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Diskutiere im Thema Allgemeine Fragen zu ADS-Medikamenten - wie geht es Euch damit? im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
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Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 266

    Allgemeine Fragen zu ADS-Medikamenten - wie geht es Euch damit?

    Hallo an alle, die Erfahrung mit dieser Art von Medikamenten gemacht haben!

    Man bekommt die Medis ja verschrieben, wenn ADS diagnostiziert wurde.

    • Wie hat sich die Einnahme der Medikamente auf Euer Leben ausgewirkt?
    • Könnt Ihr dadurch Euer Leben "geordneter" führen, d.h., "eins nach dem anderen erledigen, statt 100 Dinge gleichzeitig"?
    • Hat es Auswirkungen auf Eure Kreativität und Euer Gefühlsleben?
    • Habt Ihr den Eindruck, dass Ihr durch die Einnahme der Medis nicht mehr Ihr selbst seid?


    Warum ich das frage: meine Thera hat den Verdacht, dass ich ADS habe und ich will es dieses Jahr endlich mal wissen, und einen Test machen lassen.
    Auch ich leide unter diesen inneren und äußeren Chaos - mal mehr, mal weniger.
    Und ich frage mich, ob ich es nur mit Therapie hinbekommen kann, oder ob ich es mir mit Medis leichter machen würde.

    Da fällt mir gleich noch eine Frage ein: muss man die Medis dann bis ans Ende seiner Tage nehmen oder kann man sie auch irgendwann mal wieder absetzen?

    Bin gespannt auf Eure Antworten - lieben Dank schon mal!

    Viele Grüße

    Nasenbär

  2. #2
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 1.649

    AW: Allgemeine Fragen zu ADS-Medikamenten - wie geht es Euch damit?

    Hallo Nasenbär,

    ob,welches, wie oft und wie lange man ein Medikament nach der Diagnose nimmt ist individuell sehr unterschiedlich.

    Ich habe verschiedene ausgetestet nach der Diagnose und bin nun mit Medikinet retard zufrieden.

    Bewirkt keine grundsätzliche Veränderung meiner Persönlichkeit, die Gefühle sind dieselben, aber ich kann mich besser steuern, bin gelassener, motorisch ruhiger und entspannter solange die Wirkung anhält. Das wiederum bewirkt, dass ich mich nicht mehr so verausgaben muss, weniger Konflikte anzettel durch latente Gereiztheit und das erhöht meine Lebensqualität. Bin allerdings tatsächlich weniger kreativ unter der Wirkung.

    Therapien habe ich früher zur Genüge gemacht: Mit Medikament kann ich das Gelernte aber besser anwenden. Bin ein Fan von beidem.

    Ich mache zwischendurch immer mal Pausen mit dem Medi, so 2,3 Tage, wenn wenige Anforderungen anliegen.

    Meine Ärztin ist da relativ indifferent; sprich, sie hat mir die Dosisfindung und Anwendung mehr oder weniger selbst überlassen-was ich aber ok bin, da sie für Fragen immer erreichbar ist.

    Keine Ahnung wie lange ich das Medikament nehmen werde; NW habe ich keine, von daher sehe ich im Moment auch keine Notwendigkeit das wieder aufzuhören.

  3. #3
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 36
    Forum-Beiträge: 10

    AW: Allgemeine Fragen zu ADS-Medikamenten - wie geht es Euch damit?

    Also ich nehme Methylphenidat drei Mal am Tag in Form von 15 mg. Angefangen habe ich in Absprache mit meinem Psychologen mit fünf mg, aber ich nehme inzwischen 15 mg und kann damit gut leben und fühle definitiv eine Konzentrationssteigerung. Ich fühle, dass ich mehr Lust und Spaß am Lesen habe und auch bewusster lerne. Vorher habe ich mir sehr schwer getan Dinge zu lernen, weil ich Gehörtes sehr schnell vergessen habe, wodurch ich auf der Arbeit auch eher mäßig Leistungen brachte. Man versucht zwar es zu "vertuschen", aber ich habe es selber gemerkt und mein Vorgesetzter auch. Auf meiner jetzigen Arbeitsstelle komme ich sehr gut klar und bringe gute Arbeitsleistungen und mache wenig Fehler. Das ist motivierend.

