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Diskutiere im Thema ADHS und Sucht - wer kann sich finden? im Forum ADS ADHS Allgemeines
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #31
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 8

    AW: ADHS und Sucht - wer kann sich finden?

    @koffein:
    Ich nehme 5-6 cafés täglich. 2 latte m/ cappu zum zmorge.
    ich werde müde darauf.
    Café nach 20h lässt mich zum Zombie verkommen..komisch eigentlich

  2. #32
    RobAthlet

    Gast

    AW: ADHS und Sucht - wer kann sich finden?

    Bei mir laufen 2 Sachen immer parallel ab, wenn ich mich versuche zu stimulieren :

    Kaffee & Sport zß,stimulieren mich auf einer Seite,und verstärken glz. die Unruhe in mir noch mehr.
    Geändert von RobAthlet (11.06.2015 um 20:43 Uhr)

  3. #33
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 499

    AW: ADHS und Sucht - wer kann sich finden?

    Wintertag schreibt:
    Und nicht nur die !

    "AD(H)S-ler sind extrem und sie sind auf der ständigen Suche nach mehr. Das prädisponiert sie zur Sucht. Sie suchen das permanente Glück, das vollkommene Leben und sie sind ständig auf der Flucht vor Langeweile und innerer Leere.

    Wenn ich solche Sätze, also die Art wie hier pauschal beschrieben wird, wie ein ADSler ist ( den ADSler gibt es überhaupt nicht, es ist jeder auch mit ADS anders !) lese, dann kommt mir immer das K*****. Der "ADSler" wird beschrieben, wie ein exotisches Tier... ach lassen wir es, ich reg mich gerade zu viel auf - nicht lesen den Artikel, dass ist besser !
    Hm. Also auf mich trifft das schon zu. Ich hätt gern das perfekte, idyllische Leben aus dem Katalog, mit lieben, folgsamen Kindern, ohne Chaos und Stress...

    - - - - - - - - - - Beiträge zusammengeführt (< 3 Minuten Zeitunterschied) - - - - - - - - - -

    Nisha schreibt:
    Ich war immer anders und hab das in jungen Jahren auch immer durch Kleidung, Verhalten und so zum Ausdruck gebracht.
    Es freut mich aber für jeden ADHSler, der in einer liebevollen, konsequenten Familie aufwächst und dadurch viel eher in der normalen Gesellschaft angenommen wird.
    Anders war ich auch. Aber ich war so und habe das nicht absichtlich ausgedrückt. Vielmehr habe ich mich gefragt, warum alle anderen anders waren

    Konsequente Familie. Ja. Streng. Hm... aber liebevoll... ich versuche meinen Kindern zu geben, was ich nicht hatte. Mit der Liebe ist das aber weniger problematisch, als mit der Konsequenz (die ich ja hatte.... aber jetzt nicht auf die Reihe bekomme )

  4. #34
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 101

    AW: ADHS und Sucht - wer kann sich finden?

    Unabhängig von diesem Thread hier habe ich heute den o.g. Text gelesen


    Auf mich trifft dieser ARtikel mehr als 100%ig zu.
    Ich habe mich seit langem dran gestört, dass ich immer irgendwie Verhaltensweise hatten, die irgendwie in eine Richtung AusDemRuderVerlaufendeSucht gingen.

    Kaufsucht, Musiksucht (Aktiv sowie Passiv)

    Sammelsucht, bis hin zu Messietendenzen

    ArbeitsSucht

    FressSucht, MagerSucht

    Nächte durchmachen mit Arbeit, auch eine Sucht, so lange wie möglich ohne Schlaf auszukommen.

    Die RauchSucht habe ich auch jahrelang "gepflegt", die konnte ich glücklicherweise durch das Zusammenziehen mit meiner Frau aufgeben, wenn auch schwer.

    Mit Alkohol habe ich es mal kurz probiert, aber so, dass ich nie wirklich die Kontrolle über eine gefúrchtete Alkoholabhängigkeit verlor.
    Aber der alkoholisierte Zustand versetzte mich in die Lage, mich mal endlich nciht kontrollieren zu müssen und mal ein wenig lockerer auf andere zugehen zu können.

