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  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 5

    ADS-Symptome nach dem Sieg über Burn-Out?

    Hallo liebe Chaoten!
    Nach geschlagenen 8 Stunden und unzähligen Tassen Kaffee habe ich mein Posting fertig, in dem ich ein wenig über meine Geschichte erzählen möchte, kurz angerissen und so kurz wie mir möglich war. Nach mittlerweile 10 Versuchen, die alle weitaus länger geworden sind bitte ich euch um Verzeihung für diesen, ebenfalls recht langen Posting und hoffe auf eine ergiebige Rückmeldung, die mir in meiner Wegfindung helfen könnte.


    Ich habe durch eine retrospektiv gesehen recht belastende Kindheit mit dem vollen Programm von ständigen Ortswechseln, einem durch einen Geburtsfehler entwicklungsverzögerten kleinen Bruder mit ADHS, finanziellen Notlagen, dem Zerbrechen der Ehe der Eltern durch Liebschaften des Vaters, die das Geld bekamen das wir nicht hatten, dem Umzug in ein völlig anderes Bundesland.


    Darauf folgte ein Gas-Unfall mit Verpuffung, der meine Mutter schwer verletzte, dem Entziehen des Brüderchens durch den Vater, der schnell merkte,das er den Jungen nicht beherrschen konnte und in Heimbetreuung gab während der neue Lebenspartner meiner Mutter seine Persönlichkeitsstörung an mir auslebte und die beiden im Suff sich jede Nacht um die Anzahl der Brotscheiben stritten, die ich denn nun wieder gegessen habe bis schlussendlich meiner Flucht in die Jugendschutzstelle meiner Stadt, und und und...


    Das alles lief immer wieder auf Neuanfänge hinaus, immer wieder. Und immer wieder bin ich an mir selbst gescheitert.So habe ich 2009 einen Burn-Out während meiner Ausbildung erlebt, der mich den Job kostete und aufgrund dessen ich mich in Behandlung gegeben habe, diese aber abbrach, da ich das Aufbrechen des eng geschnürten Korsetts, das meine Emotionen bis zum Ausbleiben körperlicher Empfindungsfähigkeit, durch die Medikamente nicht ertragen habe und auch in der Tagesklinik für meine Problematik keine Lösungen gefunden hatte.


    Durch die Unbeständigkeit meiner Leistungen, bei der ich bis jetzt noch auf jeder Arbeitsstelle früher oder später zusammengebrochen bin und im besten Fall unzuverlässig wurde bis zum Eintritt der Kündigung, im schlimmsten Fall gar der Flucht vor der Arbeit mit Kündigung als Folge, stehe ich heute, mit 27 den Papieren nach dort, wo ich schon mit 21 stand: Hauptschulabschluss ohne anerkannte Berufsausbildung. Auffallend dabei aber ist vor allem meine extrem stark ausgeprägte Sprachbegabung und die im gleichen Maßne negativ ausgeprägte Fähigkeit zur alle Rechenoperationen, die über meine Gliedmaßen hinaus gehen.


    Positiv prägt sich aus, das ich seit dem Burn-Out in Eigenleistung schwerwiegende Depressions-Trigger eigenständig lösen konnte und dadurch zum ersten Mal in meinem Leben eine stabile Partnerschaft eingehen konnte, in der meine Freundin trotz meiner Gefühlsarmut die von mir auf rationalen Standpunkten modulierten Gefühle zu ihr akzeptiert und mich nimmt, wie ich bin, was zugegebenermaßen nicht schwer ist:


    Ich habe mit der Zeit eine recht gute Mimikry gegen das Defizit entwickelt und bin damit in der Lage ein soziales Verhalten natürlich zu kommunizieren, die das Zusammenleben mit mir weitgehendeinfach gestaltet, da ich diese Verhaltensweise mittlerweile als gegeben übernommen habe und nicht als negativ empfinde, es "anders" aber natürlich schöner ware, sprich es soll nicht verherrlichend klingen, es ist war nur eben meine Art, die Welt irgendwie zu meistern.


