Ich denke, aber das ist wirklich nur meine Meinung, dass es das Beste für ein Kind ist, wenn man versucht mit ihm Mechanismen zu finden und diese anzutrainieren, die es auch im späteren Leben gebrauchen kann und nicht nur eine einfache Struktur drumherum zu schaffen, die vielleicht einiges vermeidet, aber später ins Chaos abgleitet.

Z. Bps., wie räumt ein Kind am besten auf? Was mache ich mit Schlüsseln, die ich momentan nicht brauche? Wie brauche ich mein Handy nicht ständig zu suchen? Wie organisiere ich die Hausaufgaben, damit ich sie möglichst auch schaffe? Wie lerne ich? Wie organisiere ich mich selbst? Usw. usf.

Allerdings bedeutet das für das begleitende Umfeld eine Menge Arbeit und kostet (sehr) viel Zeit und es ist sehr anstrengend, oft auch belastend und nervenraubend, denn das Ganze soll ja möglichst auch noch einen kleinen Spassfaktor haben. Aber ich persönlich halte Hilfe zur Selbsthilfe für unheimlich wichtig.

Ob ich mit diesem Weg richtig liege, kann ich euch dann in ca. 20 Jahren sagen.