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Diskutiere im Thema Wie hat man AD(H)S entdeckt? im Forum ADS ADHS Allgemeines
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 3

    Lächeln Wie hat man AD(H)S entdeckt?

    Hi,

    ich frage mich gerade, gerade im Zusammenhang mit der Behauptung einiger, AD(H)S existiere nicht, wie die Wissenschaft eine Störung wie das ADHS entdecken kann; also im Sinne wie Wissenschaftler dabei vorgehen, nicht als rhetorische Frage gemeint.
    Soweit ich informiert bin, erfolgt eine Diagnose ja ausschließlich anhand der Symptome, die die Störung ausmachen.
    Falls das tatsächlich auch so ist, was ist dann ausschlaggebend dafür, diese Symptome, als Kombination auftretend, als eigenständiges Krankheitsbild zu definieren?
    Man hätte ja auch auf die Idee kommen können, jeweils diverse Subkombinationen zusammenzufassen.

    Bei Krankheiten, die sich auch mehr oder weniger eindeutig durch gewisse Merkmale, die nicht zu den wahrnehmbaren Symptomen gehören, klassifizieren lassen (Gendefekte, Vorhandensein von bestimmten Erregern, organische Veränderungen, ...) leuchtet es mir ein.

    Konkret frage ich mich bspw. wie man herausgefunden hat, dass eine ADHS seit einem gewissen Alter bestehen muss.
    Jemand, der plötzlich ab dem 40. Lebensjahr alle Symptome zeigen und auch auf die üblichen Behandlungsmethoden ansprechen würde, würde ja nicht die Diagnose ADHS erhalten. Wieso nicht?

    Bin gespannt auf eure Antworten.

  2. #2
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 545

    AW: Wie hat man AD(H)S entdeckt?

    Wie meinst Du deine Aussage "seid einem gewissem Alter bestehen muss"?
    Wieso meinst Du das jemand der plötzlich mit 40 alle Symptome zeigt nicht die Diagnose erhalten würde?

    AD(H)S entsteht ja nicht plötzlich, es soll laut dem einen Buch was ich lese seid dem Mutterleib vorhanden sein. Da es ja vererbt wird...
    Ich selber bin 33 Jahre alt und habe Symptome mein ganzes Leben gezeigt, durch den Hinweis meiner Therapeutin wurde es getestet und nun behandelt. Hier lese ich bei einigen Profilen "Diagnose als Erwachsener", daher glaube ich das egal in welchem Alter es entdeckt würde...man behandelt wird.

    Die Gründe des nicht entdeckens vor dem Erwachsenenalter sind sehr unterschiedlich, manche sind in Zeiten Kind gewesen da gab es diese Medizinische Versorgung noch nicht. Manche hatten Bezugspersonen die keine Ahnung hatten und darauf nie gekommen wären. Oder auch unaufmerksame die nie mit gewissen Problemen mit denen zum Arzt gingen.
    Die Kinder haben dann natürlich Strategien entwickelt und somit verschleiern die oft versch. Symptome wenn diese Erwachsen sind.

    Wissenschaftlich gesehen, so liest es sich in meinem Buch, ist es schon länger entdeckt worden das es sowas gibt. Aber ich glaube der richtige Durchbruch das man weiß wie es Behandelbar ist, ist glaube noch nicht soo lange her
    Wer es besser weiß, verbessert mich bitte...danke.

    Ich persönlich finde es sehr interessant das in den Zeiten von Heinrich Hoffmann, es schon AD(H)S gab oder geben musste. Da der Autor von meinem Buch sein Buch vom Struwwelpeter auseinander nahm und erklärte wo man alles in dieser Zeit und davor AD(H)S vermuten könnte.
    Und das es wohl Menschen waren, in der Zeit wo die Gesellschaftlichen formen sich entwickelt haben, die sich einfach nicht anpassen konnten.

    Für mich persönlich ist AD(H)S ein Wort zum Definieren mancher Dinge..die es schon immer gab aber schon viele Namen hatte. Und somit die Aussage "AD(H)S gibt es nicht" für mich nicht stimmig ist. Daher müsste es früher das unruhige, zappelige Kind den Zappelphillipp nie gegeben haben...oder auch nicht das Sensibelchen...und davor gab es sicher noch andere Namen für das was wir heute AD(H)S nennen

  3. #3
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 3

    AW: Wie hat man AD(H)S entdeckt?

