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Diskutiere im Thema Hypoaktivität und Sprechen im Forum ADS ADHS Allgemeines
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #21
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 4

    AW: Hypoaktivität und Sprechen

    wird's denn mit mph besser ?

  2. #22
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 234

    Hypoaktivität und Sprechen

    @Manrique
    Ich hätte ein paar Fragen an dich:
    Bist du ein nonverbaler Denker? Das heißt gibt es für dich Geschehnisse, Abhandlungen, Geschichten usw, die für dich nicht in Worten auszudrücken sind, weil es für dicht zu viel aufwand wäre dein abstraktes denken in Worte auszudrücken, aber dir eigentlich klar ist um was es sich dreht? Bereiten dir komplexe Themen Spaß? Vorraussetzung, um die Frage zu beantworten, wäre zu wissen, ob du dir bewusst bist, was eigentlich Komplexität ist. Kennst du antworten auf fragen, hast aber keine Motivation die Herleitung zu begründen?



    Gesendet von meinem iPhone mit Tapatalk
    Geändert von vakuum ( 2.04.2014 um 13:47 Uhr)

  3. #23
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 161

    AW: Hypoaktivität und Sprechen

    Oh da geht es mir ähnlich. Im privaten bin ich da eher die Quasselstrippe wenn mir jemand sympathisch ist. Kann aber auch mal total ruhig sein und so vor mich
    hin träumen.

    In meiner Arbeit habe ich mit dem Reden mit Kunden da mehr Probleme. Extreme Unsicherheit bei Telefongesprächen z.Bsp. (Neukundengewinnung).

    Oder auch früher in der Schule wenn man ein Referat halten sollte. Blackout oder ich habe mir gleich eine 6 geben lassen.

    Vorsingen aber dabei der Rücken zur Klasse drehen. Da haben meine Mitschüler mich damals bestimmt schon für etwas seltsam gehalten.

  4. #24
    Impulsbombe

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 58
    Forum-Beiträge: 3.124

    AW: Hypoaktivität und Sprechen

    Auch ich rede je nach Stimmung/Person/Thema mal viel mal wenig oder überhaupt nicht. Dazu kommt dann noch dass ich u. U. stottere oder die Worte platzen aus dem Nichts in das laufende Gespräch. Was die anderen Gesprächspartner logischerweise verwirrt und/oder für mich noch schlimmer brüskiert. In denmeisten Fällenwerden dann die Gesprächen nach meinem Auftritt abgebrochen.

  5. #25
    pi pa po

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 44
    Forum-Beiträge: 525

    AW: Hypoaktivität und Sprechen

    ich rede auch eher meist ohne Punkt und Komma. puh. und regelmäßig denk ich danach: MAAAAAANNN, musste das wieder sein?

    wobei viel reden bei mir ein gutes zeichen ist: wenn ich gerne viel rede, fühle ich mich genau dort wohl. fühle ich mich unwohl (Partnerschaft oder in einer Gruppe), werde ich sehr ruhig.



    allerdings gibt es auch zeiten (wer anderes erwähnte oben ähnliches), da bin ich sehr nachdenklich. sehr still. manchmal tage-/wochenlang.

    oder vllt nur ein paar stunden. und dann kommt einer nach dem anderen: "he, was ist los? bist schlecht drauf?" - "nein, keine sorge, bin zur zeit nur nachdenklich (was übrigens nix schlimmes bedeuten muss, ich denke dann einfach über mein ganzes leben nach, so insgesamt, resümiere in Vergangenheit und was wohl die Zukunft bringt und so zeug. oder über Grashalme )..." - "wirklich!?" - "ja... wirklich. denk dir nix!" - "aha, na ok..."

    so, und wenn dann der 5. daherkommt und mich "fragt", ob ich schlecht drauf bin, dann bin ich langsam wirklich schlecht drauf.

    meine Umwelt empfindet bei mir Stille als "ätzend sein" - und an den anderen tagen werd ich dann wieder aufgezogen, dass ich viel zu viel rede. wie man's macht ist's ....