    Anmerkung hierbei: Dessen ist meine Partnerin sich bewusst, da wir offen mit diesem Thema umgehen und sie akzeptiert meine Form der Zuneigung, die ich ehrlich feststellen kann und hilft mir auf dem Weg zurück in die Welt der „Fühlenden“ nach ganzen Kräften.


    Jedoch blieben nach dem Abklingen der ewigen Melancholie und der rational empfundenen Sinnentleertheit in mir einige Dinge zurück, die ich eigentlich für manifestationen der Depression hielt und die nicht abklingen wollten:



    • - Ein Gefühl des Getriebenseins, einer allgemeinen Unruhe, egal wie viel ich mich beschäftigt habe
    • -Unregelmäßiger, nüchtern nicht steuerbarer kreativer Output (Ich bin als Texter tätig)
    • - Ohne Aufputschen durch Koffein und Zuckerkaum zur Arbeitsaufnahme fähig
    • - Ich beginne eine Vielzahl an Projekten, kann aber kaum eines beenden (Buchmanusskripte, handwerkliche Hobbies, technische Spielereien usw.)
    • - Große Ungeduld, als wäre die Welt zu langsam für mich
    • - Hochgradig Rationale Betrachtungsweise der Dinge, vor allem in Stresssituationen
    • - Tausende Gedanken in meinem Kopf im "Normalbetrieb"
    • -Aufschieben von Pflichten bis zur absoluten Unausweichlichkeit in allen Bereichen (Vom Aufräumen über Mietzahlungen bis zum extrem der Körperpflege)
    • - Übersteigerte Begeisterungsfähigkeit mit geringer Frusttoleranz

    ... und einer ganzen Reihe anderer Sachen, die ich jetzt aufzählen könnte, die aber nicht so schwer wiegen, wie die genannten und vllt. so wirken könnten, als wenn ich einfach die Symptome aus dem Netz abschreibe und mir einrede...


    Und zum Schluss der Punkt,für den ich hier eine Riesenschelte, vielleicht ganz zu Recht, erwarte:


    Nachdem ich mich mit dem Thema ADS und der Natur von Medikamenten wie Ritalin, auch ob der Erkrankung meines Bruders und dem Verdacht, nach Erfassen der verbliebenen Symptome ebenfalls betroffen sein zu können, habe ich über einen unbedingt vertrauenswürdigen Zwischenmann einen kontrollierten Bezug und Konsum einer amphetaminhaltigen Substanz, über den ich streng Protokoll übereine Woche geführt habe, eingeleitet.


    Ich habe niemals vorher und niemals danach wieder den Kontakt zu verbotenen „harten“ BTM gesucht und besitze ein erfahrungsgemäß nicht vorhandenes Suchtpotential für psychische Abhängigkeiten. Weder der von heute auf morgen beschlossene Verzicht auf Alkoholkonsum noch das Absetzen der beschriebenen Substanz hat psychisch oder körperlich bedingtes Begehren hinterlassen, was mich hinsichtlich meiner Resistenz und Selbstbeherrschung guter Dinge sein lässt um nicht doch noch einzuknicken.

    Doch der Einschlag der Testreihe ist schlichtweg als immens zu bezeichnen: Mit einer geringen, oral konsumierten und mittels Feinwaage abgewogenen Konsumeinheit fand eine rauschfreie Einstellung einer produktiven Ruhe des Geistes und Wachheit des Körpers sowie der unmittelbar eintretenden Fähigkeit zum strukturierten Handeln statt. Meine Arbeitsleistung ist um mehrere Faktoren gestiegen und auch eine Ausdrucks- und Empfindungsfähigkeit auf emotionaler Ebene hat sich am dritten Tag langsam eingestellt, was auch in der Außenwirkung durch meine Freundin bestätigt wurde.

