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Diskutiere im Thema ADHS'ler bekommen Medis, Depressive nicht im Forum ADS ADHS Allgemeines
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #21
    cruelmoth

    Gast

    AW: ADHS'ler bekommen Medis, Depressive nicht

    Ich weiß grad nicht ob ich hier meine Geschichte preisgegeben habe.

    Es liegt daran das ich vor einigen Jahren begonnen habe meine pharmakogene Therapie selber in die Hand zunehmen. Daher kommen diese Unmengen an Präparaten zusammen.

    Ist doch möglich eine Substanz auf die Höchstdosis zu nehmen ausreichend lange zu nehmen und wieder wegzulassen, eventuell mit etwas zu kombinieren. Daran ist meiner Meinung nach nichts verwerfliches.

    Was die Dosierungen betrifft liegt es im Ermessen des Arztes. Hierfür muss ich mich nicht rechtfertigen.

  2. #22
    iiO


    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Forum-Beiträge: 396

    AW: ADHS'ler bekommen Medis, Depressive nicht

    Ich verstehe nicht ganz wieso sich einige hier angegriffen fühlen

    Der Threadersteller schreibt hier von seinen persönlichen Erfahrungen, ich hab nirgendwo gelesen, dass er behauptet hat seine Meinung wäre die einzig Wahre.
    Vielleicht mal etwas durchatmen vor dem antworten, den dieses unterschwellig aggressive in den Antworten ist nicht wirklich hilfreich

    Übrigens hab ich die gleiche Erfahrung gemacht was die Wirksamkeit von AD´s angeht, allerdings haben mir auch Stimulantien auf Dauer nicht wirklich geholfen.






    Edit Alex: Nachfolgende drei Beiträge gelöscht (Spam)
    Geändert von Alex (16.03.2014 um 00:53 Uhr) Grund: s. Edit

  3. #23
    cruelmoth

    Gast

    AW: ADHS'ler bekommen Medis, Depressive nicht

    creatrice schreibt:


    SSRI, was du anscheinend als einziges bisher ausprobiert hast, sind nicht hochpotent, aber Lithium z.B. oder einige TZA.

    Ich fühle mich nicht als ADHSler angegriffen, sondern als Depressiver.
    Das habe ich nicht gesagt. Abgesehen von tranylcypromin habe ich an antidepressiver Medikation alles durch. Also kann ich sehr wohl darüber etwas sagen.

    Aber wie du ja selber sagt '' nur ssri's ''

    Wie man sich sehr leicht ergoogeln kann spricht wenig für ssri's bezüglich leichter und mittlerschwerer Depression.

    Und bei schweren Depression auf Medikamente wie Prozac, Zoloft, Paxil usw zu setzen finde ich krass.

    Es würde hier wohl den WENIGSTEN gefallen anstelle Stimulanzien zu bekommen sich mit Atomoxetin / Reboxetin o.ä zu begnügen
    Geändert von cruelmoth (16.03.2014 um 01:33 Uhr)

  4. #24
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 386

    AW: ADHS'ler bekommen Medis, Depressive nicht

    Ich finde die Deiner Argumentation innewohnende Polemik ebenfalls sehr angreifend. Viele hier haben ADS und Depressionen und keiner davon, schätze ich jetzt einfach mal, findet weder das Eine noch das Andere erstrebenswert.

    Du verlangst ein ebenso spürbares wie unmittelbares Einsetzen der Wirkung von AD wie bei Stimulanzien. Dass das nicht klappt, ist der schlichten Neurochemie zuzuschreiben.

    [ ... ] Gelöscht (persönlich angriffig, siehe Community-Regeln)
    Geändert von Alex (16.03.2014 um 07:38 Uhr) Grund: s. Edit

  5. #25
    cruelmoth

    Gast

    AW: ADHS'ler bekommen Medis, Depressive nicht

    Es liegt wohl eher zum größten Teil am medikament und nicht der biochemie wie du schreibst. Die Wirkung an sich setzt genauso schnell ein wie die eines Stimulans allerdings keine psychisch merkbare.


    Viele hier haben ADS und Depressionen ...

    Ich meinte das mir gegen die Symptome keinerlei Antidepressiva geholfen haben.

    Es wäre schön wenn Stimulantien auch rein Depressive erhalten könnten. Ich habe im Krankenhaus Menschen gesehen die schwer depressiv sind... Die nicht am Computer hocken können und was weiß ich. Ihnen sollten gute Medikamente nicht vorenthalten werden.
    Geändert von cruelmoth (16.03.2014 um 13:34 Uhr)

  6. #26
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 2.410

    AW: ADHS'ler bekommen Medis, Depressive nicht

    cruelmoth schreibt:
    i
    Das einzige was ich nicht probiert habe ist das Tranycipro nur aus dem Grund weil es tolles dazwischen gekommen ist.

    calm down pls !

