Seite 1 von 4 1234 Letzte
Zeige Ergebnis 1 bis 10 von 36

Diskutiere im Thema es gibt kein ADHS meine Theorie im Forum ADS ADHS Allgemeines
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 6

    es gibt kein ADHS meine Theorie

    Hey,

    ich glaube, es gibt kein ADHS. Was mir vorher aufgefallen ist:

    ADHS Symtome sind typisch männliche Eigenschaften!! Probleme mit der Aufmerksamkeit, Impulsivität und Hyperaktivität, Hang zu opositionellem Verhalten (Männer wollen sich nichts sagen lassen, evolutionär bedingt). Also alles männliche Eigenschaften. Und das haben ja auch fast nur Jungen. Und warum sich die "ADHS" betroffenen wohl nicht so normal sozialisieren: Wenn einem als Kind schon gesagt wird, man seie psychisch krank, dann ist es doch klar das man nicht mehr "normal" sein kann. Und dann wird alles auf die "Krankheit" geschoben. Ich musste als Kind von Psychater, die irgendwas davon redeten das ein Zauberer aus Indien Süssikeiten aus seiner Hosentasche zaubert, und das auch noch ernst meinte, und bei der ich Sandkastenspiele spielte, also völlig sinnlos war, zu ergotherapeuten, sogar zu Akupunkturscharlatanen die an meinem Gehirn rumlaserten. Zudem kriegt man noch Drogen die einem paranoid machen (gut ich weiss nicht ob das bei den anderen auch so ist aber bei mir war es so ich kriegte davon Angstzustände) und einem so ängstlich machen das man kaum noch mit anderen reden kann. Bei anderen ist es vielleicht nicht so krass aber ich denke, jeder der Ritalin nimmt hat weniger Emotionen, kann weniger lachen ect. Welches Kind kann da noch normal sein? Da ist es doch klar das man nicht mehr normal ist. Jetzt nicht nur auf mich bezogen.

    Ein Junge der lieber rumspringt, rumschreit und spielt, anstatt den ganzen Tag, 5 Tage die Woche dazusitzen und Rechenaufgaben zu lösen? Big Surprise.

    Ein Mensch ist doch evolutionär nicht dazu gemacht den ganzen tag rumzusitzen. Da ist es doch klar das ein Junge lieber rumspringt und rumschreit.

    Ich frage mich ob es bei den Germanen auch schon so viele Probleme mit "ADHS" gab, wo man den ganzen Tag auf den Beinen war und sich bewegen musste, anstatt wie heute Cola zu trinken und Zucker und andere Kohlehydrathe ohne Ende zu essen und nur den ganzen Tag rumsitzen muss. Oder ob es im Mittelalter, wo die Kinder den ganzen Tag auf dem Feld arbeiteten, wohl auch solche grossen "ADHS" Epedemien gab? Was meint ihr?

    Ist es nicht eher so, das wir einfach heute Anforderungen haben, die evolutionär nicht mit dem Jungen/Mann und teilweise auch Mensch generell übereinstimmen? Das wir den ganzen Tag rumsitzen und lernen, ganz ruhig und brav sein müssen damit die Eltern keine Kopfschmerzen kriegen? Und das einfach nicht bei allen Kindern möglich ist durchzusetzen?
    Geändert von Adhslol ( 1.12.2012 um 05:35 Uhr)

  2. #2
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 314

    AW: es gibt kein ADHS meine Theorie

    Dann kann man auch gleich sagen, es gibt keine Depressionen, Ängste und Co.... weil früher, als man auf dem Feld war, waren diese Krankheiten ja auch nicht gegeben, doch waren sie, nur konnte man damals nicht so alles überdenken sondern handelte ,weil es ums Überleben ging. Und dass ADHS typisch männlich ist, ist auich Quatsch, weil ADHS nicht = Zappelphilipp ist. Und Frauen/Mädchen sind genauso davon betroffen, nur eben Hypoaktiv, das ADHS geht im Hirn ab und überträgt sich bei vielen auf den Körper/Symptome des Zappelns als Beispiel. Früher war es anders, da konnte man sich nicht so mit sich und der Welt auseinander setzen. Und typisch männlich=sich durchsetzen, hyperaktiv, aggressiv, stimmt auch nicht, in der evolution mussten auch die frauen sich durchsetzen, aggressiv sein und einiges ertragen

  3. #3
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.422

    AW: es gibt kein ADHS meine Theorie

    Hallo,

    Ich bin eine frau und habe ADS-diagnose bekommen mit 36 jahre alt. Nicht hyperaktiv, gar nicht sportlich, ehe mühe mein hinten von sofa zu heben. Aber sonst impulsiv, emotional, ablenkbar, langsam und deswegen ein job nach der andere verloren... So war ich schon als kind.