    Das mit der Altersgrenze habe ich unintuitiv formuliert, meine das in die andere Richtung
    Also dass (nach meinem Wissen) jemand, der ADHS Symptome erst ab dem 40. Lebensjahr aufweist und vorher nicht, (also nicht nur, dass es nicht diagnostiziert wurde, sondern es auch tatsächlich nicht auftritt) keine ADHS Diagnose erhalten würde.
    Wie legt man die Diagnosekriterien im Allgemeinen fest?

    Ich vermute mal, dass die Aussage, es sei eine erfundene Krankheit nicht darauf abzielt, den Betroffenen die Symptome abzusprechen, sondern es als Persönlichkeit und nicht als Krankheit/Störung bezeichnen.

    Dass bei vielen die Diagnose erst im Erwachsenenalter gestellt wird, leuchtet mir absolut ein.

  4. #4
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 49
    Forum-Beiträge: 308

    AW: Wie hat man AD(H)S entdeckt?

    Ich denke wenn ab 40 "plötzlich" Symptome auftreten (die vorher nicht da waren) kann es durchaus sein, dass diese bisher kompensiert, nicht bemerkt, nicht erkannt wurden oder dass sie eine andere Ursache haben.
    Es hat ja auch nicht jeder ADHSler "alle" möglichen Symptome.
    Und die meisten der möglichen Symptome treten einzeln oder auch mehrere davon auch bei anderen Störungen auf.

    Und was ich auch denke, da wird bestimmt auf dem Gebiet noch eine Menge geforscht und entdeckt werden, z.B. die unterschiedlichen Ausprägungen, die es gibt usw.

  5. #5
    N o r d f r a u

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 62
    Forum-Beiträge: 8.213

    AW: Wie hat man AD(H)S entdeckt?

    Hallo coilnova,

    du hast ja ganz schön lang gewartet, bis zu deinen 2. Beitrag im Forum gestartet hast.

    Ich habe jetzt gar nicht viel Zeit darauf zu schreiben, aber die Buchstaben ADHS sind schon
    lange wichtig in meinem Leben. Genauer gesagt, seit ich 1990 das Buch "Unkonzentriert?"
    gelesen habe, interessiert mich alles in diesem Zusammenhang.

    Ich durfte vor 20 Jahren das Ehepaar Krause kennen lernen (sie haben u. a. versucht mit bildgebenden Verfahren
    ADHS im Gehirn auszuspüren) und auch mit Maximilian Münke, unserem Mann in den USA,
    der sich mit der Genetik beschäftigt, habe ich schon mal beim Mittagessen ein bisschen geplaudert.

    https://demystifyingmedicine.od.nih....maximilian.pdf


    Und wenn ich mal nicht einschlafen kann, dann lese ich ein bisschen in
    Dr. Amens Buch "Das glückliche Gehirn"

    Ich bin noch nicht ganz dahinter gekommen, was du gerne wissen möchtest.

    Ich setze noch den link rein mit einer Menge klugen Leuten, die sich mit ADHS befassen,
    wahrscheinlich sind manche schon im Ruhestand, aber dafür ein paar andere dazu gekommen.




    http://www.zentrales-adhs-netz.de/fi...ts_on_ADHD.pdf

    Wie siehts bei dir aus?
    Hast du eine
    Diagnose und zweifelst daran?

    Bin gespannt.
    LG Gretchen

  6. #6
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 405

    AW: Wie hat man AD(H)S entdeckt?

    coilnova schreibt:
    Konkret frage ich mich bspw. wie man herausgefunden hat, dass eine ADHS seit einem gewissen Alter bestehen muss.
    Jemand, der plötzlich ab dem 40. Lebensjahr alle Symptome zeigen und auch auf die üblichen Behandlungsmethoden ansprechen würde, würde ja nicht die Diagnose ADHS erhalten. Wieso nicht?
    Vermutlich möchte man erstmal positive falsche Diagnose vermeiden.

    Die akuten Symptome bei mehreren psychischen Erkrankungen sind den akuten Symptomen von ADHS sehr ähnlich. Unterscheiden wird sich aber in den meisten (!) Fällen die biographische Anamnese, also der gewisse "rote Faden duchs Leben".

    Natürlich gibt es die Fälle die in Kindheit und Jugend gut kompensieren konnten. Und die Fallen dann möglicherweise durch die Diagnosekriterien.


    Jedes mal wenn es darum geht, dass die offiziellen Diagnosekriterien (DSM) "aufgeweicht" werden sollen, gibt es sehr kontroverse Diskussionen.

