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Diskutiere im Thema Eine (Erwachsenen-)ADS-Stiftung - gibt es sowas? Wäre das sinnvoll/hilfreich? im Forum ADS ADHS Allgemeines
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #1
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 55
    Forum-Beiträge: 2.051

    Eine (Erwachsenen-)ADS-Stiftung - gibt es sowas? Wäre das sinnvoll/hilfreich?

    Gibt es in Deutschland eine (Erwachsenen-)ADS-Stiftung?

    Ich denke da an eine Institution, die ADSlern in Krisensituationen beisteht, wo nicht Psychiater, Arzt oder Therapeut zuständig sind.
    Also z.B. finanzielle Unterstützung (einmalige Zuwendungen) oder Gewährung von Kleinkrediten.

    Das Forum bzw seine Mitglieder leisten ja oft fantastische Arbeit um andere in Krisen zu unterstützen. Aber manchmal scheitert es doch am Geld. Z.B. Wenn Fahrtkosten entstehen, um jemanden zu helfen, weil es per Forum oder Telefon nicht geht.
    Oder um Plätze für nötige Auszeiten zur Verfügung zu stellen, wenn Krankenkassen oder Rentenversicherung nicht wollen oder es zu lange dauert?

    Wenn es sowas noch nicht gibt, sollte man dann nicht eine ins Leben rufen?

    Es gibt sicher noch viele Ideen, was solöch eine Stiftung für ADSler in Nöten leisten könnte.

    Tiefseele

    PS: Wer Sachkundig mit diskutieren will, kann ja mal "schnell" bei Wikipedia nachlesen, was eine Stiftung ist.

  2. #2
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 55
    Forum-Beiträge: 2.051

    AW: Eine (Erwachsenen-)ADS-Stiftung - gibt es sowas? Wäre das sinnvoll/hilfreich

    Hab ich euch jetzt durch das PS abgeschreckt? Ich kann mir nicht vorstellen, daß das hier niemanden interessiert.

    Um euch kurz ins Bild zu setzen zitiere ich kurz mal Wikipedia:
    Eine Stiftung ist eine Einrichtung, die mit Hilfe eines Vermögens einen vom Stifter festgelegten Zweck verfolgt. Dabei wird in der Regel das Vermögen auf Dauer erhalten und die Destinatäre können nur in den Genuss der Erträge kommen. Stiftungen können in verschiedenen rechtlichen Formen und zu jedem legalen Zweck errichtet werden. Die meisten Stiftungen werden in privatrechtlicher Form errichtet und dienen gemeinnützigen Zwecken.
    Haltet ihr eine ADS-Stiftung für utopisch?

    Ich nicht!

    Wenn Alex vor 5 Jahren mal jemand jemand erzählt hätte, er macht mal ein Forum mit über 10.000 Mitgliedern aus überwiegend 3 Ländern, mit Ortsgruppen, bundesweiten Treffen, gegenseitigen Lebenshilfen usw. aufbaut, wäre er vielleicht auch belächelt worden.

    Es gibt doch einige von uns, die Zeit haben, weil sie z.B. berentet oder arbeitslos haben. Ihre Fähigkeiten liegen oft brach weil sie im Moment keiner abruft. Sie würden auch gerne anderen ADSlern helfen. Viele machen das ja auch schon, aber manchmal scheitert es an der Organisation, Kommunikation oder am Geld. Eine operative Stiftung könnte da Abhilfe schaffen.

    Kennt zufällig jemand Bill Gates persönlich? Nicht. Hm, schade. Aber auch ohne ihn (fragen könnte man ja trotzdem mal!) müßte es möglich sein, Gelder für die Stiftung zu bekommen. Es gibt ja genug ADSler, die es auch zu was gebracht haben und sich an ihre früheren Probleme erinnern.

    Soweit von mir für heute. Mehr nach dem Bergwitz-Treffen, wo wir uns vielleicht auch darüber unterhalten können.

    Tiefseele

  3. #3
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 3.862

    AW: Eine (Erwachsenen-)ADS-Stiftung - gibt es sowas? Wäre das sinnvoll/hilfreich

    Dabei wird in der Regel das Vermögen auf Dauer erhalten und die Destinatäre können nur in den Genuss der Erträge kommen.
    Das Wörtchen "Vermögen" hat mich am Antworten gehindert.

    Aber nun warte ich erst einmal ab, was Du am Wochenende dazu zu erzählen hast.

  4. #4
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Fachperson
    Forum-Beiträge: 665

    AW: Eine (Erwachsenen-)ADS-Stiftung - gibt es sowas? Wäre das sinnvoll/hilfreich

    Ich warte auch seit 1999 auf eine Stiftung, die sich mit ADHS beschäftigt.

    De facto vergebens. Es mag ja auch reiche Stifter mit ADHS geben. Aber bisher werden alle möglichen Gebiete bedacht, nur eben nicht wirklich ADHS.

