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Diskutiere im Thema Nostalgie zur Selbstwertsteigerung? im Forum ADS ADHS Allgemeines
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #41
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.447

    AW: Nostalgie zur Selbstwertsteigerung?

    Da ich im 1971 geboren, hatte ich es nicht wirklich mitbekommen... Aber es stimmt, diese Zeit war sehr freizügig, auch im Verhalten... Ich errine mich besser als ich Teenie war, da eben Klammoten eine Thema gewesen war... Darum habe ich der Datum 1986 gegeben... Und ich rede eben davon...

    Interessant wie es sich so ändert und gar nicht so linear...

  2. #42
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 583

    AW: Nostalgie zur Selbstwertsteigerung?

    Ja, es ist eher so ein auf und ab. Man kann sich ungefähr daran orientieren, dass die folgende Generation immer versucht alles anders zu machen als die Elterngeneration.

  3. #43
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.692

    AW: Nostalgie zur Selbstwertsteigerung?

    also sich zur selbstwertsteigerung
    in eine nostalgisch glorifizierte
    retrospektive zu katapultieren.

    ich weiß ja nicht...

    ich hör mich ja auch manchmal reden...
    hach nee wat wars früher nich schön(er)
    als man da noch klein war und nur
    inner gegend rumdöllmerte...
    hach nee und wat isses heute alles anstrengend.

    matschen, grassuppen kochen und dann auch essen,
    einfach auf wildfremde ponys steigen, in verlassenen
    schrebergartensiedlungen und auf schrottplätzen mein
    unwesen treiben, durch wiesen und wälder streifen...
    war schon toll, großartig.
    möcht ich nicht missen.
    würd ich auch gern heute noch machen.

    hab ich leider nur keine zeit für
    und weit und breit gibts da auch nix.
    manchmal steige ich noch
    in verlassene gebäude ein,
    um mal büschen zu gucken.


    gleichzeitig kommt dann:
    bähm...
    z.B. die scheiß schule mit auf´s tablett
    und das dazugehörige gefühl...
    irgendwas ist anders.
    irgendwas läuft richtig schief.
    das manche kinder nicht mir mir spielen durften.
    das ich oft kreuzunglücklich war,
    die welt sich mir so ungerecht darstellte.

    ich mich nicht verstanden gefühlt habe
    man mich auch nicht verstehen wollte.

    kann ich keine extraportion selbstwert
    draus ziehen.

    mich hat es so genervt,
    dieses ewige:
    früher war alles besser.

    anders ist es,
    es verändert sich.

    dem himmel
    sei dank,
    verändert es sich!

    veränderungen sind oft
    schwer aushaltbar,
    weil sie so unbeirrbar voranschreiten,
    man manches mal mit dem tempo
    nicht mithalten kann;
    die vielen meinungen, kontroversen
    da soll man sich dann positionieren,
    und weiß gar nicht,
    ob man das möchte
    und wie das geht,
    und was eigentlich dann kommt....
    mit der veränderung.

    dann kann das lullige früher
    so unvergleichlich behaglich sein.
    gegenüber der feindlichen realität,
    und ihrem stetigen wandel
    der einem soviel abverlangt.

    und schwupp,
    ehe man sich versieht
    hat man den anschluss verpasst.

  4. #44
    Lysander

    Gast

    AW: Nostalgie zur Selbstwertsteigerung?

    Ich möchte den Kaiser wieder haben. In der Bundesrepublik durften Frauen gegen den Willen des Gatten keine rechtskräftigen Geschäfte abschließen, keine Waschmaschine kaufen etc. Sie durften noch nicht einmal ohne die Erlaubnis des Mannes arbeiten. Der Göttergatte konnte, wenn er es so wollte, den Job der Frau kündigen. Die Prügelstrafe gab es noch sehr lange in deutschen Schulen Es gibt noch etliche andere Beispiele, die das bessere Früher zum schechteren machen. Es gab auch schöne Dinge.
    Heute ist es genauso, es gibt schreckiche Geschehnisse, mehr Amokläufe in Schulen und die Brutalität scheint schlimmer zu werden. Die Anzahl der Verbrechen sind wiederum rückläufig.
    Alles hat seine Zeit. Es gibt heute auch gute Entwicklungen.


    Die Sache mit den Werten. Es mag bis 1989 eine klarer strukturierte Weltsicht gegeben haben. Hier die Guten, drüben die Bösen. Ehen hielten länger, aber nur weil die Frauen vom Wohl, Wehe und dem Geld des Mannes abhängig waren. Autoritäten wurden lange gefürchtet und kaum in Frage gestellt. Klar, gab ja noch viele Menschen aus der Nazi-Generation. Erst als die 68er versuchten mit dem Muff unter den Talaren Schluss zu machen, änderte sich vieles. Ziviler Ungehorsam, Befreiung, neue Werte, mehr Rechte wie auch den Terrorismus und die Rasterfahndung. Ich erinnere mich noch, wie wir an der Stelle, wo man Hans Martin Schleyer entführt hatte, vorbeifuhren. Ich war noch klein, erinnere mich aber an Blumen. Andererseits wurde mein Onkel damals mit vorgehaltener Maschinenpistole kontrolliert. Kriege gab es zu allen Zeiten. Ich trieb mich in Bauernhöfen herum oder saß neben dem Schafhirten auf einem einbeinigen Stuhl und hütete mit ihm die Schafe. Heute wissen manche Kinder noch nicht einmal, dass eine Kuh nicht lila ist.


    Man steht niemals zweimal in demselben Fluss (geklaut).
    Geändert von Lysander (26.10.2014 um 19:56 Uhr)

  5. #45
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 116

    AW: Nostalgie zur Selbstwertsteigerung?

    Lysander schreibt:
    Heute wissen manche Kinder noch nicht einmal, dass eine Kuh nicht lila ist.
    Was ist das, eine "Kuh"? Meine Milch kommt aus dem Tetra Pak!

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