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Diskutiere im Thema Nostalgie zur Selbstwertsteigerung? im Forum ADS ADHS Allgemeines
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #31
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 27
    Forum-Beiträge: 796

    AW: Nostalgie zur Selbstwertsteigerung?

    Die Jugend liebt heutzutage den Luxus. Sie hat schlechte Manieren, verachtet die Autorität, hat keinen Respekt vor älteren Leuten und schwatzt, wo sie arbeiten soll. Die jungen Leute stehen nicht mehr auf, wenn Ältere das Zimmer betreten. Sie widersprechen ihren Eltern, schwadronieren in der Gesellschaft, verschlingen bei Tisch die Süßspeisen, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer.
    Sokrates
    Das find ich sogar noch besser

  2. #32
    cocolores

    Gast

    AW: Nostalgie zur Selbstwertsteigerung?

    Ich würd' gern wissen, was Sokrates heute sagen würde und das sicher nicht mehr federkielschreiben, sondern bloggen wird
    Geändert von cocolores (26.10.2014 um 16:38 Uhr) Grund: same

  3. #33


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 9.020

    AW: Nostalgie zur Selbstwertsteigerung?

    Genau, unsere ganzen alten Fülosofen würden sich als
    Blogger betätigen. Hätte man den guten alten Sokrates
    ins Heute gebeamt, hätte er sicher nichts anderes geschrieben
    Allerdings viel mehr, weil tippen schneller geht.

  4. #34
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.422

    AW: Nostalgie zur Selbstwertsteigerung?

    Ich weiss nicht ob er zustande wäre überhaupt etwas zu schreiben, so geschockt er sein könnte...

    Sonst über die Jungendlichen... Wie Mädchen herrumlaufen heute, hätte man noch im 1986 gesagt, so gekleidet sind nur die Huren bei der Arbeit... Ich muss immer wieder schmulzen wenn ich dran denke, aber habe mich auch an enge Kleidung und tiefe Aufschnitten gewöhnt so wie an Spagetthiträger & Co.

    Damals hatte man doch nie etwas enge gehabt gerade dort wo Männer gerne anschauen...

  5. #35
    cocolores

    Gast

    AW: Nostalgie zur Selbstwertsteigerung?

    Ich stelle mir gerade Richard Baxter vor - beim Anblick eines Arschgeweihs am Strand auf Mallorca.

  6. #36


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 9.020

    AW: Nostalgie zur Selbstwertsteigerung?

    Wenn ich mich an meine 20ger erinnere, dann
    weiß ich aber trotzdem, was Ayapap meint. Irgendwie
    war das auch für mich eine Zeit, wo es anfing noch
    schwieriger zu werden. Man musste sich zurechtfinden
    in neuen Situationen und die Anforderungen wurden
    größer. Es wurde mehr Selbständigkeit erwartet.
    Da habe ich dann gemerkt, dass ich den Erwartungen
    überhaupt nicht gerecht werden konnte. Es war wahnsinnig
    anstrengend. Auch in der Kindheit und Jugend habe ich das
    gemerkt, aber mit dem Auszug von zu Hause und dem
    Aufbau eines neuen Lebens war es aufeinmal noch schwieriger.
    Die Verantwortung für mein Handeln lag auf einmal nicht mehr
    bei den Eltern und Lehrern, denen die Erziehung oblag, sondern
    bei mir ganz allein.
    Da fiel mir dann auch auf, wie einfach das Leben früher gewesen ist.
    Und in meinem verqueren Geist fand ich das ganz früher noch viel
    besser. Mittelalter. Suuuuuper. Ich wäre sicher eine Aufrührerin gewesen
    und hätte für Recht und Freiheit gekämpft oder wäre eine weise
    Heilerin geworden. Dass ich als Hexe verbrannt worden wäre, nachdem
    ich auf der Streckbank alles andere als Physiotherapie erfahren hätte, habe
    ich da dann mal ausgeklammert. Außerdem habe ich den nahenden
    Atomkrieg oder die Explosion der Atomkraftwerke (Tschernobyl war gerade
    passiert) begrüßt und wir dachten, da die Menschen es eh nicht verdient
    hatten auf diesem Planeten zu sein, könnten wir uns auf das Dach des
    Hochhauses setzen, Champagner trinken und den Pilz begrüßen, bevor
    wir abdanken.