    Wenn also ein paar Millionen Euro auf dem Festgeldkonto liegen hat, jetzt wäre die Zeit sich hier im Forum zu outen :-)

    Die Idee für Stiftungen ist ja immer schön und gut.... Bis es dann zu dem Thema kommt, wer denn Geld stiften könnte....

  5. #5
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 5.838

    AW: Eine (Erwachsenen-)ADS-Stiftung - gibt es sowas? Wäre das sinnvoll/hilfreich

    Und dann die Frage der genauen Verwendung der Gelder. Potentielle Stifter möchten da bestimmt einen ziemlich genauen Rahmen.

    Die Idee selbst finde ich gut, nur sehe ich es ähnlich wie Web4Health, Stifter zu finden, wird alles andere als leicht.

    Zumal mir persönlich noch die Organisation Sorgen bereiten würde, sind viele von uns doch eher "Auf den letzten Drücker"-Arbeiter und schnell zu begeistern.

    Auf die Ergebnisse des Bergwitz-Treffens bin ich gespannt.

  6. #6
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 40
    Forum-Beiträge: 1.007

    AW: Eine (Erwachsenen-)ADS-Stiftung - gibt es sowas? Wäre das sinnvoll/hilfreich

    Die Idee mit der Stiftung ist gut. Insgeheim habe ich auch schon selber davon geträumt, demnächst mal beim googeln auf eine AD(H)S-Stiftung zu stoßen. Es passiert einfach nicht!
    Selber gründen und potentielle Wohltäter ansprechen hat etwas für sich. Aber dummerweise ist Bill Gates bei weitem nicht der einzige Superreiche mit Spendierhosen, den ich nicht persönlich kenne...
    Und ich muß zugeben: Klinkenputzen, Neuaquise, etc. sind das Maximum an Horrorvorstellung für mich...

    Kann man nicht am Startpunkt so etwas wie "crowdfunding" setzen und dann darauf aufbauen?

  7. #7
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 55
    Forum-Beiträge: 2.051

    AW: Eine (Erwachsenen-)ADS-Stiftung - gibt es sowas? Wäre das sinnvoll/hilfreich

    Ich denke, daß selbst in die Hand nehmen mehr Spaß macht und zu schnelleren Ergebnissen führt, als zu warten.

    Das mit dem Vermögen:

    Wikipedia: Wenn man eine Stiftung errichten will, dann ist die Ausstattung mit Vermögen unabdingbar. Das Vermögen muss der Höhe nach ausreichend sein, um den Zweck der Stiftung dauerhaft und nachhaltig aus den Erträgen des Vermögens verwirklichen zu können. Bei gemeinnützigen Stiftungen folgt nach der Errichtung die Prüfung durch das Finanzamt, das neuerdings mittels Verwaltungsakt den Status der Gemeinnützigkeit gewährt, wenn die Anforderungen des Gemeinnützigkeitsrechts erfüllt sind. In einigen Bundesländern erfolgt diese Prüfung bereits im Anerkennungsverfahren durch das Finanzministerium des Landes.
    Einerseits, aber wo das Vermögen letztendlich her kommt ist egal, solange es legal ist:

    Wikipedia: In den letzten 30 Jahren hat sich ein Trend entwickelt, dass Stiftungen auch auf dem Fundraising- und Spendenmarkt auftreten. Zunehmend werden Stiftungen auch als Basis für das Einwerben von Zustiftungen, Spenden, Vermächtnissen und Erbschaften genutzt. Zu dieser Gruppe gehören seit den 1990er Jahren auch die Gemeinschafts- und Bürgerstiftungen. Andererseits muss natürlich nicht für jede Idee eine neue Stiftung gegründet werden.
    Und mit crowdfunding wurden schon viel blödsinnigere Projekte mit Geld versorgt.

  8. #8
    like a Hobo...

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 639

    AW: Eine (Erwachsenen-)ADS-Stiftung - gibt es sowas? Wäre das sinnvoll/hilfreich

    Wir können dann ja auf facebook irgendeine dämliche Challenge ins Leben rufen, mit der dann Spenden für die ADHS Stiftung gesammelt werden

  9. #9
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Eine (Erwachsenen-)ADS-Stiftung - gibt es sowas? Wäre das sinnvoll/hilfreich

    Vielleicht auch erstmal einen Verein gründen, und dann eine Stiftung daraus aufbauen.

    Mich schreckt es etwas ab, ohne Erfahrung und Profis gleich die "Königsdisziplin" anzustreben. Allein die steuer-/ rechtl. Dinge sollten nicht unbedingt blauäugig angegangen werden. Das ist bei einem Verein alles noch moderater, und selbst da braucht man einen Kassenwart, Schriftführer, Protokolle über Protokolle etc etc.....

  10. #10
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 2.410

    AW: Eine (Erwachsenen-)ADS-Stiftung - gibt es sowas? Wäre das sinnvoll/hilfreich

    Verein ist schwierig, weil der kein Vermögen und nur bedingt Rücklagen haben darf, ds ist eine Stiftung sinnvoller.

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