    Mich ist egal ob ADS wirklich gibt. Aber mit der diagnose habe ich eine erklärung der sich stimmig anfühlt, medis und andere massnahmen helfen mich auch mein leben besser in griff zu haben.

    Auch mit medis werde ich von mein umfeld als impulsiv, ablenkbar und langsam erlebt und ecke damit immer wieder an. Anders will ich ja auch nicht sein, aber glücklich leben doch irgendwie.

    @ hitori: Ja, früher hatten menschen andere prioritàten, es ging um èberleben und der luxus zu psychiater zu gehen gab es nicht. Sie haben auch ihre schgicksaal (der oft nicht so schön war) ehe hingenommen als wir heute und auch ihre mitmenschen so genommen wie sie waren, weil es noch nicht so heisste dass man sich verändern kann.

    Aber wie hat es meine oma geschafft? Nach was ich von ihr höre könnte sie auch ADS haben... Seit ich kind bin, sagt man mich immer dass ich ihr sehr ähnlich bin. Sie hatte gearbeitet, 3 söhne auf die welt gebracht und grossgezogen... Eine zeit war sie sogar einige zeit allein mit eine kleine kind, es war krieg und mein Opa musste an die französische grenze gehen. Hat sie über 80 jahre gelebt und danach von alter gestorben mit einige andere typische altersproblem, aber nicht mehr als anderen von ihre generation, aber es war auch von umfeld mehr oder weniger akkzeptiert ("sie ist halt so") dass es um sie ruhig sein musste wenn sie gekocht hatte oder etwas gemacht hatte und dass ihre mittagschlaf heilig war.

    Ich habe selber rasch gemerkt dass zeit um meine sache zu machen und ruhe um mich in unsere zeit eine luxus ist...

    Daraus schliesse ich dass vielleicht früher schwieriger war, in jeden fall anders, aber dass menschen die etwa anders war besser akkzeptiert waren als jetzt. Ich empfinde der druck heute zu "normalität" echt krass...

    lg
    Geändert von mj71 ( 1.12.2012 um 10:36 Uhr)

  4. #4
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 44
    Forum-Beiträge: 1.943

    AW: es gibt kein ADHS meine Theorie

    Adhs als Stoffwechselstörung wirkt sich nachweisbar auf die Exekutivfunktionen des Gehirns aus.

    Ich habe ADS ohne H. Ich schätze wenn ich fast am Verhungern wäre in Wald und Wiesen wäre ich auch auf Hilfe angewiesen, weil ich die Vorratssammlung im Sommer verträumt hätte. Und mein hyperaktiver Sohn bräuchte ebenfalls Hilfe, weil er Jagen vielleicht nicht könnte, weil er zu unruhig wäre.

    Wenn sie schon länger existiert ist diese Krankheit nur unerkannt geblieben so lange, weil Menschen Schwächen kompensieren können und wir soziale Wesen sind, die sich (früher) mehr geholfen haben.
    Kann aber genau so gut sein, das sie sich entwickelt hat.
    Auch Krankheiten haben eine Evolution.

    Nur weil deine Erfarhungen mit Medikamenten schlecht sind, heisst es nicht, das sie anderen nicht helfen.

    Danke das du Theorie drüber geschrieben hast.

    Ich wünsche dir, das Du Dich so annehmen kannst wie du bist und ein erfolgreiches Leben nach deinen Wünschen leben kannst, ob mit oder ohne Akzeptanz von ADHS.