    Euphorieartige Schauer haben sich nach der ersten Einheit (Jeweils Morgens 9h) nicht wieder eingestellt. Das Ausphasen aus dem Versuch habe ich als problemlos erlebt. Im ganzen habe ich die Welt das erste mal soweit ich mich erinnern kann, als klar, geradezu Real, erleben können und konnte meinen Tagesablauf selbstbestimmt gestalten. Eine Art fremdgesteuerten "Zombie"-Effekt konnte ich während der 7 Anwendungen nicht feststellen. Vor Aufnahme der vorbereiteten Kapseln habe ich ausgiebig gefrühstückt, der Appetit kehrte zur Abendzeit wieder, ausreichende Flüssigkeitsversorgung war gewährleistet.


    Wichtig: Ich suche hier keine Absolution für den illegalen BTM-Konsum!!! Ich bin mir vollkommen bewusst, welche Gefahren ich eingegangen bin und welche Grenzen ich überschritten habe. Vielleicht findet das zumindest eine gewisse Nachsicht und lässt nicht, wie ich befürchte, die folgenden Postings von euch als Aneinanderreihung von moralinsaurem "Wie konntest du nur...!" ausarten, die durchaus ihre Berechtigung haben, mich auf der Suche nach mir selbst nicht weiterführen würden.


    Ich verbleibe schlussendlich mit der Frage: Leide ich an einem schweren Fall von Autosuggestion, oder wäre es ggf. sinnvoll mich tatsächlichan eine, vorteilhafterweise örtlich ansässige Spezialistin für AD(H)S im Erwachsenenalter wenden? Das würde ich gerne mit euch ergründen, denn nichts liegt mir näher, als die mögliche Behandlung in legalen und kontrollierten Bahnen zu wissen.


    Stellt mir ruhig Fragen, ich möchte gern offen und ohne Scheu über dieses Thema reden, da ich den Weg aus meiner Misere heraus suche, aber euch nicht sofort mit seitenlangen Texten überfluten wollte...
    Geändert von Likedeeler (14.07.2012 um 16:19 Uhr) Grund: Ergänzung betr. Sprachstärke/Rechenschwäche

  2. #2
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 33
    Forum-Beiträge: 131

    AW: ADS-Symptome nach dem Sieg über Burn-Out?

    Zu deiner letzten (und einzigen?) Frage wirst du wahrscheinlich wiederholt folgende Antwort bekommen: Besorge dir einen Termin für eine Diagnostik.

    Dein - ich nenn es mal - Experiment möchte ich moralisch unkommentiert lassen, das hast du selber schon getan. Ich bewundere aber die scheinbar akribische nahezu wissenschaftliche Herangehensweise an sich. Respekt.

    Da ADHS Symptome oft familiäre Zusammenhänge haben, ist deine Vermutung natürlich durchaus nachvollziehbar. Mit einer ausführlichen Diagnostik durch einen Fachmann könntest du evtl sogar einen plausiblen Grund finden, wieso du überhaupt erst in die ganze BurnOut und ko Schose reingeschliddert bist...
    Und auch wenn ich kein Experte bin, lasse ich mich mal zu der Aussage hinreissen, dass die von dir geschilderten Punkte für eine Autosuggestion schon sehr umfangreich und komplex wirken. Sofern du diese Punkte rückblickend bei dir schon häufiger beobachten konntest und evtl sogar auch andere Personen diese Ansicht teilen, stellt sich mir eigentlich nur eine Gegenfrage: Wieso solltest du dich nicht an die scheinbar ja sogar ortsansässige Expertin wenden?
    Wenn diese ADHS eindeutig ausschließen kann hast du genau etwas gewonnen, wie wenn diese deine Vermutung bestätigt. Du weißt was mit dir los ist, oder was eben nicht mit dir los ist!

    Die Eigendiagnose / Vermutung ist im Erwachsenenalter meiner Meinung nach auch völlig normal. Als Kind weißt ein Lehrer ggf die Elteren darauf hin. Aber sobald man die Pubertät hinter sich gelassen hat und ins Erwachsenenalter kommt ist im Grunde die "Zuständigkeit" anderer für einen nicht mehr gegeben, was darin resultiert, dass einem kaum jemand so ohne Weiteres vorschlagen würde sich darauf testen zu lassen.
    Oder anders ausgedrückt, wenn du schlecht gucken kannst, dir dein Fuss weh tut, du ne Grippe hast, oder sonstiges ist, gehst du ja auch aus eigener Veranlassung zum jeweiligen Spezialisten.
    Ich wüsste nicht, wieso du in diesem Fall anders verfahren solltest!

