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Diskutiere im Thema Kein ADHS - Was nun? im Forum ADS ADHS Allgemeines
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #11
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 28

    AW: Kein ADHS - Was nun?

    Über Schulnoten sollte ich berichten
    Das erstaunliche ist, ich hatte die letzten 2 Schuljahre sehr gute Noten
    so die ersten 6 Jahre Schule waren meine Noten okay, danach gab es zwischen 12 und 16 einen Totalabsturz - lauter Vierer, Nachprüfung ... mit 17 wurde es langsam besser und ich habe mir ein Konzept zurecht gelegt - Zusammenfassungen schreiben (beim zusammenfassen merke ich mir nichts) und die Nacht vor dem Test, Schularbeit etc lernen mit legalen Konzentrationsmitteln und viel Red Bull - bei den Schularbeiten konnte ich mich dann super konzentrieren -aber nur da - ich hätte nicht mitbekommen, wenn eine Bombe neben mir hochgeht.
    Aber wenn mich vor der Prüfung jemand eine Frage gefragt hat, konnte ich die nicht beantworten ...
    Meine Matura (Reifeprüfung) habe ich mit ausgezeichnetem Erfolg abgeschlossen - keine Ahnung wie ich das geschafft habe ...
    Aber das ist auch sowas was komplett gegen ADHS spricht ....

    Also ich bin sicher nicht der typsiche ADHS Fall (sollte ich es doch haben)

    Der Test wurde übrigens bei der Psychologin zu Hause gemacht - sie hat einen eigenen "Behandlungsraum".

    EEG wurde schon bei mir gemacht, aber wegen Schwindel und da kam nichts raus - aber keine ADHS Untersuchung

  2. #12
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 246

    AW: Kein ADHS - Was nun?

    Ich habe auch keine 'typische ADHS-Karriere' hinter mir. In der GS hatte ich kaum Probleme. Und ich war mir dennoch recht sicher, dass ich ADHS habe. Aber immer hieß es: Nein!
    Dann hab ich einen (lächerlichen) SCHNELLtest bei meiner Therapeutin gemacht - nachdem ich sie monatelang darum gebeten habe. Ergebnis: rate mal. 'Sie haben kein ADHS!'

    ('Hab ich doch!')

    Könnte heute noch platzen. Wo machen die bitte ihre Ausbildungen?! Gewinnen die ihre Zulassungen im Lotto? Es war sooooooo offensichtlich. Wie bei vielen anderen auch.

    Dann iiiiiiiirgendwann traf ich zum Glück die richtigen Ärzte u es ging los. Der Psychologe hat dann nach dem Gespräch die nötigsten Tests more or less pro Forma / für die Unterlagen gemacht, da nämlich alles Gesagte für ihn TOTAL offensichtlich war.
    Das Ganze hat bis zur Diagnose über 10 Jahre gedauert.

    Lange Rede, blabla- ich will dir keine Angst machen, dass es bei dir auch so lange dauert. Wenn du das Gefühl hast, vertrau dem erstmal. Lies ein bisschen im (seriösen) Netz, guck, ob du dich da wiederfindest, da gibt es auch viele gute Fragebögen zur Selbsteinschätzung.
    UND ruf mal deine Krankenkasse an.
    In D soll man ja auch nicht den Arzt im Quartal wechseln. Hab dann mal nachgefragt u man gab mir grünes Licht, dass das doch ok sei. Vielleicht hast du ja Glück! Und vielleicht können die dir gleich einen guten Arzt nennen und einen Termin machen. Da die Wartezeiten ja lang sind mach das wenn's geht schnell.

    Toitoitoi

  3. #13
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 40
    Forum-Beiträge: 159

    AW: Kein ADHS - Was nun?

    Test hin, Test her ... . Ich denke das wichtigste ist immer noch das Anamnese-Gespräch.

    Ganz generell finde ich aber dass die Unwissenheit auch bei Ärzten in Deutschland bedrohlich ist.

    Zum Thema emotionale Probleme, wäre verdächtig wenn du die nicht hast und die Diagnose bekämest.

    Emotionale Probleme habe ich, genau wie Konzentrationsprobleme, seit ich denken kann. Die hatte eine Ex von mir aber auch und die hatte kein ADHS sondern Schizophrenie als Diagnose.