    Alles, aber auch wirklich alles nahm und nimmt bei mir Suchtartige Züge an, bis hin zum peinlich werden.

    Ich weiss nicht, ob es mein Glück war, dass ich bei einer Pflegefamilie gross geworden bin, die so histerische Angst vor Süchten hatte, dass ich mich nie getraut habe, weiter einzusteigen und mein eigenes Verhalten wie blöde selbst beobachtet habe - nach dem meine Pflegemutter es nicht mehr tat / tun konnte.
    Drogen (und nur so WeichEiSachen wie simple haschzigarette) habe ich versucht und vielleicht ist mir - glücklicher Weise schlecht geworden - im Nachhinein gesehen.

    Genau betrachtet kriegte alles in meinem Leben Suchtartigen Charakter - was ich gelesen habe stimmt also leider schon haargenau.

    Es hat mich irgendwie einerseits beschämt, andererseits genau definiert, wie ich das empfinde.

  5. #35
    bin eine Piratin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 1.774

    AW: ADHS und Sucht - wer kann sich finden?

    in dem Artikel war von 50% die Rede, d.h. rund die Hälfte sind nicht süchtig.
    Mich stört diese Darstellung auch.

    es wäre besser, wenn in der Art von "erhöhte Gefahr, Drogen zu nehmen" geschrieben würde

    und es wird nicht immer gut differenziert. Erhöhter Kaffeegenuss einerseits und Drogenkonsum andererseits ? je nachdem, wie ich es definiere komme ich ja auch schnell auf sehr unterschiedliche Zahlen. Ab wieviel Tassen Kaffee ? reicht schon ein höheres Übergewicht oder muss das ganze bulimistische Züge haben etc ? Wann beginnt jemand "Messie" zu sein ?

    bei solchen Angaben bin ich sehr vorsichtig.

  6. #36
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 101

    AW: ADHS und Sucht - wer kann sich finden?

    Ich hab aus dem Text entnommen, das es ums Grundprinzip geht, was einer Sucht zueigen ist, nämlich Suche nach Mehr.
    Wodurch, womit ist letztendlich egal. Das müssen garnicht die Klassiker wie Drogen, Alk u.ä. sein.
    Die Suche nach dem nie Befriedigbaren in diesem Leben, das soll wohl das eigentliche Ausgesagte dieses Textes sein . . .
    Und darin habe ich mich - leider - wiedergefunden .
    .

  7. #37
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 49
    Forum-Beiträge: 304

    AW: ADHS und Sucht - wer kann sich finden?

    Was den Text betrifft, klares Nein. Klar habe ich in der Schule gemerkt, dass ich irgendwie nicht "dazugehöre", weil ich nie mitbekommen habe, wann die nächste Party ist, (vielleicht wurde ich auch nicht eingeladen), welche Klamotten man so trägt und welche Band gerade angesagt ist.
    Also habe ich mein eigenes Ding gemacht, auch eine Art Rebellion vielleicht. Vielleicht habe ich auch deswegen nicht geraucht, der Großteil der Klasse hat es damals, und ich wollte ja "anders" sein :-)
    Zu irgendwelchen Drogen hat mich das alles nicht getrieben (gab es in der DDR auch nicht so)
    Und auch jetzt im Erwachsenenalter, nachdem ich nach 2x Gras-Versuchen (zufällige Gelegenheiten) gemerkt habe, dass ich davon super fokussiert werde, habe ich nicht das Bedürfnis, in die Drogenszene einzusteigen. Falls es mal in irgendeiner Form als Medikament unter ärztlicher Kontrolle legalisiert wird, ist es was anderes.
    Sonstige Süchte: Kaffee, war mal schlimm, ich hatte immer Entzugserscheinungen, wenn ich mal aussetzen wollte. Jetzt passe ich auf, dass es nicht mehr als 2-3 Tassen am Tag werden, aber ganz ohne ist es schwer.
    Alkohol - ich mag Wein, besonders in Form von Glühwein, aber da auch mehr den Geschmack.

