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Diskutiere im Thema "ADHS ist für vieles eine Erklärung - aber für nichts eine Entschuldigung! im Forum ADS ADHS Allgemeines
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #1
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 60
    Forum-Beiträge: 1.160

    "ADHS ist für vieles eine Erklärung - aber für nichts eine Entschuldigung!

    "AD(H)S ist für vieles eine Erklärung - aber für nichts eine Entschuldigung!
    DIESEN SPRUCH KANN ICH NICHT MEHR HÖREN !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! !!!!!!!!!!!!
    Geändert von Anni (12.08.2011 um 03:02 Uhr)

  2. #2
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 24

    AW: "AD(H)S ist für vieles eine Erklärung - aber für nichts eine Entschuldigung!

    Hmmmm ja ... aber es stimmt.

    Bei uns zu Hause laeuft das im Moment so: Mein Sohn "Ich kann das nicht, ich hab ADHS" (er versucht das auch gerne in der Schule).
    Mama (ich) "ja super, ich ADS, ist trotzdem keine Entschuldigung, hau rein und probier wenigstens"

    Sohn "ja du hast ja "nur" ADS du weisst ja gar nicht wie es mir geht"

    Aaaaaaaaaaaaaaaaargs .. muss das alter sein

  3. #3
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 60
    Forum-Beiträge: 1.160

    AW: "AD(H)S ist für vieles eine Erklärung - aber für nichts eine Entschuldigung!

    Naja gut, bei Kindern.... Aber ich bin 53. ICH jedenfalls rede mich mit NIX raus. Ich weiß doch, was ich sage!!!
    Und ich weiß auch inzwischen, was am ADS liegt und was nicht!!!

    Aber es gibt sicher e i n i g e Erwachsene, die ADS als Ausrede benutzen, auch wenn es nicht gerechtfertigt ist.
    Genauso, wie es auch normale Leute gibt, die Ausreden für jeden Scheiß benutzen.

    Aber versteh dich schon, hab ja auch nen Bengel großgezogen, der hatte zwar kein AD(H)S
    war trotzdem nich einfach.
    Geändert von Anni (12.08.2011 um 03:04 Uhr)

  4. #4
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 210

    AW: "AD(H)S ist für vieles eine Erklärung - aber für nichts eine Entschuldigung!

    Andere teilen deine Wahrnehmung der Krankheit nicht. Deswegen ist es für sie schwer, das nachzuvollziehen. Ich glaube es bleibt am Ende nichts anderes übrig, als das zu akzeptieren.

    Das Wichtigste ist Ehrlichkeit zu dir selbst. Was andere denken sollte dir relativ egal sein - solange du ehrlich zu dir selber bist. Das mag nicht immer einfach sein aber versuchen kann man es so gut es geht.

    Eine Entschuldigung für Sachen, auf die man willentlich wenig Einfluss hat - ja das ist schwer. Das Problem habe ich auch.

    Entweder ich nehme ihre Kritik komplett an und verzweifele an den Punkten, an denen ich nicht viel ändern kann. Dann fühle ich mich zunehmend schlechter, weil ich tatsächlich anfange zu glaube, dass ich einfach nur ein Charakterschwein bin und nicht mein bestes tue. Da ich an manchen Sachen wenig ändern kann wird mich das sehr unglücklich über mich selbst machen und dann verfalle ich vielleicht in Depressionen.

    Oder ich konzentriere mich auf mich selbst. Ich denke mir, dass die Leute es nicht verstehen können und deswegen wird es mir egal was andere denken. Auch diese Option endet darin, dass andere mich für ein Charakterschwein halten, dieses mal ein egozentrisches dazu. Wenn mir die Meinung der Leute wirklich egal wäre dann wäre das unbedeutend. In manchen Situationen, zB der Arbeit ist man jedoch abhängig davon was die Leute von einem halten.

    Deswegen habe ich keine Lösung. Ich für mich persönlich wähle eher den zweiten Weg. Ich denke für mich selbst ist es der angenehmere. Aber es ist kein guter, da bin ich mir bewusst.


