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Diskutiere im Thema ADHS und Sucht - wer kann sich finden? im Forum ADS ADHS Allgemeines
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #21
    Impulsbombe

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 58
    Forum-Beiträge: 3.123

    AW: ADHS und Sucht - wer kann sich finden?

    Ich erkenne mich da teilweise auch wieder,bin aber der Meinung dass der Artikel derart allgemein gehalten ist dass es fast nicht anders geht.
    Ich meine damit dass (schon wieder) sich auch Suchtkranke nicht ADSler wiederfinden können, was die Aussagekraft doch ziemlich schwer beeinträchtigt.

  2. #22
    Bin hier neu, seid lieb zu mir

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 8

    AW: ADHS und Sucht - wer kann sich finden?

    Ich habe erst sehr sehr spät den Zugang zu Drogen gefunden. Im Freundeskreis wurde gerne zum Weggehen am Wochenende zu Pep gegriffen.
    Das wurde mir leider 2 Jahre zum Verhängnis, denn genau das war meine Droge.
    Nur war es nachher so, dass die anderen zum Partymachen gegangen sind und ich zuhause die Dinge gemacht habe, die ich ohne Drogen immer
    nach hinten geschoben habe: Papiere sortieren, aufräumen ...
    Irgendwann hab ich Angst bekommen und bin zu einer Selbsthilfegruppe gegangen. Seitdem bin ich davon los.
    Irgendwie hatte sich das tatsächlich zur Selbstmedikation entwickelt

  3. #23
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 12

    AW: ADHS und Sucht - wer kann sich finden?

    Prinzipiell gebe ich dir da vollkommen Recht Wintertag, aber pauschalisierte Aussagen gibt es doch immer. Man versucht die größtmögliche Schnittmenge an Gegebenheiten zu finden und formt diese dann zu einer für die Gesellschaft "allgemein Gültigen Aussage" zusammen.

    Zu dem Thema Sucht und ADS, Sucht ist generell kein Problem von ADS-Betroffenen ist aber häufig bei diesen anzutreffen, im übrigen genauso wie bei Depressiven oder psychotischen Menschen.

    Ich hab mit den Drogen angefangen nachdem ich mein Concerta als 12 Jähriger abgesetzt habe. Die nächsten 5 Jahre waren dann die perfekte Abwärtsspirale bis hin zu mehreren Krankenhausaufenthalten wegen Überdosis und akutem Organversagen, oder dem einfach mal in der Öffentlichkeit umfallen weil man Tagelang nicht geschlafen hat.

    Und ich muss Nisha, zumindest aus meiner persönlichen Erfahrung widersprechen, ich habe mich zum Beispiel vorher erkundigt was ich mir da verabreiche mit welcher Wirkung ich rechnen muss und den Wirkungen bzw. Nebenwirkungen. Paradox daran ist das es einem vollkommen egal wird. Das hat mehrere Gründe:

    1) Das körperliche und psychische Gefühl ist soweit positiv das einem die Nebenwirkungen oftmals egal sind.

    2) Berauscht sein ist einfacher als sich seinen Problemen zu stellen.

    3) Gerade Menschen die psychisch belastet sind neigen zu destruktiven Verhaltensmustern (ja ich weiß, eine verallgemeinerte Aussage, aber sie trifft auf viele Menschen zu die ich kennen gelernt habe)

    4) Ab einem gewissen Punkt bist du in dieser "Abwärtsspirale" gefangen weil du den Bezug zur Realität verlierst und das macht es umso schwerer sich mit sich selbst auseinander zu setzen. Geschweige denn auf Ratschläge von außen zu hören.

    Suchtverhalten ist Fluchtverhalten, dass sehe zumindest ich so ...

    Ich hoffe das ist jetzt nicht allzu sehr OffTopic gewesen

  4. #24
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 214

    ADHS und Sucht - wer kann sich finden?

    Hhhmm Sucht hat Meiner Meinung was mit einem Defizit (z.B. auch fehlende Anerkennung,...) zu tun.
    Eigentlich ergibt eine Sucht überhaupt keinen Sinn.

    War auch bereits mal im Entzug jedoch nur damit der Greencard Inder im Krankenhaus seine Klappe hält! Er hatte halt Vorurteile und einen Mangel an Menschenkenntnis.

    Der Vorteil an der Sache war ich bekam einen Einblick in das Leben vieler Suchtkranken (nach eigenen Angaben d. jeweiligen Patienten!)
    Und dies war nicht unbedingt meine Meinung!

    Ich denke das einige der Patienten z.B. einfach einsam waren, nicht die notwendige Anerkennung bekamen bzw. aus Trauer um einen geliebten Menschen oder wie auch immer..., Ärger in der Beziehung, etc., in einer Sucht stecken.

