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Diskutiere im Thema ADHS und Sucht - wer kann sich finden? im Forum ADS ADHS Allgemeines
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #11
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 5.962

    AW: ADHS und Sucht - wer kann sich finden?

    Habe ich dann kein AD(H)S weil ich mit Drogensüchtigen abhing ohne die Neugier, das mal probieren zu wollen? Ich sah doch ständig, wohin das führt. - Komischerweise gehörte ich wohl dazu, weil ich keine Drogen nahm - seltsame Situation, wenn ich so drüber nachdenke.

  2. #12
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 206

    AW: ADHS und Sucht - wer kann sich finden?

    Wieso suchst du dir einen Bereich aus, den du nicht hast um dann sarkastisch zu werden? @ChaosQuenny?


    In dem Bericht gibt es auch einige, die nicht auf mich zupassen .
    Das ist doch normal bei ADHS, dass es immer nur Puzzelteile sind.
    Wenn die meisten passen,dann bingo. Aber auf alle passen wohl auf die wenigsten.

    Zumal ich jede Menge kenne, die abgeschreckt wurden, ob ADHS oder nicht.
    Viele probierten auch nur paarmal....
    Die meisten Druffis haben psychische Probleme. PTBS und Borderline findet man auch ganz oft. Deprssionen sowieso. Das sind dann oft die, die drauf hängen bleiben.
    Geändert von Nisha ( 2.03.2015 um 13:05 Uhr)

  3. #13
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 5.962

    AW: ADHS und Sucht - wer kann sich finden?

    Ich bin nicht sarkastisch, das waren gute Freunde von mir! Herzensgut und sehr warmherzig ...

    Ich wundere mich nur, denn auch ich versuche manchmal Sachen zu verstehen - manchmal andere und manchmal mich. Und gestern habe ich wohl begriffen, das wir uns gegenseitig brauchten - sie mich als das was vielleicht hätte sein können, einen Rest von Normalität und einfach so angenommen werden und ich vielleicht wirklich das "abschreckende Beispiel" und gleichzeitig auch einfach angenommen werden. Wir haben uns ein Stück gegenseitig gekümmert und gehalten. - Ich weiss nicht, was sonst passiert wäre ... die "Bengels", die alle ein Stück älter waren, haben mir heftig ins Gewissen geredet und das nicht nur bezüglich Drogen, die haben mir auch in anderen Sachen gründlich den Kopf gewaschen. - Ich kann ihnen wohl sehr dankbar sein, das hatte ich bisher nie so doll gesehen, aber ich bin sicher, dass sonst einiges anders in meinem Leben verlaufen wäre.

  4. #14
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 32

    AW: ADHS und Sucht - wer kann sich finden?

    Mal sehen, wie war das bei mir mit den Süchten...

    Nikotin
    Erste Zigarette mit 13, danach geraucht bis 27. Aufgehört weil ich es "wirklich wollte". Rauchfrei seit 5 Jahren.

    Alkohol
    Meine Eltern hatten zu Hause eine Art Bar (eher meine Mom, um sich wegzuschiessen). Den ersten "Coktail" hab ich mir mit 9 gemixt.
    Mit 14 hat's dann wieder angefangen. Erst nur am Wochenende bis ins Delirium, dann auch unter der Woche >> das passierte zweimal, dann hab ich die Notbremse gezogen.

    THC
    Angefangen mit 18. Ziemlich exzessiv bis ich 23 war. Schwer davon losgekommen, bis 29 immer wieder Phasen des "zudröhnens" weil ich mit meinem eigenen Leben und vor allem mir selbst nicht klar kam. Weil ich nicht so sein wollte, wie ich bin. Ich bin immer einem Wunschtraum hinterhergelaufen.
    Ich hatte schon immer gewisse Vorstellungen vom "Normal" sein. Früher fand ich es schlimm, dass ich nicht meinem Normalbild entsprochen habe. Dass ich nicht outgoing, gern alleine war, keine Freundschaften pflegen konnte, ständig angeeckt bin...THC hat mir geholfen so zu sein, wie ich sein wollte.