    P.S.: Nochwas zum Thema Ehrlichkeit zu sich selbst. Erst die Tatsache, dass ich einmal wirklich ehrlich zu mir selbst war, meine Egozentrik und mein Selbstbewusstsein komplett eingerissen habe hat mich zu der Diagnose geführt. Ich habe absichtlich jede Kritik an mir genommen und überlegt, was es bedeutet wenn sie mit allem Recht haben. Das war schmerzhaft. Es hat aber meinen Verstand geklärt und mir ermöglicht, hinter die Kulissen zu blicken und überhaupt zu realisieren, dass ich wirklich ein Problem habe, dem ich mich stellen muss. Auch wenn die Leute nicht das genaue Problem schildern oder erkennen können, so ist ihr Feedback doch hilfreich, sich eigene Gedanken zu machen. Deswegen sollte man sich mit soetwas grundsätzlich auseinandersetzen - ohne die Fremdmeinung komplett als richtig auf sich zu übertragen. Denn wenn andere ein Problem sehen gibt es auch eines. Man muss dann jedoch schon selbst entscheiden wo es liegen könnte.
    Geändert von hypocampus (12.08.2011 um 14:35 Uhr)

  5. #5
    Chaotin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 50
    Forum-Beiträge: 5.321

    AW: "AD(H)S ist für vieles eine Erklärung - aber für nichts eine Entschuldigung!

    Ich kann diesen Spruch auch nicht mehr hören!

    Als ob es so einfach wäre. Was hätte ich schon als kleines Kind dafür gegeben, wenn ich brav und unauffällig hätte sein können. Ich habe es versucht und versucht und versucht ...

    Heute habe ich einen Haufen Komorbiditäten. Vermutlich haben meine "Versuche" mir einen Teil davon beschert.

    Patty

  6. #6
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 38
    Forum-Beiträge: 2.435

    AW: "AD(H)S ist für vieles eine Erklärung - aber für nichts eine Entschuldigung!

    entschuldigen... für was?

    salop gesagt; solange ich niemanden weh tue.

    wenn ich zu spät kommen... ist es MEIN problem. wenn die wohnung im chaos unter geht, ist es MEIN problem.

    ich zwinge niemanden mein leben zu leben, so soll auch niemand mein leben bestimmen.

    wenn ich dinge anders anpacke, dann nur, damit ICH besser zurecht komme.

    damit es mir besser geht, versuche ich eine grundordnung zu schaffen - aber nur für mich... und meine familie - nicht damit ich mich nicht zu entschuldigen habe.

    weil ich nicht mehr das feuer löschen möchte, versuche ich gar kein feuer aufkommen zu lassen - damit es MIR besser geht.

    ich will keinem was böses - so bin ich im grunde auch keine entschuldigung schuldig.

    klar entschuldige ich mich, wenn ich zu spät komme - doch mehr nicht. (ich nerve mich ja selbst)

    gruss

    p.s. und bei kindern finde ich es eben auch wichtig, dass es ihnen bewusst wird... lösungen zu finden damit sie es besser haben.
    die hausaufgaben müssen gemacht werden (möchte man die kosequenz nicht tragen) - doch wie könnte man sie machen ohne den spass zu verlieren?

  7. #7
    hirnbeiß

    Gast

    AW: "AD(H)S ist für vieles eine Erklärung - aber für nichts eine Entschuldigung!

    Anni schreibt:
    "AD(H)S ist für vieles eine Erklärung - aber für nichts eine Entschuldigung!
    Na, so eng würde ich die Sache nicht sehen.
    Wenngleich auch eine gewisse Resignation hinter diesem Satz steht.
    Wir hören so viel über den Tag gesehen und müssen alles immer fein
    ausfiltern.
    Manchmal braucht es halt den Tropfen, der das Fass zum überlaufen bringt.
    Dann aber passt ja wieder was hinein..
    ..bis es halt voll ist.

    "Sieh doch, ein goldener Vogel!"
    ..hereingelegt, Kollege!

    Kopf hoch, Anni. Du machst das schon...

    LG --hirnbeiß--

  8. #8
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Alter: 38
    Forum-Beiträge: 14

    AW: "AD(H)S ist für vieles eine Erklärung - aber für nichts eine Entschuldigung!

    Hallo Anni,

    was mich ziemlich an deinem Zitat aus FB stört ist der Ton, denn der macht ja bekanntlich die Musik... Es ist schade das sie sich nicht mit dem Thema auseinander setzen und sich aufklären lassen. Ich denke du wirst es sicherlich auch schon auf dem Weg eines normalen Gespräches versucht haben und nicht nur über FB. Besonders schade weil es bei dir auch um deinen Sohn geht. FB ist meiner Meinung nach kein Ort um das Umfeld aufzuklären, da wäre vielleicht ein Telefonat oder eine Unterhaltung beim Kaffee besser. Vielleicht mit notierten Stichpunkten um im Gespräch den Faden nicht zu verlieren.

    Der Satz ist echt gemein und leider wissen die Menschen nicht, dass die paar Worte einen sehr treffen können. Ich hoffe das es sich bei euch zum Guten wendet und dann anstelle des Geschimpfe auch mal Verständnis, Hilfe und positives Feedback kommt. Ich drück dir die Daumen!!!