    Für mich ist es eher das Reinsteigern in etwas...bzw. sich in etwas flüchten bzw. verdrängen.

    Abhängigkeiten....hhhmm

    Die Auswirkung einer gewissen Substanz, die in den Stoffwechsel (Hormonst.w., Neurotransmitterst.w.)
    kann natürlich auch zu einer Abhängigkeit bzw. gar zu einer Sucht führen.
    z.B. Schmerzmittel... nimmt man sie ist man schmerzfrei!
    Man muss aber nich unbedingt süchtig danach werden....abhängig von ihrer Wirkung ist man dennoch.

    Daher ist Abhängigkeit von Sucht ganz klar zu differenzieren!

    Lustig ...man kann gar nach Personen süchtig sein!


    MfG
    BoxwoT




    Gesendet von iPhone mit Tapatalk
    Geändert von BoxwoT (12.05.2015 um 23:30 Uhr)

  5. #25
    RobAthlet

    Gast

    AW: ADHS und Sucht - wer kann sich finden?

    Ich sehe Sucht bei ADS oft als eine Form der Selbstmedikation. Dh man versucht verzweifelt (oft auch unbewusst) entweder das
    Gehirn zu stimulieren,oder zu beruhigen.
    Manchmal bzw oft auch beides gleichzeitig,auch wenn es absurd klingt.

    Zigaretten erhöhen zß den Dopamin und Noradrenalinspiegel .Eine Ads Spezialistin meinte mal,Zigaretten wären ein gutes Medikament,wenn
    sie nicht schädlich wären.

    Alkohol ist noch komplexer und betrifft fast alle Neurotransmitter und die Gaba-Rezeptoren(hier wirken auch Benzodiazepine).

    Es gibt auch die Möglichkeit das Menschen aufgrund von ADS eine verpfuschtes,unglückliches,et c Leben haben/ führen(müssen),und dann mit Hilfe von Drogen diesem Zustand entfliehen möchten.

    Das Tragische an der Sache ist,sie haben dann neben der ADS Problematik und ev. Begleiterkrankungen(Depression ,Ängste,Zwangserkrankungen) ein Drogenproblem.
    Kommst Du dann zu Ärzten, schieben diese alles auf die Drogenproblematik und möchten erst recht nichts von einer ADS Vorgeschichte/Ersterkrankung-
    Grunderkrankung wissen.

  6. #26
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 27
    Forum-Beiträge: 796

    AW: ADHS und Sucht - wer kann sich finden?

    Ich kann mich da null drin wieder finden.

    Ich habe nie geraucht, trinke nicht oft und wenn dann nicht viel und Drogen hab ich noch nie in meinem Leben angefasst und ja ich wage zu behaupten, dass ich das auch nie tun werde.

    Ich glaub ich würde mir eher die Finger abhacken als anfangen Drogen zu nehmen. Fragt mich nicht wieso. Ich könnte jetzt sagen ich habe eine alkoholabhängige und eine drogensüchtige Person in meiner Familie und weiß daher was alles damit einhergeht, aber das hält viele andere Menschen ja nicht davon ab trotzdem auch einer Sucht zu verfallen.

    Ich hab einfach wahnsinns Respekt vor Drogen und was mit einem machen kann. Das macht mir Angst, dass ich nicht mehr ich bin. Ich hoffe ihr versteht was ich meine, iwie vllt auch eine Angst vor Kontrollverlust.
    Geändert von ayapap22 (24.05.2015 um 21:08 Uhr) Grund: wir dürfen es nicht "Zeug" nennen , daher Änderung

  7. #27
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 113

    AW: ADHS und Sucht - wer kann sich finden?

    Uih so viel Text... wo fange ich am Besten an.

    Nach der Definition der Sucht bin ich auch betroffen: Sport, Arbeit, Umgang mit Menschen, Beschäftigung...
    das könnte eine lange Liste werden.

    Substanzgebunden sieht es bei mir ganz anders aus.

    Ich habe während meines Burnouts mit Gras angefangen, aber erst nachdem ich mich lange eingelesen hatte.
    Ich bin bei kleinen Dosierungen geblieben, und nur während Lernphasen.
    Mir hat 1 gr für etwa 3 Monate gelangt.
    Alkohol trinke ich immer mal wieder, aber in unregelmäßigen Abständen, und dann variiert es auch wieviel ich trinke, mal ein Bier mal ne halbe Flasche Vodka... wie die Laune so ist ;-)


