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Diskutiere im Thema Eine (Erwachsenen-)ADS-Stiftung - gibt es sowas? Wäre das sinnvoll/hilfreich? im Forum ADS ADHS Allgemeines
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #31
    *schnüff*

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 2.168

    AW: Eine (Erwachsenen-)ADS-Stiftung - gibt es sowas? Wäre das sinnvoll/hilfreich

    Glaube ich noch nicht so ganz. Warum errichten dann genug aktive Firmen welche, einen großen Vorteil muss es geben. Gerade "Reiche" machen nichts umsonst... (sonst wären sie ja nicht reich geworden)

  2. #32
    mit Nebenwirkung

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 4.658

    AW: Eine (Erwachsenen-)ADS-Stiftung - gibt es sowas? Wäre das sinnvoll/hilfreich

    ..... vllt kann so ne Firma dann so viele Steuern absetzen, dass sie noch was raus bekommt ...


    .....

    Edit
    Ich hätte noch ne Idee.... aber das wäre illegal.... sowas möchte ich niemandem unterstellen
    Geändert von happypill (18.09.2014 um 17:22 Uhr)

  3. #33
    *schnüff*

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 2.168

    AW: Eine (Erwachsenen-)ADS-Stiftung - gibt es sowas? Wäre das sinnvoll/hilfreich

    Du lachst - das ist nicht so abwegig....

  4. #34
    der Weg ist gut

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 37
    Forum-Beiträge: 1.118

    AW: Eine (Erwachsenen-)ADS-Stiftung - gibt es sowas? Wäre das sinnvoll/hilfreich

    Richtig Happy, Stiftungen werden etwas anders Besteuert als normale Unternehmen.
    Dazu kommt dann eben noch dass der Stiftungsgründer den Stiftungszweck festschreibt und so die lieben Nachkommen auch nach seinem Tod an die Kandare nimmt und diese nicht schalten und walten können wie sie wollen.

    Zum Beispiel können dann keine Unternehmensveräußerungen vorgenommen werden. Und das Erbe wird nicht verprasst.

    Da es somit bei Stiftungen den klassischen Generationenübergang (Erbe) nicht wirklich gibt, geht Vater Staat von einem automatischen Generationenübergang alle 30 Jahre aus, was bedeutet, dass eine Stiftung alle 30 Jahre der Erbschaftssteuer unterworfen wird.

  5. #35
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 55
    Forum-Beiträge: 2.051

    AW: Eine (Erwachsenen-)ADS-Stiftung - gibt es sowas? Wäre das sinnvoll/hilfreich

    Bummel, vielleicht gibt es in 10 oder 20 Jahren mal eine Stiftung, die das, was du gerne hättest, einmal leisten kann. Vielleicht auch ein Verein.

    Wenn eine bescheidene Stiftung aus ihrem kapital einen Ertrag (z.B. Zinsen) von 1000 € hat, dann gibt es eben nur wenig zu verteilen, denn die Verwaltung schluckt ja auch einiges. Alles andere muß dann von Spenden kommen. Und dafür braucht es viel Öffentlichkeitsarbeit. Und um Spenden zu sammeln, muß man das Ziel der Stiftung gut darstellen und ein Konzept haben.

    Wenn ich fragen würde, "wer möchte 10 kostenlose Coaching-Stunden haben?" würden sich sicherlich reichlich Leute melden.
    Wenn ich frage "Wer würde gerne 5 Stunden pro Woche unentgeltlich Spenden sammeln?" wären das sicher deutlich weniger.

  6. #36
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 55
    Forum-Beiträge: 2.051

    AW: Eine (Erwachsenen-)ADS-Stiftung - gibt es sowas? Wäre das sinnvoll/hilfreich

    küchenchaos, deine Beitrag betrifft aber Familienstiftungen.

    Es gibt viele Arten von Stiftungen. Siehe z.B. Wikipedia

    Hier soll es um eine rechtsfähige, gemeinnützige Stiftung gehen.
    Diese darf auch Wirtschaftlich tätig werden und Gewinne machen, die aber wieder zu Stiftungszwecken verwendet werden müssen.

  7. #37
    *schnüff*

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 2.168

    AW: Eine (Erwachsenen-)ADS-Stiftung - gibt es sowas? Wäre das sinnvoll/hilfreich

    Ich denke, wenn die Einlagen "aus unsrer Mitte" kommen sollen, wäre das Modell Stiftung nichts. Es müsste etwas sein, wo man das Geld quasi nur leihen würde. Da würden sich viel mehr Leute finden. Ein paar von uns haben vielleicht ein größere Summe "über", aber wer würde sie schon verschenken? Gewinnbringend anlegen zugunsten anderer wäre noch denkbar. Aber verschenken wäre zeimlich unrealistisch.

    Dagegen: Fremde Reiche zum Stiften zu überreden, ist wie realistisch? Hat irgend jemand Erfahrungen damit? Was hätte (nur mal fiktiv) "Herr ALDI" davon, 50.000 € in eine ADHS-Stiftung zu packen, wenn sie dann weg sind?