    Liebe Grüße
    Kiki

  9. #9
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 60
    Forum-Beiträge: 1.267

    AW: "AD(H)S ist für vieles eine Erklärung - aber für nichts eine Entschuldigung!

    Hallo,

    ich habe auf einer ADHS-Seite eine mildere Formulierung gefunden:

    "ADHS kann eine Erklärung für Probleme sein, aber es darf nie zur Ausrede werden."

    In der Form kann ich den Satz voll und ganz unterschreiben, und habe ihn übrigens auch immer in diesem Sinne verstanden. So habe ich auch meine Diagnose verstanden: jetzt weiss ich woran es liegt, und kann so besser lernen, damit umzugehen. Ich schliesse mich da an Smiles Sicht an, sie hat für mich den Begriff Eigenverantwortung wunderbar beschrieben.

    Für mich selbst war es auch eine Ent - Schuld - igung in dem Sinne, dass es mich von Schuldgefühlen befreit hat. Ich bin kein Versager, aber es gibt ein paar Punkte, die ich mir genauer anschauen muss.

    Aber ein versäumter Termin bleibt immer noch ein versäumter Termin, ADHS oder nicht. Es ist nett, wenn mein Gegenüber dafür Verständnis hat, aber er muss das nicht. Und wenn jemand nach dem x-ten vergessenen Termin sauer reagiert, ist das sein gutes Recht.
    Wenn mir wegen Impulsivität eine doofe Meldung rausrutscht, ist das megapeinlich, ADHS oder nicht. Wenn ich gedankelos Jemanden mit Worten verletze, dann tut dem das weh, ADHS oder nicht. Dann habe ich mich zu entschuldigen - und nicht das ADHS als Grund für mein Fehlverhalten vorzuschieben. Ich bin nämlich erwachsen. So verstehe ich nämlich den obigen Satz - als Aufforderung, mich nicht auf meine Diagnose rauszureden, wenn ich mal wieder alle erreichbaren Fettnäpfe getroffen habe oder sonst was versemmelt habe.

    lg
    lola

  10. #10
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 23

    AW: "AD(H)S ist für vieles eine Erklärung - aber für nichts eine Entschuldigung!

    Ich sehe das in meinem Leben so:

    Von meinem ADHS (nebst anderem) wissen die meisten Menschen, wofür ein tragender Grund ist, dass es sie betreffen kann. Sollte mein Verhalten, wenn ADHS daran nicht unbeteiligt ist, sie verletzen, dann halte ich das für meine Verantwortung. Die Verletzung haben sie erlitten und auch, wenn sie verstehen, dass es nicht mein böser Wille war oder ich es nicht kontrollieren konnte, bleibt das Problem auch nach Wiedergutmachung oder Vergebung das selbe.

    Es wurde jemand verletzt oder jemand hatte erhebliche Unannehmlichkeiten, die nichts mit dessen Uneinsichtigkeit oder Meinung zutun haben, aber ich bin dafür verantwortlich, dass ich niemanden verletzte oder zur Last falle ohne ihnen etwas zurück zu geben/von ihrer Last zu nehmen. Ich möchte, dass meine Beziehungen fair sind und das heißt manchmal, dass ich etwas ändern muss.

    Ich sehe zugegeben wenig Wichtigkeit in Aussagen oder Verletzungen, die mit Uneinsichtigkeit, "nicht wollen" oder einer verqueren Meinung zutun haben. Für mich ist es wichtig, auch diesen Menschen gegenüber nicht unfair zu sein, sonst wäre mein Verhalten so verquer, wie ihres, über das ich mich ärgere oder von dem ich nicht finde, dass es ok ist. Es geht mir auch da eben nicht so gut damit, wenn ich etwas blödes impulsiv auf eine Beleidigung antworte.


    Sollte es aber zu Reibereien kommen, die ich nicht verursachte (denn Grenzüberschreitungen trotz klarer Signale, dass man das nicht will und nicht akzeptiert, gibt es auch zwischen Erwachsenen genug) und in denen wir, trotz, dass ich mich so "vorbildlich" verhalten habe, wie das mit meinem ADHS geht, beide verletzt wurden, trifft mich das nicht gerade.

    Ich habe ja keine Engelsgeduld (wer denn schon?) und ich halte garantiert nicht auf lange Zeit meine Wange hin (wer tut das in seinem glücklichen Leben?), wenn ich längst deutliche Signale und Aussagen gegeben habe, dass ich da keine Lust auf eine Auseinandersetzung habe, nur weil ich mich nicht nach den Erwartungen desjenigen verbiege.