    - - - - - - - - - - Beiträge zusammengeführt (< 3 Minuten Zeitunterschied) - - - - - - - - - -

    Übrigens, Mj, Miniröcke waren nie so kurz wie in 60gern,
    außer vielleicht in den 20gern

  7. #37


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 9.020

    AW: Nostalgie zur Selbstwertsteigerung?

    Naja, Sokrates hätte sicher auch einen Herzkasper bekommen
    bei dem Anblick eines Arschgeweihs.
    Zu meiner Zeit gab es das übrigens noch nicht

  8. #38
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 583

    AW: Nostalgie zur Selbstwertsteigerung?

    Nun ja, ayapap22, dass man mit 24 Jahren nicht behaupten kann, das Arbeitsleben der 70er-80er Jahre aus persönlicher Erfahrung zu kennen sollte doch klar sein?
    Ich bin auch in den 90ern aufgewachsen und sehe keinen "Werteverfall". Nicht einmal ansatzweise.
    Früher saß man zwar nicht mit Smartphone am Tisch, das stimmt. Dafür mit dem Gameboy.
    Statistiken zeigen sogar, dass den heutigen Kindern und Jugendlichen "traditionelle Werte" wieder wichtiger sind als noch vor 10-20 Jahren.
    Ein Mensch kann ohne Werte gar nicht leben, jeder hat seine Werte. Das diese sich von Generation zu Generation unterscheiden ist okay.
    Prinzipiell findet jede Generation, dass "ihre" Werte die einzig Wahren sind, das macht es sehr schwer.
    Der von dir angesprochene Werteverfall wird, wie minzi auch schon erwähnt hat, seid jahrtausenden(!) beobachtet.
    Das wir nicht alle sabbernd und mit Knüppeln bewaffnet aufeinander losgehen wundert einen da doch, oder?
    Tatsächlich leben heutzutage in Europa Menschen vieler Nationen mit unterschiedlichen Sprachen und leben friedlich miteinander.
    Ich gehe regelmäßig im Nachbarland einkaufen, habe Freunde in Dänemark, Slowenien und England, es gibt sehr viele Organisationen die sich für Menschenrechte einsetzen.
    Viele meiner fb-Freunde posten regelmäßig Videos und Texte, die verdeutlichen, wie viele sich für ein gutes Miteinander - zwischen den Völkern, zwischen den Geschlechtern, zwischen Minderheiten und Mehrheiten - engagieren.
    Behinderte werden heutzutage mehr akzeptiert als früher, rede mal mit älteren Menschen über "psychische Störungen", die sagen dir vermutlich, dass es
    a) keine psychischen Krankheiten gibt und die Menschen einfach nur faul o.ä. sind oder
    b) das es psychische Krankheiten gibt, diese Menschen aber verrückt und eingesperrt gehören.
    Das sind alles Werte der "Neuzeit", die es früher nicht gab. Akzeptanz von Behinderten (man denke einfach nur mal an die Euthanasie im dritten Reich), Gleichberechtigung, kulturelles Miteinander in Europa... (mein Eltern haben nichtmal eine Fremdsprache gelernt, so unwichtig war das früher).
    Ellenbogenmentalität gab es früher genauso wie heute.
    Mein Vater hat 6 Tage/Woche gearbeitet, 12h am Tag. Das war normal und wurde so erwartet. Jemand, der es auch welchen Gründen auch immer nicht geschafft hat, war halt gearscht.
    Pech gehabt - Leistung muss erbracht werden.
    Ich kenne keinen Mann, der damals nicht Unmengen an Alkohol getrunken hat. Großväter, ältere Onkel, Großonkel, ältere Nachbarn, deren Väter etc., alles Alkoholiker. Also nach heutiger Definition.
    Früher wars halt normal. Mein Vater erzählte, dass sie auf der Arbeit immer eine Kiste Bier im Kühlschrank hatten und zu Schichtbeginn erstmal jeder 1-2 Flaschen Bier getrunken hat. Manchmal gabs auch "hartes" Zeug. Viele haben den Druck vermutlich nur so ertragen können.
    Heutzutage hat jeder Mensch Anspruch auf Teilzeitarbeit, auch psychisch kranke Menschen können arbeiten gehen, Väter können Vätermonate nehmen (auch wenn es da noch Verbesserungsbedarf gibt, immerhin gilt mittlerweile nicht jeder familiär engagierte Vater automatisch als "Weichei") u.s.w.
    Und wenn du so Fälle ansprichst wie der junge Mann, der seine schwangere Freundin verlassen hat:
    Sowas gabs früher vllt. seltener, aufgrund des gesellschaftlichen Drucks.
    Aber glaubst du, die Frauen wurden alle super unterstützt von ihren Männern, nur weil sie verheiratet waren?
    Da habe ich schon genug Geschichten gehört von Frauen, die den ganzen Tag alleine mit den Kindern waren, wenn der Mann gegen Mitternacht nach Hause kam waren die Kinder natürlich schon lange im Bett und der Mann völlig betrunken und aggressiv.
    Die Menschen sind heute nicht verantwortungsloser oder anderes, sie zeigen ihre Schwäche nur anders.

