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Diskutiere im Thema Nostalgie zur Selbstwertsteigerung? im Forum ADS ADHS Allgemeines
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #21
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 27
    Forum-Beiträge: 796

    AW: Nostalgie zur Selbstwertsteigerung?

    Es war einfach nur anders.
    Das sagte ich auch. "Es war auch hart, aber anders"

    Ich verstehe was du meinst und kann das nachvollziehen, so ist es ja gar nicht.
    Ich sagte aber, dass ich NICHT meine, dass früher "alles" (oder wie du sagst sehr vieles) besser war. Ich weiß durchaus, dass früher auch sehr viel schlechter war, ich bin ja nicht doof ^^

    Aber die Dinge von denen ich sprach find/ fand ich früher besser. Ich lasse damit jedoch nicht die negativen Dinge außer Acht. Ich rede mir das nicht schön. Ich sprach eben nur das an, was mir in dem Moment wichtig erschien und nicht noch den ganzen Rest.

    Ich finde einfach in der heutigen Gesellschaft sind viele Werte und Normen verloren gegangen.
    Auch wird alles viel schneller und hektischer...das ist meine persönliche Meinung.

    Und weil da gerad jemand schneller war mit dem Beitrag als ich, möchte ich noch hinzufügen, dass ich es weder bei meinen noch anderen Beiträgen angemessen finde, sich über einen Beitrag lustig zu machen. Ironie hin oder her.

  2. #22
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 40
    Forum-Beiträge: 1.008

    AW: Nostalgie zur Selbstwertsteigerung?

    Rettich, hör auf! Ich kann nicht mehr!

    Edit:
    Nix für ungut, ayapap! Ich finde, daß Humor an dieser Stelle in jedem Fall besser angebracht ist, als sich hier verkrampft aufzuschaukeln. Zudem kann ich Rettichs Beitrag prima auf das Thema als Gesamtheit beziehen. Du auch?
    Geändert von Bummel77 (26.10.2014 um 15:33 Uhr)

  3. #23
    Rettich

    Gast

    AW: Nostalgie zur Selbstwertsteigerung?

    In einem Punkt möchte ich Ayapa22 natürlich recht geben. Es ist tatsächlich alles viel schneller geworden. Und ich denke, gerade bei ADHS ist das ja eher kontraproduktiv. Früher war es ja tatsächlich eher so, dass du mit dem Wissen, was du dir während deiner Ausbildung oder Studium erworben hattest, oft ein ganzes Berufsleben bestreiten konntest, ohne nennenswert noch irgend etwas dazulernen zu müssen. Mittlerweile ist es aber so, dass du weg vom Fenster bist - gerade im IT-Bereich - wenn du ein paar Jahre keine Fortbildungen gemacht hast. Und so ist es in andern Bereichen auch.

    Ich kann nicht behaupten, dass mir so etwas Spaß macht. Dummerweise ist aber unser Arbeitsmarkt noch immer so organisiert wie zu Kaisers Zeiten. Ich erwähne da nur mal Handwerks und Handelskammern und die ganzen Standesorganisationen, die heute unter dem Deckmäntelchen der Qualitätssicherung nur ihre alten Pfründe behalten möchten.

    Von der Arbeitgeberseite sieht es leider nicht viel besser aus. Um- und Quereinsteiger haben es immer schwerer. Man ist gezwungen, sich zu spezialisieren und wenn es irgendwelche Berufe nicht mehr gibt oder sie kaum noch gefragt sind, dann steht man doof da, weil es ja anscheinend schwer vorstellbar ist, dass jemand, der Bäcker gelernt hat eventuell auch Metzger werden könnte.

    Insofern hatte es die Generation meiner Eltern da noch einfacher, zumal die Arbeitslosigkeit damals auch nicht so hoch war.

  4. #24


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 9.017

    AW: Nostalgie zur Selbstwertsteigerung?

    Seitdem es Bücher gibt, wird darüber diskutiert, dass
    Werte und Normen verloren gegangen sind. So ist
    das innerhalb einer Gesellschaft. Werte und Normen
    verändern sich, aber sie gehen nicht verloren. Wenn
    sie seitdem Bücher geschrieben werden verloren gegangen
    wären, wäre unsere Gesellschaft tot. Wir hätten uns schon
    alle gegenseitig umgebracht, weil nichts mehr übrig gewesen
    wäre.
    Gut, wenn Du Veränderungen nicht magst, kann ich das
    verstehen, aber andererseits frage ich mich, welche Veränderungen
    Du schon miterlebt hast. Als Du geboren wurdest z.B., gab es schon
    Altenheime, PC´s, Handys. Welche Werte, die es in Deiner Kindheit
    gab, sind denn nicht mehr da?
    Fiese Videos von Prügeleien gab es zu meiner Zeit z.B. nicht, um mal
    ein krasses Beispiel für eine Verschlechterung zu nennen. Da würde
    ich Dir recht geben, dass das bestimmt etwas ist, was sich zum Nachteil
    entwickelt hat, dadurch das es das Netz gibt. Andererseits hat es das
    früher live gegeben. Gladiatorenkämpfe, Judenhatz- und mord, Ku-Klux-Klan
    oder andere Verfolgungen und Zurschaustellungen. Es haben sich nur
    die Medien/die Veranstaltungsorte geändert, aber nicht die Menschen.