    Wer sagt denn überhaupt, dass die andere Person sich "normal" verhält? Das ist nicht normal - muss nicht heißen, die andere Person ist krank oder "anders", aber das System, in das mit der Person steckt, ist krank. Jemanden in dieser Form zu etwas zu zwingen ist, oft grenzüberschreitend zu handeln, scheinbar systematisch (wenn auch nicht in bewusster Absicht) Situationen heraufzubeschwören, von denen man aus der Erfahrung weiß, dass sie problematisch sind (im Sinne erzieherischer Ambition, "wann kapiert er/sie es endlich?!"), das ist milde gesagt "nicht ok".

    Da kann man sich, vielleicht gerade mit AD(H)S, verantwortlicher fühlen, als andere. Schließlich ist man derjenige, der meist Probleme zu verursachen scheint. Aber AD(H)S haben heißt nicht, sich erziehen lassen zu müssen, es den anderen mehr Recht machen müssen als andere es müssen. Genauso wenig, wie es eben nicht bedeutet, dass AD(H)Sler sich nicht anstrengen müssen, um Erwartungen besten Gewissens zu erfüllen, nicht dafür arbeiten müssen, dass Beziehungen gegenseitig sind und beide hier und da bereichern oder nicht daran arbeiten müssen, sich zusammen mit den Mitmenschen zu überlegen, was man tun kann, wenn man durch AD(H)S Einschränkung hat, die nicht durch "normales", angemessenes Bemühen (nicht die extreme Verausgabung, nur um anderen zu gefallen!) zu beseitigen sind und trotzdem einen negativen Effekt auf das Leben und die Leben der anderen ausüben.


    Wenn andere betroffen sind, weil man zu spät kommt, man impulsiv ist, unerträglich hyperaktiv oder hypoaktiv usw. dann kann man das nicht alleine lösen, sondern muss es gemeinsam und gerecht machen. Die Forderung, dass man sich einfach normal anstellt, führt vollkommen an einer gemeinsamen Problemlösung vorbei.

    Wenn das nicht geht, weil der andere nicht will, obwohl man sich aufrichtig bemüht, dann ist man nicht "das Problem". Wenn man Rücksicht oder Hilfe fordert, dann muss man sich in der Verantwortung sehen, die Hand metaphorisch auszustrecken. Das bedeutet, sich in einen Zustand zu bringen, in dem man erkennt, was es für den anderen bedeutet, echte Rücksicht zu nehmen. Und in dem man auch solcher aufrichtigen Hilfe Beachtung schenkt, die inadäquat scheint. Manchmal kann man zusammen auch etwas zuerst "nicht hilfreiches" verändern, damit es hilfreich wird und auch wenn dies nicht möglich ist, sollte man versuchen zu zeigen, dass man so ein aufrichtiges Angebot schätzt.

    Gedanken lesen kann ja keiner... daher sind die Leute dann aber "wirklich viel zu oft unerträglich langsam und reizen einen auch noch bis aufs Blut, da kann man ja nicht anders!" (aus meiner hyperaktiven Sicht ) Das denken dürfen, nochmal denken dürfen, dann aber durchatmen, ruhig bleiben, Verständnis aufbringen und fair sein, wenn es angebracht ist.. ist das, woran ich als AD(H)Sler arbeiten muss/möchte.

    Man ist nicht verantwortlich dafür, dass eine Person auf einen zugeht. Wenn sie trotz aller genannten Verhaltensweisen es nicht tut, unzureichend tun oder dabei nicht aufrichtig sein, dann ist es einzig richtig ein schnoddriges "ist doch deine Schuld" weit von sich und der eigenen Gefühlswelt abprallen zu lassen. Das ist bei AD(H)S so, wie doch bei allem anderen auch

    Ob es sich für eine Beziehung zu kämpfen lohnt, man trotz Zurückweisungen und Schuldzuweisungen immer wieder Arbeit reinsteckt, obwohl man sich selbst in einer Situation befindet, in der man noch viel über sich lernen muss, viel mit sich arbeiten möchte (weil man endlich von AD(H)S weiß) ist die zentrale Frage.


    Bereichert einen die private Beziehungen oder nicht? Wenn es da so etwas gibt, dann würde ich persönlich fragen: ist es genug, dass es ausreicht, damit ich mich nach aller Anstrengungen und Verletzungen während wir zusammen sind, doch gut fühle, wenn wir am Abend auseinander gehen?
    Aber an dem Punkt ist es manchmal so, dass die Antwort darauf einfach gefühlsmäßig aus einem hervorschiesst und heißt: ja, ich fühle mich, als brauche ich diese Beziehung trotz allem, weil...

    Im Hinterkopf dann trotzdem die eigene psychische und physische Gesundheit behalten ist ganz wichtig, besonders für einen AD(H)Sler.

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