    Durch das was ich im Forum gelesen habe und durch meine Erfahrungen habe ich folgenden Eindruck gewonnen: Viele welche die Diagnose bekommen haben als Erwachsene "wussten" schon vorher dass sie ADHS haben. Viele haben sich auch in etwas anderes hineingesteigert (z.B. manisch Depressiv), aber als sie sich mit ADHS beschäftigt haben, war es plötzlich "klar".
    Ich habe auch ständig überlegt ob ich dies oder jenes habe, bin aber ständig geschwankt ob es nicht doch etwas anderes ist. ADHS war anders, da wusste ich sofort, das bin ich.

    Wie siehst du dich da selbst? Erkennst du dich da? Bist du ausreichend informiert? Oder wäre das nur das was dir am angenehmsten wäre?
    Ich denke es ist wichtig da ehrlich mit sich selbst zu sein, geht schließlich um dein künftiges Wohlbefinden.

  4. #14
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 28

    AW: Kein ADHS - Was nun?

    Diese blöden guten Noten....

    Laut den Tests im Internet ist es ziemlich eindeutig - mein Freund hat sogar mit mir die Fragen beantwortet, weil er mich von außen ja auch einschätzen kann -> einige Fragen beim Test habe ich falsch beantwortet, weil ich mich verlesen habe (da ist er dann im nachhinein draufgekommen) Bei anderen habe ich nicht abgecheckt dass ich genau das Gegenteil angekreuzt habe ...


    Ich war auch zum ersten Mal beim Arzt wegen bipolar (manisch/depressiv) naja depressiv war ich weniger, ich bin eher der immer gut drauf Typ (laut Arzt alles nur Fassade) - nur ab und zu diese kompletten Stimmungsschwankungen, Ausraster, etc.

    Hmmm... ob es mir angenehm wäre ADHS zu haben? Naja eig. will ich mich nur konzentrieren können - ich will das mitbekommen, was die Professorin auf der Uni sagt - ich studiere ja aus Interesse für das Gebiet .... - wenn mir jemand eine andere Lösung präsentiert, woran es liegt und wie ich mein Kurzzeitgedächtnis trainieren kann, dann wäre ich auch glücklich...

    Ich schau auf jedenfall bei der Krankenkasse vorbei

  5. #15
    Wooosah!

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 38
    Forum-Beiträge: 181

    AW: Kein ADHS - Was nun?

    Bei ADHS gibt es ja nicht nur "Underachiever". Natürlich gibt es sie, und sie sind überproportional stark vertreten, aber ADHS verdammt doch einen Menschen nicht zum Underachiever. oÔ

    Da machen es sich einige Ärzte/Psychiater ein kleinwenig zu einfach.

    Ich hatte auch in meiner Schulzeit einen - zugegebenermaßen ziemlich langen - Absacker, allerdings habe ich irgendwie die Kurve gekriegt, meine Ausbildung als Jahrgangsbeste abgeschlossen und sogar nach fünf Gesellenjahren erfolgreich die Meisterprüfung absolviert.

    Doch aufgrund Konzentrationsschwierigkeiten/Hyperfokus/Reizfilterschwäche/Schwierigkeiten mit Impulskontrolle sowie einiger anderer Dinge, welche mir massiv den Alltag erschweren, bin ich mir sicher, eine ADHS zu haben.

    Der Psychiater, bei dem ich vergangenen Montag einen Termin hatte, kam mir auch erst mal so "Frau U., Sie lesen zu viel. Hören sie auf so viel über ADHS zu lesen!" Ich ließ mich aber nicht beirren und ich muss ihm zu Gute halten, dass er nach meiner abwehrenden Reaktion die Kurve gekriegt hat. Aber ich werde das beobachten, und sobald ich feststelle, dass es kein "Abtasten" ist sondern dass er mich wirlich und wahrhaftig in meiner Annahme nicht ernst nimmt oder gar versucht, die Diagnose oder die Medikation bei meinem Sohn in Frage zu stellen, dann bin ich sofort weg.

  6. #16
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 4.257

    AW: Kein ADHS - Was nun?