  6. #26
    Lysander

    Gast

    AW: Hypoaktivität und Sprechen

    Syndrom der Extreme, Maofatale. Geht mir genauso. Die einen kennen mich als ruhigen Menschen, die anderen als Hyperaktiven Vielredender. Den Zustand dazwischen versuche ich zu verlängern.

  7. #27
    Rettich

    Gast

    AW: Hypoaktivität und Sprechen

    manrique schreibt:
    Hallo liebe Chaoten!

    Ich habe mal eine Frage an die Hypoaktiven hier.

    Wie ist das bei euch mit dem Sprechen? Fällt euch das auch so schwer? Bei mir ist es so, dass ich tatsächlich kaum rede. Aber ich weiß nicht ob das jetzt direkt mit ADS zu tun hat. Jedenfalls belaste ich damit die Beziehung zu meinem Mann enorm. Wenn das bei euch auch so sein sollte - wie schafft ihr es aus der Stille rauszukommen?

    LG
    Manrique
    Bei mir hat sich das im Laufe der Jahre gebessert. Früher musste man mir "die Würmer aus der Nase ziehen". Heute kann ich auch, wenn es sein muss, vor Gruppen sprechen. Trotzdem suche ich diese Gelegenheiten nicht. Im Büro war ich bekannt dafür, dass ich meistens vor mich alleine hin puzzelte und niemals ein Gespräch angefangen habe. Im Gegenteil.
    Wenn die anderen sich unterhielten, habe ich das stets als Belästigung empfunden, da ich nicht weghören konnte.

    Ob ich mich an einem Gespräch tatsächlich beteilige, hängt davon ab, was ich gerade mache und in welcher Stimmung ich bin.

    Bei Familienfeiern überlasse ich das Reden gerne meinen Eltern und meinem Bruder, da die sich alle gerne selber Reden hören.

    Ich empfinde Stille nicht als bedrückend. Andere denken oft, ich bin depressiv und ich wurde schon des öfteren angesprochen, ob mit mir denn alles in Ordnung ist und ich war denn jedes mal überrascht, auf was für Ideen die Leute kommen können.

    Ich denke, ich benutzte dieses "nicht Reden", um mich auf meine Arbeit konzentrieren zu können denn wenn ich es unterbreche, kann ich schwer wieder dahin zurückkehren. Erst in der Therapie habe ich gelernt, dass mein Schweigen auf andere Menschen belastend wirken kann. Ich bin irgend wie immer davon ausgegangen, dass mein "Nicht Sprechen" keinen Einfluss hat. Das ist aber nicht so. Seitdem bemühe ich mich, meine Antennen ein bisschen weiter auszufahren und versuche mich in die Lage anderer hineinzuversetzen.

    So kann es heute vorkommen, dass ich unvermutet einfach das erzähle, was mir gerade so durch den Kopf geht und sich daraus ein Gespräch entwickelt, an dem ich mich auch beteilige, weil ich das Thema ausgesucht habe anstatt mich übers Wetter zu unterhalten oder sonstigen Kram, der mich im Grunde genommen gar nicht interessiert.

  8. #28
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 56

    AW: Hypoaktivität und Sprechen

    Rettich schreibt:
    Bei mir hat sich das im Laufe der Jahre gebessert. Früher musste man mir "die Würmer aus der Nase ziehen". Heute kann ich auch, wenn es sein muss, vor Gruppen sprechen. Trotzdem suche ich diese Gelegenheiten nicht. Im Büro war ich bekannt dafür, dass ich meistens vor mich alleine hin puzzelte und niemals ein Gespräch angefangen habe. Im Gegenteil.
    Wenn die anderen sich unterhielten, habe ich das stets als Belästigung empfunden, da ich nicht weghören konnte.

    Ob ich mich an einem Gespräch tatsächlich beteilige, hängt davon ab, was ich gerade mache und in welcher Stimmung ich bin.