  5. #25
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 27
    Forum-Beiträge: 796

    AW: Nostalgie zur Selbstwertsteigerung?

    Nix für ungut, ayapap! Ich finde, daß Humor an dieser Stelle in jedem Fall besser angebracht ist, als sich hier verkrampft aufzuschaukeln. Zudem kann ich Rettichs Beitrag prima auf das Thema als Gesamtheit beziehen. Du auch?
    Sicher ist Humor immer besser angebracht als sich hochzuschaukeln. Ich finde aber immer es kommt auf die Art des Humors an. Wenn man wie ich, das Gefühl hat in einem Beitrag mit seiner Meinung allein zu sein, bzw. seinen Standpunkt nicht so vertreten zu können, dass die anderen auch wirklich wissen was man meint, dann fühlt man sich durch eben solche eine Art des Humors ein wenig angegriffen. Weil ich aber weiß, dass es eventuell nicht so gemeint war, habe ich nur meine Meinung dazu geäußert und nicht bissig drauf reagiert ^^

    Es kann nämlich vorkommen, dass dann auf Grund solcher Vorkomnisse eine Thread erst hoch geschaukelt wird. Weiß nicht...ich find sowas einfach nicht immer angebracht. Das ist aber nicht nur auf mich jetzt bezogen, von wegen beleidigte Leberwurst, ehrlich nicht! Ich habe das erst vor kurzem auch in einem anderen Thread angesprochen., wo es nicht um einen eigenen Beitrag ging

    Und weil Rettich wieder schneller war als ich: Ich gebe dir in dem Sinne vollkommen Recht.

    Und Minzi war dann auch noch schneller: Was ich jetzt genau meine, habe ich u.a. an Beispielen deutlich gemacht. EDIT: Um noch mal eins zu bringen: Ich find es z.B. furchtbar unhöflich in Zeiten der Smartphones und so weiter, wenn man sich mit Freundne trifft, ständig an diesen dingern zu hocken und nebenbei anwesend zu sein. Oder wenn man am Esstisch sitzt und einer imemr schnell was im Handy machen muss...

  6. #26
    cocolores

    Gast

    AW: Nostalgie zur Selbstwertsteigerung?

    Rettich schreibt:
    Früher war alles besser - jawohl. Da hatten wir nämlich noch einen Kaiser und die Sissi und das weiß Rössl am Wolfgangssee. Lieselotte Pulver verjagte die Räuber im Spessart und wir haben immer mit den Mädels vm Immenhof gespielt.

    Mein Mutter hat jeden Sonntag Kuchen gebacken und alles Tanten und Onkels, Opas und Omas und die ganze Vogelschar waren immer da und dann sind wir wandern gegangen über Stock und Stein und haben lustige Wanderlieder gesungen und die Wälder waren viel grüner als heute, die Sommer waren endlos und ohne Regen und die Winter immer mit viel Schnee und wir haben Schneemänner gebaut und Schneeballschlachten haben wir gemacht und die Schule war voller toller Lehrer die dank ihrer humanistischen Bildung stets das Gute in uns gesehen haben ungeachtet unserer Leistungen.

    Jawohl, so war das nämlich damals.

    Jaaa, also äh.. bei mir war das aber wirklich so …

    Es gab Kuchen, der gefühlt leckerer war als heute, die Sommer waren rückwärts betrachtet 8 Wochen am Stück schön sonnig und heiss, der Schnee war super und landete immer in Omas Kragen, wir sind gewandert und mein Opa kannte alle Vogelstimmen und die meiner Oma gehörte auch dazu und hatte eine Art Bezeichnung wie "canari cannibalis" und danach gab es zu Hause heissen Kakao und davor haben wir gesungen und das mache ich bis heute, wenn ich im Auto sitze wie gestern und mich nach einem Chaotentreffen auch mit Navi in altbekannten Gefilden sinnlos verfahre, weil ich schneller fahre als das Navi Bescheid sagen kann und dann umkrampfe ich mein Lenkrad und flüstere

    "… das Licht ist aus, ich fahr nach Haus, rabimmelrabammelrabummbummbumm …"

    Hach!