    Leute, ich bin nach wie vor der Meinung dass es im Grunde schnurzegal ist wie das Problem heißt oder was für ne ICD Nummer auf der Arztrechnung steht. Es kommt ausschließlich darauf an dass geholfen wird und zwar wirksam.

    Wenn ein Arzt das anders nennt aber die Behandlung hilft - prima. Wenn einer es ADHS nennt aber irgendwie fällt ihm nix wirksames ein - dann ist ein Arztwechsel angesagt. Ich definiere mich ja nicht über eine Diagnose, die ist nur Mittel zum Zweck (der Hilfe).

    Es ist leichter zu helfen, es hilft dem Arzt (und sonst niemandem !!!) wenn das Problem den passenden Namen hat aber im Grunde ist es nur eine grobe Einteilung und hat eigentlich für uns als Betroffene keine echte Relevanz. Uns geht's um Hilfe und Hilfe zur Selbsthilfe. Also, beruhigen. Und helfen lassen.

  7. #17
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 279

    AW: Kein ADHS - Was nun?

    Das sehe ich etwas anders, Wildfang. Richtig helfen können Medikamente und Therapie nur, wenn man die Ursache des Übels kennt. Ein ADHS'ler hat auch häufig Depressionen als Komorbität, aber diese alleinig zu behandeln gleicht einer Symptombehandlung. Der Patient empfindet vielleicht etwas Erleichterung, weil evtl. die Depressionen sich abmildern und die Gespräche mit dem Therapeuten gut tun, aber so richtig auf den Damm kommt der Patient nicht.

    Da ich selbst eine Litanei von Fehldiagnosen hinter mir habe, bin ich nicht mehr bereit, an mir rum doktern zu lassen, wo nur das Ziel besteht, dass es mir "etwas" besser geht.

    Richtig helfen kann man nur, wenn man das Problem erkannt hat. Ob die TE wirklich ADHS hat weiß ich nicht. Ich bin weder Arzt noch Psychologe. Sie sollte das aber kompetent abklären lassen und sich nicht nur auf das berufen, was sie in Foren liest und von Laien hört. Die Eigenwahrnehmung reicht eben häufig auch nicht aus, da sich viele Symptome bei diversen Krankheitsbildern gleichen/ähneln.

  8. #18
    Impulsbombe

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 58
    Forum-Beiträge: 3.126

    AW: Kein ADHS - Was nun?

    @KlaraUnsinn Wildfang geht nach meiner Meinung von einer richtig gestellten Diagnose aus. Wenn sie falsch kann auch nicht wirklich geholfen werden.

  9. #19
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 4.257

    AW: Kein ADHS - Was nun?

    Sunpirate schreibt:
    @KlaraUnsinn Wildfang geht nach meiner Meinung von einer richtig gestellten Diagnose aus. Wenn sie falsch kann auch nicht wirklich geholfen werden.
    Ja, natürlich.

    Und es ist oft ein Frage der Erfahrung und des Ermessens ob man ein Komorbididtät oder sonst was in den Fokus stellt. Ich bin damals wegen Depressionen zum Doc, irgendwann kam der auf ADHS ... aber wenn die Behandlung gegen Depressionen geholfen hätte und mir einer später gesagt hätte "du hast übrigens ADHS" wär mir das egal gewesen. Bei dir, Klara, und mir hilft die Diagnose ADHS dem Arzt die richtige Behandlung vorzuschlagen.

    Klar was ich meine? Nicht an Worten oder Diagnosen festbeissen.

  10. #20
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 28

    AW: Kein ADHS - Was nun?

    Ich bin auch nicht depressiv - ich bin eig. genau das Gegenteil von Depressiv
    Ich habe eine leichte Identitätsstörrung - ich bin eig. immer ziemlich gut drauf und lache viel - laut Arzt überspiele ich damit etwas, was mich traurig macht und ich selbst nicht weiß was ... - aber depressiv bin ich sicher nicht - ich hab von allem ein bisschen, aber nichts wirklich

    Das Anti-Depri soll stimmungshebend wirken und eben die innere Traurigkeit unterdrücken (oder so) - da gab es noch eine 3. Eigenschaft, nur die habe ich vergessen ^^ - ist ja nichts neues....

    Nachdem ich es aber gestern so schlecht vertragen habe, werde ich es nicht weiter nehmen

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