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Diskutiere im Thema Lyrica bei ADHS - Was wisst ihr darüber? im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
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  1. #1
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 124

    Lyrica bei ADHS - Was wisst ihr darüber?

    Ich bin durch Zufall ( 2 Berichter von Usern hier) auf das Medikament:

    Lyrika gestoßen.

    Hier ein Link dazu:

    Lyrica

    Ich bin nur mal drüber geflogen,aber das Medikament scheint sehr gut zu sein,
    und ohne große NW.

    Es scheint dass Nervensysthem zu beruhigen ( Angst,Depression und oder ADHS)
    ohne abhängig zu machen.
    Spontan würde es mir einfallen,um

    MPH oder Amphetamin einzudosieren und das anfangs zu "antreibende" abzufangen,

    oder bei ADHS & Angst-Depression,die innere Unruhe zu mildern,ohne sedierend zu sein.

    Wer hat Erfahrungen mit diesem Medikament??

    Das Problem,dass manche MPH,Amphetamin etc nicht vertragen,viel. auch NA ,
    weil sie einzeln oder in Kombi zu antreibend sind,könnte mit diesem Medikament wegfallen.
    Und als einziges Medikament ,neben Benzos ( Sucht,und allg. zu starke Sedierung),ev.TZA,Unruhe und Nervosität etc abfangen.

    Habe diesen Artikel nur einmal gelesen und noch keine weiteren Quellen.

  2. #2
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 3.524

    AW: Lyrica bei ADHS - Was wisst ihr darüber?

    Hm, also ich habe eine Bekannte die Epilepsie hat und dieses Medikament nimmt, dass es auch bei ADHS angewendet werden kann ist mir neu...

    LG

    Rose

  3. #3
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 595

    AW: Lyrica bei ADHS - Was wisst ihr darüber?

    Erfahrungen hab ich eigentlich nicht. Ich hab Lyrica vor über einem Jahr mal
    verschrieben bekommen und 1 Tag genommen. Zu der Zeit ging es mir schlecht und
    irgendwie dachte ich, von der 1 Lyrica ging es mir noch schlechter, was aus heutiger
    Sicht Quatsch war, weil es eh nur 25 mg Lyrica waren.

    Die quasi volle Packung hab ich neulich erst meinem ADS Arzt gegeben, der freute sich.
    Bekommen hatte ich die Lyrica von einer anderen Psychiaterinn.

    Mein Arzt meinte, es ist ein sehr gutes Medikament, leider relativ teuer. Eingesetzt
    wird Lyrica bei Epilepsie oder Generalisierter Angststörung (dafür ist es auch zugelassen),
    aber auch bei Schmerzen.
    Auch wenn man bei sanego.de einen anderen Eindruck bekommen könnte,
    Lyrica soll sehr gut wirken und das bei sehr guter Verträglichkeit.

    Je nach dem, wie es mir bis zum nächsten Termin in 3 Wochen geht, eventuell bekomme
    ich Lyrica dann verschrieben, hat mein Doc schon gesagt. Und diesmal nehme ich
    sie dann auch und werde anfängliche Nebenwirkungen (1 Woche oder so) in Kauf nehmen.

    Lyrica ist ja kein Antidepressiva und modelliert eigentlich nur die Nerven, was ja nicht
    schaden kann. Den Versuch ist es wert. Bei Angst soll es gut wirken, mein Arzt hat
    Patienten, die begeistert sind.

    Bei AS(H)S und Angst- oder Panikstörung (und eventuell mit psychosomatischen
    Schmerzen) ist laut meinem Arzt Lyrica oder Buspiron am effektivsten. Ein anderer
    Arzt kann das aber anders sehen.

  4. #4
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 87

    AW: Lyrica bei ADHS - Was wisst ihr darüber?

    Huch, mein Beitrag ist verschwunden...