    Wenn ich heute zurück blicke denke ich, dass mich die Zeit viel gelehrt hat, dass aber andererseits auch viel auf der Strecke geblieben ist.
    Irgendwie ist mein Denken "stehen geblieben". Ich fühle mich heute immer noch manchmal als Außenseiter der nichts auf die Reihe bekommt, nur kann ich mich besser selbst auffangen. Es gibt auch Tage, an denen ich mich so akzeptiere wie ich bin, die gab es früher nie.
    Aber wirklich im Reinen bin ich mit meinem Leben nicht.

    Ich bin auch der Meinung, dass dieser Artikel sehr verallgemeinert, aber Teile davon treffen auf jeden Fall auf mich zu.

  5. #15
    UglyKid

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 57
    Forum-Beiträge: 92

    AW: ADHS und Sucht - wer kann sich finden?

    War viele Jahre schwerer Politoxicomane(das ganze Programm,Suger, Benzos, Barbs, Speed), viele Jahre in der Substitution(Metadon).
    Von Selbstmedikation hab ich nichts gewusst, aber es hat mir die Schmerzen genommen, die mir in dieser Treter-Gesellschaft zugefügt
    worden sind. Wenn Zuckerbrot und Peitsche auf dem eigenen Mist gewachsen ist, ists immerhin erträglicher, aber mit revoluzzen und Protest
    hat das gar nichts zu tun gehabt.
    Gruss

  6. #16
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 98

    AW: ADHS und Sucht - wer kann sich finden?

    Wintertag schreibt:
    Und nicht nur die !

    "AD(H)S-ler sind extrem und sie sind auf der ständigen Suche nach mehr. Das prädisponiert sie zur Sucht. Sie suchen das permanente Glück, das vollkommene Leben und sie sind ständig auf der Flucht vor Langeweile und innerer Leere.

    Wenn ich solche Sätze, also die Art wie hier pauschal beschrieben wird, wie ein ADSler ist ( den ADSler gibt es überhaupt nicht, es ist jeder auch mit ADS anders !) lese, dann kommt mir immer das K*****. Der "ADSler" wird beschrieben, wie ein exotisches Tier... ach lassen wir es, ich reg mich gerade zu viel auf - nicht lesen den Artikel, dass ist besser !
    Du triffst es m. E. in zweifacher Hinsicht!
    Das extrem sein und die Einzigartigkeit in der Gemeinsamkeit der Erkrankung.
    Deshalb braucht es in diesem Thread mehr als in anderen die Ich - Botschaften.
    Bei mir: Extreme ausprobieren gepaart mit Phasen der Untätigkeit.
    Suchtstrukturen in vielen Bereichen, alle so, dass das Leben noch klappt, manchmal auch nicht.
    Mein ADS-Arzt sagte ich solle mich nicht grämen, über das, was nicht geworden ist. Das geht.
    Ich hadere damit, dass es auch jetzt mit Therapie und Medis noch nicht besser wird. Es liegt noch zu viel kaputtes Porzellan in meinen inneren Räumen.

    Aber schon mal gut, dass ich es mir indem ich es hier schreibe bewusst machen kann und hoffen kann, hier verstanden zu werden.

  7. #17
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 3

    AW: ADHS und Sucht - wer kann sich finden?

    Welche Möglichkeiten habt Ihr benutzt um mit dem Rauchen aufzuhören?

  8. #18
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: ADHS und Sucht - wer kann sich finden?

    E-Zigarette und dann in Minischritten die Nikotindosis weiter reduziert.

  9. #19
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 3

    AW: ADHS und Sucht - wer kann sich finden?

    Das habe ich schon probiert... ca 8 Monate e-Zigarette und dann war es vorbei... :-(

  10. #20
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 56
    Forum-Beiträge: 543

    AW: ADHS und Sucht - wer kann sich finden?

    merknix schreibt:
    Welche Möglichkeiten habt Ihr benutzt um mit dem Rauchen aufzuhören?
    Ich hab ohne Hilfsmittel von einem Tag auf den anderen aufgehört.
    Muss aber dazu sagen, dass ich lange vorher schon entschieden hatte, dass ich im Falle einer zweiten Schwangerschaft sofort aufhören werde
    (bei meiner ersten Schwangerschaft hatte ich aufgehört und wieder angefangen).

    Für mich war hilfreich, dass ich mir lange vorher schon vorgenommen hatte, das durchzuziehen mit dem aufhören und auch nicht wieder anzufangen.
    Durchgehalten hab ich, weil ich es wirklich wollte.

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