  7. #27


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 9.017

    AW: Nostalgie zur Selbstwertsteigerung?

    Ja, genau.
    Das ist Nostalgie, aber hat mit der allgemeinen Realität nichts zu tun.
    Alles, was man das erste Mal hatte, war besser. Na gut fast alles.
    Gerüche, Geräusche, was auch immer uns an eine schöne Sache
    erinnert, lässt uns nostalgisch werden. Und in sofern war früher alles
    besser. Gut, das Klima ist in der Realität wärmer geworden. Ich habe den
    Eindruck, ich war früher häufiger schlittenfahren oder schwimmen. Aber
    was ist schon Erinnerung. Eine Zusammenhäufelung schöner und
    schlechter Momente, wo Zeit eh keine Rolle spielt. Vor allem nicht für
    Adhs´ler. Da kann ein schöner Winter schon mal für ein paar Jahre
    stehen. Und warum der Schnee nicht mehr in Omas Kragen landet......
    hat leider nichts mit dem Schnee zu tun...... schnüff....

  8. #28
    cocolores

    Gast

    AW: Nostalgie zur Selbstwertsteigerung?

    Und warum gehen wir in der Realität nicht raus und werfen uns den Schnee in den Kragen? Eigentlich machen wir das doch. Gerade die Verrückten haben sich doch ihre kindischen Spässe so schön bewahrt.
    Wir machen heute auch Dinge, an die wir uns mal gern erinnern werden. Jede Realität schafft ihre eigene Nostalgie. Und die jetztige Nostalgie beinhaltet, dass wir uns nicht mehr in erster Linie daran erinnern, was uns damals statt der Handytipperei gestört hat. In 30 Jahren werden wir uns gern daran erinnern, wie gut wir unsere Landschaft kannten, weil wir noch mit Navi und per Handyortung, GPS und Googlemaps in der Gegend herumeierten, um von A nach B zu kommen, und dabei eben G, L, S und auch X gesehen und kennengelernt haben. Und wie schön das doch war, auch wenn man heutzutage total bequem mit seinem Stirnimplantat direkt nach B durchbeamt und den Rest verpasst.
    Geändert von cocolores (26.10.2014 um 16:22 Uhr) Grund: deutsche Sprache in Text implantiert

  9. #29
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.418

    AW: Nostalgie zur Selbstwertsteigerung?

    Ich kenne verschiedene Menschen von verschiedenen Alter die gerne sagen: Früher war besser... Früher war für einigen die 40' , für anderen die 60' und für mich die 80'

    Was sicher für alle irgendeinmal "früher war besser" wird ist die Gesundheit... Kann sein dass was besser ist, mehr dass man jung, unbeschwerdt (da will ich auch mal ayapap hineinbeziehen) und nun fitter waren?

    Naja, meine Kindheit war nicht schön... Heute geht mich schon besser... Ausser, dass ich älter bin und weniger belastbar bin...

    Aber es scheint mich nun einige Sachen gehen die früher besser waren... Als ich Kind war, war viel weniger Arbeitslosigkeit, weniger Armut in Westeuropa und vieles war irgendwie gemütlicher (weniger Hektik) als heute...

    Aber damals konnte ich eben Internet gar nicht vermissen, niemand wusste was es ist... Heute, kann ich die gute Wirtschaftlage von damals vermissen... Einiges anders vermisse ich lieber gar nicht und denke lieber auch nicht daran...

    Neigen wir nicht dazu, dass zu vermissen was verloren ging? Dabei ein bisschen was man heute hat, zu vergessen? Was man hat, kann man doch nicht vermissen.

    Es ist dann nur meine Meinung und ich behaupte nicht die Wahrheit zu sagen... Ich hoffe, ihr versteht was ich meine... Sonst ist nicht schlimm.

  10. #30
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 40
    Forum-Beiträge: 1.008

    AW: Nostalgie zur Selbstwertsteigerung?

    Ich habe da noch ein schönes nostalgisches Zitat:
    Die Jugend liebt heute den Luxus.
    Sie hat schlechte Manieren, verachtet die Autorität, hat keinen Respekt mehr vor älteren Leuten und diskutiert, wo sie arbeiten sollte.
    Die Jugend steht nicht mehr auf, wenn Ältere das Zimmer betreten.
    Sie widerspricht den Eltern und tyrannisiert die Lehrer. - Sokrates

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