsfreiheit eben auch für Äußerungen gelten muss,die man persönlich nicht mag.

    Das kann man aber aushalten.

    Na dann schreib dir das mal auf die eigene Fahne. Akzeptierst du denn andere Meinungen? Selbst wenn man dir als betreffender sagt wie es gemeint ist, akzeptierst du das ja nicht mal.

    DU entscheidest doch auch in sämtlichen Posts was freundlich und was nicht freundlich ist. Von deiner Warte aus der "Robin Hood", von der anderen Warte eben genau das was du bei anderen hier anpreist.....

    Die Worte bashing und mobbing und das sich hier andere über andere erheben kommen dir ja sehr inflationär über die Finger, nur genau damit drängst du Leute in eine Ecke, die oft "nur" etwas geschrieben haben, was Vl. etwas ruppig war, oder du persönlich nicht (so) magst. Ist dieses Verurteilen nur aufgrund deiner Empfindung ohne Rücksicht auf die Meinung des Anderen dann etwas anderes? Machst du damit nicht Leute öffentlich schlecht und unterstellst ihnen öffentlich schlechte Absichten?

    Wäre doch mal schön erstmal nachzufragen warum man was wie sagt bevor man verurteilt. Dieses Verurteilen und Vorunterstellen macht doch nichts besser. Es verhärtet nur. Und inflationär eingesetzt verschwimmt es auch im Gesamtbild.
    Geändert von creatrice (11.03.2016 um 17:11 Uhr)

  5. #25


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 9.520

    AW: Wo ist mein Platz in der Gesellschaft?

    Hallo zusammen,

    da dieser Thread zu einer Diskussion über den Moderationsstil im Forum auszuarten droht, werde ich ein paar Aussagen dazu in den Raum stellen.

    Wenn ein Moderator eingreift, dann tut er das in keinem Fall ohne dass sowohl ein Anlass, als auch ein Grund dafür vorliegt. Den Anlass teilen wir nicht immer mit, den Grund auf jeden Fall. Das ist auch hier geschehen.

    In den meisten Fällen ist es sowohl eine Abwägungsentscheidung ob, als auch wie ein Moderator eingreift. Das Dumme an Abwägungsentscheidungen ist dass jeder zu einer anderen Einschätzung kommt, je nachdem welches Gewicht er den einzelnen Argumenten zubilligt.

    Im konkreten Fall kommen unterschiedliche User zu unterschiedlichen Ergebnissen, je nachdem, wie sie persönlich die Argumente gewichten. Das ist normal und auch völlig legitim. Allerdings wird es problematisch, wenn im Thread ausdiskutiert wird, ob eine Masnahme angemessen war oder nicht.

    Sehr interessant ist, dass die Diskussion ohne die Personen abläuft, die es betrifft. Sowohl Eiselein, als auch Butterblume sind intelligent genug, für sich selber zu sprechen. Weder er noch sie hat nach einem "Anwalt" gerufen, der an ihrer Stelle argumentiert. Deshalb ist es sehr wahrscheinlich, dass diese Diskussion nichts bewirkt. Im schlimmsten Fall wird sie zur Ursache von Antipathien zwischen Usern, die sich dann an anderer Stelle entladen. Damit wäre der maximale Schaden angerichtet.


    Abschließend ist zu sagen:

    Eiselein hat eine Aussage gemacht, die als Angriff bewertet werden kann, wobei jedem bewusst ist, dass diese Einschätzung subjektiv ist. Daraufhin hat Butterblume ihn ermahnt, sich zu mäßigen und eine klare Ansage gemacht, was sie andernfalls tun wird. An ihrer Aus- und Ansage gibt es nichts hinzuzufügen und nichts zu relativieren.

    Mit der Vorgehensweise der Moderatoren im Forum kann jeder einverstanden sein oder nicht. Der Thread ist aber nicht der Ort für eine Diskussion darüber. Im Fall einer konkreten Entscheidung sollte die Kommunikation primär zwischen den Betroffenen stattfinden. Dies kann per PN oder notfalls übers Kontaktformular erfolgen. Für eine breite Diskussion zum Thema ist der Bereich Feedbacks und Meinungen zum Forum die geeignete Plattorm.