    Likedeeler schreibt:
    ... Das würde ich gerne mit euch ergründen, denn nichts liegt mir ferner, als die mögliche Behandlung in legalen und kontrollierten Bahnen zu wissen. ...
    Wenn mich jetzt nicht alles täuscht meinst du genau das Gegenteil, oder?

  3. #3
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 5

    AW: ADS-Symptome nach dem Sieg über Burn-Out?

    Hallo Randy!

    Natürlich, unter Bäumen, vor deren schierer Anzahl man den Wald nicht sehen will wird der Beobachter schnell die Frage stellen, wieso das offensichtliche nicht wahrgenommen wird - um es philisophisch auszudrücken, was mir nach einer ungesunden Anzahl an Kaffeetassen auch recht gut gelingt, hoffe ich

    Meine Akribität in der Sache lag schon darin begründet, das ich einen gesunden Respekt vor soetwas habe. Ich hoffe es wirkt nicht zu sehr konstruiert, das ist nämlich mein Zweifel, das mein Handeln missverstanden würde und erst durch die lange Vorgeschichte justifiziert werden sollte, dem ist mitnichten so, das kann ich in meinem durchaus empfundenen Schuldgefühl nur immer aufs neue wiederholen. Mit diesem Akt habe ich den ersten Schritt nach meinen Regeln und unter meiner Kontrolle und mit der, unbestreitbar positiven Resultat kann ich einen Schritt weiter gehen, den Schritt, meine Erfahrung mitzuteilen. (Schon wieder ertappe ich mich wohl in Selbstjustifizierung aalend...)

    Denn: Natürlich wäre schon im ersten Schritt der Gang zur fachlich spezialisierten Ärztin irgendwo eben selbstverständlich und einleuchtend und dennoch kann ich das Herdentier in mir nicht verleugnen, das sich zumindest eine gewisse Versicherung, nicht vollkommen ab vom Pfad zu liegen, wünscht. Das sind dann die Gedankenspielchen die einem durch den Kopf gehen, wenn man zum maximalen Überdenken tendiert, bis ins Absurde hinein, ala einem galanten Sprung in die Praxis mit einem jovialen: "Tadaaa, Hallo Frau Doktor, ich glaub' ich hab' ADS!", was natürlich niemals so eintreten wird und dennoch fühlt es sich etwas besser, in einer Öffentlichkeit, der die vermutete Problematik bekannt ist, seine Vermutungen und den dabei mitschwingenden Ängsten und Befürchtungen zu kommunizieren und damit es wenigstens einmal ausgesprochen zu haben, ehe man sich in die Höhle des Löwen wagt...Um nicht zu sagen, egoistisch meine Last zu teilen, um die negativste Formulierung die mir dazu einfällt zu wählen.

    Zuletzt danke für den Hinweis, da habe ich mich wohl in meinem eigenen Schachtelsatz vertüddelt fürchte ich, deshalb habe ich es rasch korrigiert!
    Und danke für deine Antwort, gewissermaßen bedeutet mir jede Antwort darauf unendlich viel, denn diese Angelegenheit ist keine, die ich mit irgendwelchen adaptiven Fähigkeiten bewältigen kann und die mich deswegen stark verunsichert.

    Der Kurs dürfte klar sein, ich muss mich nur noch trauen, vom Kai abzulegen...

    LG
    Likedeeler

  4. #4
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 33
    Forum-Beiträge: 131

    AW: ADS-Symptome nach dem Sieg über Burn-Out?

    Das mit den Bäumen und den Wäldern kenn ich. Auch wenn ich mich idR nicht so eloquent um nicht zu sagen umständlich ausdrücke wie du.
    Spaß beiseite, hattest ja eingangs erwähnt, dass du durchaus Redegewand / sprachlich begabt bist. Wobei ich etwas kürzere Sätze teilweise einfacher fände. Aber passt schon.