    Ergänzend nehme ich außerdem Venlafaxin und es hat stabilisierende Wirkungen die ich auch registriere.

    Mein Gefühlsleben ist stabiler, würde ich sagen. Dafür mache ich aber vorrangig das Venlafaxin verantwortlich.

  4. #4
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 118

    AW: Allgemeine Fragen zu ADS-Medikamenten - wie geht es Euch damit?

    Ich nehme auch Methylphenidat retat und abens unretalirt mir geht es sehr sehr gut so gut ging es mir noch nie echt klasse. Gruß

  5. #5
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 29

    AW: Allgemeine Fragen zu ADS-Medikamenten - wie geht es Euch damit?

    timopudel schreibt:
    Ich nehme auch Methylphenidat retat und abens unretalirt mir geht es sehr sehr gut so gut ging es mir noch nie echt klasse. Gruß
    aber trotzdem depressiv als Stimmung ?

  6. #6
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 8

    AW: Allgemeine Fragen zu ADS-Medikamenten - wie geht es Euch damit?

    ich muss gestehen ich bin noch mitten in der "welches Medikament mit welcher Dosierung"-Phase

    Bei Ritalin hatte ich die Nebenwirkung, dass meine Migräne verfrüht kam und ständig Spannungskopfweh. . .

    Jetzt hat mein Therapheut gemeint, wir probieren es mal mit Dexamphetamini sulfas 5mg, was diese Nebenwirkung angeblich nicht hat. . .

    Ich muss gestehen meine Leistungen in der Schule haben sich erheblich verbessert.
    (Ich konnte zwei GANZE Lektionen mitarbeiten ohne abzudriften!)

  7. #7
    Mega-Wusel

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 40
    Forum-Beiträge: 2.452

    AW: Allgemeine Fragen zu ADS-Medikamenten - wie geht es Euch damit?

    Also ich bin erst seit einer Woche im Thema MPH.

    Ich sollte mit 10 mg beginnen. Mein Doc meinte das wäre ok.. bekam mir auch ganz gut. Ich merkte wie ich ruhiger wurde. Eine innere Ruhe, die ich nie kannte. Konzentration war aber noch nicht da.. Aber dieser Spannungskopfschmerz ließ auch nach. Dann kamen mittags paar Tage später noch 10 mg dazu. War auch ok, aber 2-3 Tage hatte ich da nen leichten Flattermann bekommen. Gestern ließ ich mir im Krankenhaus, war zufällig da, den Blutdruck messen, weil mir wie Umfallen war.. Ich gehe sonst mit Werten von 98/65 und nem 60er Puls durchs Leben, trotz einer Größe von 1,79m.. Macht mir nichts aus. Aber gestern so um die 138/85 und Ü100 Puls. Weiß die Werte nicht mehr aus dem Kopf, nur so zum Vergleich.. Also das empfand ich als etwas heftig.. Vielleicht auch mit Aufregung verbunden.. Heut ist es wieder ok, trotz Medis...

    Soll Ende der Woche auf 2x20 mg steigern.. Werd aber erstmal 2x15 mg nehmen, wegens der Wirkung. Wenn ich damit klar komme, dann 20 mg..
    Für mich wäre wichtig, dass ich ein längeres Wirkspektrum hätte. Also nicht nur 3-4 Stunden.. Da komm ich mit 2 Tabletten nicht übern Arbeitstag. Wochenende ok, kein Ding, aber Arbeit keine Chance...

    Worauf ich noch warte, ist die Konzentration und Aufmerksamkeit. Ich will wieder lesen können und in der Lage sein, zu wissen was der Inhalt des Buches war.. Ein großes Defizit momentan für mich.. Aber ich sollte mir, meinem Körper und den Medis Zeit geben...

    LG Schnubbel



    Edit Alex: Nachfolgendes OT abgetrennt und verschoben: http://adhs-chaoten.net/ads-adhs-erw...ttsaeuren.html
    Geändert von Alex (28.01.2011 um 14:00 Uhr) Grund: s. Edit

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