    Viele Grüße

    Clown

  6. #26
    salamander

    Gast

    AW: Wo ist mein Platz in der Gesellschaft?

    zum ursprung

    wenn du von der schreiberei leben willst, dann mußt dich RICHTIG WARM anziehen.
    das ist ein prügelhartes geschäft.
    auch wenn eiselein's post zynisch anmuten mag, so ist der dann doch inhaltlich richtig in sachen: zukunft in der schreibenden zunft.

    wenn du davon auch nur im ansatz überleben - ich rede noch lange nicht von leben! - willst,
    brauchst du in erster linie brot & butter jobs,
    in zweiter:
    jede menge glück - und davon wieder jede menge!!!!
    in dritter:
    gute kontakte, plus zusätzliches glück in sachen: zur rechten zeit am rechten ort sein
    in vierter:
    ein durchhaltevermögen ohne gleichen
    in fünfter:
    eine absolute frustrationstolenz bei all den: nein, danke. im augenblick kein weiß teufel was... usw. usf., die du einkassieren wirst, wie alle anderen auch.
    in sechster:
    die unfähigkeit existenz- und zukunftsangst empfinden zu können.
    in siebter:
    ein richtig fettes und dickes finanzielles polster
    in achter:
    usw. usf.

    du kannst begnadet schreiben können, und trotzdem kein bein auf den boden bekommen,
    also keinen verlag finden, der sich für deine texte und manuskripte interessiert.
    das hat schon was von beruflich/existentiellem/finanziellem himmelfahrtskomando.

    den weg einzuschlagen, würde ich mir gut überlegen.

  7. #27
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 2.632

    AW: Wo ist mein Platz in der Gesellschaft?

    Nun, "unten" war weder als Beleidigung eines bestimmten Users gemeint, noch - ausnahmsweise - schwarzhumorig, sondern eine ganz normale, sachliche Feststellung. Die Aufregung über die Feststellung ist also keineswegs angebracht. [ ... ] Gelöscht (persönlich angriffig, siehe Commuity-Regeln)
    Es ist einfach eine Tatsache, dass unten, also in der Forensik, der Psychiatrie, im Knast, auf der Straße, unter der Brücke, im Jobcenter, unter den Suizidanten, den Alkis, Drogenabhängigen usw. die ADHS-Dichte wesentlich höher ist, als im Bevölkerungsdurchschnitt oder salopp ausgedrückt: je tiefer man fällt und nach unten durchgereicht wird - bei mir von Philosophiestudent und Redakteur, über Jobcenter zur Frührente - desto mehr ADHSler lernt man kennen.

    Fazit: Beim Begriff "unten" handelt es sich nicht um eine Beleidigung, sondern um eine sachlich klar umrissene, soziologische Sachlage.

    Es ist also eigentlich ganz einfach: die Armutsgrenze, mithin die Trennlinie zwischen mittel und unten liegt in Deutschland bei rund 9oo Euro. Wer weniger Einkommen hat, ist unten. Selbstverständlich bin ich auch unten. Die Festellung kann also allein aus diesem Grund schon nicht beleidgend gemeint gewesen sein, weil ich mich ja damit sozusagen beleidigen würde. Unten ist nunmal unten und oben ist nunmal oben, eine besondere Beleidigung oder Beschuldigung ist damit nicht verbunden.
    Geändert von Alex (13.03.2016 um 16:43 Uhr) Grund: Siehe Edit

  8. #28
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 226

    AW: Wo ist mein Platz in der Gesellschaft?

    "Wo ist mein Platz in der Gesellschaft?" verstehe ich aus dem Eingangspost nicht als philosophische Frage und auch nicht als Frage nach der Frequenz, mit der ADHSler in welcher Gesellschaftsschicht auftreten, sondern so wie ich es verstehe, möchte die TE einen komfortablen Platz haben, traut sich das aber ohne Unterstützung nicht zu.
    Auf der anderen Seite lehnt sie Medikamente ebenso kategorisch ab wie einen Klinikaufenthalt.