  5. #5
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.422

    AW: es gibt kein ADHS meine Theorie

    Hallo stargazer,

    Ich stimme dich zu: wenn ADS verebt ist und so viel verbreitet ist, muss es in manche situation auch ein vorteil sein... Darüber eine interessante link: Hyperaktivität: Evolutionsvorteil ADHS - News - FOCUS Online - Nachrichten

    Aber auch kulturen die seit sehr lange sesselhaft sind, haben einige ADSler dabei...

    lg

  6. #6
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 6

    AW: es gibt kein ADHS meine Theorie

    Bestimmt findet man irgendwas im Hirn das anders ist. Wenn das Verhalten anders ist. Aber wiso sollte das eine Krankheit sein? Vielleicht sind es einfach Charakterzüge.

    Und bei denen die anecken: Vielleicht seid ihr einfach so sehr in dem Glauben, das ihr dieses "ADHS" habt, das ihr glaubt ihr könnt nicht an euch arbeiten. Vielleicht könnt ihr es auch schaffen euch zu entwckeln. Vielleicht bewegt ihr euch auch einfach zu wenig und esst zu viel Kohlehydrate und Koffein ect und seid desshalb nervös.

    So wie ADHS eine Krankheit ist, könnte man ja alles als Krankheit bezeichnen. ZB Leute die sehr langsam reden. Dann geben wir ihnen doch die LSB, die langsame Sprachbehinderung. Oder Leute die sehr schnell laufen. Geben wir ihnen doch die HalK, die hyperaktivelaufkrankheit. Bestimmt findet man irgendwas im Hirn was das "verursacht".

    Wiso sollte das eine Krankheit sein. Und Medikamente zu geben um den Charakter zu töten finde ich ist schon ein Verbrechen eigendlich. Kann sein das es Leuten vielleicht "hilft", in dieser unnatürlichen Welt ohne sich anzustrengen (Sport, Bewegung, auf die Ernährung schauen [Eltern bei Kindern], TV PC ect verbieten/aufhören), die "Sympome" ruhigzustellen, aber ich denke es unterdrückt auch immer die Emotionen und das Soziale Verlangen des Menschen.

  7. #7
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 44
    Forum-Beiträge: 1.943

    AW: es gibt kein ADHS meine Theorie

    Du schmeisst da zuviele Dinge auf einmal in den Topf.

    Es gibt sicherlich die Seite, die du da ansprichst.
    Das in einer Gesellschaft wie der unseren, bestimmte Verhaltensweisen die nciht dem Durchschnitt entsprechen, untersucht werden, man dann feststellt, das anders ausgeprägte Gene, oder eine Abweichung im Stoffwechsel vorhanden sind und diese dann zur Krankheit erklärt und nicht als Eigenschaft einer Gruppe von Menschen anerkannt werden ist sicher diskussionswürdig.

    Aber weil diese Gruppe und das Wissen darüber noch so gering ist, wie bei ADHS, ist ja auch unter anderem an dir herumgedoktorkt worden.
    Darum ist es wichtig, das zu erforschen.

    Das diese Menschen Hilfe bekommen, ihre Eigenarten zu kennen, mit ihnen umzugehen.
    Das diese Gesellschaft darüber ausreichend weiss um damit richtig umzugehen.
    Das es vielleicht irgendwann andere Wege gibt, bessere Bildung, bessere Erziehung, bessere Medikamente falls nötig.
    Das wiederum würde eine bessere Gesellschaft bedeuten. Das fände auch ich gut.

    Wir sind tatsächlich evolutionstheoretisch gesehen noch nicht so weit weg, von der Zeit, wo diese genetische Ausbildung Vorteile hatte.
    Solange wir aber nicht wissen ob es nur evolutionär oder tatsächlich auch schadstoffbedingt ist, sollte man doch weiterforschen.

    Trotzdem: Wenn man philosophisch gesprochen, alle Seiten der Medaille kennt, heisst es noch nicht das man sie verstanden hat.

    Aber aus eigener Erfahrung weiss ich, das man mit ADS und ADHS nicht "normal" ist.
    Man eckt nicht an weil man zuwenig Sport macht. Man ist nicht antriebslos weil man sich falsch ernährt.
    Das hilft alles nur bedingt.

