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Diskutiere im Thema Die Diagnose - "Ruhepolster" oder Chance für gezielte Veränderung? im Forum ADS ADHS Allgemeines
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #21
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 470

    AW: Die Diagnose - "Ruhepolster" oder Chance für gezielte Veränderung?

    basalt schreibt:
    Sehr Interessant wie sich die Trigger unterscheiden

    Bei mir ist es ja meistens eher so, dass ich dann einfach nur stumpf nicke und dann doch meinen Weg gehe.[...]
    Hm. Ist bei mir ganz einfach das Problem, dass ich in der Vergangenheit zu oft dann doch Weg A ausprobiert habe, das aber (aus meiner überperfektionistischen Sicht) im totalen Fiasko geendet ist & den zu diesen Situationen passenden (na ja) emotionalen Cocktail gibt's dann nun regelmäßig wieder zum (aus objektiver Sicht verfrühten) Triggermoment.
    Dann gibt' nur noch Flucht oder Angriff, weil man mit dem Mandelkern die Energieversorgung einer mittleren Großstadt sicherstellen könnte.
    Muss halt dringendst den Keller aufräumen.

    Nur bis das passiert ist, muss ich eben in solchen Situationen die 'ich hab' halt...'-Notbremse ziehen, bzw. die Großnotbremse (wie ich es grad' gemacht hab') Krankenschein, die ja eine Großflächenausgabe der 'ich hab' halt'-Nummer ist, anwenden.

  2. #22
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 38
    Forum-Beiträge: 2.435

    AW: Die Diagnose - "Ruhepolster" oder Chance für gezielte Veränderung?

    abgrenzen, abgrenzen, abgrenzen.... (wie geht das? wenn man für alle reize offen ist?)

    also die erkenntnis meiner adhs sehe ich als chance für die nötige veränderung.
    (zielgerichtet währe bei mir das falsche wort, (da wieder adhs - typisch) zu viel ambivalenz)

    es ist eine standortbestimmung, welche erlernte muster/strategien bringen mich weiter -
    welche schaden mir.

    im umgang mit mitmenschen / vorgesetze ist es bei mir häufig auch situationsbedingt -
    (manchmal nützt es wirklich, ohren auf durchzug - mein ding durchziehen)

    "hui, da kommt mir ein beispiel aus meiner lehrzeit: ich sollte beleg x in den compi buchen. man macht...
    bei mir geht das nicht. ich muss doch verstehen was und warum ich das buche. irgendwie wollte oder konnte
    es mir niemand erklären. ich machte was mir befohlen.... *ggrrrh*.... erst als mir der treuhänder (out-source) mir
    die doppelte debitoren buchhaltung erklärt hatte.... konnte ich die DEBITOREN effizient VERBUCHEN... gopf...
    jetzt soll mir mal jemand sagen, wie man da KEIN respekt-autoritäts-problem entwickelt?"

    die erkenntnis hilft mir, mich und mein handeln zu verstehen - ich muss nur die umsetzung finden...

    gruss

  3. #23
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 60
    Forum-Beiträge: 1.267

    AW: Die Diagnose - "Ruhepolster" oder Chance für gezielte Veränderung?

    @Smile

    gutes Beispiel, du bringst etwas Entscheidendes auf den Punkt.

    Einfach tun, was mir angeschafft wurde, fällt mir auch schwer. Ich sollte wenigstens halbwegs wissen was ich da tue.
    Ich hab mich oft über das totale Desinteresse geärgert, mit dem manche Kollegen ihre Arbeit erledigen. Inzwischen habe ich begriffen, dass dieses Arbeiten mit Scheuklappen in einer machtlosen Position auch eine Schutzfunktion hat - man will gar nichts wissen und schiebt die Verantwortung konsequent zur nächst höheren Ebene in der Hierarchie.

    Mit meinem ADHS bin ich aber nicht geeignet für eine solche Arbeitsweise. Das Begreifen der Tätigkeit ist für mich essentiell. Ohne das verstehe ich oft gar nicht, was von mir verlagt wird und bin trotz Hirn zu üblen Fehlleistungen fähig. Meine letzte Chefin hat das bemerkt und mir ihre Anweisungen meist erklärt. So konnte ich auch weisungsgebunden arbeiten, auch wenn es mich grundsätzlich sehr schmerzt, als Befehlsempfänger zu arbeiten. Halte ich auch nicht ewig aus, aber manchmal muss ich es aus finanziellen Gründen einige Zeit lang ertragen.

    Mit Autorität aufgrund von Kompetenz habe ich Null Problem, da hinterfrage ich Anordnungen nicht mal. Wenn die Befehlsgewalt aber nur auf einem höheren Rang in der Hackordnung basiert, tue ich mich schwer. Ich habe inzwischen aber gelernt, dass es verschiedene Arten von Kompetenz gibt. So kann organisatorische Kompetenz bei einem Abteilungsleiter oft wichtiger sein als Fachkompetenz. Gehorchen tut aber trotzdem weh - soviel zu meinem Autoritätsproblem.