    Ein interessanter aktueller Beitrag z.B. hier: https://adhsspektrum.wordpress.com/2...dhs-kriterien/


    PS - ebenfalls lesenswert:

    https://adhsspektrum.wordpress.com/2...ch-oder-segen/

    sowie

    https://adhsspektrum.wordpress.com/2...einrad-ryffel/
    Geändert von /dev/random ( 5.11.2015 um 15:26 Uhr)

  7. #7
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 545

    AW: Wie hat man AD(H)S entdeckt?

    Wenn ich davon ausgehen würde das jemand mit 40 plötzlich Symptome aufweist und vorher wirklich keine davon hatte. Mal abgesehen das es Strategien gäbe usw. Schließen wir das mal komplett aus.
    Dann würde ich persönlich nun nicht an AD(H)S denken, da es ja angeboren würde.
    Da ich aber keine Medizinerin bin, könnte ich mir nur vorstellen das wenn eine Person dann doch plötzlich AD(H)S hätte, dies vorher gut versteckt hat. Ausweichstrategien hatte oder es kompensiert hat.

    Die Diagnostik ist sicherlich nicht bei jedem Arzt gleich.... bei mir waren es Gespräche über Familie, Kindheit, jetziges Leben und ein Test über verschiedenen Dinge.
    Zahlen, Zeichnen, Konzentration und wie ich mir was merke, Motorik, Blutdruck messen und Körpermaße und Gewichtsangaben. Bluttest soll noch folgen.

    Somit kam man zu einer Diagnose Ich denke die Komplexität ist auch nicht wirklich zu verachten von diesem Wort AD(H)S....
    Denn Borderline, Autismus, Ticks, Zwänge..sollen ja alles Bausteine von diesem Wort sein. Und dann hat es noch 2 Gesichter, das verträumte und das hyperaktive.

    Für mich ist das ein sehr komplexes Thema und sehr interessant, da alle eine Diagnose haben aber jeder doch was anderes

  8. #8
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 405

    AW: Wie hat man AD(H)S entdeckt?

    Mal anders gedacht:

    Wenn man die aktuellen Regelungen jedenfalls in der GKV zugrunde legt ( https://www.g-ba.de/downloads/83-691...2015-09-02.pdf Punkt 44, Seite 18 ) so ist dort ausdrücklich als Voraussetzung für die Stimulantienverordnung bei Erwachsenen-ADHS genannt, dass "die Erkrankung bereits im Kindesalter bestand".


    Gedankenspiel:

    Was würde passieren, wenn man diesen Halbsatz einfach streichen würde?


    1.)
    Vermutlich würde aufgeschrien dass man dann dem Stimulantienmissbrauch Tür und Tor öffnet. Dass dann MPH in Hülle und Fülle an "Suchtis" und als "Lifestyle-Droge" unter dem "Deckmantel" ADHS verordnet würde.

    Erstmal verständlich. Allerdings halte ich den medial immer wieder postulierten Mißbrauch von MPH für ein in der Praxis sehr selten zu findendes Phänomen, gerade wenn man den statistisch weitaus häufigeren Arzneimitelmißbrauch von Benzodiazepinen, Schmerzmitteln etc. gegenüberstellt. Dann bitte Tavor & Co. auch nur noch ausnahmslos auf BtM-Rezept, das wäre zumindest konsequent!


    2.)
    Es bestünde die Gefahr, dass dann Patienten ADHS-Medikamente erhalten, die zwar tatsächlich krank sind, aber kein ADHS (nach der restlichen aktuellen Definition) haben. Sondern vielleicht doch "nur" eine andere psychische Erkrankung ohne ADHS-Hintergrund.

    Wenn diese aber trotzdem von MPH etc. profitieren würden, was wäre daran so schlimm? Es sollte doch gelten: "Wer heilt, hat recht".


    Dennoch ist die Angst, dass plötzlich "zuviele" die Diagnose ADHS erhalten könnten, aus den Richtlinien und Kriterien meines Erachtens deutlich herauslesbar.

    Das ist schon erstaunlich - auch bei aller berechtigten Vorsicht und Sorgfalt bei der Medikamentenverordnung.

    Und da tut die oft verzerrte mediale Berichterstattung zu ADHS wohl ihr Übriges. Als wären Gesundheitspolitik und Fachwelt quasi in Zugzwang, auch zu beweisen, dass sie gerade nicht zu leichtfertig mit der Diagnose umgehen, wie ihnen oft vorgeworfen wird.


    Was ist denn letztlich schlimmer?