    Also nochmal in Kurzfassung...
    Ich hatte zuerst Neurontin und dann Lyrica vom Rheumatologen gegen die Schmerzen.
    Da hat es allerdings nicht geholfen.
    Aber ich war ruhiger, das stimmt. Die Anspannung war weg und den Unterschied merkte ich, sobald ich Lyrica einmal weggelassen habe.
    Neurontin war ähnlich, darum schreibe ich das auch hierhin. Die Wirkung war gleich,
    es hat alles ziemlich gedämpft. Aber davon hatte ich Migräne bekommen.
    Dann wurde Lyrica verschrieben wovon ich monatlich 1 Kg zugenommen hatte.
    Im Ganze verdanke ich Lyrica 40 Kg!!! innerhalb von 2 Jahren!
    Erst als ich den HA gewechselt habe, hat dieser das auch ernstgenommen.
    Der andere hatte mir nicht geglaubt, dass ich trotz Diät nicht abnehmen konnte.

    Auch mein Psychiater hat letztens gemeint, dass Lyrica oft überschätzt würde, das
    hätte man bisher aber nicht erkannt.

    Also, wie gesagt, gegen die Anspannung kann es helfen. Aber es kann sein, dass man sich wie hinter einer Dunstwolke fühlt. Und die Anfangsdosis hat bei mir nicht lange genützt, dann musste ich steigern. Zuletzt war ich bei der Höchstdosis und hatte Nachts
    immer noch manchmal Panik.
    Als das gelbe vom Ei habe ich es nicht empfunden, aber es war das beste was mir angeboten wurde.

    Für's Absetzen habe ich etwa 1 Monat gebraucht, bis ich keine Entzugssymptome mehr hatte.

    LG Sofie

  5. #5
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 124

    AW: Lyrica bei ADHS - Was wisst ihr darüber?

    Ich sehe das Medikament nicht zu primären Behandlung von ADS und/oder Begleiterkrankungen,
    sonder nur als Kurzzeitmedikation von 2-4Wochen,damit MPH,etc eindosiert werden kann,ohne dass der Adrenalinspiegel noch mehr steigt.
    Leute mit psychischen Erkrankungen haben zusätzlich zu Neurotransmitterdefiziten extrem hohe Adrenalinspiegel.
    Das macht die Menschen neben der psych.Grunderkerkrankung extrem zu schaffen.
    Deshalb wirken zß auch Benzos.
    Obwohl diese keinen Neurotransmitter erhöhen,sondern primär das "Adrenalin/Nervensysthem runterfahren" auf Normalwert.
    So gibt man Benzos & zß beim Eindosieren von Antidepressiva,bis dass "Systhem" sich beruhigt hat.
    Die Wirkung von Lyrica lass ich mir mal von einem Psychiater erklären.Viel.wirkt es ähnlich wie Benzos ohne deren Abhängigkeitspotential.

  6. #6
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 87

    AW: Lyrica bei ADHS - Was wisst ihr darüber?

    Ja, das Dämpfen ist auf jeden Fall eine gute Sache.
    Wenn ich aber Benzos (Temesta, Lexotanil) mit Lyrica vergleiche,
    dann ist mir mit Benzos wohler. Mit Lyrica habe ich mich ziemlich benebelt
    gefühlt, was ich mit beiden Benzos nie war.
    Auch die habe ich schon lange immer in Reserve, aber söchtig geworden bin ich
    nicht davon.
    Ich habe einmal gelesen, dass das Suchtrisiko sehr klein ist, wenn man ein
    Medikament benutzt weil man es braucht.
    Also z.B. Tramal ist ja auch so etwas. Wenn man es gegen die Schmerzen nimmt,
    soll man davon kaum süchtig werden.
    So habe ich es in einem Rheumaforum gelesen. Und bei mir war es auch so.
    Wünsche Dir viel Erfolg

  7. #7
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 595

    AW: Lyrika -Was wisst ihr darüber?