    Bei Familienfeiern überlasse ich das Reden gerne meinen Eltern und meinem Bruder, da die sich alle gerne selber Reden hören.

    Ich empfinde Stille nicht als bedrückend. Andere denken oft, ich bin depressiv und ich wurde schon des öfteren angesprochen, ob mit mir denn alles in Ordnung ist und ich war denn jedes mal überrascht, auf was für Ideen die Leute kommen können.

    Ich denke, ich benutzte dieses "nicht Reden", um mich auf meine Arbeit konzentrieren zu können denn wenn ich es unterbreche, kann ich schwer wieder dahin zurückkehren. Erst in der Therapie habe ich gelernt, dass mein Schweigen auf andere Menschen belastend wirken kann. Ich bin irgend wie immer davon ausgegangen, dass mein "Nicht Sprechen" keinen Einfluss hat. Das ist aber nicht so. Seitdem bemühe ich mich, meine Antennen ein bisschen weiter auszufahren und versuche mich in die Lage anderer hineinzuversetzen.

    So kann es heute vorkommen, dass ich unvermutet einfach das erzähle, was mir gerade so durch den Kopf geht und sich daraus ein Gespräch entwickelt, an dem ich mich auch beteilige, weil ich das Thema ausgesucht habe anstatt mich übers Wetter zu unterhalten oder sonstigen Kram, der mich im Grunde genommen gar nicht interessiert.

    Das kommt mir alles sehr bekannt vor. Habe mir, wenn ich so darüber nachdenke, eigentlich auch immer Freunde "herausgesucht", die sich gerne selber Reden hören.

    Bei mir ist es auch so, dass je mehr jemand auf mich einwirkt was zu sagen, ich noch weniger sprechen kann. Das ist dann die reinste Blockade. Ich bin langsam echt verzweifelt, weil ich in solchen Situationen nicht weiß was ich sagen soll. D. h. ich sage, dann sogar schon "Ich weiß nicht was ich sagen soll.". Aber da komme ich mir richtig dumm dabei vor....

  9. #29
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 28
    Forum-Beiträge: 523

    AW: Hypoaktivität und Sprechen

    hmm ich rede auch nicht mehr gerne.. ertappe mich öfter dabei, wie ich ein griesgram bin
    (sogar bei schönem wetter, wenn es für schlechte laune keinen grund gibt)
    klar bemerken andere leute und das reicht schon, um von ihnen in eine schublade gesteckt zu werden.

    diese apathie kommt immer wieder durch, so sehr ich mich auch anstrenge.
    ich glaub das wird auch teilweise eher besser, wenn ich zu dem stehe, was und wer ich bin. (was noch sehr sehr lange dauern kann)

    ich bin meilenweit davon entfernt mich selbst zu finden.

    das schlimme ist, zu 70% bin ich so apathisch..
    und zu 30% aufgekratzt, aufgedreht, eine quasselstrippe.

    und wenn diese beiden seiten aufeinanderstoßen gibts ein durcheinander, und das bedeutet verwirrung pur für
    die anderen. denn die wissen gar nicht mehr, mit wem sie es zu tun haben..

  10. #30
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 18

    AW: Hypoaktivität und Sprechen

    Vielen Dank dass du dieses Thema eröffnet hast, da ich dachte ich wäre allein mit dem Problem.
    Bei mir ist es wirklich extrem und hat mir seit meiner frühen Kindheit Schwierigkeiten bereitet.
    Ich habe mir schon zig mal anhören müssen "warum redest du so wenig?" oder "warum bist so still?"
    oder "erzähl mal was" und ich wünschte es würde klappen, aber ich habe das Gefühl mental in
    einem Sumpf zu sein, wo die anderen in verschiedenen Gewässern fließend kommunizieren.

    Das bereitet mir einen enormen Leidensdruck, da so ziemlich alle Lebensbereiche betroffen sind

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