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Diskutiere im Thema ADHS'ler bekommen Medis, Depressive nicht im Forum ADS ADHS Allgemeines
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #1
    cruelmoth

    Gast

    ADHS'ler bekommen Medis, Depressive nicht

    Findet ihr es nicht unfair das Adhs - Patienten sehr wirkungsstarke Medis bekommen ( Methylphenidat / Amphetamin / Modafinil ) und schwer Depressive sich mit wirkungslosem Dreck wie SSRI's und anderen Placebos begnügen müssen ?

    Ich finde das echt krass ungerecht

  2. #2
    N o r d f r a u

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 62
    Forum-Beiträge: 8.214

    AW: ADHS'ler bekommen Medis, Depressive nicht

    Was bringt dich zu dieser Ansicht?
    Hast du selbst Antidepressiva genommen?

  3. #3
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 5.963

    AW: ADHS'ler bekommen Medis, Depressive nicht

    Das würde mich auch interessieren.

  4. #4
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: ADHS'ler bekommen Medis, Depressive nicht

    Du kannst ja auch Lithium nehmen....... sehr potent, erprobt und hilfreich...... Oder EKT machen, oder einen Hirnschrittmacher.........


    Und weder SSRI noch SNARI, SNDRI, SSNRI, TZA´s oder MAO-Hemmer sind Placebos oder wirkarm. Man muss nur in Kombination mit Therapie das richtige finden. Und mit Verlaub, es befinden sich unter Antidepressiva sehr sehr wirkungsstarke Medikamente.
    Und wenn nicht, gibt es o.g. Möglichkeiten.


    Nachtrag:

    Krass und ungerecht ist, das adulte ADHSler auf nur 2 Möglichkeiten der Medikation auf Kassenrezept zurückgreifen dürfen. Und das wir auch weitaus weniger Möglichkeiten zur Medikationsauswahl generell haben. Nämlich genau 3...... Amphetamine, MPH und Atomoxetin.
    Geändert von creatrice (15.03.2014 um 23:21 Uhr)

  5. #5
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 39
    Forum-Beiträge: 1.209

    AW: ADHS'ler bekommen Medis, Depressive nicht

    Findet ihr es nicht unfair das Adhs - Patienten sehr wirkungsstarke Medis bekommen ( Methylphenidat / Amphetamin / Modafinil ) und schwer Depressive sich mit wirkungslosem Dreck wie SSRI's und anderen Placebos begnügen müssen ?
    Modafinil ist schonmal gar kein Medikament zur Behandlung der ADHS, sondern zur Behandlung der Narkolepsie.

    Amphetamine sind für Erwachsene nicht zugelassen, lediglich verordnungsfähig.

    Ich glaub außerdem, dass es eher andersrum ist. Mit ner Depression kriegt man Medikamente hinterhergeschmissen. Mit ADHS muss man erstmal jemand finden der sich traut einen überhaupt medikamentös zu behandeln (Von deren Verfügbarkeit, Stichwort Zulassung, mal ganz zu schweigen).

    Das ist zumindest meine Erfahrung.

    Du vergleichst außerdem Äpfel mit Birnen. Du kannst nicht Stimulanzien als wirkungsstark und Antidepressiva als wirkungslos einkategorisieren. Denn Stimulanzien helfen bei ADHS und Antidepressiva helfen bei Depression. Vergleichen nach Wirkungsstärke kann man (auch nur vielleicht) die Präparate höchsten innerhalb der Stoffgruppe, also Stimulanz mit Stimulanz und AD mit AD. Und selbst da wird es aufgrund der unterschiedlichen Wirkmechanismen schwierig.

    Wie kommst Du überhaupt darauf, dass Antidepressiva "wirkungslos" sind?

    Dein Beitrag klingt extrem wütend? Korrigier mich, wenn ich mich irre! Aber vielleicht wäre es produktiver, wenn Du uns mitteilen würdest wo diese Wut ihren Ursprung hat. Ich tippe mal, dass es irgendwas mit "wirkunglosen Antidepressiva" zu tun hat?

  6. #6
    cruelmoth

    Gast

    AW: ADHS'ler bekommen Medis, Depressive nicht

    Hallo,

    Jop, kenne ich. Habs auchmal genommen.

    SSRI's = sehr wirkungsschwach, dem Placebo kaum überlegen wenn nicht gleich
    SNRI's = kein Wirkungsvorteil ( laut Studien )
    SNDR's = gibts keine mit Wirkvorteil. Stichwort Venlafaxin, Duloxetin

    MAO-Hemmer, leider werden die kaum mehr eingesetzt...

    Nunja das ist der Unterschied. Adhs kann in kürzester Zeit wenn diagnostiziert behandelt werden. Methylphenidat und ZACK, das Leben ist ein unterschied wie schwarz und weiß.

    Antidepressiva (heutige), monatelanges rumprobieren OHNE aha/oho Erlebnis.