    Ich denke anders, ich sehe die Welt anders und ich habe Schwierigkeiten, das manchmal richtig an den "Stino" zu bringen. Wenn mir das Medikament hilft, mich im öffentlichen Raum "unauffällig" zu bewegen, ist das eine Erleichterung, für die ich sehr gern in Kauf nehme, mal ein paar Stunden nicht vor Kreativität zu sprühen, mal weniger zu stolpern und mich über meine Umwelt weniger aufzuregen, meine Emotionen und Impulse besser kontrollieren zu können.
    Ich bin als kleines Mädchen leider nicht als tibetanischer Mönch aufgewachsen.

    Wenn du zu der Gruppe Menschen gehörst, die die Selbstdisziplin aufgebracht haben und Wissen erlangt haben wie du Körper und Geist in Einklang bringst um deine biophysische Ausgangsposition und die Kindheitserfahrungen zum Positiven zu bringen gratuliere ich dir.

    Das Forum spricht aber eine deutliche Sprache.
    So einfach wie du es darstellst ist es einfach nicht.

  8. #8
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 6

    AW: es gibt kein ADHS meine Theorie

    Das sagst du. Vielleicht glaubst du das nur, weil es dir von Kindheit eingeschärft wurde. Ein Kind glaubt alles, was man ihm sagt. Vielleicht hast du es garnie versucht, wirklich mit offenem Geist an dir zu arbeiten. Ohne immer zu denken das du krank oder abnormal bist, und das muss so sein und du kannst eh nichts daran ändern.

  9. #9
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 29
    Forum-Beiträge: 260

    AW: es gibt kein ADHS meine Theorie

    Na vielleicht hast DU ja nur kein ADHS
    Falsch diagnostiziert und dadurch völlig traumatisiert. Oder bloss überdosiert. Vielleicht bist du auch nur ein Troll.

    Ist doch völlig wurscht, obs ne Krankheit ist oder ne Normvariante, entscheidend sind die Probleme, die man damit hat. Wenn du mit den Klischees mit denen du um dich wirfst, glücklicher bist, nur zu.

    Ich wurde erst mit 24 diagnostiziert. Mir hat nie einer eingeredet, ich sei krank, die Ärzte ham nur mit den Schultern gezuckt und gesagt "Die is so, da muss sie halt mit klarkommen" Klar hab ich mich angestrengt, ich war früher richtig ergeizig. Aber da kannte halt noch keiner ADS.
    Mein Hirn is also so ein nebliges Sieb, weil ich zuviel Zuckerwasser trink? Gut zu wissen, denn ich trink eigentlich nie welches. Meine Konzentration steigt und fällt auch nicht mit meinem Kaffeekonsum. Ach ich tendier ja auch stark zum Hypoaktiven, das noch weniger existiert, weil das noch schwieriger mit solchen Klischees zu erklären ist.

    Und es tötet wohl kaum meinen Charakter, wenn mein Kopf etwas klarer ist und sich ein Gleichgewicht zwischen Innen- und Aussenwelt einstellt. Tatsächlich hilft mir MPH sogar, flüssiger zu reden und soziale Ängste zu mindern.


    Und "deine" Theorie hat schon einen so immensen Bart, da könnte man allen nervigen ADHS-Kritikern eine komplette Wintergarnitur von stricken. Mindestens.

  10. #10
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 2.410

    AW: es gibt kein ADHS meine Theorie

    *ironie an* Es gibt auch kein HIV. Das ist eine Erfindung des Teufels, um die Nichtgläubigen zu bestrafen! *ironie aus*

    Letztendlich sagt doch der Nick adhslol alles, oder?

Seite 1 von 4 1234 Letzte

Ähnliche Themen

  1. Mit Ritalin verstärkte ADHS-Symptome - habe ich kein ADHS??
    Von Ambrina im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
    Antworten: 19
    Letzter Beitrag: 14.11.2012, 22:53
  2. ADHS / ADS gibt es nicht!
    Von Schnubbel im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
    Antworten: 16
    Letzter Beitrag: 8.12.2011, 12:15
  3. Ordnungs-Theorie
    Von Becky84 im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
    Antworten: 28
    Letzter Beitrag: 27.04.2011, 10:32
  4. Erfahrungen - eine Theorie
    Von ck2109 im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
    Antworten: 5
    Letzter Beitrag: 6.07.2010, 23:20

Stichworte

Thema: es gibt kein ADHS meine Theorie im Forum ADS ADHS Allgemeines bei ADHS bei Erwachsenen Forum
©2017 ADHS bei Erwachsenen Forum