    ADHSler sind oft gute Selbständige, aber nur wenn sie ihre Stärken und Schwächen gut kennen. Soll heissen, das man die administrativen Tätigkeiten am besten auslagert. Daran scheitert es ja oft. Durch die Diagnose habe ich die Chance, mein Problem mit dem Papierkrieg einfach zu akzeptieren, anstatt nach dem Motto "das MUSS ich doch hinkriegen" das Scheitern zu provozieren. Ich kenne einen Fall aus dem Bekanntenkreis, wo die Investition in eine geringfügige Bürokraft das Betriebsergebnis so deutlich verbessert hat, dass die Angestellte sich mehr als rentiert hat. Mensch verdient einfach mehr, wenn Rechnungen geschrieben und ggf. auch urgiert werden - daran scheitern fachlich hoch kompetente ADHSler oft.

    lg
    lola

  4. #24
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 41
    Forum-Beiträge: 54

    AW: Die Diagnose - "Ruhepolster" oder Chance für gezielte Veränderung?

    Aaalso, ich gestehe, ich bin nicht über Seite 1 hinausgekommen. Das funktioniert heute nicht mehr. Morgen bei einer tasse kaffe nehme ich einen neuen Anlauf

    Aber ich muss jetzt noch schnell was dazu loswerden: Ich hab ja noch keine Diagnose, sondern "nur" den Eigenverdacht. Aber trotzdem:

    Ruhepolster auf jeden Fall! Für meine Nerven!! Ich verstehe mich jetz einfac besser, und kann Sachen, die mich früher in den Wahnsinn getrieben haben, einordnen und somit annehmen.

    Zum Beispiel: Ich liege Nachts wach weil ich an irgendeine Situation von vor 10 Jahren denken muss, und wie ich mich da verhalten habe, ob ich mich hätte anders verhalten sollen, was wäre gewesen wenn. Und vielleicht habe ich die Situation damals falsch eingeschätzt, vielleicht habe ich mein gegnüber falsch verstanden, und war da nicht in der rechten hinternen Ecke noch jemand der die ganze Zeit so komisch gegrinst hat? Warum hat der das gemacht? HAbe ich was faalsch gemacht? Warum ist das überhaupt grad so wichtig für mich? Kann mir doch scheißegal sein! Ich seh die Leute doch gar ncith mehr.... aber was wenn ich die morgen treffe, was denken die dann.... habe ich mich damals doch komisch verhalten? wie war das noch genau? ..... Und alles fängt von vorne an...... sorry, etwas lang das Geschwafel, aber das passiert dann halt in meinem Kopf. Kennt Ihr das? Und dann ist mir das manchmal noch soooooo peinlich wie ich mich in der-und-der Situation mit 16 Jahren (zB) benommen habe - es verfolgt mich.... total schlimm.

    Das hat mich früher echt fertig gemacht. Jetzt kann ich das gelassener sehen, finde eher Wege aus diesem Gedankenkreis. Und habe ein Ruhepolster gefunden.

    Ich weiß jetzt, warum ich gewisse Wege genommen habe, für die ich von anderen immer verurteilt wurde - bis ich mich selbst deswegen verurteilt habe. Und auch das gibt mir etwas Ruhe wieder!

    Ich verstehe, warum ich im beruflichen meine Ziele zum Teil nicht erreicht habe. Auch warum ich mir bestimmte Ziele gesetzt habe. Auch warum ich so oft scheiterte und gegen Mauern rannte - und bin dabei mir ein Stück weit zu verzeihen!

    Mir ist klar geworden, dass viele meiner Wege zwar steinig waren, aber dass ich wahrscheinlich in diesen Momenten keine anderen Wege nehmen konnte - und hadere nicht mehr mit dem Schicksal!


    Chance für gezielte Veränderung: Auf jeden Fall!

    Ich hasse mich, wenn ich andere verletze!!!
    Ich hasse mich, wenn ich so eine Wut in mir habe, dass ich meine Galle schmecken kann!
    Ich hasse mich, wenn ich mich nicht mehr kontrollieren kann!

    Und endlich sehe ich eine Möglichkeit, daran wirklich etwas zu ändern. Mein Leben lang habe ich versucht daran was zu ändern - ohne Erfolg. Und dafür habe ich mich noch mehr gehasst. Und die Wut wurde noch stärker. Und richtete sich gegen mich und alle die meinen Weg krezten. Und dafür hasste ich mich noch mehr.... vielleicht kann das jemand nachvollziehen...... irgendwann ist man so erfüllt von hass, dass man Probleme hat etwas anderes zu spüren.

