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Diskutiere im Thema AD(H)S - aus der Sicht eines Lehrers im Forum ADS ADHS Allgemeines
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #41
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.422

    AW: AD(H)S - aus der Sicht eines Lehrers

    Hallo dann,

    Schön wenn du es schaffst dich so gut anzupassen! Ich habe mich an diese Gesellschaft überangepasst und es hat nicht geklappt und geht es mich schlecht wenn ich wieder lesen muss, ich sollte mich anpassen... Dabei hatte ich mich beinahe verloren. Jetzt, passe ich mich an wo weit wie vernünftig und sinnvoll ist. Also, dort wo ich auch es schaffe. Nebenbei lerne ich andere um die hilfe zu bitten die ich brauche, weil ich mich nicht überall an alles anpassen muss.

    Und so geht es mich gut.

    Aber klar, für jemand der ehe dazu neigt nur seine sachen zu machen und sich gar nicht anzupassen, tut ein bisschen mehr anpassung auch gut...

    lg

  2. #42
    Simönchen

    Gast

    AW: AD(H)S - aus der Sicht eines Lehrers

    Deshalb mache ich mein ADHS auch nicht zum Thema - ich werde mich SICHER NICHT in Bezug auf das ADHS anpassen, nur weil jemand (ohne Hirn) das von mir verlangt.

    Meine Meinung.

    Simönchen

  3. #43
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.439

    AW: AD(H)S - aus der Sicht eines Lehrers

    Hallo dann000,

    irgendwie fühle ich mich durch deinen Post gerade ziemlich provoziert. Vermutlich weil er in Kerben haut und mit dem Gefühl die Axt in vorhandene Kerben geschlagen zu bekommen, bin ich vermutlich nicht die einzige...Also sorry, falls das ein oder andere gerade bei mir in den falschen Hals rutscht.


    dann000 schreibt:
    - Ich finde schon, dass wir ADHSler die Verantwortung haben, uns unserer Umwelt anzupassen. Ich denke, dass es die Grundvorraussetzung für ein friedliches Zusammenleben menschlicher (...) Man muss sich anpassen und einen gemeinsamen Nenner für alle finden.

    - Wir ADHSler machen 5-10% der Bevölkerung aus. Wäre es da nicht ungerecht für die anderen und destruktiv im Bildungssystem und in der Berufswelt, und der gesamten Volkswirtschaft, wenn sich 90-95% der Bevölkerung uns anpassen müssten? (...)

    - Eigentlich müssen wir uns doch anpassen, da jeder von uns in der Lage ist es zumindest in Stück weit zu tun. (...)

    - Jeder von uns ist gezwungen sich anzupassen, da wir die anderen Leute nicht ändern können. Das ist viel einfacher, kostensparender, und schneller effektiv,(...)

    - Also zunächst mal wüsste ich nicht, wann in diesem Thread jemand geäußert hat, sich überhaupt nicht anpassen zu wollen und gar verlangt hat, dass sich die Mehrheit der Gesellschaft an uns anpasst. Habe ich da was übersehen?

    - Natürlich muss sich in einer Gesellschaft jeder etwas anpassen. Das gilt nicht nur für ADHS-ler. Nötig für ein friedliches Miteinander auskommen ist aber auch gegenseitige Rücksichtnahme. So wie ich mich bis zu einem gewissen Grad anpasse und gleichsam auf andere Rücksicht in allerlei Befindlichkeiten und Eigenarten nehme, kann ich mir andersrum ebenfalls Rücksichtnahme auf gewisse Eigenschaften wünschen. Da kann man gemeinsam Wege finden, dazu muss ich mich nicht bis zur Unkenntlichkeit verbiegen. Hier verlangt keiner, dass die gesamte Gesellschaft sich uns anpasst. Geht auch nicht, andere haben andere Thematiken die dem entgegen stehen. Es geht um Toleranz und Rücksichtnahme.

    - Genau. Einen gewissen Nenner für alle. Ein gemeinsames Gestalten des Lebensraums.
    Das ist dann auch kostensparender, weil ich meine Energie nicht 24 Stunden am Tag mit Anpassung verschwende, sondern für andere Dinge nutzen kann. Darüber hinaus bin ich weniger gestresst etc. und verliere mich nicht selbst. Somit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass ich ohne weitere Störungen, sondern bei psychischer und physischer Gesundheit, mein Leben verbringen kann, was meine Arbeitsfähigkeit erhält und gleichsam Behandlungskosten etc. spart und meinen Lebensunterhalt allein bestreiten kann, statt dem Sozialsystem auf der Tasche zu liegen

    - Diejenigen ADHS-ler, die es härter getroffen hat und überhaupt oder wieder einen Weg in Erwerbstätigkeit finden müssen, liegen dem Sozialsystem auf der Tasche. Würde es ihnen möglich gemacht unter Berücksichtigung ihrer Fähigkeiten und dem, was ihnen nicht möglich ist, erwerbstätig zu sein, würde das Geld einsparen. Es gibt Arbeitsplätze für Erkrankte, Behinderte... die mit Finanzmitteln aus Sozialtöpfen gefördert werden. Allemal preiswerter. Warum nicht auch da, wenn es nötig ist? (was ja nicht bei allen ADHS-lern der Fall ist) Ich bin wahrlich ein Freund davon Dinge aus eigener Kraft zu schaffen. Aber manchmal reicht das eben nicht, bzw. ist es manchen ohne einen gewissen Grad an Akzeptanz seitens der Umwelt schlicht auch nicht möglich.

    - Von einem Bildungssystem, welches einem Kind mit ADHS die Schulzeit nicht zur Hölle macht, würden ebenfalls alle anderen Kinder sowie die Lehrerschaft selbst profitieren

    - Richtig, jeder ist in der Lage sich ein Stück weit anzupassen. Der eine mehr, der andere weniger. Einem mit ausgeprägten Impulskontrollstörungen wird das wohl schwerer fallen. Tut auch nichts zur Sache, denn wie weit ich mich anpassen möchte, entscheide ich allein. Ich bin sicherlich bereit mich anzupassen, was irgendwann zu Überanpassung geführt hat. Das hat mir alles andere als gut getan. Somit passe ich mich nun noch in dem Maße an, wie es mir erlaubt, dabei gesund und ich selbst zu bleiben. Zumal man es eh nicht allen recht machen kann. Schön, wenn es dir mit deiner Angepasstheit gut geht. Ich wünsche dir, dass es dabei bleibt!

    - Richtig, es kann nur jeder sich selbst ändern. Somit verwehre ich mich gegen Versuche mich ändern zu wollen, wo es nicht angebracht ist. Wenn es angebracht scheint, werde ich es wohl aus eigenem Antrieb tun. Unter Einbezug der bereits erwähnten Faktoren.
    Meine Umwelt kann, muss aber nicht auf Gewisse Eigenschaften Rücksicht nehmen und damit umgehen lernen/mit mir gemeinsam versuchen einen Umgang damit zu finden. Wollen sie das nicht, ist das, was ich ändern kann, mein Umgang damit. Was nicht zwangsläufig in Anpassung meinerseits münden muss...

    Gruß
    mel
    Geändert von mel. (13.02.2013 um 00:24 Uhr) Grund: Absätze eingefügt

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