    Andere Süchte, ja. Computerspiele, Spiel-App auf dem Smartphone, vor dem PC, Internetsurfen oder einem Video versumpfen, lesen. Beschäftigt-sein-und-nicht-mehr-aufhören-können.
    Alles, was das Hirn beschäftigt, also süchtig nach dem Hyperfokus?

  8. #38
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 113

    AW: ADHS und Sucht - wer kann sich finden?

    Auch wenn das verlinkte Paper unglücklich formuliert sein mag, daß ADHS ein Risikofaktor für die Entwicklung von Suchterkrankungen ist braucht deshalb nicht angezweifelt werden. Dies gilt um so mehr, wenn das AD(H)S unbehandelt bleibt. Nikotinabhängigkeit zum Beispiel kommt etwa doppelt so häufig vor (Lambert & Hartsough, 199. Manche Studien insinuieren, daß etwa ein Drittel der Betroffenen eine Alkoholerkrankung aufweisen und ebenso viele illegale Drogen missbrauchen (Shekim, 1990). Biedermann kommt zu einer Lebenszeit-Prävalenz für Suchterkrankungen von 55% (Kontrollgruppe 27%).Usw.

  9. #39
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 36

    AW: ADHS und Sucht - wer kann sich finden?

    Hallo!

    Dies ist mein erster Beitrag, ähem ähem...

    Ich denke, dass man als AD(H)Sler früh das Gefühl bekommt, anders zu sein und nicht dazuzugehören und daher könnte Gruppenzwang oder Rebellion natürlich ein Auslöser sein. Was für alle Jugendliche mehr oder weniger zutrifft, könnte bei AD(H)Slern in verschärfter Form zutreffen.

    Da wir ja auch oft zusätzlich mit Ängsten und Depressionen zu kämpfen haben (ich auf jeden Fall), können so Sachen wie Drogen bestimmt schon früh dazu führen, dass man sie nimmt, um sich besser zu fühlen, besser zu funktionieren etc.

    Ich erinnere mich, wie ich nach meiner ersten schlimmen Trennungserfahrung nach einer Tüte endlich den Fokus verändert habe auf die positiven Aspekte daran. Danach ging es mir etwas besser, ich hatte den Eindruck, dass mir der Konsum geholfen hat.

    Er hilft mir heute übrigens massiv beim Einschlafen. Ich will hier keine Werbung machen, frage mich aber, ob regelmäßige Einnahme von Schlafmitteln so viel besser ist.
    Geändert von Mondkalb ( 4.02.2016 um 13:35 Uhr) Grund: Hab mich verschrieben?

  10. #40
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 113

    AW: ADHS und Sucht - wer kann sich finden?

    Inwieweit die Komorbiditäten da eine Rolle spielen, ist eine interessante Frage. Nach meiner persönlichen Beobachtung spielt zum Beispiel bei Alkoholikern sehr häufig soziale Angst eine Rolle.


    Ängste und Depressionen spielen bei mir eine grosse Rolle, habe seit Kindheit eine ausgeprägte GAS (generalisierte Angststörung) und enorme Einschlafschwierigkeiten. Kiffen war bei mir auch immer wieder ein Thema. Tendenziell macht es mich zwar eher depressiv, kann aber auch meine Stimmungsschwankungen ein wenig stabilisieren. In den letzten Jahren habe ich phasenweise zur Regulierung meines Schlafrythmus gekifft, aber das funktioniert auch nur so lange ich die Dosis sehr gering halte und viel Sport mache. Früher oder Später ist die Gewöhnung dann so stark das ich absetzen muss weil die Nebenwirkungen zu stark werden und besser schlafen kann ich dann auch nicht mehr.


    Ich denke aber, daß Betroffenen von jeder stoffgebundenen Einschlafhilfe dringend abzuraten ist, da das auf Dauer eher schaden als nutzen kann. Soweit ich weiß verschreiben tatsächlich einige Ärzte grundsätzlich keine Schlafmittel bei vorliegendem AD(H)S.

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