    Jetzt weiß ich, dass ich mir da helfen kann, dass es Wege gibt etwas zu tun. Und endlich weiß ich auch, wie ich mich artikulieren muss damit man mir hilft! Ich weiß jetzt was die Knackpunkte sind. Konnte ich ja früher niiiie so präziese benennen. Was ne Erleichterung!!!

    Oje, sorry jetzt habe ich sooviel geschrieben, ohne Eure Beiträge zu lesen Aber es "überkam" mich grad.... aber das hol ich nach! Danke für's "zulesen"

    :nächtle:

  5. #25
    howie

    Gast

    AW: Die Diagnose - "Ruhepolster" oder Chance für gezielte Veränderung?

    hab das jetzt nicht alles gelesen.
    sehe es aber auch so wie wildfang.
    außerdem sollte jeder an sich arbeiten. (kennt ihr zum beispiel david blaine? es gibt noch viele andere, die mich inspirieren.)

  6. #26
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 50
    Forum-Beiträge: 89

    AW: Die Diagnose - "Ruhepolster" oder Chance für gezielte Veränderung?

    Hallo habitbreaker,

    Du hast mich ja eingeladen hier mit zu schreiben.... äh verdammt, was wollt ich jetzt eingendlich schreiben ... JA! Der Latien-Vokabel Test!! Also kurzes Flashback fiel mir grade die Szene ein:

    Habe als sprachenungeabter Schüler schnell diese blöde Englisch abgegeben,als das noch möglich war. Habe Einfach keine Fuß auf den Boden bekommen. Dafür mußte ich in der Oberstufe des Gymasiums Latein weiter machen. Ist ne logische Sprachen kan man sich errechen. Doch leider das Ausweniglernen der Vokabeln! Scheiße was für eine Quarllll!!!!

    Ein Test steht an, ich natürlich krank!! Klassisch Vermeidungsstrategie bei mir!!! Trotzdem komme ich nicht drum, mußte nachschreiben. Die liebe Lehrerin setzte mich in eine neben Raum und ich war mir leeren Schreibpapier (auf den letzten Seiten alle Volkabel gespickt) gerüstet. Sie nimmt mir das Papier ab: "Das brauchst Du nicht!". Glatte Fünft, sie hat den Spickzettel sicher gefunden und selber Gewissenkonflikte (soll ich ihm eine sechs geben) gehabt!

    Ist doch echt ein ganz GROßE Sch... Wem ist damit geholfen??? Mir war mein ganzes Leben lang nicht damit geholfen, dass ich nicht wußte, was mit mir ist! Und den anderen auch nicht!

    Es ist verlore Energie sich AusweichStrategie zu überlegen, wie man seine "Unfähigkeiten" vermeiden kann. Noch schlimmer, es mach einen kaputt! Und das im wördlichen Sinn!!!

    Wenn ich damals hätte offen und frei sagen könnte: Liebe Frau Leherein! Ich habe ADHS, mir fällt es sehr schwer Vokabel ohne einen Bezug zu meinen Leben zu lernen, ich habe es Ihnen zu Liebe probiert aber es nicht geschafft! Wollen sie das wir lieber "Katz und Maus"-Spiele spielen und versuchen wer besser spicken und wer besser entdecken kann?!? Soll ich mir weiter Ausreden einfallen lassen warum ich die Arbeit/Test heute nicht mit schreiben kann??!?

    Oder finden wir eine für uns beide und besonders für mich sinnvolle Lösung??? Vielleicht müsste der Test auf Grund meiner Einschränkung nicht gewerte werden?? Oder ...


    Dann wäre ich ohne Druck in die Schule gekommen und hätte einfach anfangen könne zu lernen so wie ich es kann.

    Was ich sagen will: Die Diagnose ist keine Polster auf dem ich mich ausruhen will! Sonder es schaft Klarheit warum ich einiges nicht so gut kann, und ich kann an andere appeliern darauf Rücksicht zu nehmen! Das heißt nicht das ich nicht mehr an mir arbeiten will!!

    Sondern jetzt erst recht! ABER halt RICHTIG!!!

    Nicht Vermeidungsstrategien entwickeln, sondern Lösungsansätze finden. Ich will (wieder) ich sein dürfen, dafür brauche ich das Verständnis der andern!

    Seit ich die Diagnose habe kann ich meine beschränkte Energie zielgenauer einsetzten und es geht mir besser als vorher! Und trotzdem kann ich mit guten Gewissen sagen, das oder jenes kann und will ich nicht tun oder so bin ich eben.

    Und Vokabel lerne ich nicht mehr!!! NEIN das will ich nicht!