    Ok. Welche Unterstützung wünschst du dir dann, dionne?
    Ich kann nur schlussfolgern, dass du dir jemanden wünschst, der wie deine Mutter früher hinter dir, seitlich von dir und tw. auch vor dir steht.
    Das wünschen wir uns vielleicht alle in manchen Momenten, aber wer einen solchen Partner hat, dessen Partnerschaft geht meist irgendwann in die Brüche, weil der "Beschützte" sich irgendwann nur noch bevormundet und gegängelt vorkommt (wer sucht sich einen Partner, den er möglichst viel unterstützen kann? Eben. Jemand, der gern kontrolliert).

    Also bleibt wieder nur Selbständigkeit (und damit zumindest die Wahrscheinlichkeit, dass Medikamente notwendig sind) und Unterstützung von Profis, also Therapeuten oder Coachs - wobei ein Coach wohl das Sinnvollste, aber auch das am schwierigsten zu Erlangende ist, da teuer.

    Keine Ahnung, ob ich den Salat hier richtig gelesen und verstanden habe.
    Falls ich schief liege, tut es mir leid.

  9. #29
    Auf neuen Wegen

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 186

    AW: Wo ist mein Platz in der Gesellschaft?

    Guten Morgen .....
    Du fragst , wo dein Platz in der Gesellschaft ist .... deinen ausführlichen Beschreibungen entnehme ich , dass du vermutlich eher meinst , wo könnte er sein , wo könnte dein Weg dich hinführen , denn wo du gerade stehst scheinst du dich nicht " richtig " zu fühlen .

    Dir hier zu raten fällt mir schwer , ich versuche hier einfach mal aus meinen eigen Erfahrungen zu schildern , in der Hoffnung , dass dir das weiterhilft .

    Ich bin 56 Jahre alt , habe mit 17 Jahren eine kaufmännische Ausbildung angefangen ( von meinen Eltern nennen wir es überredet ) und nach 2 1/2 Jahren abgebrochen , dann gejobbt , abendgymnasium versucht , Praktika in sozialen Berufen , als altenpflegehelferin gejobbt , versucht eine Familie zu gründen , gescheitert , 3 Jahre zu Hause gewesen als Alleinerziehende Mutter meiner nun 33 jährigen Tochter , mit 26 Jahren versucht fachoberschule im Schnelldurchlauf zu absolvieren , Schule gewechselt und letzen Endes Fachabi und Berufsausbildung mit 30 Jahren beendet (dafür 3 statt 4 Jahre benötigt ) .

    Stecke nun seit fast 27 Jahren in meinem Beruf , der noch immer mein Traumjob ist , den meine Eltern für mich denkbar ungeeignet hielten , der mich als Rentnerin vermutlich in die altersarmut bringt , da ich durch meine ADHS , das Alleinerziehen und die Stundenverteilung in meinem Berufszweig meistens nur 70% gearbeitet habe ...

    ... Hätte ich meinen erstgelernten beruf abgeschlossen , wäre ich heute sicher finanziell gut abgesichert evt. Gesellschaftlich höher angesehen , hätte mein Haus , mein garten , mein Auto ...

    .... Oder auch nicht ... Weil ich vielleicht längst nicht mehr arbeiten würde ... Weil ich vielleicht längst total erschöpft resigniert hätte ... Oder , oder..

    ... Es ist , wie es ist .... Und mein Job ist meine Berufung sicher gesellschaftlich häufig nicht hoch angesehen und nicht gerade üppig bezahlt ... Ich möchte keinen anderen .... In sozialen Bereich , mit vorschul - Kindern und Schulkindern , dem täglichen Umgang mit vielen ( für mich) sehr anstrengenden Menschen , liegt meine Möglichkeit meine Kreativität , mein Engagement , mein inneres Kind einzubringen und ein Danke von Eltern und Kollegen und das leuchten in den Augen von Kindern , sind mir der Beweis , dass ich mich richtig entschieden habe ...

    .... Nicht selten stand ich vor einem Burnout , hatte keine Kraft mehr , zu wenig Lob , zu viele Menschen ...... ,

    ich habe erst vor 1 1/2 Jahren meine Diagnose erhalten , nehme ( nach anfänglicher Ablehnung ) etwa genau so lange Medikamente , die mir dabei helfen , mich leichter zu sortieren ...

    .... Privat sieht es alles etwas andersaus , da stehe ich momentan an dem Punkt , wo gehlre ich hin , wo will ich hingehören .... Aber es wird ... Ich sortiere auch hier schon deutlich klarer ...