    Deswegen sagte ich ja, dass ich das moralisch nicht weiter kommentieren wollte, weil du das für dich selbst schon getan hast und das nachträglich bewerten egal in welcher Form daran nichts mehr ändern wird. Wie du das für dich selbst einordnest ist deine Sache. (Und das ist völlig wertneutral gemeint!)

    Aber eben deine Akribität ließ den gesunden Respekt durchaus erkennbar werden. Ich denke es dürfte durchaus den ein oder anderen geben, der weniger sachlich, weniger durchdacht und weniger kontrolliert schon ganz andere Selbstversuche unternommen hat. Nicht, dass sich dein Experiment dadurch relativieren würde, aber ich fand dein reines Vorgehen an sich schon irgendwie wenig beeindruckend. Ich selbst hätte das wohl nie so auf die Kette bekommen... Aber wurscht.

    Also egoistisch würde ich das nicht bezeichnen. In meinen Augen sind solche Foren gerade genau dazu da. Sich bei Entscheidungen Hilfe zu holen und eigene Meinungen mit anderen zu diskutieren. Geht mir ja nicht anders. Bei den meinen Entscheidungen in Richtung ADHS Diagnose wie auch Therapie wegen Prokrastinierens habe ich immer mit einem guten Freund Rücksprache gehalten.

    Mit den mitschwingenden Ängsten und Befürchtungen bist du hier sicherlich nicht allein und auch daher ist alles an deinem Beitrag völlig richtig. Ich hatte mit meiner Gegenfrage auch nichts anderes bezwecken wollen, als dich selber darin zu bestärken, den Schritt zu machen.

    Wenn dir zum loslegen am Kai stehender Weise nur noch der Arschtritt fehlt, fühle dich hiermit freundlich und in guter Absicht in den Aller-Wertesten getreten.

    Bei meiner Diagnose verging sowieso erstmal noch einiges an Zeit. Der Doc hatte eine lange Warteliste und man musste sich 3 Monate lang einmal im Monat melden, um nicht von der Warteliste zu fliegen. Somit stellen die wohl sicher, dass man ernsthaft interessiert ist und das ganze nicht auf die leichte Schulter nimmt. Da ich hier beim Querlesen ebenfalls ähnliches von längeren Wartezeiten hörte, kannst du wahrscheinlich davon ausgehen, nach einem Telefonat zur Termin Vereinbarung noch genügend Zeit zu haben dich in Ruhe darauf vorzubereiten.

    Viel Erfolg und das Ruder immer schön festhalten.

  5. #5
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.138

    AW: ADS-Symptome nach dem Sieg über Burn-Out?

    Hallo leikdeeler,

    Zuerst bin ich schon beeindruckt wie du aus deine schwierige geschichte dein weg findest und eine stabile partnerschaft lebst.

    Vieles was du erzählst tönt nach ADS, auch was du in deine familie erlebst hattest.

    Bei deine illegale versuch muss ich schmulzen: Obwohl es illegal ist, gibt es immer eine grund es doch zu machen und die risiko auf sich zu nehmen und ich finde, du hast es noch ziemlich vernünftig gemacht, auch warst du dich bewusst über die risiko. Also, ich mache da keine moralische bemerkungen, weil es auch nicht meine art so zu reagieren. Ich finde sogar moralisch denken dabei fehl am platz: Wenn der gesetzt es einfach verbittet ist es zu schutz allem (weil es gefährlich ist) und wer trotztdem macht, macht es auf eigene risiko.
    Wenn du mal der gleiche stoff von arzt beschrieben bekommst, ist sie sauberer, die dosis ist besser bestimmbar und es wird kontrolliert (zu dein eigene schutz) dass du damit nicht übertreibst.

    Da sage ich nichts anders als viele anderen: Lass dich testen und bis es so weit ist (wartezeit können monate gehen) macht dich schlau über da thema durch internet und bücher um diese wartezeit sinnvoll zu fühlen. Vielleicht mag deine freundin auch darüber lesen? Oft sind frauen daran schon interessiert...

    lg

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