    Aber wie gesagt. Es gibt sehr gute inoffizielle Alternativen zu den populären Antidepressiva. Ich hab die Erfahrung mit Pregabalin, Benzodiazepinen und Schmerzmitteln gemacht. Für mich waren die Resultate verblüffend da ich nicht 6-12 warten musste sondern nach wenigen Minuten einsetzte.

    Es ist also sehr viel Luft nach oben was die Medikation bei Depressiven betrifft.
    Ich wundere mich gerade ein bischen: das ADs bei Schmerzpatienten mit grossem Erfolg eingesetzt werden, ist mir bekannt. Eine umgekehrte Wirkung, also Schmerzmittel gegen Depressionen habe ich moch nie gehoert und ich selbst weiss genau, dass bei mir weder Gabapentin, Topamax, Tramal, , Novalgin, Ibuprofen, Triptane noch Benzodiazipine auf meine neben Schmerzen vorhandene Depression gewirkt haben. Ich kann deine Erfahrungen nicht nachvollziehen, zumal saemtliche von dir beschriebenen Medikamente daempfend und beruhigend wirken.

  7. #27
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 2.410

    AW: ADHS'ler bekommen Medis, Depressive nicht

    Sind allerdings Aengste vorhanden, kann ich mir durchaus vorstellen, dass die von dir genannten Medikamente sofort grosse Erleichterung durch beruhigende Wirkung bringen.

    - - - - - - - - - - Beiträge zusammengeführt (< 3 Minuten Zeitunterschied) - - - - - - - - - -

    Hattest du denn mal Neuroleptika?

  8. #28
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 25
    Forum-Beiträge: 118

    AW: ADHS'ler bekommen Medis, Depressive nicht

    Mich würde interessieren in welchen Studien du eine Unwirksamkeit bzw. geringe Überlegenheit gegenüber Placebo bei SSRI und SNRI gefunden hast? Die Studien die ich dazu gelesen habe hatten deutliche Vorzüge gegenüber Placebo. Auch Merke ich in meiner Bekannschaft, dass diese sehr wohl wirken. Ich kenne jemanden, der Cymbalta (SSNRI) nimmt und ihr geht es dadurch viel besser.
    Klar, bei komorbidem ADHS ist es schwieriger das richtige Medikament bzw. Kombination zu finden. Es gibt ja auch noch die Non-Responder, was das ganze schwerer macht.
    Ich hoffe jedoch, dass du doch noch etwas für dich findest, meine Erfahrung hat gezeigt dass es auch bei Stimulanzien nicht immer einfach ist. Als MPH-Nonresponder und Amphetamin-Teilresponder habe bisher auch über ein Jahr mit "Experimenten" verbracht, bis ich das richtige für mich gefunden habe. Also nicht Aufgeben!

  9. #29
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 2.410

    AW: ADHS'ler bekommen Medis, Depressive nicht

    Es gibt zwischenzeitlich immer wieder Stellungnahmen vom GBA bezüglich der Kassenzulassung von Antidepressiva, wonach diese von den gesetzlichen Krankenkasse nicht zu übernehmen sind, weil es angeblich keine Vorteile gegenüber Placebo gibt. Welche das im einzelnen sind, kann ich jetzt auf die Schnelle nicht raus suchen. Die Bandbreite von Meinungen - auch bei einzelnen Psychiatern - ist da sehr groß. Ich habe schon gehört, dass es "im Bereich Depressionen heute für jeden das richtige Medikament gibt, man muss nur ausprobieren" bis zu "maximal 60% der depressiven Patienten profitieren überhaupt von ADs". Beide Äußerungen wurde jeweils von psychiatrischen Gutachtern getätigt.

    Darum kann ich die Äußerungen des Threaderstellers schon nachvollziehen, auch wenn ich sie mit meinen persönlichen Erfahrungen nicht teilen kann.

  10. #30
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 359

    AW: ADHS'ler bekommen Medis, Depressive nicht

    Ich habe die Diskussion und Deine Idee nur mitgelesen. Menschen mit jahrelangen Deprssionen haben ja schon geantwortet und die starken Antidepressiva (inkl. Elektroschocks) aufgezeigt..

    Vergleich' doch nun noch mal die Nebenwirkungen der vermeintlich leichten Antideprssiva und MPH.
    Ist es dann nicht "unfair" (nach Deiner Eingangsdiskussionsart) eben bei ADS (wenn die Depri keine Komorbisität ist) ein derart starkes Medikament nehmen zu müssen - mit allen seinen Risiken?

    Ich leide ziemlich unter den Nebenwirkungen von MPH und es kann mir keiner so recht helfen, deswegen finde ich es ein bisschen zynisch!
    Geändert von slippyamelia (20.03.2014 um 17:49 Uhr)

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