    Die Suchtproblematik im Jugendalter/ als Kind so wie im Artikel beschrieben kann ich nachvollziehen.
    Ich war als Kind oft und lange vorm Computer gehangen.
    Heute kann ich das besser kontrollieren, aber auch nur wenn ich ein Spiel schon länger gespielt habe, oder frustriert bin (durch die Schwierigkeit).
    Fernseh kucken konnt ich dafür nie wirklich lange. Lesen dafür umso mehr. Ich hab 600 Seiten in einer Nacht gefressen, ohne Probleme.
    Ich hab darüber die Zeit und alles andere drum herum vergessen.
    Ich war wohl auch eine zeitlang danach süchtig.
    Nicht zu vergessen sind Süßigkeiten... aber das ist ein Thema für sich... wobei ich heute weniger probleme damit habe ;-)

    Die Geschichte mit Gruppe und Anerkennugn finden hatte ich auch, nur dass es bei mir über die Musik ging.
    Ich habe über das Internet Metaller und Goths kennen gelernt und habe dort das erste Mal Anerkennung und Akzeptanz erfahren.
    Das hat mich geprägt und zu manchen aus der Gruppe habe ich immer noch Kontakt.


    Die letzen beiden genannten Süchte im Artikel würde ich nicht als solche beschreiben.
    Es handelt sich eher um Impulsstörungen...

    Insgesamt finde ich den Artikel informativ, aber er geht zu wenig in die Tiefe, verallgemeinert zu viel und hinterlässt einen faden Nachgeschmack.

    Mal abgesehen davon, dass der Schreibstil mit der Mischung aus lässigem "der ADHS'ler" und wissenschaftlichen begriffen weder als Ratgeber noch als wissenschaftliche Abhandlung verstanden werden kann, strotzt er vor Ungenauigkeiten.


    Ich für meinen Teil lebe größtenteils abstinent, mit gelegentlichen Ausschlägen.
    Auf MPH habe ich keinerlei Interesse an Stimulanzien, ohne bin ich einfach nur interessiert, brauche es aber nicht.

    in diesem Sinne ienene schönen Abend

  8. #28
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 8

    AW: ADHS und Sucht - wer kann sich finden?

    Warum reduziert ihr sucht= Drogen?
    wenn ich am Motorrad sitze habe ich keine suizidgedanken, wenngleich manche bei meinem Tempo ähnliches vermuten.
    der Kick lässt mich nach Luft schnappen und auf geht's zur nächsten Kurve.
    früher habe ich geraucht, auch natürliches, vor 15 ! Jahren die Packung zerknüllt und in die Tonne geworfen.es war eine Wette mit mir selbst.

    wir �� haben sie gewonnen> nene- keine mehrpersonenpersönlichkeit- joke!

    doch die kontrollierte Raserei kann ich einfach nicht lassen.- fastunfälle ja- noch kein Abflug bisher! Danke , Du Glüchsschweinchen��

  9. #29
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 8

    AW: ADHS und Sucht - wer kann sich finden?

    Die ganze Wahrheit kann sehr schmerzlich sein.
    wer genau in sich hinein hört oder sein Tun hinterfragt, entdeckt vieles ,das Sucht ausmacht/ als solche definiert wird.
    bloss es sich dann auch eingestehen ist was anderes!

    nur Nicht daran denken....... Mach ich so

  10. #30
    RobAthlet

    Gast

    AW: ADHS und Sucht - wer kann sich finden?

    Der Artikel ist super. Er formuliert ein paar Verhaltensweisen,die ich in meiner Vita für Ärzte gut verwenden kann.

    Zitat:
    Und was für einen AD(H)S-er am schlimmsten ist, ist Langeweile und Alltag, weil er sich hier nicht gefordert und stimuliert fühlt. Er braucht immer einen starken Reiz oder Spannung, um sich wach und aufmerksam zu fühlen, sonst wird er eben leicht dösig, gelangweilt und kann für nichts mehr Begeisterung und Konzentration aufbringen.

    Das ist auch wichtig:Weil man bei MPH Koffein stark einschränken muss :

    Zitat:
    Koffein


    Die meisten AD(H)S-ler betreiben einen Koffein oder Coca-Cola-Missbrauch, wobei sich das Gefährdungspotential hierbei in Grenzen hält. Zuviel Koffein kann Magenbeschwerden verursachen und zu viel Cola Übergewicht.

    Das ist auch wichtig,nur dagegen kann man ohne Medikation nichts machen :
    Zitat:


    Aktivität

    AD(H)S-er können so schwer still sitzen und einfach mal positiv nichts tun. Das Wort Muse ist für sie ein Fremdwort und so sind sie getrieben immer wieder auf der Suche nach etwas, was sie stimuliert. Das Thema Entspannung, Loslassen, Seele baumeln lassen, kommt dabei viel zu kurz und so fehlen wertvolle Möglichkeiten sich selbst zu regenerieren und die eigene Mitte zu finden.

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