    Was ich mit meiner langen Ausführung sagen will ist :

    ich finde es nicht so wichtig , ob ein Weg evtl. neu eingeschlagen wird , weil doch der vorherige schon so lang gegangen wurde , oder ob andere darüber urteilen , .... Wichtig ist dass man/du /ich .... Sich wohlfühlt , sich richtig fühlt .....und wenn nicht , zu schauen , ob der Weg ein Irrweg ist , oder die Schuhe nicht passen ......was Nutz es immer wieder an eine Tür zu klopfen , die verschlossen ist , nur weil schon so lange geklopft wurde ...... Vielleicht ist die Tür aber doch offen das Klopfen war nur nicht intensiv genug , weil die Kraft fehlte und die Hilfsmittel um die Kraft freizusetzen ????

    ich würde in deiner Situation vermutlich als erstes einmal erneut die Möglichkeit einer unterstützenden Medikation abklären ...... wie hier schon geschrieben wurde , kann das ja jetzt für dich ganz anders aussehen , dann ist es evtl. auch leichter für dich zu sortieren , ob du im (für dich ) falschen Studium sitzt , oder nur "der Motor " sich noch nicht ausfahren konnte.
    .... Vielleicht ist es aber wirklich so , dass du in einem Beruf , in dem du deine Kreativität und dein schreiben einbringen kannst , viel eher deinen Weg erkennen kannst ...

    ... Die Idee mit einem eventuellen Klinikaufenthalt zur Klärung und Sortierung , halte ich auch für eine unterstützende Möglichkeit ... Zudem gibt es evtl, in deiner näheren Umgebung eine Selbsthilfegruppe , in der du einen für dich guten Austausch findest ....

    ... Ich hoffe ich konnte mich ( wenn auch lang )verständlich ausdrücken ...

    ich ich wünsche dir von Herzen Kraft zum Sortieren

    LG ZaMau

  10. #30
    Bin hier neu, seid lieb zu mir

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 14

    AW: Wo ist mein Platz in der Gesellschaft?

    Die heutigen gesellschaftlichen Strukturen machen es für uns wahrlich nicht einfach seinen Platz zu finden.

    Ich kenne die Frage sehr gut: "soll ich mich durchbeissen (Abschlussarbeit) und 'anpassen' oder finde ich einen Platz, für mich, der mir ganz natürlich liegt?"
    Aus Mangel an Alternativen und wegen all der bereits investierten Zeit und Anstrengung habe ich mich jetzt erst einmal für das Durchbeissen entschieden. Und da ich mit der aktuellen Situation überfordert bin und Angst habe kurz vor dem Ziel noch Jahre zu vertrödeln, probiere ich alles aus, was mir helfen könnte. Darunter seit Kurzem auch Methylphenidat. Ich bin bei weitem kein Freund von Medikamenten, (ich kann an meinen Fingern abzählen wie oft ich Kopfschmerztabletten genommen habe). Aber zu wissen, dass ich jederzeit mit MPH aufhören kann, wenn mir die Wirkung nicht zusagt und ich also nichts zu verlieren habe, beruhigt mich doch sehr. Solltest du dich für das Studium entscheiden, würde ich mich hier nochmal von einem versierten Arzt beraten lassen. Manchmal sind Minimaldosen genau das richtige. So wie ich das verstehe gibt es ein Optimum (in 2,5mg Schritten), in dem man eine Besserung der Situation erfährt ohne dass negative Nebenwirkungen (wie deine früheren Erfahrungen) auftreten. Diese sollte aber keinesfalls überschritten werden.
    Es gibt übrigens keinen Zusammenhang zwischen optimaler Dosierungsmenge und der Schwere der Symptome. Das heisst auch in 'schweren' Fällen könnte eine niedrige Dosierung (und das geht bei 2,5mg MPH los) die einzig hilfreiche sein.
    Ich werde selbst noch sehen müssen, ob es mir überhaupt helfen wird, daher will ich die Hoffnungen nicht zu hoch ansetzen. Aber schliesslich es gibt ja auch viele positive Erfahrungen, also warum nicht auch bei mir?

    Viel Glück in jedem Fall!

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