    @ Nietzsche

    Modafinil kann Offlabel eingesetzt werden ( Auch bei Depressionen ) und ist ähnlich wirkungsstark wie Stimulantien auf Amphetaminbasis

    Stimulanzien helfen NICHT NUR bei ADHS

    Sie helfen bei Depression, Angst, Dysphorie, schizophrener Negativsymtomatik und andererem

    @ creatice

    ich kann nicht klagen wegen geringerer auswahl. Der Unterschied ist ja das Stimlantien äußer potent sind

    SSRI's untereinander sind das nicht. Vorteile gegenüber vergleichbarem gibts es keine empirischen.

    Wäre ja noch schöner das es hunderte Antidepressiva geben würde und beim 100ten klappts dann.
    Dann doch lieber 3 richtige. Nein, 2. Atomoxetin ist ja ein Antidepressivum. Wurde zumindest deswegen entwickelt war allerdings wirkungslos.Aber mit Reboxetin wars ja dich gleich Geschichte...

    Edit: Warum gibts eig das Amineptin nicht mehr...ich finde das unglaublich. Aber...es ist ein Faktum. Mit Amphetamin kann man Depression gut therapieren. Ebenso weiteren wirkungsvollen Alternativen welche dafür nicht zugelassen sind. Ach wie schön ist es hier nichts von dem Wort mit Dr.... zu hören da wir uns ja ins eigene Fleisch schneiden würden ^.^
    Geändert von cruelmoth (15.03.2014 um 23:36 Uhr)

  7. #7
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: ADHS'ler bekommen Medis, Depressive nicht

    1. SNRI sind Venlafaxin und Duloxetin.
    2. SNDRI ist Bupropion. Noradrenalin-Dopamin-Wiederaufnahmehemmer mit leichter Serotoninwiederaufnahmehemmung .

    3. MAO-Hemmer haben auch enorme Nebenwirkungen.

    4. Es verändert sich nicht zack alles von jetzt auf gleich, sondern viele müssen ihre Dosis, oder gar das richtige Medikament monatelang austesten. Da ist man bei dem richtigen AD teilweise weitaus schneller.

    Und ob AD´s wirkungsschwach sind oder nicht, das beurteilt im Zweifel immer noch der Depressive selbst. Wie gesagt, es gibt genug zur Auswahl, und anscheinend hast du gerade mal "nur" SSRI ausprobiert. Wenn du den Rest durchast, oder zumindest dreiviertel davon, kannst du ja gerne so argumentieren, aber das hier ist unwissend und selbstgerecht. Ich weiss wovon ich rede.... ich bin selbst betroffen von beidem.

  8. #8
    ellipirelli

    Gast

    AW: ADHS'ler bekommen Medis, Depressive nicht

    Methylphenidat und ZACK... alles toll und prima

    aha...
    na, dann mache ich, und zigtrillionen Andere hier wohl was falsch, wenn sie oft über Monate erstmal einen (der erschreckend wenigen Ärzte, die sich tatsächlich auskennen) finden müssen, und dann auch noch lange nach dem richtigen- UND bezahlbaren!! - Medikament plus Dosierung forschen und etliche Probleme damit/dabei in Kauf nehmen müssen...

    Ach, was reg ich mich auf- deine Behauptungen sind so pauschal wie falsch, es lohnt eigentlich gar nicht, drauf einzugehen....
    Geändert von ellipirelli (16.03.2014 um 00:23 Uhr)

  9. #9


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 20.808
    Blog-Einträge: 40

    AW: ADHS'ler bekommen Medis, Depressive nicht

    Hallo.

    Hmm, meinst du, es ist wirklich sinnbringend, eine bei dir offenbar nicht oder unzureichend wirksame antideprepressive Medikation zum Anlass zu nehmen, auf eine angeblich "wilde" Verschreibungspraktik bei AD(H)S-spezifischen Medikamenten hinzuweisen?

    Damit dürfte dir m. E. nicht geholfen sein und ich befürche (was sich schon beginnt abzuzeichnen) eher recht gereizte Reaktionen der Mitlesenden.

    Wäre es nicht auch möglich, das Thema in einer Art zu formulieren, die nicht Betroffene anderer Erkrankungen angreift?

    Damit wäre - denke ich - allen mehr geholfen.



    LG,
    Alex

  10. #10
    cruelmoth

    Gast

    AW: ADHS'ler bekommen Medis, Depressive nicht

    Hier muss sich wirklich nun keiner Entsetzen... Ich habe es selber erfahren. Adhs mehrfach nun bestätigt. Das einsetzen eines Stimulanz ist wie ein Hammerschlag der wirkt. Von großen Hürden bezüglich Dosiseinstellung haben nun gezählte 2 Psychiater und eine Psychologin nichts gehalten. Der Großteil der Probleme dadurch entstehen durch Verunsicherung weil der andere ein Medi hat welches wohl toller ist also so nach der Meinung ( ... ich hab da mal was gehört ... ).

    Besser so. Ich sollte wohl mehr smilies benutzen. Echt unglaublich das sich hier überhaupt jmd angegriffen fühlt. Ich hab selber Adhs nur sitze ich NICHT auf meinem STIMULANZIENROSS , ja so könnte man das nennen.

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