    Was bringt es denn überhaupt, immer von "früher war alles besser" zu reden?
    Man kann das früher nicht ändern. In den meisten Punkten stimmt es auch einfach nicht.
    Natürlich gibt es einiges, was früher besser war. Statistisch waren Kinder früher mehr an der freien Natur und haben sich mehr bewegt.
    Das stimmt.
    Es gab auch weniger Probleme mit der Reizbelastung (allerdings rede ich hier eher so von sehr alten Zeiten die ich selber nie erlebt habe, seit ich auf der Welt bin ist die Reizbelastung schon immer immens gewesen).
    Aber demgegenüber stehen unglaublich viele Dinge, die heutzutage besser sind.
    Macht es nicht mehr Sinn, das zu betrachten, was heute besser ist, anstatt sich auf das wenige zu konzentrieren, was früher besser war?

  9. #39
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.422

    AW: Nostalgie zur Selbstwertsteigerung?

    @ Minzi: Es stimmt schon mit die Minirock...

    Dass es gerade Anfang 20 schwieriger wird, hatte ich auch erlebt... Da ging es bei mich einiges wirklich gar nicht mehr... Als Kind, in der Schule, konnte ich irgendwie gut mitmachen, aber berfusleben war ein andere Geschichte...

    Wobei ich denke, so eine Alter ist mehr oder weniger für alle mehr oder weniger schwierig. Vieles ist neu... Neu im Berufsleben, sich mit Partnerschaft zu befassen...

    Heute geht mich viele besser als damals, auch weil ich mehr Erfahrung habe und einige Fehler nicht mehr mache...

    Noch wegen sokrates: So wie ich in Errinerung haben, war doch die alte Griechen, was Nacktheit betrifft ziemlich freizügig... Dann wäre es ihm sicher kein Problem Arschgeweiht zu sehen...

  10. #40
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 583

    AW: Nostalgie zur Selbstwertsteigerung?

    mj71 schreibt:
    Ich weiss nicht ob er zustande wäre überhaupt etwas zu schreiben, so geschockt er sein könnte...

    Sonst über die Jungendlichen... Wie Mädchen herrumlaufen heute, hätte man noch im 1986 gesagt, so gekleidet sind nur die Huren bei der Arbeit... Ich muss immer wieder schmulzen wenn ich dran denke, aber habe mich auch an enge Kleidung und tiefe Aufschnitten gewöhnt so wie an Spagetthiträger & Co.

    Damals hatte man doch nie etwas enge gehabt gerade dort wo Männer gerne anschauen...
    Ach, ich war so geschockt, als ich das Konfirmationsfoto meiner Mutter gesehen habe.
    Uns Mädchen wurde damals gesagt: Röcke MINDESTENS knielang!
    Sehe dann das Konfirmationsbild meiner Mutter und die Mädchen hatte ALLE Miniröcke an! In der Kirche!

    Und schau dir mal Filme aus den 60er und 70ern an. Dagegen sind viele Mädchen heutzutage doch keusch angezogen.

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