    Ja, dieses benebelt oder besser auch Schwindel soll häufig sein, Gewichtszunahme
    auch. Aber 40 kg in 2 Jahren? Sorry, aber da hättest Du doch mal schon nach 6 Monaten
    auf die Bremse treten können, also nach Alternativen suchen mit dem Arzt.

    Ich hatte auch mal von Stangyl in 2 Wochen 3 kg zugenommen, musste es dann eh
    weglassen. Aber das hätte ich eh getan, weil wenn sich die Tendenz schon abzeichnet,
    dann sollte man handeln, falls man nicht zunehmen will.

    Zu mir sagte dann die Chefärztin (Psychiaterin), es liegt am Essverhalten. Völliger
    Quatsch, ich hatte auch nicht mehr gegessen und bin in der Zeit täglich 15 km Rad
    gefahren. Und dann trotzdem pro Woche 1,5 kg mehr drauf.

  8. #8
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 87

    AW: Lyrica bei ADHS - Was wisst ihr darüber?

    Oh ja, matt, ich habe beim Arzt nachgefragt, habe versucht auf die Bremse zu treten.
    Aber er hat mir nicht geglaubt und mich als Hypochonder und Simulant hingestellt.
    Ich habe es versucht, mit Diät. Hat nicht geklappt. Habe es mit Fitnesstrainig
    versucht, hat nichts gebracht.
    Dadurch dass meine Nerven in der Zeit sowieso im Eimer waren, hatte ich kaum noch Kraft
    mich zu wehren.
    Naja...gut habe ich jetzt gute Ärzte.
    Ah ja.. das mit dem Essverhalten habe ich auch zu hören bekommen...
    Scheint ein Standartsatz zu sein.

  9. #9


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 20.803
    Blog-Einträge: 40

    AW: Lyrika -Was wisst ihr darüber?

    Hallo

    matt_e schreibt:
    Zu mir sagte dann die Chefärztin (Psychiaterin), es liegt am Essverhalten. Völliger
    Quatsch, ich hatte auch nicht mehr gegessen und bin in der Zeit täglich 15 km Rad
    gefahren. Und dann trotzdem pro Woche 1,5 kg mehr drauf.
    Schonmal dran gedacht, dass du evtl. schlicht Muskelmasse aufgebaut hast, die nunmal eine höhere Dichte hat, als Fettgewebe?

    Das wäre dann nicht gesundheitsgefährdend oder irgendwie bedenklich, sondern eine Umverteilung, die dir eher zugute kommt.

    Alleine das höhere Körpergewicht ist kein Indikator für eine schlechtere, physische Konstitution, soweit das in so einem geringen Rahmen liegt.

    Zu Lyrica bzw. Pregabalin: Hier laufen an einigen, qualifizierten Stellen Studien zu dessen verwendbarkeit bei ADHS und relevanten Komorbiditäten (v.a. Depressionen).

    Ich persönlich erwarte davon, ehrlich gesagt, keine bahnbrechenden Resultate, aber vielleicht liegt ja der große Nutzen in einer Kombinationstherapie mit anderen Wirkstoffen, was dann abzuwarten wäre.

    Antikonvulsiva waren schon öfters Hoffnungsträger zur Therapie aller möglichen Erkrankungen, konnten diesen Anspruch aber selten halten.




    Liebe Grüße,
    Alex

  10. #10
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

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    Forum-Beiträge: 595

    AW: Lyrica bei ADHS - Was wisst ihr darüber?

    Hallo Alex.

    Ja, das mit der Muskelmasse wäre schon denkbar. Ob es nun wirklich so war,
    kann ich jetzt nicht mehr nachvollziehen.

    Letzten Sommer war mein Pensum an Bewegung etc. aber ähnlich, Medikamente hab
    ich nicht genommen und ich hatte etliche Kilo abgenommen.

    Bei einigen Antidepressiva muss aber auch gesagt werden, die Gewichtszunahme
    basiert dort auf Wassereinlagerungen im Körper. Mit dem Essverhalten hat es also
    wenig bis nichts zu tun.

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