    Doch habe ich grade ein selbstentwickeltes Theaterstück auf die Bühne gebracht, wo ich sehr viel Text auswendigg lernen mußte! Das fiel mir schwer, aber ICH wollte es und nicht ein dummes Schulsystem! Und es hat geklappt!! Es war eine Erfolg!

    Ich muß halt andere Wege gehen! Nicht weniger gehen (sprich ausruhen!) sondern andere (effektiver) Wege! Vielleicht auch längere, aber meine Wege! Frei machen von den Erwartungen der andern! Zu mir selber finden!

    Also Diagnose ist ... eine Change auf Veränderung! Das beinhaltet aber auch, sich mal auszuruhen. Was auch für Normalos gelten sollte, aber für ADHS´ler erst recht! Rechtzeitig Bremse tretten, um überhaupt um die Kurve zu kommen und nicht schon wieder "anzuEcken!"

    In diesen Sinne .. Gute Nacht!

  7. #27
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 56

    AW: Die Diagnose - "Ruhepolster" oder Chance für gezielte Veränderung?

    Hallo zusammen,

    wie ihr schon mehrmals gesagt habt, AD(H)S ist keine Entschuldigung,
    aber eine Erklärung!

    Ich versuche mein Umfeld aufzuklären, macht einiges einfacher,
    ich habe da zum Beispiel ein tolles Beispiel, seit meine Schwiegermutter
    um die besonderen Ernährungsgewohnheiten meiner drei Kinder aufgrund ihres AD(H)S
    weiß, passiert nicht mehr folgendes:

    Sie gießt Soße über die Kartoffeln, obwohl mein Sohn ihr klar macht, dass er keine mag.
    Der Abend war gelaufen, wir mussten gehen, es war mit allen Kindern nicht mehr auszuhalten.

    Auch fragen jetzt die Verwandten oder Freunde mal nach, wie es geht, nehmen Anteil an
    unseren Problemen und bereiten sich auf unsere Besuche anders vor (was sehr hilfreich ist).

    Das tolle daran ist, dass sie zum Teil sehen, dass sie unter den selben Problemen leiden.
    Uns als Familie ist das bewusst und wir sehen auch dieselben Probleme, nur kann
    man das ja nicht immer so direkt sagen.

    Aber klar ist es natürlich schon, da AD(H)S vererbt wird und keine Generation auslässt.
    Das heißt die Liebe Familie ist auchbetroffen, zumindest hat sie die Anlagen, die Ausprägung wiederum ist bei jedem anders.
    Der Partner hat es auch, weil wie man weiß AD(H)S AD(H)S sucht und findet.
    Das gilt auch für den Freundeskreis, Menschen ohne AD(H)S sind für uns sowas von langweilig, so dass
    wir sie nicht zu unseren Freunden zählen.

    Das sind jetzt nicht meine Weißheiten, die haben wir von einem einwöchigen Paarseminar für Paare mit AD(H)S,
    aber sie haben sich bei uns und auch bei den anderen Paaren voll und ganz bestätigt.

    Soviel mal.

    Gruß
    Natalie

  8. #28
    OMMM-Beauftragte

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 5.742

    AW: Die Diagnose - "Ruhepolster" oder Chance für gezielte Veränderung?

    @IchUndDu

    Ich will (wieder) ich sein dürfen,
    ja ja ja und doppelja ... hatte bei dem Satz gerade glatt einen Klos im Hals ...

    Danke!

  9. #29
    Spasslernen

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 60
    Forum-Beiträge: 1.331

    AW: Die Diagnose - "Ruhepolster" oder Chance für gezielte Veränderung?

    Hey Ihr Lieben,

    seit der Diagnose gibts Veränderung bei mir ... das, was mich tatsächlich nervt ist, es dauert recht lange, die Veränderungen in der Tagesstruktur, meiner bisherigen Unordnung,

    die Ablenkungen des täglichen Lebens .. verbunden mit neuen Verpflichtungen .. Bewerbungen schreiben , die Vorbereitung für die Begründung der Klage, die Unterlagen

    zu kopieren, die Anträge ausfüllen, der tägliche Gesundheitscheck, der Spaß bei meiner Entscheidungsfindung mit entsprechenden gedanklichen Bedenken - neues ausprobieren

    seit fast 2 Jahren und natürlich wieder regelmäßig Pausen einlegen und dazwischen leider reichlich Zeit ohne Unterstützung ... warten auf die Nachsorge, warten auf ´nen freien

    passenden Ergotherapieplatz, warten auf den Beginn der Verhaltenstherapie ... eben Spaßlernen und Geduld neu einüben und reichlich Anregungen für mögliche Änderungen

    ... weniger im Angebot wäre mir angenehmer, da wir alle individuell unterwegs sind, gibts dieses Angebot .. das passende situationsbedingt

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