  8. #38
    Ist hier zuhause

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    Alter: 55
    Forum-Beiträge: 2.051

    AW: Eine (Erwachsenen-)ADS-Stiftung - gibt es sowas? Wäre das sinnvoll/hilfreich

    Schnarchnase schreibt:
    Ich denke, wenn die Einlagen "aus unsrer Mitte" kommen sollen, wäre das Modell Stiftung nichts. Es müsste etwas sein, wo man das Geld quasi nur leihen würde. Da würden sich viel mehr Leute finden. Ein paar von uns haben vielleicht ein größere Summe "über", aber wer würde sie schon verschenken? Gewinnbringend anlegen zugunsten anderer wäre noch denkbar. Aber verschenken wäre zeimlich unrealistisch.

    Dagegen: Fremde Reiche zum Stiften zu überreden, ist wie realistisch? Hat irgend jemand Erfahrungen damit? Was hätte (nur mal fiktiv) "Herr ALDI" davon, 50.000 € in eine ADHS-Stiftung zu packen, wenn sie dann weg sind?
    2013 gab es 638 neu errichtete rechtsfähige Stiftungen bürgerlichen Rechts, insgesamt sind es über 20.000 (Quelle Wikipedia)

    In Deutschland "verschenken" Spender (zusätzlich zu den Stiftern) im Schnitt um die 4 Milliarden €. Jedes Jahr! Ohne was (materielles) davon zu haben.
    Katastrophenhilfe wäre ohne Spenden z.B. kaum denkbar. Ebenso die Arbeit von vielen gemeinnützigen Organisationen.

    Es spenden nicht nur reiche Menschen. Bei Reichen hört es sich nur nach mehr an (pro Spende). Normalverdiener spenden relativ zum Einkommen mehr als Besserverdiener.

    Ein Modell von Krediten zur Finanzierung von Projekten könnte man sich auch ausdenken.

    Mag sein, daß ein Verein (gibt es ja schon) oder eine Genossenschaft (wäre auch interessant) auch sinnvoll wäre.

    Hier ist aber gerade Stiftung das Thema.

  9. #39
    der Weg ist gut

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    Alter: 37
    Forum-Beiträge: 1.118

    AW: Eine (Erwachsenen-)ADS-Stiftung - gibt es sowas? Wäre das sinnvoll/hilfreich

    Tiefseele schreibt:
    küchenchaos, deine Beitrag betrifft aber Familienstiftungen.

    Es gibt viele Arten von Stiftungen. Siehe z.B. Wikipedia

    Hier soll es um eine rechtsfähige, gemeinnützige Stiftung gehen.
    Diese darf auch Wirtschaftlich tätig werden und Gewinne machen, die aber wieder zu Stiftungszwecken verwendet werden müssen.

    Sorry Tiefseele, aber das von mir geschriebene bezog sich unmittelbar auf das von schnarchnase und happypill geschriebene, aus welchen Gründen reiche Stiftungen errichten.

  10. #40
    *schnüff*

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 2.168

    AW: Eine (Erwachsenen-)ADS-Stiftung - gibt es sowas? Wäre das sinnvoll/hilfreich

    Klar "verschenke" ich auch Geld, da ich des Öfteren spende. Dann handelt es sich aber nicht um ein paar Tausend €.

    Wenn ich eine größere Summe Geld verleihe, damit ein anderer (Bedürftiger) damit Gewinn macht, gebe ich mehr, weil ich weiß, ich kriege es zu hoher Wahrschinlichkeit wieder.

    Wenn ich es geben soll, und es dann weg ist, fällt meine Bereitschaft wesentlich kleiner aus.


    Um zum direkten Thema Stiftung zurückzukommen:

    Was mich aber immer noch irritiert ist, dass ich es so verstanden hatte, dass das direkte Stiftungsgeld gar nicht verwendet wird, sondern lediglich der Ertrag daraus. Und da liegt für mich der Hase im Pfeffer. Es müssen doch Unsummen an Einlagen sein, um einen Gewinn zu erhalten, mit dem man überhaupt was anfangen kann außer Eis essen zu gehen.
    Selbst beim Erwerb einer Immobilie sind die Dividenden, die nach Abzug der Instandhaltungs- und Verwaltungskosten von den Mieteinnahmen übrig bleiben, nicht wirklich erträglich, um damit charitativ tätig zu werden. Da kommt nur eine Straßensanierung und schon sind die Gewinne von ein paar Jahren weg. Geschweige, dass ein Dach gedeckt oder die Fassade gemacht werden muss.


    Ich finde die Idee einer Stiftung nach wie vor sehr gut. Jedoch denke ich, dass die bisherigen Denkansätze zu naiv sind.

    Entweder, wir wüssten, dass aus einer bestimmten Forenmitgliederanzahl wirklich eine stattliche Spendensumme zusammenkommt oder jemand hat Beziehungen zu irgendwelchen Großunternehmen. Dann wäre so ein Vorhaben realistisch. Ansonsten muss man damit leben, dass die ersten paar Jahre nicht wirklich jemand unterstützt werden kann, sondern dazu dienen, die Stiftung bekannt zu machen und die Werbetrommel bei AWO, Charitas, Kirche & Co. zu rühren...

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