    Ein wegen zu "lascher" Kriterien falsch positiv diagnostizierter erwachsener ADHSler zuviel, der vielleicht "zu Unrecht" ADHS-Medikamente erhält, davon möglicherweise trotzdem oder auch gar nicht profitieren kann (und sie dann vermutlich nicht weiter nehmen wird)?

    Oder nicht eher jeder weitere falsch negativ / gar nicht diagnostizierte erwachsene Betroffene, dem entsprechende Hilfen verwehrt bleiben wegen u.a. zu rigider Diagnosekriterien, die "untypische" Fälle in der Regel nicht erfassen?


    Bei Kindern mag das ja moralisch noch eine andere Dimension haben. Aber Erwachsene nehmen i.d.R. Medikamente / machen Therapien aus freiem Willen.



    PS:

    Nishtha schreibt:
    Für mich ist das ein sehr komplexes Thema und sehr interessant, da alle eine Diagnose haben aber jeder doch was anderes
    Diagnosen sind oft nur das Beste "Wort", das die Fachwelt gerade für ein Phänomen oder eine umrissene Gruppe von Fällen zu bieten hat.

    Sie verändern sich über die Zeit (man denke z.B. an die "Hysterie"-Diagnose bei Frauen vor 100 Jahren, die glücklicherweise überholt ist), entwickeln sich weiter.

    Eigentlich Bedarf der "ADHS"-Komplex auch längst einer Überholung. Im Sinne von differenzierteren Diagnosen innerhalb des Störungskomplexes. Und vielleicht auch neuen Begrifflichkeiten - denn die aktuellen sind so massiv negativ assoziiert, dass Diskriminierung vorprogrammiert ist.
    Geändert von /dev/random ( 5.11.2015 um 17:09 Uhr)

  9. #9
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 5.962

    AW: Wie hat man AD(H)S entdeckt?

    /dev/random schreibt:
    Dennoch ist die Angst, dass plötzlich "zuviele" die Diagnose ADHS erhalten könnten, aus den Richtlinien und Kriterien meines Erachtens deutlich herauslesbar
    Interesseant finde ich das immer wieder erwähnte "zu viele" ... Für mich hört sich das so an, als dürfte nur eine bestimmte Prozentzahl der Menschheit AD(H)S haben. Ist es so? Ist AD(H)S etwa eine "elitäre" Krankheit (oder wie ihr es auch immer nennen wollt)? Wenn man eine vernünftige und saubere Diagnostik voraussetzt, dann dürfte es auch bei einer Aufweichung der Kriterien nicht "zu viele" sein, sondern das sind Menschen, die davon profitieren ... Im besten Fall jeder einzelne Mensch davon! - Find ich wahrlich schlimm!

  10. #10
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 405

    AW: Wie hat man AD(H)S entdeckt?

    Richtig!

    Erstmal würde ich da entschieden erwachsene Betroffene und Kinder unterscheiden wollen. Kinder, die vorschnell ADHS-Medikamente erhalten (dann aber auch nur aufgrund unsauberer Diagnostik!), vielleicht zu hoch eingestellt sind, wo sinnvolle flankierende Maßnahmen ausbleiben, und die "Tablette" alles lösen soll - schlimmes Thema, ohne Frage!

    Aber ist das wirklich so häufig der Fall, wie medial behauptet?

    Erwachsene wiederum entscheiden in aller Regel selbst, ob sie ihrem Körper ein Medikament zuführen oder eine Therapie wahrnehmen.


    Im verlinkten Artikel ( https://adhsspektrum.wordpress.com/2...dhs-kriterien/ ) ging es darum, ob "late onset" ADHS vollständig anerkannt werden sollte. Also ADHS mit voller Symptomausprägung im Erwachsenenalter, wo aber partout der rote Faden in die Kindheit zurück nicht zu finden ist.

    Die ablehnende Position mancher Fachleute dazu liest sich als würde dann die heiligste aller Kühe geschlachtet, Sodom und Gomorra herrschen, das Abendland zusammenbrechen (glücklicherweise gibt es auch die Gegenposition dazu).


    Ja, warum denn eigentlich?

    Weil wenn alle erwachsenen ADHSler endlich mal statistisch erfasst wären das Phänomen vielleicht nicht mehr als "Randgruppen-Spinnerei" abgetan werden könnte und gewisse gesellschaftliche Diskurse, vor denen man sich fürchtet, notwendig würden?

    Ich weiß es nicht. Aber die Angst vor dem "dass jetzt ja nicht zu viele die Diagnose kriegen" liest sich für mich immer wieder raus.

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