Etwas, das mich schon eine ganze Zeit beschäftigt, weil ich mich auch nicht großartig daran erinnern kann, daß das früher so häufig vorgekommen wäre. Aber jetzt, seit einem dreiviertel Jahr ist es mir zumindest öfter mal aufgefallen.

Ich muß unbedingt etwas erledigen. Die Ausgangssituation kann dabei recht unterschiedlich sein, d.h. unabhängig ob ich MPH genommen habe oder nicht und unabhängig ob es auf den letzten Drücker passiert und ich mich unter Streß setze oder ich etwas quasi sofort anpacken will/soll/wie auch immer...

Plötzlich ist es da: dieses unangenehme Gefühl.
Ein richtiger Schauder, der den Rücken herunter läuft, mehrere Muskeln die sich anspannen, ein Körper der buchstäblich versucht , sich aus der Situation zu winden bzw. mit Zuckungen "auszu weichen". Wenn's heftig wird, geht auch n och der Dickdarm auf Alarmstufe rot.
Das Gefühl, daß ich ansonsten nur habe, wenn ich mir bei den Eltern wieder im laut gestellten Fernsehen irgendwelche peinlichen Filmszenen in albernen Verwechslungskomödien ansehen muß. Nur manchmal eben etwas stärker.

Gehört das zu unseren üblichen Symptomen dazu, oder ist das etwas anderes?

Kennt Ihr so etwas bei Euch?

Warum das eigentlich bei mir keinen Sinn ergeben dürfte:
Ich habe zwei Jahre lang im Einzelhandel gearbeitet, und dort mußte ich täglich vielfach offensiv fremde Menschen ansprechen (was mir ganz und gar zuwider ist!!!). Ich habe mich mit viel Energie zigtausendfach selbst überwunden, bin entgegen meines gesamten Naturells total hektisch durch den Laden gehetzt, aber alles ohne dieses miese Gefühl dabei zu haben. Widerspricht sich irgendwie, oder?